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Kommentare zu:
Homo-Orden für Sylvia Bretschneider


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 05.07.2014, 10:12h
  • Eine entschlossene Frau und hoffentlich fliegt die NPD bei den nächsten Landtagswahlen endlich aus dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern raus!
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#2 Harry1972Profil
  • 05.07.2014, 10:39hBad Oeynhausen
  • Puh...mir haben die 9 Minuten Video schon gereicht. Was muss einem der Schädel brummen, wenn man sich sowas mehrere Stunden anhören muss.

    ...und dann diese NPD-Abgeordneten! Kaum imstande, sich zu halbwegs vernünftig zu artikulieren aber das Maul aufreissen, als wäre man bei einem Boxkampf zugegen.
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#3 MeeeeAnonym
#4 sperlingAnonym
  • 05.07.2014, 10:56h
  • interessant finde ich vor allem den gesichtsausdrck von andrejewski, während er die gardinenpredigt entgegennimmt.

    seht ihr auch, was ich da sehe?
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#5 sperlingAnonym
  • 05.07.2014, 11:00h
  • >"Sechs Abgeordnete der Grünen erhielten von Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider (SPD) sogar einen Ordnungsruf, weil sie in der Abstimmung nicht die Hand hoben, sondern Mappen in den Farben des Regenbogens zeigten. Dies verletze die Würde des Hohen Hauses."

    www.queer.de/detail.php?article_id=21886

    ich nehme an, das ist die selbe sylvia bretschneider. wie geht das mit diesem orden zusammen?
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#6 Harry1972Profil
  • 05.07.2014, 11:01hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #3 von Meeee
  • Nen Homo-Orden bekommste von mir zwar nicht aber Danke für den Link.
    Interessant und erschreckend, wie der Mann von der Redaktion des Stern umschrieben und demontiert wird.
    "Drogen, schwul und mit nem Kinderschänder befreundet. Schlimm schlimm schlimm..."
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#7 Harry1972Profil
#8 stromboliProfil
#9 stromboliProfil
  • 05.07.2014, 11:18hberlin
  • Antwort auf #7 von Harry1972
  • fenstersturz zu schwerin 2,0 reloadet

    "Was siehst Du?"
    einen, der sich zu weit aus dem homophoben fenster hinausgelehnt hat und infolge des autoritären einspruches den inneren halt verlor..

    nun im steten fall von stockwerk zu stockwerk vor sich hin murmelnd..
    bis hierhin ist es ja noch mal gut gegangen.
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#10 Harry1972Profil
#11 RobinAnonym
  • 05.07.2014, 11:40h
  • Ihr Widerspruch mag ja löblich sein, dennoch unterstützt auch sie das Verbot von Regenbogenflaggen an Rathäusern.
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#12 timpa354Ehemaliges Profil
#13 diamatAnonym
#14 sperlingAnonym
  • 05.07.2014, 12:31h
  • Antwort auf #7 von Harry1972
  • ja, so was ähnliches sehe ich auch: ein ertapptes kind, das im grunde weiß, dass mutti recht hat. da ist erstaunlich wenig trotz, erstaunlich viel scham und vor allem erstaunlich wenig erwachsensein. ist natürlich nur spekulation...

    stromboli: welche geste meinst du?

    mich beschäftigt momentan die psychologie hinter der "neuen" homophobie, deswegen habe ich gerade meine antennen für so was aufgestellt. natürlich kann das nicht heißen, die politische ebene zu vernachlässigen und alles in die individualpsychologie zu verschieben. aber ich finde es ganz gut, sich auch mal mit den psychologischen mechanismen zu beschäftigen, die in die politik einfließen.
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#15 SnowdenAnonym
#16 6e6beAnonym
#17 PeerAnonym
  • 05.07.2014, 12:45h
  • Und dieselbe Sylvia Bretschneider erteilt Mitgliedern der Grünen einen Tadel, weil diese Regenbogenflaggen zeigen...

    Und dafür gibt es einen Homo-Orden?

    Pfui! Der "Homo-Orden" ist auch nichts mehr wert.
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#18 XDASAnonym
  • 05.07.2014, 12:54h
  • Wer Regenbogenfahren verbietet, hat keinen "Homo-Orden" verdient.

    Diese Madame sollte eher die Homo-Gurke bekommen...
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#19 SebiAnonym
  • 05.07.2014, 13:02h
  • Ordnungsrufe hatte die nicht nur für die NPD, sondern auch für die Grünen, weil die Mappen in Regenbogenfarben hatten.

    Und dafür bekommt man einen Homo-Orden?
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#20 Never forgetAnonym
#21 Homo-GurkeAnonym
#22 herve64Profil
  • 05.07.2014, 14:09hMünchen
  • Ok, also neuerdings gibt es schon Homo-Orden, wenn man seinen Job macht. Auch eine Möglichkeit, eine Auszeichnung zu entwerten.
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#23 RalfAnonym
  • 05.07.2014, 14:11h
  • Ich bin extrem empfindlich, was schwulenfeindliche Sprüche angeht. Was der Mann da sagt, kann ich aber gar so schlimm trotzdem nicht finden. Es ist meiner Ansicht nach polemisch, aber noch von der Meinungsfreiheit gedeckt. Was z.B. ein Norbert Geis oder ein Joseph Ratzinger schon von sich gegeben haben, war hundertmal schlimmer.
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#24 Adami
  • 05.07.2014, 16:15h
  • Das ist ja lustig. Die Faschisten wünschen sich einen Despoten, dabei haben sie schon einen.
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#25 HugoAnonym
#26 goddamn liberalAnonym
  • 05.07.2014, 17:47h
  • Andrejewski...?

