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  • 02.08.2014           34      Teilen:   |

Stigmatisierung im Spender-Anamnesebogen

Organspenden aus dem "homosexuellen Milieu"

Artikelbild
Eine Organentnahme ist nur dann grundsätzlich ausgeschlossen, wenn bei dem verstorbenen Menschen eine akute Krebserkrankung oder ein positiver HIV-Befund vorliegt (Bild: Organ Donation Research Consortium)

Lebendige Schwule dürfen kein Blut spenden, doch nach dem Tod sind ihre Herzen oder Nieren willkommen. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation nutzt dennoch einen diskriminierenden Fragebogen für die Angehörigen.

Von Robert Niedermeier

Organspender sind knapp in Deutschland. Nicht jedem behagt die Vorstellung, als Hirntoter entweidet zu werden. Organhandel-Skandale und öffentlich gemachte Korruptionsfälle schrecken potentielle Spender und deren Angehörige zusätzlich ab. Das zuständige Gesundheitsministerium und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stecken deshalb eine Menge Steuergelder in Werbekampagnen. Das Ziel: Die Organspende-Bereitschaft der Deutschen soll steigen. Zwar stünden gut zwei Drittel der Bundesbürger der Organspende positiv gegenüber, doch nur 22 Prozent haben dies in einem Spenderausweis dokumentiert.

Das Blut von Schwulen ist laut dem Transfusionsgesetz (TFG) nicht gewollt, doch beim knappen medizinischen Organgut sind alle als Geber willkommen. "Die jeweilige sexuelle Orientierung spielt im Zusammenhang mit der Organ- und Gewebespende keine Rolle. Homo- als auch bisexuelle Männer und andere MSM-Personen werden für eine Organspende nicht zwangsläufig ausgeschlossen", erklärt Dr. Marita Völker-Albert von der BZgA auf Anfrage von queer.de. Eine Organentnahme sei nur dann grundsätzlich ausgeschlossen, wenn bei dem verstorbenen Menschen eine akute Krebserkrankung oder ein positiver HIV-Befund vorliegt. Bei allen anderen Erkrankungen entscheiden die Ärztinnen und Ärzte nach den erhobenen Befunden, ob eine Organ- oder Gewebespende in Frage komme.

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Schwules Blut ist grundsätzlich unerwünscht

Einen Organspendeausweis gibt es bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung online zum Download - Quelle: BZgA
Einen Organspendeausweis gibt es bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung online zum Download (Bild: BZgA)

Die Praxis ist anders als beim Transfusionsgesetz (TFG), welches das Spenden von Blut regelt: Schwulen ist es quasi verboten, Blut zu spenden. Das TFG wird deshalb harsch kritisiert, denn homosexuelle Männer werden pauschal als Risiko-Gruppe abqualifiziert und buchstäblich ausgegrenzt. Unabhängig davon, ob die Personen nun etwa ungeschützten Sexualverkehr praktizieren oder nicht. Seit dem Sommer läuft eine von der Initiative "Buntspenden" gestartete Online-Petition mit bereits über 26.000 Unterschriften, die auch vom LSVD unterstützt wird (queer.de berichtete).

Eine klare Grundlage liefert die europäische Richtlinie 2004/33/EG. Unter den Ausschlusskriterien für Spender von Vollblut und Blutbestandteilen werden Männer, die Sex mit anderen Männern haben, nicht kategorisch ausgeschlossen. Stattdessen sollten Personen ausgeschlossen werden, "deren Sexualverhalten ein hohes Übertragungsrisiko für durch Blut übertragbare schwere Infektionskrankheiten birgt", erläutert Laura Maroldt von der Agentur DDB Tribal Group GmbH, die die Buntspende-Aktion koordiniert.

Am Transplantationsgesetz (TPG) hat der Lesben- und Schwulenverband deshalb eigentlich nichts auszusetzen, "weil bei Transplantationen nicht Gruppen von Menschen generell als Spender ausgeschlossen werden", so LSVD-Vorstand Manfred Bruns.

"Aufenthalt in einer Strafanstalt" oder "Umgang im homosexuellen Milieu"?

Doch die Umsetzung des Gesetzes, welches die Organempfänger vor Komplikationen und die Übertragung von Krankheiten bewahren soll, stößt zunehmend auf Unverständnis. In die Kritik gerät vor allem die "Deutsche Stiftung Organtransplantation" (DSO). Die DSO ist die zentrale Koordinierungsstelle nach § 11 des Transplantationsgesetzes und damit für die Organisation der Organspende in Deutschland verantwortlich.

