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  • 05.07.2014           35      Teilen:   |

Urteil

Köln: Hotelbesitzer muss schwulem Paar Schadenersatz zahlen

Das Amtsgericht Köln gab der Zivilklages des schwulen Paares statt - Quelle: dierkschaefer / flickr / cc by 2.0
Das Amtsgericht Köln gab der Zivilklages des schwulen Paares statt (Bild: dierkschaefer / flickr / cc by 2.0)

Das Amtsgericht Köln hat den Vermieter einer Villa, der zwei Männern eine Verpartnerungsfeier verweigerte, zu 1.500 Euro Schadensersatz verurteilt.

Nach einem Bericht des "Express" hatten die beiden Männer den Vermieter per E-Mail vorab darüber informiert, dass sie homosexuell sind. "Ich hoffe, das stellt für Sie kein Problem dar", schrieben sie. Die Antwort lautete jedoch: "Das Haus gehört meiner Mutter, und die kann sich mit den neuen Gegebenheiten noch nicht so recht anfreunden."

Die beiden Männer fragten daraufhin per E-Mail noch einmal nach, ob dies als Absage zu verstehen sei. Der Vermieter schrieb zurück: "Ja. Die Kölner sagen dazu liebevoll: Et es, wie et es."

Dies ließ das schwule Paar nicht auf sich beruhen und zog vor Gericht. Das Amtsgericht Köln gab kurz vor dem CSD der Zivilklage statt und verurteilte den Vermieter wegen Verstoßes gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (Az. 147 C 68/14): Beide Männer dürfen sich über jeweils 750 Euro Schadensersatz freuen. (cw)

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Tags: amtsgericht köln, diskriminierung, abgesagt hochzeitsfeier, homophober vermieter
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Reaktionen zu "Köln: Hotelbesitzer muss schwulem Paar Schadenersatz zahlen"


 35 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
05.07.2014
18:14:49


(+9, 9 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Richtig so! Homophobie hat keinen Platz weder in Köln noch in ganz Deutschland!


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#2
05.07.2014
19:46:21


(+6, 10 Votes)

Von kevin


Die Entschädigung ist viel zu niedrig. Sie muss so hoch sein, dass sie dem Homophoben richtig weh tut, damit sie ein warnendes Beispiel für andere Vermieter ist und ein deutliches Signal setzt. In den USA hätte es ein Schmerzensgeld in Millionenhöhe gegeben.


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#3
05.07.2014
20:30:36


(-8, 12 Votes)

Von ReVerser
Antwort zu Kommentar #2 von kevin


Übertreibst du nicht ein wenig?
Da würden sich, ähnlich wie bei vornherein aussichtslosen Bewerbungen, viele gern diskriminieren lassen.
Welcher "Schaden" ist denn entstanden?


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#4
05.07.2014
21:10:34


(-6, 12 Votes)

Von ehemaligem User Defragmentierung


Wie bitte? Wieso sah sich das Paar veranlasst, den Vermieter über ihr Intimleben zu berichten? Onkel-Toms-Hütte-Syndrom? Komische Geschichte ...


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#5
05.07.2014
21:16:27


(-7, 9 Votes)

Von ReVerser
Antwort zu Kommentar #4 von Defragmentierung


Vielleicht bis du auf der richtigen Fährte.


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#6
05.07.2014
21:54:23


(+7, 7 Votes)

Von kevin
Antwort zu Kommentar #3 von ReVerser


welcher Schaden da entstanden ist ? Den beiden Heiratswilligen wurde ihr schönster Tag versaut. Sie sind von einem homophoben Vermieter erniedrigt und blossgestellt worden. In manchen Fällen braucht es sehr lange Zeit bis die Wunden der Demütigung verheilen.


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#7
05.07.2014
21:54:53
Via Handy


(+8, 10 Votes)

Von FOX-News
Antwort zu Kommentar #5 von ReVerser


Es war deren Hochzeit. Was will man da bitte verheimlichen?


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#8
05.07.2014
22:38:25
Via Handy


(+7, 13 Votes)

Von So What
Antwort zu Kommentar #4 von Defragmentierung


Der Satz "ich bin homosexuell" ist entgegen der langläufigen Meinung und der vielfach schmutzigen Phantasie konservativer Homogegner KEIN Detailbericht aus meinem Intimleben.

Oder phantasierst Du bei heterosexuellen Heiratsanzeigen auch immer gleich zusammen, welche Techniken aus dem Kamasutra da zur Anwendung kommen?


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#9
05.07.2014
23:03:27


(+10, 10 Votes)

Von Robin


Richtig so!

Das ist leider die einzige Sprache, die Homohasser verstehen. Die Strafe hätte noch deutlich höher ausfallen müssen...


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#10
05.07.2014
23:04:22


(+11, 11 Votes)

Von Finn


Da sieht man wieder mal, dass man sich wehren sollte!

Es bringt auf jeden Fall etwas, sowas nicht auf sich sitzen zu lassen.


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