    "Wer waren unsre Ahnen?
    Kaschubische Germanen.
    Die zeugten zur Erfrischung.
    uns Promenadenmischung"

    (Kurt Tucholsky zum Thema 'Olle Germanen' und ihr Faschismus)
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#27 Harry1972Profil
  • 05.07.2014, 19:20hBad Oeynhausen
  • Wie verbittert das klingt, wenn man sich darüber beklagt, daß die Frau auch Grüne abgemahnt hat oder trotzig feststellt, daß man ihr wohl kaum für etwas danken könne, was nur ihr Job ist.

    Ich freue mich über solche offensichtlich aufrichtigen Bürokraten wie diese Frau Bretschneider.
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#28 DemokratenAnonym
  • 05.07.2014, 23:02h
  • Antwort auf #27 von Harry1972
  • Hier sprach eine aufrechte Demokratin, die - bei aller (notwendigen!) Kritik an anderen fragwürdigen Entscheidungen - in dieser Situation im Geiste und in der Tradition der internationalen Arbeiterbewegung handelt.

    Eine solche klare Positionierung gegen die Faschisten von der NPD ist lebenswichtig. Immer und überall.
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#29 Danny387Profil
  • 06.07.2014, 00:33hMannheim
  • Ich finde alles gut, was gegen die NPD läuft, und alles gut, was für Schwule läuft. Aber ich finde, Frau Bretschneider wirkt schon ein bisschen zickig. Wie Fräulein Rottenmeier.
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#30 giliattAnonym
#31 Miguel53deProfil
  • 06.07.2014, 04:04hOttawa
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Vermutlich fliegen sie raus - um von der AfD ersetzt zu werden. Einer Partei, die gerade ihren Parteitag in Baden Wuerttemberg wegen schwerer Richtungskonflikte verschieben musste. Deren Staedtische Fraktionen, Beispiel Krefeld, in der Aufloesung begriffen sind. Richtungskonflikte!
    Es wird nicht besser.
    Immerhin war die Frau Landttagspraesidentin hart und deutlich. Die Politik der Landesregierung ist es auch - auf ihre eigene diskreminierende Weise.
    Und im uebrigen. Die Behauptung, die kleine Minderheit der Schwulen und Lesben versuche eine Meinungshoheit im Lande zu erobern, ist ja nicht der NPD allein vorbehalten. Die "neue Homophobenlobby", wie ich sie mal nennen will, ist da voll und ganz dabei! Und die Parteien mit dem C sind tragender Teil dieser "Lobby".
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#32 sanscapote
  • 06.07.2014, 07:52h
  • Antwort auf #23 von Ralf
  • Kaum schlimm - wenig schlimm - sehr schlimm - sehr sehr schlimm.......wo ziehen sie die Messlatte? Es ist ihnen also "nicht schlimm genug"? Bedenken sie: aus den Worten bilden sich Gedanken und aus Gedanken Handlungen. Oder meinen siec, dass der-die NPD-Redner nur plaudern wollten?? Nein, sie wollten ihren Anhaengern Sahne um den Bart schmieren und weitere Anhaenger gewinnen.

    Hier geht es nicht um schlimm, sondern und Volksverhetzung in einem politischen Gremium und Frau Bredtschneider hat ganz und gar richtig gehandelt. Wie sind da doch manche praedidenten bei deutschen bundestag armselige...besch***** wuerschtln, dass sie dort wo diskriminiert wird, nicht einschreiten!!

    Aus dem faschistoid-rechten Lager kommen oft solche Aussprueche dass Meinungsfreiheit sei, was in Wirklichkeit Diskrimination und Verhetzung ist. In einem politisch-oeffentlichen Gremium gibt es keine persoenliche Meinung in Bezug auf Minderheiten und Verfolgte. Und in diesem Forum gibt es keinen Deckmantel fuer Diskriminierung, der sich "Meinungsfreiheit" nennt.
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#33 So WhatAnonym
#34 Miguel53deProfil
  • 06.07.2014, 08:54hOttawa
  • Antwort auf #23 von Ralf
  • Das habe ich auch gedacht! Nicht, dass ich mich nicht freue ueber die Reaktion der Praesidentin. Trotzdem sind die Aeusserungen in dieser Rede gar nicht so gravierend, verglichen mit solchen von Geis und Kauder und den gewissen, "beruehmten" Frauen in der ARD oder dem ZDF. Allein die Art und Weise der Rede ist schlecht, hoelzern und langweilig, da kann man sich nur mit Grausen abwenden. Die Geis'sens und Kauders dieser Welt sind auch da deutlich gefaehrlicher und heftiger.
    Die "Aufregung" von Frau Bretschneider, so sehr ich das auch begruesse, sind mir fast zu aufgesetzt, wenn man bedenkt, wie sie mit ihren Genossen und der CDU im "Flaggenstreit"'entschieden haben. Da wird die Freude dann doch sehr getruebt.
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#35 Harry1972Profil
  • 06.07.2014, 11:06hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #28 von Demokraten
  • Wenn es sich um die Kritik handelt, weil sie auch die Grünen abgemahnt hat, so kann ich der Kritik nicht folgen.
    Die Grünen haben ihre Regenbogenmappen zur Abstimmung hochgehoben und damit eine Abstimmung in diesem "hohen Haus" zur politischen Werbung genutzt, was tatsächlich die Würde des Hauses verletzt. Das kann ich also durchaus nachvollziehen.

    Im Flaggenstreit geht es mir persönlich überhaupt nicht darum, daß an allen Rathäusern Regenbogenbeflaggung hängen sollen. Durch dieses Beflaggungsverbot zeigen die Homogegner doch deutlich, wie verzweifelt sie sind, daß sie jetzt schon solche peinlichen Grabenkämpfe führen müssen. Darum geht es in dem Flaggenstreit und darüber amüsiere ich mich mehr, als daß ich mich über den Fraktionszwang der SPD aufrege.
    Die haben seit der Bundestagswahl 2014 doch ohnehin ihre Glaubwürdigkeit in Homofragen verloren.

    Nichtsdestotrotz bin ich hocherfreut, zwischen all diesen Hyänen, geld- und machtgeilen Säcken endlich auch mal eine regelrechte Lichtgestalt zu erblicken und wenn ich da in meiner Freude vielleicht notwendige Kritik verdränge, sei mir das bitte nachgesehen.

