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  • 22.07.2014           37      Teilen:   |

Mord: Vater wollte Kleinkind lesbisch prügeln

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Donovan H. (links) muss mindestens 19 Jahre ins Gefängnis, weil er seine Tochter zu Tode geprügelt hat

Bizarrer Kindsmord in den USA: Ein Mann erhält eine langjährige Haftstrafe, weil er seine zweijährige Tochter verprügelte, um sie lesbisch zu machen. Das Kind ist an den Verletzungen gestorben.

Ein Gericht in Flint (US-Bundesstaat Michigan) hat am Montag einen 23-jährigen Mann wegen Mordes mit bedingtem Vorsatz zu einer Haftstrafe zwischen 19 und 40 Jahren verurteilt. Donovan H. hatte im Prozess zugegeben, seine zwei Jahre alte Tochter zu Tode geprügelt zu haben. Er gab an, dass er das Kind durch die Schläge zur Lesbe habe machen wollen.

Mit der Gewaltaktion habe er verhindern wollen, dass das Kind im späteren Leben mit gewalttätigen Männern zusammen lebe. Er selbst habe oft Frauen misshandelt und durch seine Taten verhindern wollen, dass seine Tochter auf einen Mann wie ihn trifft, so H. während des Prozesses. Er gab auch an, dass die Schläger das Kind "belastbar" machen sollten.

Der Fall ereignete sich im Juli 2011 in Flint, einem der sozialen Brennpunkte in den USA – die Stadt hat eine der höchsten Kriminalitätsraten im gesamten Land. Nach Angaben des Gerichtsmediziners starb das Mädchen an schweren Verletzungen an der Leber.

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Richter Joseph Farah erklärte laut lokalen Medienberichten bei der Urteilsverkündung, dass dieser Fall einer der härtesten war, über die er je gerichtet habe. Er verurteilte den Angeklagten auch zu fünf bis 15 Jahren Gefängnis wegen Kindesmissbrauchs. Allerdings darf H. diese Strafe gleichzeitig absitzen.

Selbst sein eigener Rechtsanwalt kritisierte offen den Angeklagten – ein in den USA seltener Vorgang. "Ich habe kein bisschen Mitgefühl für ihn. Ich hoffe, Herr Richter, dass er seine Tat im Gefängnis bereuen wird", so Anwalt Elbert Hatchett vor Gericht. Der Fall widerspreche jeder Logik. "Es ist eine Tragödie zu sehen, wie das Leben eines unschuldigen Kindes ohne jeglichen Grund ausgelöscht wurde", so Hatchett.

Der Angeklagte hatte im Verfahren zugestimmt, dass er nur wegen Mordes mit bedingten Vorsatz verurteilt wird. Offiziell hat er damit kein Schuldeingeständnis geleistet. Durch den Deal ist der Mann einer möglichen Verurteilung zu einer lebenslänglichen Haftstrafe ohne Chance auf vorzeitige Entlassung entgangen. (dk)

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Tags: mord, usa
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Reaktionen zu "Mord: Vater wollte Kleinkind lesbisch prügeln"


 37 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
22.07.2014
16:15:21
Via Handy


(-7, 7 Votes)
 
#2
22.07.2014
16:26:45


(+6, 10 Votes)

Von GeorgB


und wieder meine Frage: Warum wird das Gesicht des Opfers gezeigt und die Identität des Täters durch schwarze Balken vor dem Gesicht geschützt?


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#3
22.07.2014
16:27:11


(-4, 10 Votes)

Von Thorin


Bei solchen Subjekten kann es nur die Todesstrafe geben!


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#4
22.07.2014
16:29:36


(-4, 6 Votes)

Von Thorin
Antwort zu Kommentar #1 von Username


"Da er seinen Sohn schützen wollte, durfte der Vater also auf den Kinderschänder einprügeln. Hätte er aber nicht rechtzeitig aufgehört, und dem 18-Jährigen tödliche Verletzungen zugefügt, wäre er dafür angeklagt worden"

Völlig legitim!


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#5
22.07.2014
16:39:45
Via Handy


(-5, 7 Votes)

Von Robby69
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von Thorin


Ganz meine Meinung. Gefängnis 'allein' reicht nicht für so eine Bestie.


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#6
22.07.2014
16:51:25


(+5, 11 Votes)

Von Stretchingmaster
Aus Essen / Holsterhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 06.01.2012
Antwort zu Kommentar #5 von Robby69


Ganz im Gegenteil. Der Täter, sollte er zum Tode verurteilt werden, hat dann vielleicht noch 2-3 Jahre, vielleicht auch mehr, und dann kommt die Spritze. Der hat es dann hinter sich. Das Opfer muss, sofern es überlebt, das ganze Leben lang mit dieser Erfahrung rumlaufen.
Eine richtige Strafe wäre es wirklich Lebenslänglich hinter Gittern. Bis zum "natürlichen" Tod des Straftäters. Damit er sein ganzes langes Leben lang über seine Tat nachdenken kann.

Ich halte nichts von der Todesstrafe. Kein Mensch, auch kein Richter, darf einen anderen Menschen töten oder dazu verurteilen. Nur weil er an einer Uni studiert hat hat er sich das Recht erworben andere zum Tode zu verurteilen? NEIN!

Schönen Tag noch


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#7
22.07.2014
16:54:21


(+2, 6 Votes)

Von Polizist
Antwort zu Kommentar #2 von GeorgB


Um Lynchmorde und Selbstjustiz zu verhindern


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#8
22.07.2014
16:59:06


(-3, 9 Votes)

Von mx5972
Aus Kerpen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 17.02.2013


nur wegen Mordes mit bedingten Vorsatz verurteilt wird........ Das Wort "nur, und bedingt" stören mich an dem Satz!!!
Ist mir jetzt auch egal,ob ich für diese Aussage rot sehe......
Ich hätte als Henker kein schlechtes Gewissen!!!


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#9
22.07.2014
17:04:32
Via Handy


(-5, 7 Votes)

Von Username
Antwort zu Kommentar #1 von Username


Link zu www.bild.de

Warum wird der Typ gezeigt, ein Mörder aber mit Balken?
Mord ist das schlimmste Verbrechen.


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#10
22.07.2014
17:52:20


(-3, 5 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Den Typ sollte man für immer wegsperren und er sollte auch keine Kinder mehr zeugen dürfen!


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