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Für trans-, intersexuelle und genderqueere Jugendliche

Jugendportal "Mein Geschlecht" ist online


(Bild: meingeschlecht.de)

Das erste bundesweite Portal für transgeschlechtliche, intergeschlechtliche und genderqueere Jugendliche ist ab sofort unter meingeschlecht.de erreichbar.

Die Internetseite soll sowohl eine Orientierungshilfe mit Anlaufstellen in ganz Deutschland als auch eine Online-Community sein. Jugendliche, die nicht nur den Wechsel in die Welt der Erwachsenen stemmen, sondern mit ihrer transgeschlechtlichen, intergeschlechtlichen und genderqueeren Identität umgehen müssen, sollen hier Anschluss an Gleichgesinnte finden. Die Organisatoren weisen darauf hin, dass es in der Öffentlichkeit kaum Vorbilder für diese Jugendlichen gibt und dass sie oft als krank diagnostiziert werden.

Ein Team aus Wissenschaftlern, Praktikern und Nichregierungsorganisationen hat die Website konzipiert. Finanziell unterstützt wird sie durch die Antidiskriminierungsstelle des Bundes und die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin.

Eine nach Bundesländern geordnete Liste führt Einrichtungen, Beratungsstellen und Freizeitgruppen auf, die sich um die Belange der Jugendlichen kümmern. Mit der Literaturliste bekommen Eltern, Angehörige und Mitarbeiter der Jugend- und Elternhilfe Informationen an die Hand, die diese Jugendlichen nicht pathologisieren. Stattdessen stellen sie aus Menschenrechtsperspektive die besondere Situation dieser Jugendlichen in unserer Gesellschaft dar und geben Praxisempfehlungen für einen respektvollen und hilfreichen Umgang.

In den kommenden Monaten soll die Webseite weiter wachsen. Unter anderem soll ein Logowettbewerb ausgeschrieben und zusammen mit Jugendlichen die Seite weiterentwickelt werden. (pm/cw)



#1 TheDadProfil
  • 29.07.2014, 19:32hHannover
  • ""Die Organisatoren weisen darauf hin, dass es in der Öffentlichkeit kaum Vorbilder für diese Jugendlichen gibt und dass sie oft als krank diagnostiziert werden.""..

    Da müßte man mal überlegen woran das liegen könnte..

    ""Ein Team aus Wissenschaftlern, Praktikern und Nichregierungsorganisationen hat die Website konzipiert. Finanziell unterstützt wird sie durch die Antidiskriminierungsstelle des Bundes und die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin.""..

    Äh ?

    Die katholische WAS ?

    Hochschule für Sozialwesen ?

    Welche Kompetenzen könnten die einbringen um Jugendliche Transgender und Intersexuelle vor den Auswirkungen einer Gesellschaft zu schützen, die ihnen grundsätzlich feindlich gegenübersteht ?

    Das ist ungefähr so, als wenn man McDonalds einlädt sich gegen Fast-Food zu engagieren..

    Unfaßbar was sich da ""Ein Team aus Wissenschaftlern, Praktikern und Nichregierungsorganisationen"" ausgedacht hat um diese Jugendlichen zu unterstützen..
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#2 1234Anonym
  • 29.07.2014, 21:28h
  • Antwort auf #1 von TheDad

  • also ich finde die Idee zu dieser Seite begrüßenswert und werde sie mir morgen vom Rechner aus mal genauer betrachten. das eine katholische Hochschule dies unterstützt sehe ich nicht gleich ganz So kritisch....
    1. ist eine konfessionelle hs eh schon Widerspruch in sich, da es ja Ziel der Wissenschaft ist aus Glauben Wissen zu machen...
    2. auch ein blindes Huhn mal ein Korn findet mal=> Vllt ist dies dem Vatikan damit ja mal geglückt
    3. die antidiskriminierungsstelle sich hfftl positiv auswirkt
    4. nochmal zurück zur Kirche... sie Weiß am besten wie sie Menschen Steine in den weg legt insofern Weiß sie auch wo sie liegen und wenn es ihr ernst ist kann die Hochschule dabei helfen um Steine heranzukommen.

    ich bin neugierig und schaus morgen mal genauer an.
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#3 TheDadProfil
  • 29.07.2014, 21:42hHannover
  • Antwort auf #2 von 1234
  • ""sehe ich nicht gleich ganz So kritisch""..

    NUN JA..

    Wer solche Websites unterstützt, will auch EINFLUSS auf Inhalte nehmen..

    Das allein macht die Sache schon kritisch genug, zumal es die RKK ist..
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#4 sperlingAnonym
#5 Katrin
  • 29.07.2014, 22:35h
  • Es ist bereits ein Unding, dass wir Steuergelder verschwenden, damit an einer Hochschule katholische Inhalte gelehrt und geprüft werden. Dies soll die Kirche doch durch eigenes Geld finanzieren und nicht durch unser Steuergeld sozialisieren. Obendrein bekommt jetzt diese Hochschule auch noch zusätziches Steuergeld um die katholische Sicht der Dinge in der Jugendarbeit zu finanzieren. Und so fasst dann dieses Jugendportal alles was der Kirche zu wider ist, wie androgyn oder asexuell unter dem Queer Sammelbegriff zusammen.

    Aber halt, die Würdenträger der RKK sind ja allesamt asexuell, also queer. Da nehmen wir doch die Pfaffen allesamt in der queeren Community gern auf, solange sie schön asexuell bleiben.
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#6 Fred i BKKAnonym
  • 30.07.2014, 04:35h
  • ....ACHTUNG --WARNUNG:

    ...wo katholisch draufsteht ,kann auch katholisch drinnen sein .....
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#7 Dan_Anonym
  • 30.07.2014, 20:46h
  • Obwohl ich den Argwohn völlig verstehen kann und zu Beginn der Kontaktaufnahme auch etwas irritiert war, kann ich nur sagen, dass er in diesem Fall völlg unbegründet ist.

    Im Übrigen empfehle ich den genaueren Blick

    www.meingeschlecht.de/wir-ueber-uns/

    und auch den Blick auf die anderen Kooperationspartner_innen (im Footer).

    Wir (= das Team) haben und hatten die völlige Kontrolle über die Inhalte der Seite und werden sie auch in Zukunft haben.

    Beste Grüße
    Dan
    P.S. Der Comic ist im Original übrigens von einem LGBTQI Kollektiv aus Neuseeland...
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#8 feigenblattAnonym
  • 30.07.2014, 22:41h
  • was bringt so eine alibi-aktion, wenn der massenmediale mainstream, der alltag, der öffentliche raum so sexistisch und heteronormativ sind wie nie? und privilegierte schwule dabei interessengeleitet kräftig mitmischen?! es reicht ein blick auf die heutige startseite! zugleich lässt der bürgerliche staat weiter säuglinge verstümmeln und löscht z. b. intersexuelle schon per geburtsurkunde aus. was bringt also ein solches feigenblatt? die repressive "tolerante" gesellschaft stabilisiert dadurch die herrschende unterdrückerische ordnung nur noch mehr. denn jeder noch so kleine tatsächliche fortschritt muss ERKÄMPFT werden, GEGEN die herrschende Ordnung, und ist nicht durch anbiederung und opportunistisches einnisten im system zu haben.
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