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#36 goddamn liberalAnonym
  • 06.07.2014, 12:07h
  • Antwort auf #34 von Miguel53de
  • Es ist gut, dass die NPD in ihre Schranken verwiesen wurde.

    Dass sich die Landtagspräsidentin nicht irgendwie 'betroffen' zeigte, sondern präzise auf das GG verwies, entspricht der Rechtsprechung des BVerfG in den letzten Jahren.

    ABER:

    "Mit den letzten vier Begriffen ist ein Bevölkerungsanteil im Promillebereich gemeint, der das wird man sagen können seine eigene Sexualität als so problematisch empfindet, dass er daraus gesellschaftliche Forderungen meint ableiten zu können. Die Grünen wollen nun fast alles tun, damit Bisexuelle, Transgender, transsexuelle und intersexuelle Menschen sich im Ländle pudelwohl fühlen: ein Klientelismus der gröberen Art, die Regentschaft des Randes über die Mitte."

    (Mit solchen verfassungswidrigen Sätzen macht der selbsternannte Kulturjournalist Alexander Kissler Karriere)

    "Gleichgeschlechtliche Partnerschaften dürfen nicht diskriminiert werden. Nur wird keiner diskriminiert, wenn das Lebensmodell, das den Erhalt unserer Gesellschaft garantiert, besonders geschützt und gefördert wird."

    (Für solche verfassungswidrigen Sätze bezahlen wir ALLE Katherina Reiche (CDU) als Staatssekräterin)

    Verfassungswidrig?

    JA, WEIL:

    BVG 19.2. 2013:

    "Es ist davon auszugehen, dass die behüteten Verhältnisse einer eingetragenen Lebenspartnerschaft das Aufwachsen von Kindern ebenso fördern können wie die einer Ehe."

    "Leben eingetragene Lebenspartner mit dem leiblichen oder angenommenen Kind eines Lebenspartners in sozial-familiärer Gemeinschaft, bilden sie mit diesem eine durch Art. 6 Abs. 1 GG geschützte Familie im Sinne des Grundgesetzes."

    BVG 6.6.2013:

    "Im Fall der Ungleichbehandlung von Personengruppen besteht regelmäßig
    eine strenge Bindung des Gesetzgebers an die Erfordernisse des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes. Die Anforderungen an die Rechtfertigung
    sind umso strenger, je mehr sich die personenbezogenen Merkmale an die
    des Art. 3 Abs. 3 GG annähern, das heißt je größer die Gefahr ist, dass
    die Ungleichbehandlung zur Diskriminierung einer Minderheit führt. Dies
    ist bei Differenzierungen nach der sexuellen Orientierung der Fall.

    b) Allein der besondere Schutz der Ehe und Familie in Art. 6 Abs. 1 GG
    vermag die Ungleichbehandlung von Ehe und eingetragener
    Lebenspartnerschaft nicht zu rechtfertigen."
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#37 Adami
  • 06.07.2014, 12:48h
  • Antwort auf #32 von sanscapote
  • Über die Überzeugungen der NPD braucht man nicht streiten, denn da sind wir uns einig.
    Und klar, der NPD Redner wollte nicht nur plaudern aber wir können ihn auch nicht für etwas verurteilen, was er nicht gesagt hat, selbst wenn er es im Hinterstübchen gedacht hat. Die Verächtlichmachung die Frau Bretschneider ausgemacht hatte um die Redner zu maßregeln waren nicht vorhanden. Die ganze Aktion von Frau Bretschneider war reine Schikane. Und genau solche Schikanen bestätigen die NPD erst. Jeder der unvoreingenommen an die Sache herangeht wird sich fragen, was die geritten hat. Und ich denke, dass mit solchen Methoden die NPD eher salonfähig wird.
    Hätte die gleiche Rede eine andere Partei getätigt, und solche Reden gibt es zuhauf, wäre absolut gar nichts passiert.
    Frau Bretschneider kann nicht undemokratisch agieren, um die Demokratie zu stützen.
    Nein sie hat diese Auszeichnung nicht verdient und ihre Vorgehensweise sollte überprüft werden.
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#38 David77Anonym
  • 06.07.2014, 13:33h
  • Antwort auf #37 von Adami

  • Wie ehrlich, dass du dich als NPD-Sympathisant erweist. Aber was erwartet von einem AfD-ler denn anderes? Schön, dass du der AFD einen Bärendienst erweist! Wieviel soll der NPD denn noch zugestanden werden? Die dürfen marschieren und terrorisieren ihre Hochburgen! Und da faselst du von "salonfähig"? Und von einer Untersuchung ?! Wehret den Anfängen!
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#40 goddamn liberalAnonym
  • 06.07.2014, 13:58h
  • Antwort auf #39 von pressekodex
  • Zeitungen wie die FAZ sprechen rein soziologisch gesehen die Nachkommen der Hauptträgerschicht des Nationalsozialismus an.

    Deren Festhalten an unserem Untermenschenstatus, einschließlich der unmenschlich-biologistischen Keimzellen-Metapher (ich stelle mir gerade meine armen alten Eltern als Einzeller vor) ist hundert mal bedrohlicher als irgendwelches Gegröhle auf irgendeinem Fußballplatz.
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#41 Adami
  • 06.07.2014, 14:10h
  • Antwort auf #38 von David77
  • NPD Sympathisant? Ganz und gar nicht. Aber wir können nicht für Gleichberechtigung und Gleichbehandlung streiten wenn wir diese Gleichbehandlung nicht allen Menschen zugestehen. Auch wenn diese Gleichbehandlung dann Gruppen zugute kommen die wir zutiefst ablehnen.
    Und wenn das parlamentarischen Recht mit Füssen getreten werden, um ein politisches Statement abzugeben, dann ist was grundlegend verkehrt.
    Von mir aus soll die NPD gerne verboten werden, sobald die Verfassungsfeindlichkeit erwiesen wurde. Wenn das allerdings nicht bewiesen wird, dann muss eine gesunde Demokratie auch eine NPD aushalten können.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#42 kein ThemaAnonym
  • 06.07.2014, 14:34h
  • Antwort auf #40 von goddamn liberal
  • Die Links verweisen auf den ausdrücklichen Freibrief und die aktive Verteidigung unfassbarer Falschbehauptungen zur politischen Debatte und zur Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts der letzten Jahre und darauf basierender Diffamierungen, die Schwule und Lesben (schon im Titel) als "Gefahr" für den "Bestand des Staates" darstellen.

