Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 11.07.2014           9      Teilen:   |

Kult-Musical

Zum Verlieben: Cheyenne Jackson in "West Side Story"

Artikelbild
Schwulenbewegter Sänger und Schauspieler mit indianischen Wurzeln: Cheyenne Jackson bei den Aufnahmen zu "West Side Story" (Bild: Art Streiber)

Ein rein schwules Team hat einst "West Side Story" geschaffen, jetzt sind es wiederum schwule Broadway-Babys, die das Stück überwältigend gut auf CD herausgebracht haben. Mit Cheyenne Jackson in der Hauptrolle.

Von Kevin Clarke

Es passiert nicht oft, dass mir eine CD den Atem verschlägt. Aber die neue Gesamtaufnahme von "West Side Story" aus San Francisco ist so ein Fall. Der Hauptgrund dafür ist die Besetzung des Tony mit Broadway-Star, US-Fernsehheld und Klatschspalten-Celebrity Cheyenne Jackson. (Wir erinnern uns: "Glee", Scheidung von Langzeitpartner, übereilte neue Verlobung, Drogen, Nacktaufnahmen im Internet etc.)

Jackson liefert auf dem Album eine Performance mit so viel Charisma, Star Quality und Stimmglanz, dass ich mehrmals weiche Knie bekam. Und das, obwohl ich Jackson bislang zwar immer auf der Bühne geil fand – in "Xanadu" (diese Shorts und Oberschenkel!), "Finian's Rainbow" oder 2014 in Frank Loessers "The Most Happy Fella" bei der Encores-Serie in New York – aber seine rein akustische Leistung auf CD, ohne optischen Zusatz, meist nur mäßig aufregend war.

Offensichtlich liegt ihm der Tony in "West Side Story" mehr, oder er hat sich für diese Aufnahme mal so richtig ins Zeug gelegt? Jedenfalls ist es diesmal auch ein Hörerlebnis, ihm als verliebten jungen Mann zu lauschen mit Hits wie "Maria", "Something's Coming" und "Tonight".

Fortsetzung nach Anzeige


Gibt's nicht schon genügend gute "West Side Story"-Aufnahmen?

Das Album ist im Juni bei SFS Media erschienen – dem eigenen Label des San Francisco Symphony Orchestra
Das Album ist im Juni bei SFS Media erschienen – dem eigenen Label des San Francisco Symphony Orchestra

Natürlich wird jeder sofort sagen: Gibt's nicht schon genügend gute "West Side Story"-Aufnahmen? Ja, gibt es. Da ist der superlative Original-Broadway-Cast mit dem (schwulen) Larry Kert als Tony und der unvergleichlichen Chita Rivera als Anita. Dann gab's den superben Soundtrack zum Natalie-Wood-Film. Und ehrlich gesagt würde das für alle Zeiten reichen.

Außerdem hat Leonard Bernstein ja bekanntlich selbst noch eine Aufnahme gemacht, mit Opernstars wie Kiri te Kanawa, José Carreras und Tatiana Troyanos. Auch wenn hier jede Rolle gründlich fehlbesetzt ist – weil absolut unglaubwürdig -, gelingen einige Passagen so berauschend schön, dass ich die Aufnahme nicht missen möchte. Broadway-Fanatiker werden mich für diese Aussagen steinigen, aber als Kiri-Fan muss ich sagen: Ihre schwebenden Höhen am Ende von "Tonight" und "One Hand, One Heart" sind sensationell. Ergreifend. Berührend. Außerdem ist Bernsteins Dirigat explosiv und mitreißend und einfach sehr besonders.

Daneben gibt's etliche andere Alben, die man besser schneller wieder vergisst als man sie aufzählen kann. Erinnert sei an deutsche Scheußlichkeiten mit Ingeborg Hallstein als Maria, im Partykeller-Arrangement (gibt's u.a. bei iTunes). Man muss das anhören, um zu glauben, dass es sowas überhaupt gibt. Und dass es in den 1960er Jahren jemand in Deutschland gut fand.

Die neue Version mit dem San Francisco Symphony Orchestra unter Leitung des ehemaligen Bernstein-Intimus Michael Tilson Thomas (MTT) hat einen ganz eigenen orchestralen Flair, der die Aufmerksamkeit des Hörers sofort packt und der Doppel-CD einen Platz in der Hall-of-Fame-Kategorie sichert. Bei MTT klingt das Schlagwerk prominenter im Vordergrund als in jeder anderen Aufnahme, die ich kenne. Auch die Blechbläser sind extrem präsent. Das hat den Vorteil, dass vieles "eruptiver" wirkt als beispielsweise bei Bernstein selbst, der sich für einen "integrierten" Sound entschied. Beides ist legitim, und beides hat seinen jeweils anderen Reiz. Es ist also schön, dass MTT nicht irgendeinen Bernstein- oder Broadway-Abklatsch liefert, sondern eine eigene überzeugende Interpretation.

