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Kommentare zu:
Homo-Orden für Sylvia Bretschneider


#41 Adami
  • 06.07.2014, 14:10h
  • Antwort auf #38 von David77
  • NPD Sympathisant? Ganz und gar nicht. Aber wir können nicht für Gleichberechtigung und Gleichbehandlung streiten wenn wir diese Gleichbehandlung nicht allen Menschen zugestehen. Auch wenn diese Gleichbehandlung dann Gruppen zugute kommen die wir zutiefst ablehnen.
    Und wenn das parlamentarischen Recht mit Füssen getreten werden, um ein politisches Statement abzugeben, dann ist was grundlegend verkehrt.
    Von mir aus soll die NPD gerne verboten werden, sobald die Verfassungsfeindlichkeit erwiesen wurde. Wenn das allerdings nicht bewiesen wird, dann muss eine gesunde Demokratie auch eine NPD aushalten können.
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#42 kein ThemaAnonym
  • 06.07.2014, 14:34h
  • Antwort auf #40 von goddamn liberal
  • Die Links verweisen auf den ausdrücklichen Freibrief und die aktive Verteidigung unfassbarer Falschbehauptungen zur politischen Debatte und zur Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts der letzten Jahre und darauf basierender Diffamierungen, die Schwule und Lesben (schon im Titel) als "Gefahr" für den "Bestand des Staates" darstellen.

    Sowas nennt der "Deutsche Presserat", der angeblich über die Einhaltung des sog. Presskodex wacht, dann eine "rein juristische und technische Verwendung des Ehe-Begriffs", an der in Sachen Sorgfaltspflicht und "presseethischer Grundsäte" NICHTS zu beanstanden sei.

    Aus meiner Sicht nicht gerade eine unbedeutende Nebensächlichkeit, sondern etwas, worüber die Community und die allgemeine Öffentlichkeit Aufklärung verdienen.
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#43 goddamn liberalAnonym
  • 06.07.2014, 14:44h
  • Antwort auf #42 von kein Thema
  • 100% Zustimmung.

    Aber das ist ein schweres Stück Arbeit.

    Und nur auf die folgt die Erkenntnis, dass verfassungswidrige Rechtslastigkeit in der Diskriminierung 'sozialer Randgruppen' nicht das Privileg bildungsferner anderer 'sozialer Randgruppen' ist, sondern dass die Unmenschlichkeit hierzulande meist von Oben kommt.

    Von hochnäsigen Pseudo-Eliten, selbsternannten Kulturjournalisten und selbsternannten Blättern für kluge Köpfe z. B.
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#44 David77Anonym
#45 TheDadProfil
  • 06.07.2014, 20:03hHannover
  • Antwort auf #37 von Adami
  • ""Die ganze Aktion von Frau Bretschneider war reine Schikane.""..

    Warum das keine Schikane war, ist im Kommentar von ""goddamn liberal"" ziemlich genau erklärt :

    www.queer.de/detail.php?article_id=21887&antwort_zeigen=
    ja#c36


    ""Hätte die gleiche Rede eine andere Partei getätigt, und solche Reden gibt es zuhauf, wäre absolut gar nichts passiert. ""..

    Das ist allerdings ein bemerkenswerter Punkt, auf den unbedingt alle Parlamentspräsidenten in den Landtagen und im Bundestag aufmerksam gemacht werden müssen..

    Dazu sollte man sich das Video ein paar mal ansehen, denn dann erschließt sich einem beim zusehen auch die Art der Rhetorik und der Formulierung, mit der hier eine als "holprig" daherkommende Rede agiert..

    Was bislang offensichtlich niemanden so richtig gestört hat :
    Es ist durchaus üblich bei solchen "Abstrafungen" durch die/den amtierende/n Parlamentspräsidenten, sich umzudrehen und dieser/m anzusehen, was beiden Rednern der NPD offensichtlich nicht gelingt..
    Selbst für diese Missachtung haben andere Redner schon Ordnungsrufe erhalten..
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#46 TheDadProfil
  • 06.07.2014, 20:36hHannover
  • Antwort auf #41 von Adami
  • Du vergleichst jetzt ernsthaft unsere Forderung nach Gleichberechtigung und Gleichstellung, mit dem Recht einer Gruppe von Menschen sich politisch zu betätigen ?

    Ein merkwürdiges Demokratie-und verfassungsverständnis..

    Es gibt tatsächlich ein Recht auf politische Betätigung..
    Aber es steht nicht über den Rechten auf Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, ja nicht einmal über dem Recht auf Religionsfreiheit, und es ist aufgeteilt in das Recht auf freie Meinung, und der Bildung einer Politischen Partei z.B...

    Die NPD bricht mit jedem Parteiprogramm, mit jedem Wahlprogramm die Verfassung, weil sie in jedem dieser Programme die Einschränkung von bestehenden Grundrechten für Teile der Bevölkerung fordern, so z.B. das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, das Recht auf Freizügigkeit im Bundesgebiet, selbst das Recht auf freie Religionsausübung wollen sie für bestimmte Gruppen beschnitten sehen..

    Wer allein aus der Forderung nach dem Verbot einer politischen Bewegung oder Partei, die immer noch daran arbeitet das Grundgesetz abzuschaffen, oder zu beseitigen, undemokratisches Verhalten ableitet, hat die Verfassung nicht begriffen, denn es ist das Recht und die Pflicht eines jeden Bürgers den Bestand des Grundgesetzes zu schützen..

    ""Auch wenn diese Gleichbehandlung dann Gruppen zugute kommen die wir zutiefst ablehnen.""..

    Damit ist die NPD gemeint ?
    Da muß man echt nachfragen, denn bei Deiner Art zu argumentieren kan man Dir durchaus unterstellen nicht Teil der LGBTTIQ´s-Community zu sein, und eine andere Gruppe als die angesprochene NPD zu meinen..

    Nein..
    Es kommt ihnen nicht zu Gute !
    Denn so lange wir als Minderheiten nicht wirklich gleichgestellt sind, wird es nicht einmal eine Gleichbehandlung zwischen uns und der NPD geben, so einfach ist das am Ende dann auch..
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#47 VeniceAnonym
  • 06.07.2014, 20:38h
  • Typisch NPD, aber CDU/CSU Reden zu Themen mit Homosexuellen Hintergrund stehen dem absolut in nichts nach...
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#48 Miguel53deProfil
  • 06.07.2014, 22:47hOttawa
  • Antwort auf #36 von goddamn liberal
  • Wir sind uns doch total einig. Ich wollte nur anmerken, dass zB. ein Geis oder ein Kauder oder diese "Weiber" oeffentlich wesentlich schlimmere Diskriminierungen aussprechen und dafuer nicht in irgendeiner Weise zur Rechenschafft gezogen werden. Ganz im Gegenteil. Sie erhalten ihren Raum immer und immer wieder.
    Die Idiotnen von der NPD sind als solche sofort erkennbar und haben nur einen kleine Kreis von Anhaengern. Doch ein Kauder bekleidet eine bedeutende Position im Bundestag. Hinter ihm stehen CDU/CSU und werden von der SPD mitgetragen. Das heisst, ob im Landtag von MVP oder im Bundestag stimmen auch schwule Abgeordnete gegen eigene Interessen ab, wenn "Homo-Rechte" abgelehnt werden.
    Ich sage ja, ich bin froh, dass die NPD entsprechende Reaktionen zu spueren bekommt. Ich bin nur nicht befriedigt, wenn das, was dort gesagt wurde, an anderer - prominenterer - Stelle geradezu Alltag ist.
    Es hat ja seine guten "schlechten" Gruende, warum diese Bundesregierung kein Anti-Diskriminierungs-Gesetz beschliesst, das seinen Namen verdient. Dann waeren die Grenzen auch fuer Geis, Kauder, Kuby, Mewes und Konsorten deutlich enger gesetzt. Doch das wollen die "Christen" nicht so gern. Und die Arbeiterpartei macht mit.
    Nur darum geht es in meinem Kommentar.
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#49 Adami
  • 07.07.2014, 08:13h
  • Antwort auf #46 von TheDad
  • 'Du vergleichst jetzt ernsthaft unsere Forderung nach Gleichberechtigung und Gleichstellung, mit dem Recht einer Gruppe von Menschen sich politisch zu betätigen ?

    Ein merkwürdiges Demokratie-und verfassungsverständnis..'

    Du haste Recht, das kann man nicht direkt vergleichen, aber in einem anderen Sinne als du denkst.
    Unser Kampf um Gleichberechtigung, der in den letzten Jahrzehten deutliche Fortschritte gemacht hat, wurde nur dadurch möglich, dass überhaupt politische Aktivität zugelassen wurde. Sei es ausserparlamentarisch, sei es innerhalb der Parlamente.
    Hätte es gleiche Schikanen bei der parlamentarischen Arbeit im Kampf um Gleichberechtigung gegeben, wäre nie was erreicht worden.
    Frau Bretschneider hat hier an den Grundfesten der demokratischen Ordnung gerüttelt um ein politisches Statement abzugeben.
    Durch ihr vorgehen verhindert sie den politischen Entscheidungsprozess. Ich wüsste nicht was ein Präsident eines Parlament schlimmeres machen könnte und halte sie daher nicht geeignet für diesen Posten.
    Jetzt können wir natürlich sagen: das war ja toll es ging ja gegen die NPD. Aber heute ist es die NPD morgen wird es jemand anderes sein der nicht sakrosankt ist.
    Wenn die NPD Verfassungsfeindlich ist, dann soll sie Verboten werden. Wenn nicht dann muss sie alle Rechte einer Partei wahrnehmen können.
    So einfach ist das.
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#50 joseph
  • 07.07.2014, 08:48h
  • Wahnsinn, das ist gelebte Pseudo-Demokratie....und wir geben dieser Frau, die sich nicht im Geringsten an demokratische Spielregeln hält noch einen Ordnen. Noch vor 10 Jahren stand unsere Regenbogenfahne für Freiheit und Bürgerrechte...jetzt ist sie zu einem links-ideologischen Kampffetzen verkommen. Schade!
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