    Sowas nennt der "Deutsche Presserat", der angeblich über die Einhaltung des sog. Presskodex wacht, dann eine "rein juristische und technische Verwendung des Ehe-Begriffs", an der in Sachen Sorgfaltspflicht und "presseethischer Grundsäte" NICHTS zu beanstanden sei.

    Aus meiner Sicht nicht gerade eine unbedeutende Nebensächlichkeit, sondern etwas, worüber die Community und die allgemeine Öffentlichkeit Aufklärung verdienen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#43 goddamn liberalAnonym
  • 06.07.2014, 14:44h
  • Antwort auf #42 von kein Thema
  • 100% Zustimmung.

    Aber das ist ein schweres Stück Arbeit.

    Und nur auf die folgt die Erkenntnis, dass verfassungswidrige Rechtslastigkeit in der Diskriminierung 'sozialer Randgruppen' nicht das Privileg bildungsferner anderer 'sozialer Randgruppen' ist, sondern dass die Unmenschlichkeit hierzulande meist von Oben kommt.

    Von hochnäsigen Pseudo-Eliten, selbsternannten Kulturjournalisten und selbsternannten Blättern für kluge Köpfe z. B.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #42 springen »
#44 David77Anonym
#45 TheDadProfil
  • 06.07.2014, 20:03hHannover
  • Antwort auf #37 von Adami
  • ""Die ganze Aktion von Frau Bretschneider war reine Schikane.""..

    Warum das keine Schikane war, ist im Kommentar von ""goddamn liberal"" ziemlich genau erklärt :

    www.queer.de/detail.php?article_id=21887&antwort_zeigen=
    ja#c36


    ""Hätte die gleiche Rede eine andere Partei getätigt, und solche Reden gibt es zuhauf, wäre absolut gar nichts passiert. ""..

    Das ist allerdings ein bemerkenswerter Punkt, auf den unbedingt alle Parlamentspräsidenten in den Landtagen und im Bundestag aufmerksam gemacht werden müssen..

    Dazu sollte man sich das Video ein paar mal ansehen, denn dann erschließt sich einem beim zusehen auch die Art der Rhetorik und der Formulierung, mit der hier eine als "holprig" daherkommende Rede agiert..

    Was bislang offensichtlich niemanden so richtig gestört hat :
    Es ist durchaus üblich bei solchen "Abstrafungen" durch die/den amtierende/n Parlamentspräsidenten, sich umzudrehen und dieser/m anzusehen, was beiden Rednern der NPD offensichtlich nicht gelingt..
    Selbst für diese Missachtung haben andere Redner schon Ordnungsrufe erhalten..
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#46 TheDadProfil
  • 06.07.2014, 20:36hHannover
  • Antwort auf #41 von Adami
  • Du vergleichst jetzt ernsthaft unsere Forderung nach Gleichberechtigung und Gleichstellung, mit dem Recht einer Gruppe von Menschen sich politisch zu betätigen ?

    Ein merkwürdiges Demokratie-und verfassungsverständnis..

    Es gibt tatsächlich ein Recht auf politische Betätigung..
    Aber es steht nicht über den Rechten auf Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, ja nicht einmal über dem Recht auf Religionsfreiheit, und es ist aufgeteilt in das Recht auf freie Meinung, und der Bildung einer Politischen Partei z.B...

    Die NPD bricht mit jedem Parteiprogramm, mit jedem Wahlprogramm die Verfassung, weil sie in jedem dieser Programme die Einschränkung von bestehenden Grundrechten für Teile der Bevölkerung fordern, so z.B. das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, das Recht auf Freizügigkeit im Bundesgebiet, selbst das Recht auf freie Religionsausübung wollen sie für bestimmte Gruppen beschnitten sehen..

    Wer allein aus der Forderung nach dem Verbot einer politischen Bewegung oder Partei, die immer noch daran arbeitet das Grundgesetz abzuschaffen, oder zu beseitigen, undemokratisches Verhalten ableitet, hat die Verfassung nicht begriffen, denn es ist das Recht und die Pflicht eines jeden Bürgers den Bestand des Grundgesetzes zu schützen..

    ""Auch wenn diese Gleichbehandlung dann Gruppen zugute kommen die wir zutiefst ablehnen.""..

    Damit ist die NPD gemeint ?
    Da muß man echt nachfragen, denn bei Deiner Art zu argumentieren kan man Dir durchaus unterstellen nicht Teil der LGBTTIQ´s-Community zu sein, und eine andere Gruppe als die angesprochene NPD zu meinen..

