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Themenschwerpunkt

Arte sieht am Wochenende pink


Judy Garland hat mit "Somewhere Over the Rainbow" die Schwulenhymne schlechthin gesungen - und ist am Samstagabend auch in einer Doku über den Einfluss von Musik auf die schwule Emanzipation Thema

Am Samstag und Sonntag wird der Kulturkanal mit Reportagen, Dokumentationen, Spiel- und Kurzfilmen die CSD-Saison feiern.

Arte widmet am Wochenende einen Großteil seines Programms LGBT-Themen mit einem besonderen Schwerpunkt auf Kultur. Das "Pink Weekend auf Arte" beginnt in der Nacht von Freitag auf Samstag um 0.10 Uhr mit dem Magazin "KurzSchluss", das das Schwerpunktthema "schwuler und lesbischer Film" behandelt. Darin werden mehrere Kurzfilme aus Frankreich, Schweden und Israel gezeigt.

Im Hauptabendprogramm zeigt Arte am Samstag um 22 Uhr die 90-minütige Dokumentation "Somewhere Over The Rainbow". Hier blicken die Autoren auf die größten schwulen Hymnen zurück und zeigen, wie sie die homosexuelle Emanzipation gefördert haben. Der Film zeigt Vorbilder und Ikonen – von David Bowie bis Boy George, von Madonna bis Lady Gaga. Danach kommt um 23.30 Uhr das Musikmagazin "Tracks" mit einem "Queer Special". Hier werden die "spannendsten Winkel des queeren Undergrounds" beleuchtet.

Coming-out-Komödie und CSD-Doku


Kevin Kline und Tom Selleck in "In & Out"

Am Sonntagabend beginnt das queere Hauptprogramm um 20.15 Uhr mit dem amerikanischen Spielfilm "In & Out", in dem ein unbedarfter Lehrer (Kevin Kline) von seinem Schüler geoutet wird. Danach zeigt Arte um 21.40 Uhr eine Dokumentation über den 1985 an Aids verstorbenen schwulen Schauspieler Rock Hudson. Im Anschluss geht es in "Fünf Tage New York" um den CSD im Big Apple. Dabei schauen die Macher auf die Anfänge von "Gay Pride" zurück – und wie der Protest von queeren Gästen des "Stonewall Inn" die Welt veränderte.

Auch im Tagesprogramm gibt es einige schwul-lesbische Perlen: So behandelt das Wissensmagazin "X:enius" am Samstagmorgen um 7.25 Uhr das Thema Homophobie. Am Sonntagnachmittag reist das Intellektuellenmagazin "Metropolis" nach Amsterdam und zeigt, wie das queere Leben in der "selbsternannten Schwulenhauptstadt" (PR-Text Arte) aussieht.

Einen genauen Überblick über das "Pink Weekend" gibt es auf der Arte-Website. Nähere Informationen sind natürlich auch in den TV-Tipps von queer.de zu finden. Nach der Ausstrahlung sind die Sendungen eine Woche lang bei Arte+7 abrufbar. (dk)



#1 OliverZiAnonym
#2 TheDad
  • 04.07.2014, 17:16h
  • Antwort auf #1 von OliverZi
  • Was ist denn an den Sendezeiten so furchtbar ?

    Das Magazin Kurschluß läuft immer so spät, wird aber mehrmals wiederholt, die Kurzfilme teilweise im Nachmittagsprogramm einzeln eingestreut..

    Die Hauptsendezeit, also 20.15 nennt sich auf anderen Sendern Prim-Time..
    Ist also auch nicht so schlecht wie die Film-Auswahl für Samstag..
    Die Kevin-Kline-Klamotte als ""Lehr-Film"" gegen Homophobismus ?

    Na, ich weiß nicht..

    Samstags Morgens um 07.25 läuft auf ARTE normalerweise das Kinderprogramm..

    Dort eine Sendung gegen Homophobismus einzuplanen ist mMn mehr als angemessen..

    Trotzdem kann dort noch einiges getan werden..
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 FinnAnonym
  • 04.07.2014, 18:16h
  • Arte ist eh einer der besten Sender. Da erlebt man (teilweise, auch nicht immer) noch echte Qualität...
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#5 HinnerkAnonym
  • 04.07.2014, 19:29h
  • Ich erwarte, dass alle (öffentlich-rechtlichen und auch privaten) Fernsehsender und auch alle anderen Medien (Zeitungen, Zeitschriften, Radio, Kino, etc.) Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen in ihrer Berichterstattung den Raum gewähren, den sie auch in der Gesellschaft haben: also ca. 15%.

    Dann würden vielleicht auch endlich mal mehr Leute wissen, was so alles abgeht. Denn die meisten wissen das gar nicht, weil es eben medial totgeschwiegen wird...
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#6 MagicAnonym
#7 GregorrAnonym
  • 04.07.2014, 21:35h
  • echt voll schlimm, auf der website steht:

    "Pünktlich zu den europäischen Christopher Street Days zeigt ARTE eine schrille und bunte Reportage.."

    anstatt ne hom(o)estory mit hitzlsberger oder so zu machen oder schwule eltern mit kindern zu zeigen, bringen die tatsächlich immer noch rock hudson und judy garland. würg. schwule teenies sollten lieber weggucken und weiter pornos gucken, es sei denn sie wollen geschichtsunterricht in den sommerferien.
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