Youtube | Hörprobe 1: Cheyenne Jackson singt "Maria"

Eine echte Alternative zu den Klassikern

Überzeugender Cast: Cheyenne Jackson als Tony und Alexandra Silber als Maria brillieren in einer der größten Liebesgeschichten aller Zeiten
Überzeugender Cast: Cheyenne Jackson als Tony und Alexandra Silber als Maria brillieren in einer der größten Liebesgeschichten aller Zeiten (Bild: Art Streiber)

Was die Neuaufnahme aus San Francisco aber wirklich zu einer echten Alternative zu den erwähnten Klassikern macht, ist die Besetzung aller Rollen mit jugendlichen Stimmen, die niemals opernhaft-aufgesetzt wirken, wie bei Bernstein/Deutsche Grammophon, sondern immer authentisch als Teenager auf den Straßen von Manhattan.

Sopran Alexandra Silber hat eine schlanke, elegante Stimme und verfügt über genügend Persönlichkeit, um das abgenudelte "I Feel Pretty" zu etwas Auffallendem zu machen. Manchmal klingt sie – Zufall? – wie Kiri te Kanawa in der Mittellage, hat aber nicht die Sahneschnitten-Spitzentöne. Als junge Frau im Rausch der ersten Liebe ist sie dafür überzeugender als die stimmlich reife Kiri. Am Schluss des Verlobungsduetts "One Hand, One Heart" dachte ich kurz mal, sie sei eigentlich ein Knabensopran – so "gerade" singt Alexandra Silber die Töne.

Was im Kontext eines "Queer Reading" von "West Side Story" spannend ist, denn natürlich kann man Tony und Maria auch als "schwules" Paar umdenken, dessen Liebe gesellschaftlich verboten ist. Schließlich geht's in dem Stück um ein leidenschaftliches Plädoyer für Akzeptanz von allen Außenseitern und ums Überwinden von sozialen Grenzen.

Der Rest der Truppe singt mit Gusto

An der Seite von Silber hört man Jessica Vosk als Anita. Sie ist nicht so überrumpelnd wie Chita Rivera. (Okay, wer ist das schon?) Aber die liefert eine ansprechende und detailgenaue Interpretation von "I Like To Be In America" ab. Der Rest der Truppe – also die Gangs – singt mit Gusto. Wer immer hier der Casting Director war, sollte für einen Grammy nominiert werden.

Mancher wird einwenden, dass einige der Sänger – im Vergleich zu berühmten Vorbildern – etwas anonym wirken. Vermutlich ist das aber Konzept, denn die Geschichte von den Gangs und von Tony/Maria ist ja deshalb so wirkungsvoll, weil sie eine Jedermann-Story schildert, in der sich jeder wiederfinden kann. Und in all der modernen Anonymität taucht dann immer wieder Cheyenne Jackson auf, der alles andere als anonym ist. Er erlaubt sich viele kleine vokale Freiheiten, die seiner Interpretation den Stempel des Individuellen aufdrücken. Schon nach den ersten Takten von "Something's Coming" weiß man, dass da in der Tat Großes aus seinem Mund kommen wird.

Jackson hat keine Probleme mit den hohen Tönen (an denen sich José Carreras damals so abmühte). Und er spielt die fast vollständig aufgenommenen Dialogpassagen absolut überzeugend. Nur die Bernstein-Kinder selbst, die auf der Deutsche-Grammophon-Aufnahme die Dialoge sprechen, klingen intimer. Aber sie fallen völlig aus dem Rahmen, weil man immer weiß, dass sie nicht die eigentlichen Darsteller sind, die gleich singen. Hier passt endlich alles zusammen. Und Cheyenne Jackson ist ein wunderbarer Verführer, der um seine erotische Ausstrahlung weiß, aber dennoch naiv genug als Tony rüberkommt!