    Nein..
    Es kommt ihnen nicht zu Gute !
    Denn so lange wir als Minderheiten nicht wirklich gleichgestellt sind, wird es nicht einmal eine Gleichbehandlung zwischen uns und der NPD geben, so einfach ist das am Ende dann auch..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#47 VeniceAnonym
  • 06.07.2014, 20:38h
  • Typisch NPD, aber CDU/CSU Reden zu Themen mit Homosexuellen Hintergrund stehen dem absolut in nichts nach...
  • Antworten » | Direktlink »
#48 Miguel53deProfil
  • 06.07.2014, 22:47hOttawa
  • Antwort auf #36 von goddamn liberal
  • Wir sind uns doch total einig. Ich wollte nur anmerken, dass zB. ein Geis oder ein Kauder oder diese "Weiber" oeffentlich wesentlich schlimmere Diskriminierungen aussprechen und dafuer nicht in irgendeiner Weise zur Rechenschafft gezogen werden. Ganz im Gegenteil. Sie erhalten ihren Raum immer und immer wieder.
    Die Idiotnen von der NPD sind als solche sofort erkennbar und haben nur einen kleine Kreis von Anhaengern. Doch ein Kauder bekleidet eine bedeutende Position im Bundestag. Hinter ihm stehen CDU/CSU und werden von der SPD mitgetragen. Das heisst, ob im Landtag von MVP oder im Bundestag stimmen auch schwule Abgeordnete gegen eigene Interessen ab, wenn "Homo-Rechte" abgelehnt werden.
    Ich sage ja, ich bin froh, dass die NPD entsprechende Reaktionen zu spueren bekommt. Ich bin nur nicht befriedigt, wenn das, was dort gesagt wurde, an anderer - prominenterer - Stelle geradezu Alltag ist.
    Es hat ja seine guten "schlechten" Gruende, warum diese Bundesregierung kein Anti-Diskriminierungs-Gesetz beschliesst, das seinen Namen verdient. Dann waeren die Grenzen auch fuer Geis, Kauder, Kuby, Mewes und Konsorten deutlich enger gesetzt. Doch das wollen die "Christen" nicht so gern. Und die Arbeiterpartei macht mit.
    Nur darum geht es in meinem Kommentar.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#49 Adami
  • 07.07.2014, 08:13h
  • Antwort auf #46 von TheDad
  • 'Du vergleichst jetzt ernsthaft unsere Forderung nach Gleichberechtigung und Gleichstellung, mit dem Recht einer Gruppe von Menschen sich politisch zu betätigen ?

    Ein merkwürdiges Demokratie-und verfassungsverständnis..'

    Du haste Recht, das kann man nicht direkt vergleichen, aber in einem anderen Sinne als du denkst.
    Unser Kampf um Gleichberechtigung, der in den letzten Jahrzehten deutliche Fortschritte gemacht hat, wurde nur dadurch möglich, dass überhaupt politische Aktivität zugelassen wurde. Sei es ausserparlamentarisch, sei es innerhalb der Parlamente.
    Hätte es gleiche Schikanen bei der parlamentarischen Arbeit im Kampf um Gleichberechtigung gegeben, wäre nie was erreicht worden.
    Frau Bretschneider hat hier an den Grundfesten der demokratischen Ordnung gerüttelt um ein politisches Statement abzugeben.
    Durch ihr vorgehen verhindert sie den politischen Entscheidungsprozess. Ich wüsste nicht was ein Präsident eines Parlament schlimmeres machen könnte und halte sie daher nicht geeignet für diesen Posten.
    Jetzt können wir natürlich sagen: das war ja toll es ging ja gegen die NPD. Aber heute ist es die NPD morgen wird es jemand anderes sein der nicht sakrosankt ist.
    Wenn die NPD Verfassungsfeindlich ist, dann soll sie Verboten werden. Wenn nicht dann muss sie alle Rechte einer Partei wahrnehmen können.
    So einfach ist das.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#50 joseph
  • 07.07.2014, 08:48h
  • Wahnsinn, das ist gelebte Pseudo-Demokratie....und wir geben dieser Frau, die sich nicht im Geringsten an demokratische Spielregeln hält noch einen Ordnen. Noch vor 10 Jahren stand unsere Regenbogenfahne für Freiheit und Bürgerrechte...jetzt ist sie zu einem links-ideologischen Kampffetzen verkommen. Schade!
  • Antworten » | Direktlink »
#51 timpa354Ehemaliges Profil
#52 stephan
  • 07.07.2014, 11:01h
  • Antwort auf #37 von Adami
  • Ich gebe zu, dass Bretschneiders Reaktion vielleicht etwas dünnhäutig wirkt. Im Kern aber ist die Reaktion immer dann richtig, wenn über Minderheiten herablassend gesprochen wird oder wenn versucht wird, sie zu marginalisieren.

    Wir sind es vielleicht einfach nur nicht gewöhnt, dass Politiker auch den zwischen den Zeilen gesprochenen Text wahrnehmen und heraushören.

    Es mag aber auch durchaus sein, dass Bretschneider besonders verärgert war, weil sie bereits wusste, dass sie später aus Fraktionszwang gegen ihre Überzeugung votieren 'musste' und deshalb bereits deutlich angespannt und sensibilisiert war. Es ist nämlich durchaus war, dass aus der Union nicht selten ähnliche Äußerungen kommen, was Sozialdemokraten - wegen der Koalitionen in Bund und Land - die Schamröte ins Gesicht treiben muss / müsste!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#53 ReverserAnonym
  • 07.07.2014, 12:18h
  • "...Zum ersten Mal in einem dt. Parlament hat eine resolute Parlamentspräsidentin schwulen- und lesbenfeindliche Redner in ihre Schranken gewiesen..."

    Respekt schon deshalb, wegen dieses Themas überhaupt durchgegriffen zu haben.
    Sie wird sich damit vermutlich bei nicht wenigen Parlamentskollegen unbeliebt gemacht haben, was diese durch die Verleihung des Homo-Ordens in ihrer entsprechenden Auffassung vielleicht auch noch bestärken dürfte.
  • Antworten » | Direktlink »
#54 samsonAnonym
#55 PerspektiveAnonym
  • 07.07.2014, 14:17h
  • Antwort auf #51 von timpa354
  • In anderen Worten:

    Der "Blätterwald", die Leitmedienkonzerne, würden sich wieder einmal selbst entlarven, da sie die Steigbügelhalter der Faschisten regelmäßig hofieren und immer wieder deren Rassismen und Chauvinismus verbreiten. Faschismus wird eben immer von der "bürgerlichen Mitte" her genährt und stark gemacht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #51 springen »
#56 Robby69Ehemaliges Profil
#57 Robby69Ehemaliges Profil
#58 Robby69Ehemaliges Profil
#59 Robby69Ehemaliges Profil
#60 Robby69Ehemaliges Profil
#61 JonsiAnonym
#62 TheDadProfil
  • 07.07.2014, 22:00hHannover
  • Antwort auf #49 von Adami
  • ""Hätte es gleiche Schikanen bei der parlamentarischen Arbeit im Kampf um Gleichberechtigung gegeben, wäre nie was erreicht worden.""..

