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  • 25.07.2014           24      Teilen:   |

Studie

Illegale Drogen unter Schwulen populärer als unter Heterosexuellen

Artikelbild
Homosexuelle ziehen sich viel eher mal ein paar Joints rein (Bild: miggslives / flickr / cc by 2.0)

Schwule und bisexuelle Männer konsumieren drei Mal häufiger illegale Drogen als heterosexuelle Männer, so das Ergebnis einer britischen Studie. Auch lesbische Frauen greifen häufiger zu Joint und Co.

Rund ein Drittel von schwulen und bisexuellen Männern haben in den vergangenen zwölf Monaten verbotene Rauschmittel eingenommen. Das ist das Ergebnis einer Studie des britischen Innenministeriums in den Landesteilen England und Wales. Demnach haben Schwule und Bisexuelle bei allen beliebten Drogen, darunter Kokain, Ecstasy, Amphetamine und Marihuana, weit höhere Konsumraten als Heterosexuelle.

Während 33 Prozent der Männer, die sich als schwul oder bi bezeichnen, illegale Drogen einenommen haben, waren es bei heterosexuellen Männern nur elf Prozent. Es gibt zudem große Unterschiede bei Frauen unterschiedlicher sexueller Orientierung: Während 23 Prozent der lesbischen und bisexuellen Frauen derartige Drogen einnahmen, waren es bei heterosexuellen Frauen nur fünf Prozent.

Die jährliche Studie weist erstmals seit Jahren wieder eine Gesamtzunahme des Drogenkonsums auf der Insel aus. Insgesamt hätten in England und Wales 2,7 Millionen Erwachsene zwischen 16 und 59 Jahren im letzten Jahr eine oder mehrere illegale Drogen zu sich genommen. Das entspricht insgesamt einer Quote von 8,8 Prozent (im Jahr zuvor: 8,1 Prozent). 57 Prozent hätten das Rauschmittel von einem engen Bekannten erworben – etwa von einem Nachbarn oder Arbeitskollegen.

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Auch höherer Alkoholkonsum

Es gab bereits wiederholt Studien, in denen inbesondere unter Schwulen ein erhöhter Konsum von legalen, halblegalen oder illegalen Rauschmitteln festgestellt wurde. So kam eine Untersuchung der US-Gesundheitsbehörde in diesem Monat bereits zu dem Ergebnis, dass Schwule und Lesben weit häufiger zu Alkohol und Zigaretten griffen als Heterosexuelle (queer.de berichtete). Bereits 2009 hatte eine Untersuchung der University of North Carolina davor gewarnt, dass Rauchen inzwischen die Todesursache Nummer eins unter Schwulen und Lesben sei (queer.de berichtete).

Forscher erklären die Diskrepanz in der Regel mit "besonderen Stressfaktoren" für Homo- und Bisexuelle. Wegen der anhaltenden Diskriminierung suche diese Gruppe eher Ausflüchte aus dem realen Leben. Es gibt daher bereits mehrere Kampagnen, um den Konsum bewusstseinsverändernder Mittel unter sexuellen Minderheiten zu reduzieren. (dk)

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Tags: drogen, großbritannien, studie
Schwerpunkte:
 Studien und wissenschaftliche Untersuchungen
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Reaktionen zu "Illegale Drogen unter Schwulen populärer als unter Heterosexuellen"


 24 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
25.07.2014
16:32:15


(+8, 16 Votes)

Von goddamn liberal


Extremer Stressfaktor, auch für Nichtraucher:

Youtube-Video:


Hasserziehung

Lebensgefährlich für unser Leben.

Wer als ungesund abgestempelt wird, lebt dann auch ungesund.

Leider.


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#2
25.07.2014
17:07:40
Via Handy


(-8, 16 Votes)

Von Colin


Heteros haben Partnerinnen, welche häufig als moralische Instanz fungieren.
" aber schatzi, das darfst du nicht. das ist doch so ungesund und macht abhängig"

Schwule haben das nicht.
" Willste auch? - klar gib her"


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#3
25.07.2014
18:31:04


(-7, 15 Votes)

Von Sabelmann
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #2 von Colin


" Schwule haben das nicht. " Willste auch? - klar gib her"

Bezeugt aber keine Intelligenz!


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#4
25.07.2014
18:41:51


(-1, 7 Votes)

Von XYZ1


Also ich rauche "nur", Alkohol trinke ich ganz selten und anderes Zeug nehme ich gar nicht und hab ich auch nicht vor.


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#5
25.07.2014
19:03:29


(-3, 15 Votes)

Von niccinicci


besonderer stressfaktor?:)) so ein Blödsinn! schwule machen einfach mehr party und geniessen das leben, so einfach ist das. Stressfaktor......also auf sowas kommen auch nur wissenschaftler.


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#6
25.07.2014
20:50:07


(-9, 15 Votes)

Von N1989


....Schwule genießen das Leben in so vollen Zügen, dass sie eine 19 mal höhere HIV-Infektionsrate haben als Heterosexuelle...


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#7
25.07.2014
22:16:42


(+8, 10 Votes)

Von Großstadt
Antwort zu Kommentar #5 von niccinicci


Ja, ja. Mit Wissen und Wissenschaft hat es hier nicht jeder so. Mit alltäglicher sozialer Wahrnehmung und Kompetenz auch nicht.

