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  • 06. Juli 2014
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    Kassel

Die Konferenz findet parallel zum CSD in Kassel statt

Unter dem Motto "Wir machen uns stark! Und du?" finden vom 21. bis 24. August 2014 im Kulturbahnhof Kassel die "Positiven Begegnungen" (PoBe) statt.

Die Deutsche Aids-Hilfe (DAH) erwartet zu Europas größter HIV-Selbsthilfekonferenz rund 450 Teilnehmer. Die Schirmherrschaft hat Bundesverfassungsrichterin Susanne Baer übernommen.

Leitthema ist in diesem Jahr der Umgang mit Diskriminierung, mit der Menschen mit HIV noch immer in allen Lebensbereichen rechnen müssen – von der Familie über die Arbeitswelt bis zum Medizinbetrieb. "Die meisten HIV-Positiven leiden heute mehr unter den psychologischen und gesellschaftlichen Folgen der HIV-Infektion als unter den medizinischen", heißt es dazu in einer Pressemitteilung der DAH.

"Bei den Positiven Begegnungen geht es ums 'Self-Empowerment'", so Heike Gronski, DAH-Referentin für das Leben mit HIV und Organisatorin der Tagung. "Wir wollen dazu beitragen, dass Menschen mit HIV ihr Leben nach eigenen Vorstellungen gestalten, sich für ihre Rechte einsetzen und gegen Diskriminierung wehren können.

Erstmals findet bei den "Positiven Begegnungen" auch ein Workshop für Trans*-Menschen statt. Weitere Themen sind etwa Sexualität und Partnerschaft, die Schutzwirkung der HIV-Therapie für negative Partner, die Strafbarkeit der (potenziellen) HIV-Übertragung sowie Bilder von HIV in der Öffentlichkeit. In leicht verständlichen Infoveranstaltungen zu medizinischen Themen können sich die Teilnehmer außerdem auf den aktuellen Stand bringen lassen.

Die Positiven Begegnungen finden alle zwei Jahre statt und werden von der Deutschen Aids-Hilfe in Kooperation mit einer Vorbereitungsgruppe aus der Community organisiert. (cw/pm)