    Es HAT diese parlamentarischen Widerstände gegeben, und genau deshalb dauerte es so lange bis dann endlich etwas erreicht werden konnte..

    Der parlamentarische Widerstand der Union und der FDP gegen die Abschaffung des § 175 mußte sogar durch die EU gebrochen werden, denn die Rechtskonservativen wollten den Paragraphen nach der Wiedervereinigung auf das Gebiet der ehemaligen DDR ausweiten anstatt ihn endlich abzuschaffen..

    Verantwortliche Justizministerin :
    Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, FDP, die sich ja ach so für die LGBTTIQ-Rechte einsetzt..

    Damalige Bundestagspräsidentin in Amt und Würden :
    Rita Süssmuth..

    Und immer noch haben wir genug damit zu tun den parlamentarischen Widerstand der Rehtskonservativen endlich endgültig zu brechen, da müssen wir uns von solchen Leuten in deren Reden in den Parlamenten nicht auch noch beleidigen und herabwürdigen lassen..
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#63 kein ThemaAnonym
  • 07.07.2014, 22:14h
  • Antwort auf #43 von goddamn liberal
  • Ja.

    Das "schwere Stück Arbeit" umfasste in diesem Fall seit Erhalt der einstimmigen Ablehnung der Beschwerde mit den genannten homophoben und faktenfernen "Begründungen" durch den Presserat u. a. zwei Versuche der Kontaktaufnahme mit dem "Bund lesbischer und schwuler JournalistInnen" seit Ende letzter Woche, von dem man meinen könnte, dass er an einer Öffentlichmachung der skizzierten Vorgänge interessiert wäre.

    Bisher gab es keinerlei Reaktion.
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#64 probondageProfil
  • 07.07.2014, 22:26hDortmund
  • Können sich die Rechten auch mal entscheiden?

    Sind wir nun eine "verschwindend geringe Minderheit" oder doch die böse, allmächtige Homolobby - Beides gemeinsam schließt sich aus.

    Nein, das Problem was Rechte von Natur aus haben: Ihren "Argumenten" fehlen die Menschlichkeit. Das was so gerne als "Gutmenschargumente" diskreditiert wird, hätten die Nazis so gerne auf ihrer Seite. Der bekannte Ausspruch, ich werde doch noch offen meine freie Meinung äußern dürfen, ist der hilflose Versuch zu argumentieren.

    >>> Ja, darf man, aber dann bitte auch Argumente GEGEN das Existenzrecht von anderen Menschen, welche nicht durch Intoleranz, Hass und Hetze begründet sind. Gibt es nicht? EBEN!
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#65 sanscapote
#66 goddamn liberalAnonym
#67 Adami
  • 08.07.2014, 11:31h
  • Antwort auf #62 von TheDad
  • Du redest doch von was ganz anderem.
    Bleib doch bitte beim Thema.
    Es geht nicht darum, dass Gesetzte nicht beschlossen oder beschlossen wurden, sondern darum, dass überhaupt erst die Diskussion über Gesetzte gestattet ist. Und genau die Diskussion hat die Frau Bretschneider unterbunden. Und zwar Anlasslos.
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#68 Ihr KompassAnonym
#69 TheDadProfil
  • 08.07.2014, 14:39hHannover
  • Antwort auf #67 von Adami
  • ""Du redest doch von was ganz anderem.""..

    Ach ? Tatsächlich ?

    Du hast das offensichtlich nicht kapiert..

    Das Landesparlament hat eine Geschäftsordnung..
    Diese wird zu Beginn einer jeden neuen Legislaturperiode neu formuliert und dann vom Ältenstenrat verabschiedet..

    Dort sind ganz klar die Parameter definiert nach der Ordnungsrufe zu erteilen sind..

    Daran hat sich Fr.Brettschneider gehalten, denn weder von ihren Beisitzern noch aus dem Plenum war Kritik an ihrer Verfahrensweise zu vernehmen..

    Wenn das im Ergebnis dazu geführt hat, das sich die NPD nicht mehr an der Diskussion beteiligen konnte (wobei die Redebeiträge in ihrem Gehalt als zweifelhaft Zielführend anzusehen sind), dann ist das eigene Schuld der NPD, die sich an die Parlamentarischen Regeln zu halten hat..

    Fakt ist dabei :
    Wer Minderheiten oder Menschen allgemein in seiner Rede abfällig qualifiziert, oder sie beleidigt, diskriminiert, oder wie von Fr.Brettschneider explizit angemahnt, versucht eine Definition über den Wert des Lebens von Personen oder Gruppen anzustellen, verwirkt sein Rederecht..

    Was dabei am Verhalten von Fr.Brettschneider also "undemokratisch" gewesen sein soll, erschließt sich hier wohl nur demjenigen, der sich solche Reden als Ausdruck falsch verstandener Beliebigkeit gefallen lassen will..

    Rassismus ist keine Meinung..
    Rassismus ist ein Verbrechen !
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#70 Adami
  • 08.07.2014, 18:29h
  • Antwort auf #69 von TheDad
  • Ok, Butter bei die Fische.
    Wo genau hat der erste Redner einer deiner folgenden Kriterien getroffen:

    "Wer Minderheiten oder Menschen allgemein in seiner Rede abfällig qualifiziert, oder sie beleidigt, diskriminiert, oder wie von Fr.Brettschneider explizit angemahnt, versucht eine Definition über den Wert des Lebens von Personen oder Gruppen anzustellen, verwirkt sein Rederecht.."

