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In immer mehr US-Bundesstaaten kann die Ehering-Industrie auf steigende Verkaufszahlen hoffen (Bild: purplesherbet / flickr / by 2.0)

Ein Bundesrichter hat am Mittwoch das Ehe-Verbot für Schwule und Lesben im Bundesstaat Colorado für verfassungswidrig erklärt.

Richter Raymond P. Moore erklärte, das Verbot verstoße gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz in der amerikanischen Verfassung. Er setzte das Urteil allerdings bis zum 25. August aus. Bis zu diesem Tag kann der republikanische Justizminister John Suthers Einspruch beim Berufungsgericht einlegen. Allerdings stehen die Chancen auf Erfolg für den Homo-Gegner schlecht: Für diesen Fall ist das selbe Berufungsgericht zuständig, das bereits im Juni das Ehe-Verbot im Mormonenstaat Utah für verfassungswidrig erklärt hatte (queer.de berichtete).

Es ist bereits der zweite Sieg für Homo-Aktivisten in Colorado innerhalb von zwei Wochen. Anfang Juli hatte bereits ein Bezirksrichter das Verbot als Verstoß gegen die Verfassung bewertet (queer.de berichtete). Einige Bezirke haben in den letzten Wochen nach vielen positiven Urteilen bereits begonnen, Ehescheine an Schwule und Lesben auszugeben – allerdings hat der Justizminister diese Praxis teilweise durch den obersten Gerichtshof von Colorado stoppen lassen.

In Colorado hatten die Bürger via direkter Demokratie im Jahr 2006 Homosexuellen das Recht auf Ehe verweigert: Damals stimmten 53 Prozent dafür, in der Regionalverfassung ein Verbot der Eheschließungen für gleichgeschlechtliche Paare zu verankern. Allerdings wird diese Regelung nach zwei Urteilen des amerikansichen Supreme Court aus dem Juni 2013, in denen die Höchstrichter die Rechte von Schwulen und Lesben erweitert hatten, von Rechtsexperten als verfassungswidrig angesehen. Derzeit gibt es Klagen von Homo-Paaren in allen 31 Bundesstaaten, in denen die Ehe für Schwule und Lesben noch immer verboten ist. LGBT-Aktivisten konnten innerhalb eines Jahres bereits zwei Dutzend Siege vor Gericht feiern – allerdings könnte es noch Jahre dauern, bis der Supreme Court über die Frage entscheidet. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 matzAnonym
#3 FelixAnonym
  • 25.07.2014, 10:51h
  • Schön, dass die Entwicklung in den USA ungemindert weitergeht. Hoffentlich geht das in dem Tempo weiter und hoffentlich ist das bald US-weit umgesetzt.

    Das zeigt aber auch wieder mal, wie rückständig Deutschland ist.
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#4 sperlingAnonym
  • 25.07.2014, 11:12h
  • Antwort auf #2 von matz
  • >"Erst Hanf legal und jetzt noch Homo-Heirat!"

    das ist nur die konsequente umsetzung der heiligen schrift:

    >"If a man lies with a man as he would with a woman, they should both be stoned."

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#5 GeorgB
#6 sperlingAnonym