Die DSO hat einen Fragebogen für die Angehörige von Verstorbenen entworfen. Darin werden Trauernde mit Fragen konfrontiert, die Anhaltpunkte dafür liefern sollen, ob der dahingeschiedene Spender einer Risikogruppe für "Aids/HIV" und Hepatitis B oder C angehöre. Im Punkt 6 des so genannten Spender-Anamnesebogens wird aufgezählt: "Prostitution", "Aufenthalt in einer Strafanstalt", "Umgang im homosexuellen Milieu" und "Langzeitaufenthalt in einem HIV-Risikogebiet".



Für Manfred Bruns ist die Homomilieu-Frage nicht nachvollziehbar: "Mal abgesehen davon, dass das Wort 'Milieu' unangemessen und diskriminierend ist, wird durch die Frage die Zugehörigkeit zu einer Gruppe von Menschen als Risiko betrachtet anstatt zutreffender ein bestimmtes Verhalten als Risiko zu bewerten."

Die Kritik des LSVD-Vorstands stößt jedoch auf Unverständnis bei der DSO: "Warum ist die Frage diskriminierend?", fragt DSO-Mitarbeiterin Birgit Blome im queer.de-Gespräch erstaunt zurück und sagt: "Die Gespräche mit den Angehörigen müssen oft in sehr schwierigen, emotionalen Ausnahmesituationen geführt werden und erfordern ein hohes Maß an Sensibilität. Die Formulierung dient im Angehörigengespräch einer Annäherung an die Thematik und soll absolut wertneutral das Risikopotenzial einer HIV-Infektion herausarbeiten."

Für Sex unter Männern braucht es kein "Milieu"

Die kanadische Webseite recycleme.org erklärt das Thema Organspende sehr anschaulich
Die kanadische Webseite recycleme.org erklärt das Thema Organspende sehr anschaulich

Warum der Begriff Homosexuellen-Milieu sehr wohl diskriminierend und sicherlich nicht "sensibel" oder gar "wertneutral" ist, stellt Axel Bach vom Bund Lesbischer und Schwuler JournalistInnen klar: "Dieser Terminus ist sprachlicher Unsinn. Was oder wo soll denn dieses Milieu sein: die Stadt Köln, der Eurovision Song Contest oder gar das Amtszimmer einer lesbischen Politikerin? Solche Phrasen verunglimpfen Homosexuelle kollektiv, ganz so, als wären Lesben und Schwule wie Kriminelle in einer Art Rotlichtviertel organisiert."

Dass das Wort Einzug in eine medizinischen Fragebogen gefunden hat, ist für BLSJ-Vorstand Bach schlicht skandalös. "Selbstverständlich ist es sinnvoll, nach Risiken zu fragen. Doch schon der Begriff 'Umgang' ist sprachlich dermaßen unpräzise, wenn es in Wirklichkeit um Sex unter Männern geht", kritisiert Axel Bach. "Dafür brauche es nämlich gar kein Milieu."

LSVD-Vorstand Manfred Bruns unterstützt Bachs Urteil: "Hier ist noch nicht mal mehr von Sex die Rede, geschweige denn von ungeschütztem. Außerdem müssten beim "homosexuellem Milieu" auch Lesben mitgemeint sein, die aber weitaus niedrigere HIV-Prävalenzen haben als Heterosexuelle und deshalb auch nicht von der Blutspende ausgeschlossen sind."

Auch die queer.de-Recherche fand nach mehrmaliger Durchsicht des Transplantationsgesetzes keinen Hinweis im Paragrafendschungel, der nur ansatzweise die von Vorurteilen belastete Milieu-Frage rechtfertigt. Das Feiern auf einer Tanzveranstaltung, der Besuch einer Sonntagsmatinee oder die Teilnahme an einer Podiumsdiskussion "im homosexuellen Milieu" lässt jedenfalls keine Rückschlüsse darauf zu, dass man sich dem Risiko aussetzt, sich mit HIV oder Hepatitis anzustecken. Vielmehr schreibt das Gesetz ausdrücklich vor, "sachdienlichen Angaben" über die Spender nachzugehen. In diesem Zusammenhang scheint die Frage der DOS nach einem "Langzeitaufenthalt in einem HIV-Risikogebiet" ebenso diskriminierend wie unsinnig.

