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Madrid Spaniens Bischöfe haben ihre großen Bedenken gegen die von der sozialistischen Regierung geplante Legalisierung der Ehe zwischen Menschen gleichen Geschlechts bekräftigt, berichtet die katholische Nachrichtenagentur KNA. Die homosexuelle Veranlagung sei, auch wenn sie nicht in jedem Fall als schuldhaft angesehen werde, doch "objektiv eine Verwirrung", heißt es in dem von der Spanischen Bischofskonferenz am Weihnachtssonntag in Madrid veröffentlichten Dokument "Tag der Familie und des Lebens 2004". Die katholische Weltkirche feiert am zweiten Weihnachtstag traditionell des "Fest der Heiligen Familie". Auch wenn homosexuelles Verhalten ein "Übel" sei, müsse man mit "Maß und Klugheit" urteilen. Eine rechtliche Gleichstellung der Homo-Ehe mit der Ehe, die "wesentlich eine Verbindung zwischen Mann und Frau ist", lehnen die Bischöfe gleichwohl mit Nachdruck ab. Dem Staat stehe es nicht zu, ein solches Recht, "das es nicht gibt", anzuerkennen oder sogar zu schaffen. (nb/pm)



13 Kommentare

#1 RalfAnonym
#2 DavidAnonym
  • 27.12.2004, 12:28h
  • "Dem Staat stehe es nicht zu, ein solches Recht, "das es nicht gibt", anzuerkennen oder sogar zu schaffen"

    ...und der Kirche steht es nicht zu, dem Staat vorschriften zu machen, da sie in der Hinsicht auch keine Rechte hat.
    Und das Recht zur Religionsfreiheit ist eigentlich kein Recht zur Diskriminierung.
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#3 andyAnonym
  • 27.12.2004, 16:23h
  • hi , über die katholische kirche wurde schon sehr viel geschrieben . ich möchte mich nicht wiederholen. wenn die katholische kirche durch jesus liebe schauen würde , würde anders denken. sie schaut auf die homosexualität nur durch gestalt des papstes und da wissen wir alle bescheid , dass es ein bösartiger und verbitterter mensch ist.was ist dazu zu sagen ? schaut auf jesus und er wird die antwort uns allen schwulen bescheid geben. der papst würde am liebsten nur katholische regierungen in eu einrichten und die leute damit unglücklich und noch liebloser machen.na ja . dazu ist nicht mehr zu sagen.inkwisition würde am besten! schwule und alle klatholengegner verbrennen und abschaffen .
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#4 Pütz GilbertAnonym
  • 27.12.2004, 17:36h
  • War es nicht der spanische Klerus der sich in der geschichte mit seiner Inquisition besonders hervorgetan hatt?Jaja älter geworden ,die spanische Kirche ,aber nichts dazugelernt.
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#5 manni2Anonym
  • 27.12.2004, 19:01h
  • Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen
    werfen....alle schwulen Kirchenmänner sollten endlich ihr comming out haben!!!
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#6 GerdAnonym
  • 27.12.2004, 19:43h
  • Ein Outing von katholischen Priestern hilft nicht weiter...in der Bevölkerung ist dies sowieso bereits allgemein bekannt.

    Wenn Ihr wirklich was erreichen wollt, engagiert Euch in der HuK und folgt den Aufrufen des LSVD zu Aktionen.

    Für die katholische Kirche wird Spanien zum Testfall; denn wenn dieses Land es gegen Ihren Machtanspruch schafft, die Rechte von homosexuellen Menschen durchzusetzen, dann fühlt sich die Machtgruppe im Vatikan persönlich angegriffen.

    Desweiteren dringt die Debatte zur Homo-Ehe in den spanischen Sprachraum ein und wird nicht nur in Spanien sondern auch in Südamerika Wirkung zeigen. So ist bereits in einem argentinischen Bundesstaat ebenso die Homo-Ehe bereits erlaubt.

    Es ist ein Trauerspiel, was die katholische Kirchenführung abliefert. Anstatt partnerschaftlich, fürsorgende Beziehungen zu stützen, bekämpft sie diese.
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#7 JuliaAnonym
  • 28.12.2004, 03:50h
  • Tja, der Pabst hat immer, wenn er ein Flughäfenboden geküßt hat in Süd-Amerika,
    die Zeituhr der Geschichte fünfzig Jahre zurück gestellt. Also es ist ein Wunder dass in Argentinien so etwas geschieht. Die Spanische Katholische Kirche, was soll ich da zu sagen, es ist wie in der zeiten Francos, nichtwa.r Das war auch ein Katholiker und auch ein Krimineller nichtwar....Es klebt immer noch Blut an seinen Händen, von Sozialisten, Kommunisten, Schwulen USW..

    Grüß, Julia.
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#8 wolfAnonym
  • 29.12.2004, 05:29h
  • die kirche hat dem volk zu dienen und es nicht zu bevormunden !
    geschweige einen staat im staat zu bilden, mit einer eigenen rechtsauffassung !
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#9 holgerAnonym
  • 30.12.2004, 05:28h
  • man ist ja schon einiges von der kath. kirche gewöhnt...
    wenn jetzt zwei schwule priester heiraten würden, müßte man dem papst, glaub ich, einen herzschrittmacher einsetzen!
    wobei ich glaube, daß diese aktion (gegen die homoehe in spanien) eher auf dem misthaufen von zwei anderen hochwohlgeborenen herren der kath. kirche gewachsen ist...
    gruß
    holger
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#10 NormanAnonym
  • 30.12.2004, 11:49h
  • Also, ich bin mir sicher, der Papst ist auch schwul. Und bei dem heutigen Jugendwahn will ihn keiner mehr, deshalb ist er frustriert und wettert gegen die Schwulen. Genauso machen es andere schwule kirchliche Würdenträger auch. Wahrscheinlich bekommen die nicht einmal mehr einen hoch, was natürlich zusätzlich frustriert.

    Ich frage mich nur: Wer zum Teufel braucht dieses verlogene widerliche Pack aus der katholischen Kirche? Und was verstehen diese Penner von Recht? Und weshalb maßen die sich an, sich in die Handlungen eines Staates einzumischen?

    Es wird Zeit:
    Weg mit der katholischen Kirche, weg mit den überalterten Tattergreisen, die sich einbilden, die ganze Welt maßregeln zu können.

    Und an die spanische Regierung:
    Weiter so, ihr seid auf dem richtigen Weg. ;-)
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