Homos als die besseren Heteros

Ich hoffe, dass die Plattenindustrie Cheyenne Jackson fortan regelmäßig für solche CD-Projekte von Broadway-Shows einsetzen wird. Verglichen mit den teils "toten" Konzertmitschnitten von Musicals und Operetten aus Köln und München (oft bei cpo veröffentlicht), ist Jackson eine echte Stimmungskanone vorm Mikrophon. An dem sich Sänger dieses Fachs in Deutschland ein Vorbild nehmen könnten. Er verfällt, glücklicherweise, auch nie in das deutsche Musical-Geplärre, das ich oft extrem störend finde, das aber Stage Entertainment scheinbar fordert bzw. fördert.

Hier hört man ein amerikanisches Team mit einem ur-amerikanischen Stück in einer der größten Liebesgeschichten aller Zeiten. Dass ausgerechnet eine fast rein schwule Mannschaft (von Dirigent über Star und Komponist bis zu Librettist und ursprünglichem Choreographen) diese Hetero-Lovestory so restlos überzeugend hinbekommt, ist toll. Vielleicht sind im Zweifelsfall Homos doch die besseren Heteros – zumindest im Show Business?

Youtube | Hörprobe 2: Cheyenne Jackson singt "Something's Coming"
Links zum Thema:
» Mehr Infos zum Album und Bestellmöglichkeit bei Amazon
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 9 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 34             2     
Service: | pdf | mailen
Tags: west side story, cheyenne jackson, musical, leonard bernstein, san francisco symphony orchestra, michael tilson thomas, alexandra silber
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

Reaktionen zu "Zum Verlieben: Cheyenne Jackson in "West Side Story""


 9 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
11.07.2014
21:12:05


(+4, 4 Votes)

Von Sebi


Ich schätze Cheyenne Jackson sehr wegen seinem Kampf für Homorechte und volle Gleichstellung. Und wegen seinem Engagement für die Aufklärung und Bekämpfung von AIDS.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
12.07.2014
09:54:53


(+1, 3 Votes)

Von Marek


Diese Hörproben sind leider so kurz, dass man sich nur davon kaum ein Urteil bilden kann.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
12.07.2014
10:49:59
Via Handy


(+3, 3 Votes)

Von Nick


"denn natürlich kann man Tony und Maria auch als "schwules" Paar umdenken, dessen Liebe gesell­schaftlich verboten ist. "

Dann hätte der schwule Stab damals auch das zum Thema machen sollen und keine Hetero- Liebesgeschichte.
Angeblich sind sehr viele Darsteller und Zuschauer bei Mudicals schwul, aber Thema ist es nicht, und wenn dann nur am Rande zur Belustigung des Publikums. Wie in Tanz der Vampire, wo der eine so schwuchtelich spricht um das Publikum zu amüsieren.
Erotisch rüberkommen dürfen Darsteller in Musicals nur wenn sie Heteros spielen und die Hauptliebesgeschichte muss immer Hetero sein.
Von Homosexuellen wird immer verlangt, dass sie sich gedanklich von Hetero auf Homo fantasieren, umgekehrt wird Heteros diese Transferleistung nie "zugemutet".


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
12.07.2014
11:25:52


(+3, 3 Votes)

Von Ronny in amsterd
Antwort zu Kommentar #3 von Nick


Ich möchte da nur u.a. an "Avenue Q" erinnern, wo's eine zentrale schwule Rolle gibt. Von "La Cage" mal ganz zu schweigen. Und den diversen anderen neuen Musicals, die da einen sehr offenen Umgang mit Homosexualität Pflegen. In Amerika. "Tanz der Vampire" ist je bekanntlich ein deutsches Musical....


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
12.07.2014
13:55:37


(+5, 5 Votes)

Von Musical-Fan
Antwort zu Kommentar #3 von Nick


Das stimmt aber nicht:
mein Vorredner hat ja schon Avenue Q genannt und natürlich den Klassiker La Cage aux folles, das ich sehr beeindruckend finde.

Auch beim Musical "Book of Mormon" geht es u.a. um Homosexualität und deren Unterdrückung aus religiösen Gründen.

Und bei der Rocky Horror Show ist Frank'n'Furter zwar in keine Kategorie zu fassen, hat aber u.a. Sex mit seinem Geschöpf Rocky und mit Brad.

Und in der Musical-Version von Victor/Victoria (davon gibt es einen Mitschnitt auf DVD erhältlich) geht es nicht nur um die Frau Victoria, die sich als Drag-Queen ausgibt, sondern da dürfen sich auch 2 Männer ineinander verlieben, was wesentlicher Bestandteil der Story ist.

