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Die neue Folge von "andersTrend" beschäftigt sich mit Bareback, Erasure und der Geschichte der Homosexualität.

Von Tanja Reinsfelder

Am Montag, 3. Januar 2005, ist es wieder soweit: Eine neue Folge von "andersTrend – das schwule Magazin" mit Frank Lukas wird um 23.30 Uhr bei RTL ausgestrahlt. Nachdem es erst hieß, dass der Sendetermin am Montag fest auf den Dienstag verschoben wird, bleibt es jetzt doch wieder bei jedem ersten Montag im Quartal. Die erste Sendung des neuen Jahres beschäftigt sich mit folgenden Themen:

Das Modewort "Bareback" sorgt zurzeit in der schwulen Szene für Zoff. Ursprünglich trafen sich fast ausschließlich HIV-Positive zu Bareback-Partys, doch mittlerweile findet sich der Wunsch nach Sex ohne Kondom in immer mehr Kontaktanzeigen und Online-Profilen von HIV-negativen Schwulen. Als Gegenfront antworten andere Homos und manche Homo-Medien empört mit "Fuck Bareback" oder "Fight Bare Back". Für sie gilt immer noch: Ausschließlich Safer Sex ist angesagt, da HIV noch lange nicht besiegt ist. Was bringt schwule Männer dazu, sich dem Risiko einer HIV-Infektion auszusetzen? "andersTrend" untersucht, warum Safer Sex keine Selbstverständlichkeit mehr ist und fragt, was man gegen den Trend zum kondomlosen Sex tun kann.

20 Jahre Queens of Pop: Mit Hits wie "Always", "Oh L'Amour" und "Sometimes" sind Erasure eines der erfolgreichsten Duos der Pop-Geschichte. Im kommenden Jahr feiert das Duo 20-jähriges Bestehen und kommt mit einem neuen Album im Frühjahr auf Tour nach Deutschland. "andersTrend" trifft den schwulen Sänger Andy Bell bei der Live-Premiere der neuen Single "Breathe" in Hamburg und gratuliert der Band im Schwulen Museum in Berlin zum Jubiläum. Ungewöhnlich offenherzig erzählt Andy von den Höhen und Tiefen der Bandgeschichte und seines Privatlebens.

Die Geschichte des Kampfes um Anerkennung: In der Kaiserzeit waren homosexuelle Männer noch Verbrecher, doch schon 1919 gab es in Deutschland einen rührenden Spielfilm, der die Strafbarkeit durch den berüchtigten Paragraphen 175 anprangerte, und in den 20ern galt Homosexualität im Berliner Nachtleben sogar als schick. Zurückgeworfen durch die Nazis begannen die Homos aber erst Anfang der 70er Jahre wieder, sich zu emanzipieren. "andersTrend" war beim Aufbau der neuen Ausstellung über die Geschichte der Homosexualität im Schwulen Museum Berlin dabei und zeigt die Höhepunkte des schwulen Befreiungskampfes in faszinierenden Bildern.

30. Dezember 2004



#1 WolfgangAnonym
  • 02.01.2005, 18:41h
  • Die Themen klingen ja ganz interessant. - Ein Interview mit Andy Bellvon Erasure gibt es übrigens auch bei PINK CHANNEL, und zwar bei www.pinkchannel.net
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#2 KritikerAnonym
  • 04.01.2005, 00:04h
  • Also ich habe gerade AndersTrend angesehen und muss sagen, ich bin total enttäuscht.

    Ein grottenschlechter Moderator, sehr oberflächliche Berichterstattung und langweilige Themen.
    Gäbe es für TV-Sender eine Pflicht ein schwules Programm zu gestalten, so wäre es sicherlich so billig und motivationslos wie AndersTrend.

    Viel besser als eine eigene Sendung für Schwule zu senden, wäre es, wenn schwule Themen öfter in regulären Formaten gezeigt werden würden, denn damit würde man schwulen LifeStyle mehr und mehr normalisieren.
    AndersTrend ist doch nur eine Ghettolösung, eine zusätzliche Ausgrenzung Schwuler - dies erkennt man an der Sendezeit und der Ausstahlungshäufigkeit - die RTL allerdings ein homofreundliches Image verleihen soll.

    Wie gesagt, ein lächerliches Konzept, weil man sich wohl kaum intensivere Gedanken darüber gemacht hat!
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#3 MarkusAnonym
  • 04.01.2005, 10:27h
  • *hm*

    mal davon abgesehen, dass der moderator nicht wirklich vor selbstbewusstsein strotzt - als er den karaoke-wettberwerb ansagt hatte ich den eindruck, dass er gleich rot anlaufen und dann stottern würde - hab' ich das verpasst, oder wurde nicht erwähnt, wo das museum ist???
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#4 ThomasAnonym
  • 04.01.2005, 23:17h
  • Schade, dass hier bislang nur negative Kritiken
    abgegeben wurden. Aus meiner Sicht waren die einzelnen
    Beiträge sinnvoll und gut aufeinander abgestimmt und
    sachlich angemessen recherchiert.

    Barebacking sorgt sicherlich für Zünstoff in der Szene und
    nicht nur da. Umso wichtiger finde ich es, dass es auch in
    einem schwulen TV-Format offen und mit der nötigen
    Objektivität thematisiert wird und dies ist aus meiner Sicht
    gut gelungen.

    Eine Anmerkungen zum Sendezeitpunkt habe ich
    allerdings dennoch: Montags ... erster Arbeitstag im neuen
    Jahr ... nach einem Silvesterwochenende? Das fordert
    auch vom geneigten Fernsehpublikum ein gewisses
    Durchhaltevermögen.

    Macht weiter so ... eben Anders TREND
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