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Kommentare zu:
Homo-Orden für Sylvia Bretschneider


#81 Harry1972Profil
  • 10.07.2014, 13:11hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #80 von Adami
  • Du willst und kannst es vermutlich nicht begreifen.
    Die Regenbogenfahne ist nicht sowas wie die Vereinsfahne der Schwulen und Lesben, wie Herr Andrejewski unterstellt. Sie ist eine Fahne, die unter sich alle Lebensformen vereint, die einander auf Augenhöhe begegnen wollen, jeder die gleichen Rechte hat.

    Seine unwahre Behauptung nutzt er als Aufhänger, ganz sicher, um den Bogen zu einer gemeingefährlichen Homolobby zu spannen zu können. Damit fängt es nämlich an, Adami.
    Das alles nun noch vor dem Hintergrund, daß dieser Auftritt ja nicht der erste dieser Art gewesen ist, wie aus dem Videoausschnitt später hervorgeht.

    Nun begriffen, war Frau Bretschneider dem Mann zurecht das Wort entzogen hat?
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#82 TheDadProfil
  • 10.07.2014, 21:32hHannover
  • Antwort auf #80 von Adami
  • Zunächst einmal handelt es sich nicht um ein "Beflaggungsgesetz", sondern um eine Verordnung..
    Aber das nur nebenbei..

    Aufgrund der Föderalismusreform erschließt sich mir gerade nicht so richtig wieso sich ein Landesminister auf eine Verordnung aus einem Bundesministerium beziehen muß, um einen angeblichen Rechtsbruch zu konstruieren, den es in anderen Gemeinden und Bundesländern ganz offensichtlich nicht gibt..
    Aber auch das nur nebenbei..

    Du scheinst bei der Rede des Herren von der NPD nicht richtig zugehört zu haben, denn er forderte nicht nur dazu auf die Beflaggungsverordnung durchzusetzen und die Bürgermeisterin dafür zur Rechenschaft zu ziehen, er unterstellte ihr zudem auch noch mit zwei Maßstäben zu messen, weil sie wohl kurz zuvor eine als "Kunstaktion" deklarierte Verhüllung eines Lenin-Denkmales verhinderte, und unterstellte ihr dabei Rücksichten auf alte Seilschaften..

    Das Ganze garniert mit unverschämten Wertungen über LGBT´s, denen "hoheitliche Rechte" eingeräumt worden seien..

    Äh ?

    Wenn das Bürgermeisteramt beschließt zu einer Veranstaltung in der Stadt eine besondere Beflaggung zu gestatten, dann ist es das gute Recht des Bürgermeisteramtes, dies zu erlauben..

    Ausnahmen dazu bilden bundeseinheitliche Feiertage oder Gedenktage, wo etwa Halbmast zu flaggen ist..

    Wenn Putin auf die CEBIT kommt weht natürlich am Rathaus Hannover die russische Flagge..

    Wenn der Papst im Bundestag spricht wehen natürlich überall im Regierungsviertel in Berlin die Flaggen des Vatikan..

    Und wenn CSD ist weht die Regenbogenflagge, die eben keine hoheitliche Flagge eines Staates ist, sondern ein offizielles Bekenntnis zur Vielfalt in der Gesellschaft..
    Unddamit wird eben dann auch niemandem "hoheitliche Rechte" eingeräumt dem sie nicht zustünden, sondern ein Zeichen an die Bevölkerung und die Besucher der Stadt gesetzt, das eine besondere Veranstaltung stattfindet..

    Das die gleichen Leute die hier im Landtag für Aufregung sorgen, sich anmaßen auf ihren Demonstrationen Reichskriegsflaggen zu Markte zu tragen, und Symbole verwenden, die zwar oft verändert ihre Herkunft verschleiern sollen, geht dann wohl in Ordnung ?

    Der Gesichtsausdruck des Herren beweist, das er genau wußte warum ihm das Rederecht entzogen wurde, zeigt seine offensichtliche Enttäuschung darüber, seinen Wortbeitrag nicht zu Ende bringen zu können, und zeigt auch, das er sich ganz bewußt respektlos gegenüber uns LGBT´s, und aber auch gegenüber der Parlamentspräsidentin verhalten hat, weil es der Gesichtsausdruck eines kleinen Jungen ist, der wiederholt beim Äpfel klauen erwischt wurde..

    Vielleicht ist es Dir auch nciht so ganz klar :

    Jede Rede die einer im Parlament hält wird zu Protokoll genommen..
    Jede nicht gehaltene aber auch, und damit ist es unerheblich ob er sein Geschwafel weiter ausgeführt hat, oder nicht..
    Es steht im Protokoll und gilt damit als gehaltene Rede..

    Damit hat er seine beabsichtigten Diffamierungen und Beleidigungen vollendet, auch wenn er dabei unterbrochen wurde..
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