Und beim deutschen Musical "Ich war noch niemals in New York" (basierend auf der Musik Udo Jürgens) ist eines der drei Haupt-Paare ein schwules Paar, das von der ersten bis zur letzten Szene eine zentrale Rolle spielt, sich auf der Bühne küsst, etc. Und im Lied "Ein ehrenwertes Haus" geht es darum, dass sie aus ihrer Wohnung raus sollen und dass der Grund Scheinheiligkeit und Bigotterie irgendwelche Spießbürger ist.

Und in Mamma Mia ist eine der drei männlichen Hauptrollen schwul, was in der Bühnenversion noch viel stärker thematisiert wird als in der Verfilmung.

Und in Chorus Line sind zwei Rollen schwul angelegt, was auch thematisiert wird.

Auch in der Musical-Version von Billy Elliot ist das ein Thema.

Dann fallen mir auch noch Priscilla, Queen of the desert (basierend auf dem Film) und Kinky Boots ein.

Und dann gibt es noch Stücke wo Homosexualität nicht so präsent ist, wie in den bisherigen Beispielen, wo es aber kleinere Rollen gibt, die ganz selbstverständlich schwul angelegt sind. Z.B. Cabaret.

Und dann gibt es auch noch kleinere, unbekanntere Stücke wie "Falsettos", etc.

Fazit:
Du siehst, es gibt zahlreiche Musicals wo Homosexualität sehr prominent thematisiert wird oder gar die Hauptrolle spielt. Und auch einige Stücke, wo es zumindest am Rande vorkommt.

Natürlich wäre es schön gewesen, wenn auch so ein Opus wie West Side Story als schwule Geschichte angelegt worden wäre. Von der Story (eine Liebe, die von den Familien und Freunden der beiden nicht akzeptiert wird) wäre das absolut möglich und passend gewesen.

Aber in der damaligen Zeit wäre das dann wohl ein grandioser Flop geworden. Und dann wäre dieses grandiose Stück wohl heute völlig unbekannt. Und da man die Story auch gut als Plädoyer für jede Art nicht akzeptierter Liebe auffassen kann, hätte ich das sehr schade gefunden.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
12.07.2014
15:57:26


(+1, 3 Votes)

Von Felix


"Er verfällt, glücklicherweise, auch nie in das deutsche Musical-Geplärre, das ich oft extrem störend finde, das aber Stage Entertainment scheinbar fordert bzw. fördert."

Was ist denn damit gemeint?

Falls Belting gemeint ist: das ist nicht typisch deutsch, sondern stammt gerade von klassischen Broadway-Musicals.

Ansonsten hängt der Gesangsstil halt auch sehr vom Stück ab: dass Disneys Schöne und das Biest einen anderen Gesangsstil fordert als Rocky Horror Show ist klar. Und dass Les Miserables wieder ganz anders gesungen werden muss als Cats, ebenso. Etc. etc. etc.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
12.07.2014
16:12:51


(+4, 4 Votes)

Von Musicalexperte
Antwort zu Kommentar #5 von Musical-Fan


Eine schwule Fassung von "Romeo und Julia", worauf auch die "West Side Story" ja beruht, gibt es auch in Musicalfassung: Der Titel ist "Bare" und es geht um zwei Jugendliche, die in der Schule auch eine "Romeo und Julia"-Inszenierung machen. Das Stück lief erst vor zwei Jahren wieder ganz erfolgreich am Off-Broadway und wird derzeit u.a. in Barcelona gezeigt.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
12.07.2014
21:55:49


(+3, 3 Votes)

Von UweBerlin
Aus Berlin
Mitglied seit 20.06.2010


Aber für einen ersten Eindruck reichts.

Es klingt: GRAN-DIOS


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
14.07.2014
10:32:09


(+2, 2 Votes)

Von Bert-Jan v E
Antwort zu Kommentar #8 von UweBerlin


So spannend ich BARE: THE OPERA finde, so wenig kann es diese Musik mit Bernsteins WWS aufnehmen. Zumindest war das mein Eindruck beim Anhören der Tracks auf Youtube.

Link zu www.youtube.com


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 


 CD - KLASSIK & JAZZ

Top-Links (Werbung)

 CD



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Volker Beck bedauert "schreckliche Sätze" aus den Achtzigern Schwulen Flüchtling verprügelt: Zehn Monate auf Bewährung 25 Jahre "Schwulen-Verrat" im Fernsehen LiSL: Keine deutschen Steuergelder für Verfolgerstaaten
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt