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Kommentare zu:
Homo-Orden für Sylvia Bretschneider


#31 Miguel53deProfil
  • 06.07.2014, 04:04hOttawa
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Vermutlich fliegen sie raus - um von der AfD ersetzt zu werden. Einer Partei, die gerade ihren Parteitag in Baden Wuerttemberg wegen schwerer Richtungskonflikte verschieben musste. Deren Staedtische Fraktionen, Beispiel Krefeld, in der Aufloesung begriffen sind. Richtungskonflikte!
    Es wird nicht besser.
    Immerhin war die Frau Landttagspraesidentin hart und deutlich. Die Politik der Landesregierung ist es auch - auf ihre eigene diskreminierende Weise.
    Und im uebrigen. Die Behauptung, die kleine Minderheit der Schwulen und Lesben versuche eine Meinungshoheit im Lande zu erobern, ist ja nicht der NPD allein vorbehalten. Die "neue Homophobenlobby", wie ich sie mal nennen will, ist da voll und ganz dabei! Und die Parteien mit dem C sind tragender Teil dieser "Lobby".
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#32 sanscapote
  • 06.07.2014, 07:52h
  • Antwort auf #23 von Ralf
  • Kaum schlimm - wenig schlimm - sehr schlimm - sehr sehr schlimm.......wo ziehen sie die Messlatte? Es ist ihnen also "nicht schlimm genug"? Bedenken sie: aus den Worten bilden sich Gedanken und aus Gedanken Handlungen. Oder meinen siec, dass der-die NPD-Redner nur plaudern wollten?? Nein, sie wollten ihren Anhaengern Sahne um den Bart schmieren und weitere Anhaenger gewinnen.

    Hier geht es nicht um schlimm, sondern und Volksverhetzung in einem politischen Gremium und Frau Bredtschneider hat ganz und gar richtig gehandelt. Wie sind da doch manche praedidenten bei deutschen bundestag armselige...besch***** wuerschtln, dass sie dort wo diskriminiert wird, nicht einschreiten!!

    Aus dem faschistoid-rechten Lager kommen oft solche Aussprueche dass Meinungsfreiheit sei, was in Wirklichkeit Diskrimination und Verhetzung ist. In einem politisch-oeffentlichen Gremium gibt es keine persoenliche Meinung in Bezug auf Minderheiten und Verfolgte. Und in diesem Forum gibt es keinen Deckmantel fuer Diskriminierung, der sich "Meinungsfreiheit" nennt.
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#33 So WhatAnonym
#34 Miguel53deProfil
  • 06.07.2014, 08:54hOttawa
  • Antwort auf #23 von Ralf
  • Das habe ich auch gedacht! Nicht, dass ich mich nicht freue ueber die Reaktion der Praesidentin. Trotzdem sind die Aeusserungen in dieser Rede gar nicht so gravierend, verglichen mit solchen von Geis und Kauder und den gewissen, "beruehmten" Frauen in der ARD oder dem ZDF. Allein die Art und Weise der Rede ist schlecht, hoelzern und langweilig, da kann man sich nur mit Grausen abwenden. Die Geis'sens und Kauders dieser Welt sind auch da deutlich gefaehrlicher und heftiger.
    Die "Aufregung" von Frau Bretschneider, so sehr ich das auch begruesse, sind mir fast zu aufgesetzt, wenn man bedenkt, wie sie mit ihren Genossen und der CDU im "Flaggenstreit"'entschieden haben. Da wird die Freude dann doch sehr getruebt.
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#35 Harry1972Profil
  • 06.07.2014, 11:06hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #28 von Demokraten
  • Wenn es sich um die Kritik handelt, weil sie auch die Grünen abgemahnt hat, so kann ich der Kritik nicht folgen.
    Die Grünen haben ihre Regenbogenmappen zur Abstimmung hochgehoben und damit eine Abstimmung in diesem "hohen Haus" zur politischen Werbung genutzt, was tatsächlich die Würde des Hauses verletzt. Das kann ich also durchaus nachvollziehen.

    Im Flaggenstreit geht es mir persönlich überhaupt nicht darum, daß an allen Rathäusern Regenbogenbeflaggung hängen sollen. Durch dieses Beflaggungsverbot zeigen die Homogegner doch deutlich, wie verzweifelt sie sind, daß sie jetzt schon solche peinlichen Grabenkämpfe führen müssen. Darum geht es in dem Flaggenstreit und darüber amüsiere ich mich mehr, als daß ich mich über den Fraktionszwang der SPD aufrege.
    Die haben seit der Bundestagswahl 2014 doch ohnehin ihre Glaubwürdigkeit in Homofragen verloren.

    Nichtsdestotrotz bin ich hocherfreut, zwischen all diesen Hyänen, geld- und machtgeilen Säcken endlich auch mal eine regelrechte Lichtgestalt zu erblicken und wenn ich da in meiner Freude vielleicht notwendige Kritik verdränge, sei mir das bitte nachgesehen.

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#36 goddamn liberalAnonym
  • 06.07.2014, 12:07h
  • Antwort auf #34 von Miguel53de
  • Es ist gut, dass die NPD in ihre Schranken verwiesen wurde.

    Dass sich die Landtagspräsidentin nicht irgendwie 'betroffen' zeigte, sondern präzise auf das GG verwies, entspricht der Rechtsprechung des BVerfG in den letzten Jahren.

    ABER:

    "Mit den letzten vier Begriffen ist ein Bevölkerungsanteil im Promillebereich gemeint, der das wird man sagen können seine eigene Sexualität als so problematisch empfindet, dass er daraus gesellschaftliche Forderungen meint ableiten zu können. Die Grünen wollen nun fast alles tun, damit Bisexuelle, Transgender, transsexuelle und intersexuelle Menschen sich im Ländle pudelwohl fühlen: ein Klientelismus der gröberen Art, die Regentschaft des Randes über die Mitte."

    (Mit solchen verfassungswidrigen Sätzen macht der selbsternannte Kulturjournalist Alexander Kissler Karriere)

    "Gleichgeschlechtliche Partnerschaften dürfen nicht diskriminiert werden. Nur wird keiner diskriminiert, wenn das Lebensmodell, das den Erhalt unserer Gesellschaft garantiert, besonders geschützt und gefördert wird."

    (Für solche verfassungswidrigen Sätze bezahlen wir ALLE Katherina Reiche (CDU) als Staatssekräterin)

    Verfassungswidrig?

    JA, WEIL:

    BVG 19.2. 2013:

    "Es ist davon auszugehen, dass die behüteten Verhältnisse einer eingetragenen Lebenspartnerschaft das Aufwachsen von Kindern ebenso fördern können wie die einer Ehe."

    "Leben eingetragene Lebenspartner mit dem leiblichen oder angenommenen Kind eines Lebenspartners in sozial-familiärer Gemeinschaft, bilden sie mit diesem eine durch Art. 6 Abs. 1 GG geschützte Familie im Sinne des Grundgesetzes."

    BVG 6.6.2013:

    "Im Fall der Ungleichbehandlung von Personengruppen besteht regelmäßig
    eine strenge Bindung des Gesetzgebers an die Erfordernisse des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes. Die Anforderungen an die Rechtfertigung
    sind umso strenger, je mehr sich die personenbezogenen Merkmale an die
    des Art. 3 Abs. 3 GG annähern, das heißt je größer die Gefahr ist, dass
    die Ungleichbehandlung zur Diskriminierung einer Minderheit führt. Dies
    ist bei Differenzierungen nach der sexuellen Orientierung der Fall.

    b) Allein der besondere Schutz der Ehe und Familie in Art. 6 Abs. 1 GG
    vermag die Ungleichbehandlung von Ehe und eingetragener
    Lebenspartnerschaft nicht zu rechtfertigen."
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#37 Adami
  • 06.07.2014, 12:48h
  • Antwort auf #32 von sanscapote
  • Über die Überzeugungen der NPD braucht man nicht streiten, denn da sind wir uns einig.
    Und klar, der NPD Redner wollte nicht nur plaudern aber wir können ihn auch nicht für etwas verurteilen, was er nicht gesagt hat, selbst wenn er es im Hinterstübchen gedacht hat. Die Verächtlichmachung die Frau Bretschneider ausgemacht hatte um die Redner zu maßregeln waren nicht vorhanden. Die ganze Aktion von Frau Bretschneider war reine Schikane. Und genau solche Schikanen bestätigen die NPD erst. Jeder der unvoreingenommen an die Sache herangeht wird sich fragen, was die geritten hat. Und ich denke, dass mit solchen Methoden die NPD eher salonfähig wird.
    Hätte die gleiche Rede eine andere Partei getätigt, und solche Reden gibt es zuhauf, wäre absolut gar nichts passiert.
    Frau Bretschneider kann nicht undemokratisch agieren, um die Demokratie zu stützen.
    Nein sie hat diese Auszeichnung nicht verdient und ihre Vorgehensweise sollte überprüft werden.
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#38 David77Anonym
  • 06.07.2014, 13:33h
  • Antwort auf #37 von Adami

  • Wie ehrlich, dass du dich als NPD-Sympathisant erweist. Aber was erwartet von einem AfD-ler denn anderes? Schön, dass du der AFD einen Bärendienst erweist! Wieviel soll der NPD denn noch zugestanden werden? Die dürfen marschieren und terrorisieren ihre Hochburgen! Und da faselst du von "salonfähig"? Und von einer Untersuchung ?! Wehret den Anfängen!
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#40 goddamn liberalAnonym
  • 06.07.2014, 13:58h
  • Antwort auf #39 von pressekodex
  • Zeitungen wie die FAZ sprechen rein soziologisch gesehen die Nachkommen der Hauptträgerschicht des Nationalsozialismus an.

    Deren Festhalten an unserem Untermenschenstatus, einschließlich der unmenschlich-biologistischen Keimzellen-Metapher (ich stelle mir gerade meine armen alten Eltern als Einzeller vor) ist hundert mal bedrohlicher als irgendwelches Gegröhle auf irgendeinem Fußballplatz.
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