Link:
bit.ly/1pldT5l


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#8
26.07.2014
00:22:49


(-6, 10 Votes)

Von gay4fun
Antwort zu Kommentar #7 von Großstadt


das ist mir alles zu theoretisch.


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#9
26.07.2014
07:06:26


(+9, 11 Votes)

Von saltgay
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Das ist einmal wieder so eine zweckgebundene Studie. Unter Soziologen ein alter Hut: der Konsum von Drogen steigt in gesellschaftlichen Gruppen, die ständig ein Leben unter Druck, durch wen auch immer, führen. Das war früher die sogenannte "Trunksucht" des 19. Jahrhunderts durch die Verelendung in der Arbeiterklasse. Auch heute finden wir überall auf der Welt bei Bevölkerungsgruppen, die ohne Perspektive sind, oder als Arbeitssklaven missbraucht werden, Suchterkrankungen.

Die Flucht in die Scheinwelt ist ein klassisches Ventil um innere Spannungen abzubauen. Wenn ich mit einer Studie Aufsehen erregen und Geld verdienen will, was heutzutage zum Alltagsgeschäft universitärer Einrichtungen gehört, dann picke ich mir eine solche Gruppe heraus und untersuche dieses Phänomen. Das Ergebnis steht aber im Groben schon fest. Nun wird das Ganze mit einigen Zahlen garniert und als neueste Erkenntnis der Wissenschaft serviert.

Das "Nachttöpfchen-Institut" des Herrn Pfeiffer in Hannover arbeitet seit Jahrzehnten nach diesem Prinzip. So korrelierten sie sich die These zusammen, dass die gemeinsame Verrichtung des auf dem "Topfsitzens" in DDR-Kindergärten die Ursache für den Rechtsradikalismus in Ostdeutschland ist.

Hätte man die Studie zum Konsum illegaler Drogen unter Schülern durchgeführt - man wäre zum gleichen Ergebnis gekommen wie unter der Gruppe von Schwulen und Lesben. Das passt aber nicht in das offizielle Bild. Denn dann hätte sich unweigerlich die Frage aufgedrängt, ob da nicht etwas in der Gesellschaft längst aus dem Ruder gelaufen ist. Bei Kindern regen sich nämlich häufiger Schuldgefühle als bei einer Randgruppe, die man am liebsten komplett verbannen möchte.

Aber die Frage wäre ja noch viel interessanter, wenn man überlegt, welche Form der Flucht in die Droge produktiv sein könnte? Produktiv im Sinne des "homo oeconomicus". Des Spießers Besäufnis am Freitagabend bei Feuerwehr und Schützenverein, abgerundet durch den Frühschoppen am Sonntag öffnet das Frustventil und sorgt dafür, dass die Untertanen wieder brav am Montag zur Arbeit erscheinen und höchstens jammern, dass das Wochenende wieder einmal zu kurz war. Das ist also systemerhaltend.

Der unkontrollierte Konsum macht den Herrschern Sorgen, wie jede Störung der Produktivität. Daher wird regelmäßig unter Krokodilstränen eine Drogenproblematik stilisiert, die aber folgenlos ist. Denn die besorgten Eltern, die sich fürchten, dass ihre Blagen möglicherweise durch die Schule zur "Homosexualität verführt" werden, haben gar keine Bedenken sie mit "Ritalin & Co" vollzustopfen, damit sie in Zukunft die elterlichen Karriereträume verwirklicht sehen. Die Gesellschaft heißt den Drogeneinsatz gut, wenn er zur Steigerung der Produktivität eingesetzt wird.

Wenn sich jemand wundert, warum ständig von Produktivität die Rede ist, sei ihm gesagt, dass in einer marktkonformen Demokratie (Angela Merkel, CDU) der Mensch nur eine Ware ist.

Was ist daraus zu lernen? Statt den Missbrauch zu bejammern, sollte das Übel an der Wurzel gepackt werden. Es gilt dieses Herrschaftssystem zu beseitigen. Bei genauer Betrachtung zeigt sich nämlich, dass die Suchtproblematik die komplette Gesellschaft zersetzt. In diesem Falle ist Notwehr angezeigt und das Schielen auf mögliche rechtliche Konsequenzen absolut überflüssig. In diesem Sine gilt der alte Sponti-Spruch: "Nicht Picheln und Jammern, sondern Sicheln und Hammern!"


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#10
26.07.2014
12:24:22


(+5, 9 Votes)

Von sperling
Antwort zu Kommentar #6 von N1989


>"....Schwule genießen das Leben in so vollen Zügen, dass sie eine 19 mal höhere HIV-Infektionsrate haben als Heterosexuelle..."

yup, und an den horrenden infektionsraten unter heterosexuellen in afrika (die sich schwule deutsche infektionsraten herbeisehnen würden), ist sicher auch nur deren hysterisch übertriebene lebensfreude schuld und nicht etwa die medizinische versorgung oder die mangelnde aufklärung, nicht wahr? dabei könnten sie alle zu hause sitzen und stricken, dann würde sich auch niemand infizieren.

hat vielleicht noch irgendwer ein dummes lustfeindliches klischee abzuwerfen?


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