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Aids-Drama "Test" auf DVD

Die große Angst vorm HIV-Test


Überraschungserfolg auf der diesjährigen Berlinale: Frankie, gespielt von Scott Marlowe, wird 1985 auf dem Höhepunkt der Aids-Angst Mitglied des Modern-Dance-Ensembles in San Francisco (Bild: Pro-Fun Media)

Der Tanzfilm "Test" von Chris Mason Johnson fängt das schwule Lebensgefühl der 1980er Jahre ein. Jetzt ist er auf DVD erschienen.

Von Bernd Rosenbaum

Als Sony Anfang der 1980er den Walkman herausbrachte, war das eine kleine Revolution. Bis dahin gab es nicht die Möglichkeit, immer und überall seine eigene Musik hören zu können. Chris Mason Johnsons zweiter Film "Test" (nach "The New Twenty"), der jetzt auf DVD erschienen ist, fängt diese Revolution in ein paar Szenen gleich zu Beginn sehr stimmungsvoll ein.

"Musik passt zu allem, was man sieht. Als wär's ein Film", so bringt es die Hauptfigur Frankie (gespielt von Newcomer Scott Marlowe) auf den Punkt. In erster Linie geht es in "Test" aber um etwas anderes, das ebenfalls 1985 auf den Markt kam: den ersten Aids-Test.

Angst vor der "Schwulen-Pest"


"Test" auf DVD: Der vorsichtige Frankie freundet sich mit dem sorglosen Todd an

Frankie ist Tänzer und Nachwuchstalent im Modern Dance Ensemble, einer vielbeachteten Tanzkompanie in San Francisco. In der fast ausschließlich schwulen Truppe ist die "Schwulen-Pest", als die Aids damals abgetan wurde, ein allgegenwärtiges Thema hinter der Bühne. Vor allem die möglichen Übertragungswege dieser bis dahin noch mit vielen Spekulationen behafteten Krankheit werden wild diskutiert. Kann man sich durch Schweiß anstecken oder wenn man aus der selben Tasse trinkt? Wie kann man sich effektiv schützen?

Frankie, ein eher vorsichtiger und nachdenklicher Typ, entschließt sich, den Test zu machen. Doch es dauert damals mehrere Wochen, bis das Ergebnis vorliegt. Wochen voller Angst und Ungewissheit.

Ein – zumindest nach außen hin – eher sorgloser Charakter ist Todd (Matthew Risch aus "Modern Family" und "Looking"). Er ist einer der "alten Hasen" im Tanz-Ensemble und freundet sich mit Frankie an. Um sein eher mageres Einkommen als Tänzer etwas aufzupeppen, bietet er sich für bezahlten Sex an. Und auch sonst scheint er sich nicht all zu viele Gedanken über seine Gesundheit zu machen. Die Modedroge Ecstasy ist für ihn kein Fremdwort und er genießt sein Leben in vollen Zügen. Werden die beiden so unterschiedlichen Figuren zusammenfinden?

Der Regisseur ist gelernter Balletttänzer

Regisseur Chris Mason Johnson, eigentlich gelernter Balletttänzer, gelingt es mit "Test" eindrucksvoll, das Lebensgefühl der schwulen Community in den 80ern einzufangen. Dabei zeichnet er das Spannungsfeld zwischen Liebe, Treue, Zuneigung und anonymem Sex nach, umrahmt von eindrucksvollen Ballettszenen und einem mitreißenden Soundtrack.

In einem Interview mit der Gay & Lesbian Alliance Against Defamation (GLAAD) beschreibt Johnson, wie viel von seiner eigenen Lebensgeschichte in die Figur des Frankie eingeflossen ist. Auch Johnson durchlebte die Hochzeit der Aids-Krise, hatte aber Glück und steckte sich nicht an. Seine Intention sei es gewesen, kein weiteres Sterbe-Drama zu verfilmen, sondern eher die Menschen darzustellen, die etwas abseits standen und nicht an der Front. Er habe sich mit "Test" auf das konzentrieren wollen, was sich bei vielen jungen Menschen damals emotional im Innern abspielte.

Youtube | Offizieller deutscher Trailer zum Film
Youtube | Berlinale-Interview mit Darsteller Scott Marlowe und Regisseur Chris Mason Johnson
Infos zur DVD

Test. Drama. USA 2013, Regie und Drehbuch: Chris Mason Johnson. Darsteller: Scott Marlowe, Matthew Risch, Sergio Benvindo, Evan Boomer, Rory Hohenstein, Kevin Clark. Laufzeit: 90 Minute. Sprache: englische Originalfassung. Untertitel: Deutsch (optional). Extras: Präsentation und anschließendes Q&A bei der Berlinale (OF), Galerie mit Bildern von den Dreharbeiten, Wendecover ohne FSK-Logo. FSK 12. Pro-Fun Media
Galerie:
Test
10 Bilder


#1 jhgkAnonym
  • 01.07.2014, 15:37h
  • Heterosexuelle Männer sind die Gruppe von Menschen in Großbritannien, die meisten mit HIV spät diagnostiziert werden.Heterosexuelle Frauen waren die zweite Gruppe, wo zu spät diagnostiziert wird.57% fanden Ihre Infektion erst heraus ,als ihre CD4-Zellzahl ( T-Zellen des Immunsystems) unter 350 Zellen/mm3 war. Bei einem gesunden Menschen ist der CD4-Zellzahl zwischen 500 und 1.000 Zellen/mm3.Quelle:
    www.ibtimes.co.uk/national-hiv-testing-week-fifth-unaware-di
    agnoses-524136


    "Besonders hoch ist der Anteil nicht diagnostizierter HIV-Infektionen bei Menschen, die sich bei heterosexuellem Geschlechtsverkehr infiziert haben""Quelle:
    blog.aidshilfe.de/2013/11/22/hiv-tests-viele-versaumte-chanc
    en/


    "Viele Hetero-Männer lassen nie einen HIV-Test machen und benutzen ungern Kondome"
    Quelle:
    blog.aidshilfe.de/2013/09/28/hiv-positiv-und-heterosexuell/

    Mehr Tests durchgeführt

    Zugenommen hat bei Männern, die Sex mit Männern haben, jedoch die Zahl der frischen HIV-Infektionen, also solche, die weniger als etwa ein Jahr zurückliegen. Das BAG geht jedoch davon aus, dass dies damit zusammenhängt, dass bei dieser Gruppe mehr Tests durchgeführt worden sind.

    Bei Heterosexuellen nimmt die Zahl der frischen Infektionen dagegen weiter ab, während die Zahl älterer Ansteckungen im gleichen Ausmass zunimmt.
    Bei Heterosexuellen gehen auch die Syphilisdiagnosen zurück, während sie bei Männern, die Sex mit Männern haben, leicht zunehmen. Von Gonorrhö (Tripper) betroffen sind dagegen vor allem Heterosexuelle.

    Quelle:
    www.tagesanzeiger.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Unbehand
    elte-HIVInfizierte-uebertragen-resistente-Viren/story/129300
    53


    Bei den heute noch auftretenden Aids-Erkrankungen befinden sich bis zu 90 % unbehandelte Patienten, bei denen die frühe HIV-Diagnose verpasst wurde. Als Risikofaktoren für späte Diagnosen werden vor allem ein höheres Lebensalter, ein heterosexueller Transmissionsweg und eine ausländische bzw. nicht-weiße Herkunft ermittelt. Besonders alarmierend ist die überdurchschnittlich häufige späte HIV-Diagnose bei Heterosexuellen, denn der heterosexuelle Übertragungsweg ist unterdessen in den meisten europäischen Ländern der häufigste.Quelle:"
    allgemeinarzt-online.de/a/1563001
    " Artikel vom:10.04.2011

    2.2 Zeitpunkt der HIV-Diagnose: oft erst mit Ausbruch von Aids
    Für Drogen injizierende Personen beider
    Geschlechter ergibt sich ein Medianwert
    von rund acht Jahren, d. h.
    die Hälfte dieser Personen wussten
    schon mindestens acht Jahre vor der
    Aids-Diagnose, dass sie HIV-positiv
    waren. Bei homosexuellen Männern
    ergibt sich eine wesentlich kürzere
    Zeit, nämlich ein Medianwert von etwas
    mehr als zweieinhalb Jahren.
    In der Gruppe mit heterosexuellem
    Ansteckungsweg erfolgt die HIV-Diagnose
    anscheinend noch wesentlich
    später, wobei es zudem einen deutlichen
    Unterschied zwischen Männern
    und Frauen gibt. Die Hälfte der Männer
    erfahren praktisch erst gleichzeitig
    mit der Aids-Diagnose von ihrer
    HIV-Infektion. Dagegen wird bei der
    Hälfte der Frauen aus dieser Gruppe
    die erste HIV-Diagnose mindestens
    1 bis 2 Jahre vor der Aids-Diagnose
    gestellt.

    Quelle:www.bag.admin.ch/shop/00032/00036/index.html?lang=de

    Italienische Jugendliche ahnungslos :"Jugendliche in Italien wissen zu wenig über die Gefahren von HIV. "
    Quelle:
    www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/nachricht-detail/aids-prae
    vention-hiv-italienische-jugendliche-ahnungslos/


    Vielel Menschen in Islamsichen Staaten wissen nichts über HIV&Co:
    Quelle:
    www.heceas.org/publications/projects_dt_5.html

    In der Schweiz haben nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit 40% der heterosexuellen Paare keine Kenntnis über ihren HIV-Status. Das sind doch alarmierende Zahlen, denn die neuen HIV-Übertragungen dürften in erster Linie von den unwissenden HIV-Infizierten ausgehen.Quelle:
    www.aids-info.ch/index.php?page=433

    Männer die Sex mit Männer haben sind nicht zwangsläufig homosexuell oder bisexuell.
    Es gibt einen signifikanten Unterschied zwischen der sexuellen Identität, Sexualverhalten und sexuelle Fantasie
    sind. - Mehr unter:
    straightguise.com/
    # sthash.Jk06o3vK.dpuf
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 David77Anonym
#4 LangsamLangsamEhemaliges Profil
  • 02.07.2014, 11:31h
  • Antwort auf #2 von FoXXXyness
  • Diese Filme sind "Nischen-Filme", Das Synchronisieren des Films, würde vermutlich mehr kosten, als was die Sache, an Gewinn, einbringt.

    "babbel" ist ganz nett. Kannst Du, jeden Tag, ein paar Minuten lernen. Gibts auch als App und Browser-Erweiterung und ist recht günstig. Es gibt die gängigen Sprachen. Täglich Hausaufgaben, sobald Du den Computer einschaltest und den Browser öffnest. Leider nicht die Sprache, die ich gerade lerne.
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#5 MoonArrow
  • 23.07.2014, 13:58h
  • Wer "safer" lebt braucht keine Angst zu haben. Wer nicht safer lebt, den bestraft das Leben, so einfach ist das.
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#6 Robby69Ehemaliges Profil
  • 23.07.2014, 14:30h
  • Antwort auf #5 von MoonArrow

  • Verdammt noch mal, wie überheblich bist Du eigentlich?! Schon mal auf die Idee gekommen, dass auch beim Praktizieren von 'safer Sex' ein Kondom mal reissen kann?! Und dann kann sich der Betreffene trotzdem anstecken! Du machst es Dir echt verdammt einfach mit Deinem Pauschalurteil
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#7 MoonArrow
  • 23.07.2014, 15:32h
  • Antwort auf #6 von Robby69
  • ..... tja, wenn der Schwanz steht ist der Versand im Arsch. Vorbeugen ist besser als heilen aber auch da kann mal was schief gehen. Beim rumhuren bleibt eben ein gewisses Restrisiko oder besser gesagt in einer treuen Beziehung ist man relativ sicher vor Überraschungen.
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#8 Robby69Ehemaliges Profil
#9 MoonArrow
  • 23.07.2014, 15:57h
  • Antwort auf #8 von Robby69
  • Ok, wenn Du mich aus dem Stand einschätzen kannst, bist du sicher auch in der Lage rechtzeitig zu erkennen wann wo welches Kondom platzt.
    Mein Glückwunsch !
    Du sendest mit queer mobil ?
    Du stehst womöglich gerade auf einem Crusing-Parkplatz und hast Langeweile ?
    Ich erwarte jetzt keine Antwort mehr, wäre bestimmt eh an den Haaren herbeigezogen.
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