    Bitte aber mit Begründung, denn ich wie auch einige andere hier sehen diese Kriterien nicht erfüllt.
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#72 Adami
  • 09.07.2014, 08:40h
  • Antwort auf #71 von TheDad
  • Wenn du nichteinmal deine eigenen Aussagen begründen magst, dann hat eine Diskussion wohl wirklich keinen Sinn.
    1. das Video habe ich gesehen
    2. ich sehe deine Vorwürfe im Video nicht bestätigt, daher die Bitte um Erläuterung
    3. ich suche nicht die Argumente meiner Diskusstionspartner aus Artikel oder Videos heraus. Wenn die Diskussionspartner nichteinmal selbst ihre eigenen Argumente auf den Punkt bringen können, dann haben sie auch keine und die getätigten Aussagen sind Plattitüden.
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#73 Harry1972Profil
#74 Adami
  • 09.07.2014, 12:37h
  • Antwort auf #73 von Harry1972
  • Als ich bitte dich. Es geht hier nicht darum welche Farbe schöner ist, sondern es stehen Vorwürfe der Menschenverachtung im Raum und da ist es wohl mehr als billig zu fragen wo genau denn Menschen, in dem Fall Queerler, verächtlich gemacht wurden. Bitte zeig es mir auf. Ich kann diese Vorwürfe nicht ausmachen.
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#75 Harry1972Profil
  • 09.07.2014, 15:24hBad Oeynhausen
  • Wie gesagt, dann willst Du es nicht sehen.

    Wenn Du die gruppenbezogene Verächtlichmachung in der Rede tatsächlich nicht sehen kannst, wie Du behauptest, dann fürchte ich, besitzt Du keinen Funken Selbstachtung und buckelst devot vor denen, die Dich zutiefst verachten.
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#76 Adami
  • 09.07.2014, 17:33h
  • Antwort auf #75 von Harry1972
  • Also ich soll etwas sehen, was du selbst nicht benennen kannst? Wir machen hier keinen Gottesbeweis.
    Es gibt ein Video mit ganz konkreten Aussagen. Du sagst dort werden gruppenbezogene Verächtlichmachungen gegeben aber kannst mir die nicht aufzeigen?
    Ich kann hier nur mit dem Kopf schütteln. Wenn es nicht um soeine ernste Sache ging, wie das Unterbinden einer parlamentarischen Diskussion, müsste man lachen. Ich finde es traurig, dass wir schon so weit sind, mit absoluten Null-Aussagen eine politische Debatte steuern zu wollen.
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#77 TheDadProfil
  • 09.07.2014, 20:54hHannover
  • Antwort auf #72 von Adami
  • Ich muß meinen eindruck von der Rede nicht zweimal begründen, nur weil Du zu faul bist die Kommentare zu lesen..

    Nicht nur meine Einschätzung ist oben deutlich wiedergegeben, sondern auch die anderer User, die meine Einschätzung teilen..

    Mein Begründungen stehen dort !

    Darüber hinaus teile ich die Einschätzung das eine Diskussion dazu nicht weiter lohnt, denn meiner Meinung nach diskutiert man nicht über Menschenrechte, man setzt sie durch..

    Das hat Fr.Brettschneider getan..

    Sie beginnt ihre Ausführungen mit :

    "Es gilt der Artikel 1 GG, und es gilt der Artikel 3 GG""..

    Wenn Dir die Inhalte nicht klar sind, kannst du sie nachlesen :

    www.gesetze-im-internet.de/gg/BJNR000010949.html
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#78 Harry1972Profil
  • 10.07.2014, 02:40hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #76 von Adami
  • Ab 2:55 geht es los.
    Da zieht der erste Redner bereits vom Leder, indem er unterstellt, man habe den "Schwulen und Lesben" hoheitliche Rechte eingeräumt, wobei er diese Aussage dann ausschweifend garniert und dabei einen verächtlichen Tonfall annimmt.
    Als er dann mit den Ostgebieten anfängt, wird er ja schliesslich gestoppt.

    Natürlich wirst Du diese ganz "konkreten Aussagen" relativieren und mit der Meinungs- und/oder Diskussionsfreiheit deckeln wollen, gar abstreiten, daß es sich hier bereits um die Verächtlichmachung einer Personengruppe handelt.
    Weil das abzusehen ist, habe auch ich wenig Lust auf eine ernsthafte Diskussion, geschweige denn auf eine politische Debatte.

    Zu Deiner Erhellung solltest Du Dir jedoch nochmal die Worte der Frau Bretschneider anhören, als sie Herrn Andrejewski erklärt, warum er unterbrochen wurde.
    Sie erklärt dort ganz deutlich, daß sie Herrn Andrejewski nicht zum ersten Mal wegen der Verächtlichmachung von Schwulen und Lesben zur Ordnung gerufen hat.

    Also worüber willst Du noch diskutieren?
    Vielleicht über Herrn Köster mit seiner "zum Glück verschwindend kleinen Minderheit"? Hmm?
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#79 sanscapote
  • 10.07.2014, 08:34h
  • Antwort auf #76 von Adami
  • Ihre Beitraege lassen die Vermutung zu, sie lebten in einem Iglou. Mein Mann und ich halten eine weitere Diskussion mit ihnen weiterhin fuer sinnlos, daher haben wir uns bisher kaum beteiligt.
    Auch wenn sie sagten, aus welchem Lager sie hierher kommen, wuerde es nicht darueber hinweg taeuschen, aus welchem Lager sie wirklich kommen und mit welchen Parteien sie sympathisieren. Hier waere es besonders der FN.
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#80 Adami
  • 10.07.2014, 08:36h
  • Antwort auf #78 von Harry1972
  • Also du hast keine Lust auf eine Diskussion, weil ich eine andere Meinung habe als du? Na das ist ja mal ein Statement.
    Du wirst nicht immer nur Leute finden, die Ja und Amen sagen. Aber du hast recht. Ich sehe keine Verächtlichmachung und dein aufgeführter Punkt ist dafür auch nicht geeignet. Ich sehe die Verächtlichmachung nicht, wenn er auf das Beflaggungsgesetz hinweist, sagt, dass mit der Beflaggung hoheitliche Rechte einhergehen und vorschlägt, wo die Fahne gehisst werden könnte, und fragt, warum die Regenbogenflahne gehisst werden kann, aber nicht für andere Gruppen.
    Beim zweiten Redner, mit seinem 'zum Glück verschwindend kleine Minderheit', das kann man noch fassen. Aber da war die Schikane der Frau Bretschneider ja schon längst gelaufen.
    Dass der erste Redner seine Rede nicht aus reiner Gesetztestreue, sondern um die Queere-Gemeinschaft ans Bein zu pissen, gehalten hat, ist mir vollkommen klar, aber wir können ihn nicht verurteilen für etwas, was er nicht gesagt hat. Und gerade Frau Bretschneider DARF das nicht, weil sie als Präsident des Parlaments für alle Abgeordneten die gleiche Rechte garantieren muss. Wir sind nicht in einer Bananenrepublik.
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#81 Harry1972Profil
  • 10.07.2014, 13:11hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #80 von Adami
  • Du willst und kannst es vermutlich nicht begreifen.
    Die Regenbogenfahne ist nicht sowas wie die Vereinsfahne der Schwulen und Lesben, wie Herr Andrejewski unterstellt. Sie ist eine Fahne, die unter sich alle Lebensformen vereint, die einander auf Augenhöhe begegnen wollen, jeder die gleichen Rechte hat.

    Seine unwahre Behauptung nutzt er als Aufhänger, ganz sicher, um den Bogen zu einer gemeingefährlichen Homolobby zu spannen zu können. Damit fängt es nämlich an, Adami.
    Das alles nun noch vor dem Hintergrund, daß dieser Auftritt ja nicht der erste dieser Art gewesen ist, wie aus dem Videoausschnitt später hervorgeht.

    Nun begriffen, war Frau Bretschneider dem Mann zurecht das Wort entzogen hat?
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#82 TheDadProfil
  • 10.07.2014, 21:32hHannover
  • Antwort auf #80 von Adami
  • Zunächst einmal handelt es sich nicht um ein "Beflaggungsgesetz", sondern um eine Verordnung..
    Aber das nur nebenbei..

    Aufgrund der Föderalismusreform erschließt sich mir gerade nicht so richtig wieso sich ein Landesminister auf eine Verordnung aus einem Bundesministerium beziehen muß, um einen angeblichen Rechtsbruch zu konstruieren, den es in anderen Gemeinden und Bundesländern ganz offensichtlich nicht gibt..
    Aber auch das nur nebenbei..

    Du scheinst bei der Rede des Herren von der NPD nicht richtig zugehört zu haben, denn er forderte nicht nur dazu auf die Beflaggungsverordnung durchzusetzen und die Bürgermeisterin dafür zur Rechenschaft zu ziehen, er unterstellte ihr zudem auch noch mit zwei Maßstäben zu messen, weil sie wohl kurz zuvor eine als "Kunstaktion" deklarierte Verhüllung eines Lenin-Denkmales verhinderte, und unterstellte ihr dabei Rücksichten auf alte Seilschaften..

    Das Ganze garniert mit unverschämten Wertungen über LGBT´s, denen "hoheitliche Rechte" eingeräumt worden seien..

    Äh ?

    Wenn das Bürgermeisteramt beschließt zu einer Veranstaltung in der Stadt eine besondere Beflaggung zu gestatten, dann ist es das gute Recht des Bürgermeisteramtes, dies zu erlauben..

    Ausnahmen dazu bilden bundeseinheitliche Feiertage oder Gedenktage, wo etwa Halbmast zu flaggen ist..

    Wenn Putin auf die CEBIT kommt weht natürlich am Rathaus Hannover die russische Flagge..

    Wenn der Papst im Bundestag spricht wehen natürlich überall im Regierungsviertel in Berlin die Flaggen des Vatikan..

    Und wenn CSD ist weht die Regenbogenflagge, die eben keine hoheitliche Flagge eines Staates ist, sondern ein offizielles Bekenntnis zur Vielfalt in der Gesellschaft..
    Unddamit wird eben dann auch niemandem "hoheitliche Rechte" eingeräumt dem sie nicht zustünden, sondern ein Zeichen an die Bevölkerung und die Besucher der Stadt gesetzt, das eine besondere Veranstaltung stattfindet..

    Das die gleichen Leute die hier im Landtag für Aufregung sorgen, sich anmaßen auf ihren Demonstrationen Reichskriegsflaggen zu Markte zu tragen, und Symbole verwenden, die zwar oft verändert ihre Herkunft verschleiern sollen, geht dann wohl in Ordnung ?

    Der Gesichtsausdruck des Herren beweist, das er genau wußte warum ihm das Rederecht entzogen wurde, zeigt seine offensichtliche Enttäuschung darüber, seinen Wortbeitrag nicht zu Ende bringen zu können, und zeigt auch, das er sich ganz bewußt respektlos gegenüber uns LGBT´s, und aber auch gegenüber der Parlamentspräsidentin verhalten hat, weil es der Gesichtsausdruck eines kleinen Jungen ist, der wiederholt beim Äpfel klauen erwischt wurde..

    Vielleicht ist es Dir auch nciht so ganz klar :

    Jede Rede die einer im Parlament hält wird zu Protokoll genommen..
    Jede nicht gehaltene aber auch, und damit ist es unerheblich ob er sein Geschwafel weiter ausgeführt hat, oder nicht..
    Es steht im Protokoll und gilt damit als gehaltene Rede..

    Damit hat er seine beabsichtigten Diffamierungen und Beleidigungen vollendet, auch wenn er dabei unterbrochen wurde..
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