Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 24.07.2014           6      Teilen:   |

Pilot darf über angebliche Affäre mit John Travolta sprechen

Artikelbild
Der zwei Mal für den Oscar nominierte Schauspieler John Travolta wehrt sich mit Händen und Füßen dagegen, als schwul bezeichnet zu werden. Hier ein Bild aus dem Film "Primary Colors - Mit aller Macht" (1998) (Bild: Universal Pictures)

Anfang der 80er Jahre soll John Travolta eine Beziehung mit seinem persönlichen Piloten gehabt haben – nach einem Gerichtsentscheid will der Pilot nun ein Buch über die Affäre schreiben, die der Hollywoodstar abstreitet.

Ein Berufungsgericht in Los Angeles hat am Dienstag entschieden, dass ein ehemaliger Angestellter des 60-jährigen John Travolta über eine angebliche Liebesbeziehung mit dem Hollywoodstar sprechen darf. Travoltas Anwälte hatten zuvor einen Unterlassungsantrag gegen Doug Gotterba gestellt, weil der 64-jährige Pilot behauptet hatte, zwischen 1981 und 1986 mit Travolta liiert gewesen zu sein. Gotterba will nun ein Buch über die Beziehung schreiben.

Die Anwälte Travoltas hatten argumentiert, Gotterbas Auflösungsvertrag aus den 80ern habe eine Vertraulichkeitsklausel enthalten und verbiete es, über persönliche Verhältnisse zu sprechen. Dies stritt Gotterba jedoch ab. Er erklärte, dass ein dem Gericht vorgelegtes Dokument lediglich ein früher Entwurf des Aufhebungsvertrags gewesen sei und er diesen nie unterschrieben habe. In der Endversion sei diese Klausel nicht mehr enthalten gewesen. Dieser Argumentation stimmte das Berufungsgericht zu. Die Richter verwiesen dabei auch auf das in der Verfassung garantierte Recht auf freie Meinungsäußerung, das nur unter bestimmten Bedingungen eingeschränkt werden dürfe.

Fortsetzung nach Anzeige


Travolta war "sehr sanft und äußerst leidenschaftlich"

Gotterba hat 2012 erstmals zugegeben, dass er angeblich eine leidenschaftliche Affäre mit Travolta gehabt habe (queer.de berichtete). Zuvor waren Berichte über seine angebliche Beziehung in Boulevardmedien aufgetaucht. Gotterba sagte damals, dass Travolta die Beziehung mit der Frage "Willst du eine Massage?" begonnen habe. Diese Massage habe schnell zu Sex geführt. Travolta sei demnach "sehr sanft, aber äußerst leidenschaftlich" gewesen. Die Affäre habe nach vier Jahren wegen der krankhaften Eifersucht des Hollywoodstars geendet. Nach der Veröffentlichung dieser Aussagen setzte Travolta sofort seine Anwälte auf seinen ehemaligen persönlichen Piloten an.

Über Travolta, der seit 1991 mit der Schauspielerin Kelly Preston verheiratet ist, gibt es bereits seit Jahrzehnten Homo-Gerüchte. Bis 2010 war er noch locker damit umgegangen. So behauptete er 2007, dass ihm die Gerüchte völlig egal seien (queer.de berichtete). Erst vor knapp vier Jahren fing er wie zuvor sein Kollege Tom Cruise damit an, auf Homo-"Anschuldigungen" mit Klageandrohungen zu reagieren (queer.de berichtete). Er musste sich danach auch juristisch gegen mehrere Masseure wehren, die ihn beschuldigten, sie "unangemessen" begrapscht zu haben (queer.de berichtete). Alle Anklagen wurden schließlich fallengelassen. (dk)

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 6 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 50                  
Service: | pdf | mailen
Tags: john travolta, los angeles, outing
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Pilot darf über angebliche Affäre mit John Travolta sprechen"


 6 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
24.07.2014
17:35:01


(+5, 7 Votes)

Von tobias
Aus bremerhaven (Bremen)
Mitglied seit 25.03.2012


Travolta war "sehr sanft und äußerst leidenschaftlich"

^^find ich ziemlich geil ;)


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
24.07.2014
18:09:57


(+1, 3 Votes)

Von ehemaligem User Defragmentierung
Antwort zu Kommentar #1 von tobias


.... ich empfinde schon die Berufsbezeichnung "persönlicher Pilot" sehr anregend ...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
24.07.2014
18:30:39


(-6, 8 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Hoffentlich wird das Buch zum Ladenhüter, damit dieser Wichtigtuer eins auf die Mütze bekommt!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
24.07.2014
19:43:31


(+4, 6 Votes)

Von schwarzerkater
Profil nur für angemeldete User sichtbar


gotterba ist ein kleiner parasit auf kosten von travolta - keine frage - ABER bei scientology dürfen deren aushängeschilder bewiesenermaßen nicht schwul sein, sonst wäre ja das geschäftsmodell mit den teuren hirnwäschen vollkommen überflüssig und wirkungslos.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
25.07.2014
14:12:06


(-1, 3 Votes)

Von Saint


"Im Körper des Feindes" erhält hier eine völlig neue Bedeutung ;-)


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
25.07.2014
15:00:58


(+1, 3 Votes)

Von gatopardo
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Und was sagt Lieschen Müller zu Sodom & Gomorrha ? "Die sind doch so gesättigt, dass sie´s mit allen treiben, ob Mann oder Frau..igitt"


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 


 BOULEVARD - INTERNATIONAL

Top-Links (Werbung)

 BOULEVARD



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Bis zum Jahr 2000 durften Schwule keine Berufssoldaten werden Volker Beck: Der Beste wurde kaltherzig abserviert Holpriger Start für Stefan Evers als Generalsekretär der Berliner CDU Kein sicherer Listenplatz: NRW-Grüne strafen Volker Beck ab
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt