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Co-Präsidentin der LGBT-Intergroup

Lunacek wird Vizepräsidentin des Europaparlaments


Ulrike Lunacek (Grüne) ist eine von 14 Vize-Präsidenten im Europaparlament

Die österreichische Europaabgeordnete Ulrike Lunacek (Grüne) ist am Montag zur Vizepräsidentin der EU-Volksvertretung gewählt worden.

Lunacek ist außenpolitische Sprecherin der Grünenfraktion und außerdem Co-Präsidentin der interfraktionellen LGBT-Intergroup, die sich seit Jahren im Europaparlament für die Rechte von Schwulen, Lesben und Transgender einsetzt.

In einer ersten Reaktion bedankte sich Lunacek für das Vertrauen und erklärte: "Als Verfechterin von europäischen Werten und Grundrechten sowie von Menschen- und Minderheitenrechten werde ich mit großem Einsatz daran arbeiten, das Europaparlament bestmöglich zu repräsentieren. Mein Hauptziel wird es sein das Europaparlament sichtbarer und präsenter zu machen". Dabei wolle sie als "starke pro-europäische Stimme" ein Gegengewicht zu rechten Populisten und Extremisten sein.

Bevor Lunacek ins Europaparlament gewählt wurde, war sie von 1999 bis 2009 Nationalratsabgeordnete und Sprecherin für Gleichstellung für LGBT für ihre Fraktion. Damals war sie die erste offen lesbische Politikerin im österreichischen Parlament.

Im Europäischen Parlament sorgte sie zuletzt vor allem mit dem nach ihr benannte "Lunacek-Bericht" für Aufsehen, der sich gegen Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität ausspricht (queer.de berichtete). Im Februar diesen Jahres erhielt dieser Antrag eine Zweidrittelmehrheit.

Während des CSDs in Wien vor zwei Wochen wurde ein Buttersäureanschlag auf die Politikerin verübt. Lunacek bliebt unverletzt (queer.de berichtete). (dk)



#1 goddamn liberalAnonym
  • 02.07.2014, 13:05h
  • Herzlichen Glückwunsch!

    Eine sehr mutige Frau, die monatelang im 'Shitstorm' einer international gut vernetzten menschenfeindlichen Reaktion stand.

    Für uns und unsere Rechte!!!
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#2 GerritAnonym
  • 02.07.2014, 13:21h

  • Gute Nachrichten!

    Hoffentlich kann sie dort etwas bewirken und wird nicht müde, sich immer wieder neu für Veränderung einzusetzen.
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#3 Andreas VAnonym
  • 02.07.2014, 13:27h
  • PolitikerInnen wie Ulrike Lunacek sind ein guter Grund, bei Europawahlen (und auch anderen Wahlen) seine Stimme abzugeben!
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#4 AlexAnonym
  • 02.07.2014, 13:31h

  • Da die EU ja vorschnell zig homophobe osteuropäische Staaten aufgenommen hat ohne erst festgeschriebene Grundrechte zu fordern, wird auch sie gegen diese Übermacht keine Wunder bewirken können.

    Aber vielleicht (hoffentlich) kann sie wenigstens kleine Fortschritte erzielen.
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 02.07.2014, 17:23h
  • Antwort auf #3 von Andreas V
  • FALSCH! Mit der Zustimmung zur Übernahme von E-Plus durch Telefonica hat die EU mal wieder ihre Unfähigkeit gezeigt! Um einmal "NEIK" zu sagen, ist die EU viel zu feige!

    Martin Schulz ist wieder Präsident des Sauhaufens, was sich EU-Parlament nennt. Was von Europa zu halten ist, haben einige EU-Abgeordnete schon bei der Eröffnung des Parlamentes gezeigt: sie haben sich beim Abspielen der Hymne "An die Freude" ihren Blick statt nach vorne einfach nach hinten gerichtet. Leider ist Schulz danach nicht auf den "Affront" dieser Rotznasen eingegangen!
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#6 HugoAnonym
  • 02.07.2014, 18:56h
  • Herzlichen Glückwunsch.
    Die richtige Person an der richtigen Stelle (besser währe Präsidentin).
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#7 stephan
  • 02.07.2014, 21:57h
  • Meinen herzlichen Glückwunsch ebenfalls, verbunden mit meinem herzlichen Dank für Ihren Einsatz um unsere Rechte und Anliegen! Und ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen ein dickes Fell gegen die unzähligen, homophoben - teils menschenverachtenden - Anfeindungen. Wir wissen doch - auch ohne exponierte Stellung - alle, dass die gehässigen Angriffe doch wehtun. Ich wünsche Ihnen und allen LGBTIs, dass wir dadurch aber nur stärker werden und engagierter für gleiche Rechte kämpfen und uns von davon nicht aufreiben lassen!
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#8 AlexAnonym
  • 03.07.2014, 07:11h

  • In Zeiten, wo in ganz Europa der konservative Rollback immer mehr an Fahrt gewinnt, wenigstens ein kleiner Hoffnungsschimmer...
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#9 TimonAnonym
#10 YannickAnonym
  • 03.07.2014, 15:23h
  • Hoffentlich wird sie nicht zu sehr angefeindet und nie mehr Opfer eines homophoben Anschlags.

    Schlimm, was alles mitten in der EU abgeht. Aber sie kann hoffentlich helfen, das zu ändern...
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