Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?22012

Katholische St. Johann Baptist Kirche in Gröbenzell (Bild: Wiki Commons / Richard Huber / CC-BY-SA-3.0)

Der Gemeinderat von Gröbenzell hat mit 13 zu 10 Stimmen ein Diskriminierungsverbot für katholische Einrichtungen beschlossen. Dies berichtet das "Oberbayerische Volksblatt".

In der nichtöffentlichen Sitzung war darüber diskutiert worden, dass die Gemeinde 75 Prozent des Defizits der katholischen Kindereinrichtungen trägt. Die Mehrheit wollte das nicht mehr hinnehmen, solange homosexuelle oder geschiedene Beschäftigte mit einer Entlassung rechnen müssen. Bürgermeister Martin Schäfer von der Wählergemeinschaft UWG soll nun mit der katholischen Kirche vor Ort verhandeln.

Die Gemeinde Gröbenzell mit knapp 20.000 Einwohnern liegt im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck und ist nur etwa 16 Kilometer vom Münchener Stadtzentrum entfernt. Bei der Kommunalwahl am 16. März 2014 wurden die Grünen mit 23,1 Prozent zweitstärkste Kraft hinter der CSU mit 35,2 Prozent. Grüne, SPD und UWG verfügen im Gemeinderat über eine knappe Mehrheit. (cw)



#1 chrissAnonym
  • 27.07.2014, 16:15h
  • die Kirche wird sich ihre Grundsätze vermutlich nicht abkaufen lassen. Der Gemeinde sollte sich dazu entscheiden, den Kindergarten selbst zu betreiben. Dann könnte sie den Bildungsplan ohne Diskussion umzusetzen und den Kindern frühzeitig ein tolerantes Menschenbild beizubringen, gern auch mit geschiedenen und homosexuellen Erziehern.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Dirk HSAnonym
  • 27.07.2014, 16:15h

  • Richtig so.....auch ich war fast 15 Jahre Pflegedienstleiter in einem kath. Altenheim bis ich 1 Tag nach meiner eingetragenen Lebenspartnerschaft fristlos entlassen wurde
  • Antworten » | Direktlink »
#3 RobinAnonym
  • 27.07.2014, 16:53h
  • Richtig so!

    Da der Staat die katholische Kirche, deren Personal und deren Einrichtungen massiv subventioniert, hat die katholische Kirche sich auch an die Bedingungen zu richten. Und wenn sie das nicht will, kann sie ja in Zukunft alle Subventionierungen ablehnen.

    Es wird endlich Zeit für eine echte Trennung von Staat und Kirche!

    Die Kirche steht nicht über dem Gesetz!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Bad HomburgAnonym
  • 27.07.2014, 17:38h
  • Schade, daß diesmal man auf Konfrontation statt Dialog setzt. So was ist kontraproduktiv.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 David77Anonym
  • 27.07.2014, 18:37h
  • Antwort auf #4 von Bad Homburg

  • Dialog? Du witzbold! Ein dialog setzt bereitschaft und entgegenkommen auf beiden seiten voraus - wo zeigt das die kirche? Und was soll die andere seite denn hinnehmen? Verhandeln, ob man wenigstens eine halbe kündigung hinnimmt? Die kirche hat außerdem eine wahl - entweder, oder!!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 JemiraAnonym
  • 27.07.2014, 22:00h

  • Ich finde alles wichtig, aber Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle werden auch benachteiligt.Was ist mit denen?
  • Antworten » | Direktlink »
#7 David77Anonym
#8 ErzbengelAnonym
  • 28.07.2014, 08:57h
  • Antwort auf #4 von Bad Homburg
  • Kontraproduktiv wogegen? Die Geldgier der katholischen Kirche? Die frühkindliche Gehirnwäsche mittels Verdummbibelung? Das Bestreben, diskriminierende Gesellschaftsmodelle künstlich am Leben zu erhalten? Ihren Gotteslohn, sich hier im Forum herumzutrollen?
  • Antworten » | Direktlink »
#10 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 28.07.2014, 09:21h
  • Schade, daß die Entscheidung im Gemeinderat nicht noch deutlicher ausgefallen ist! Trotzdem wünsche ich dem Bürgermeister viel Erfolg bei seiner schwierigen Mission!
  • Antworten » | Direktlink »