DSO erwägt "alternative Formulierung" und bittet um Vorschläge

Dennoch: Die DSO hat laut Sprecherin Blome keinerlei Interesse, schwule Männer zu stigmatisieren und somit potentielle Organspender vor dem Kopf zu stoßen. "Falls es Interessensgruppen gibt, die Anstoß an dieser Formulierung nehmen, sind wir selbstverständlich gerne bereit, alternative Formulierungen zu diskutieren und zu prüfen. Für einen Hinweis oder eine Stellungnahme sind wir dankbar", äußert sich Frau Blome einsichtig (ein Kontaktformular gibt es auf der DSO-Homepage).

Gut so, denn Organspender sind ohnehin knapp.

Links zum Thema:
» Gesetzesauszug: Rechtliche Anforderungen an Organspender
» Der diskriminierende Fragebogen der DSO als PDF
» Informationen der BZgA zum Thema Organsspende
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Tags: organspende, bzga, dso, organtransplantation, homosexuellenmilieu, anamnesebogen, blsj
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Reaktionen zu "Organspenden aus dem "homosexuellen Milieu""


 34 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
02.08.2014
08:44:21


(+9, 11 Votes)

Von schwarzerkater
Profil nur für angemeldete User sichtbar


"Umgang im homosexuellen Milieu"
diese formulierung gehört verboten!!! sofort.

kenne nur 2 solcher formulierungen: "homosexuelles Milieu" + "kriminelles Milieu"

warum nicht mal:
"heterosexuelles Milieu"
"kleingärtner Milieu"
"stillende mütter Milieu"
"cdu-nahes Milieu"


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#2
02.08.2014
09:26:27


(+4, 6 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Kein Wunder, daß die Zahl der Organspenden in den letzten Monaten immer mehr gesunken ist!


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#3
02.08.2014
11:13:11


(-2, 6 Votes)

Von Radix


Bei jeder Organspende sind unter Berücksichtigung des Standes der medizinischen Wissenschaft und Technik (unter Anderem) die Ergebnisse der HIV-, Hepatitis-C- und Hepatitis-B-Tests zu erheben (§ 2 Nr. 13 der Verordnung über die Anforderungen an die Organ- und Spendercharakterisierung [...] vom 11.2.2013; abgekürzt: TPG-OrganV).

Des Weitern sind unter Berücksichtigung des Standes der medizinischen Wissenschaft und Technik, der Verfügbarkeit der entsprechenden Angaben und der besonderen Umstände des jeweiligen Falles (unter Anderem) zu erheben:

- nach § 3 Nr. 3 TPG-OrganV die Krankengeschichte des Spenders, insbesondere Umstände, die die Eignung der Organe für die Transplantation beeinträchtigen und die Gefahr der Übertragung von Krankheiten bedingen könnten, und

- nach § 3 Nr. 4 TPG-OrganV Untersuchungsergebnisse, die auf Umstände hindeuten, die bei der Untersuchung der Krankengeschichte des Spenders nicht bemerkt wurden und sich auf die Eignung der Organe für die Transplantation auswirken oder die Gefahr der Übertragung von Krankheiten bedingen könnten.

Vorschläge sind gefragt, wie namentlich die hindeutenden Umstände nach § 3 Nr. 4 TPG-OrganV in eine verständliche Frage im Fragebogen für die Angehörigen umgegossen werden könnten, vielleicht direkt mit: "Hatte der Spender ungeschützten Sex mit anderen Männern?". Können Angehörige diese Frage beantworten? Wenn nein, welche Fragen wären alternativ möglich, um die genannten Vorgaben der TPG-OrganV zu erfüllen?


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#4
02.08.2014
11:20:57
Via Handy


(+3, 5 Votes)

Von David77
Antwort zu Kommentar #3 von Radix


Ach so. Aber die frage, ob man im "homo-milieu" verkehre, können verwandte beantworten?


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#5
02.08.2014
11:43:56


(+2, 4 Votes)

Von GeorgFalkenhagen
Aus Bremen
Mitglied seit 21.05.2010


Pah, meinen Dödel kriegt ihr nicht! Wer mein Lebendblut ablehnt, dem will ich nicht als Ersatzteillager dienen!! Für Alle gilt: Gute Besserung und ein schönes Wochenende!!!

Das Wetter: SCHAWÜL ...

PS: Mein "Erster" sagte einst beim "ersten Mal": "Boah, ist der groß!". Seitdem bin ich stolz. Punkt.


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#6
02.08.2014
11:44:17


(-4, 6 Votes)

Von fürdiewahrheit


Nach dem Tod? Was für eine Augenwischerei!
Brauchbar sind nur die Organe von noch Lebenden, der Spender wird also lebendig ausgeweidet (die grausigen Einzelheiten kann man im net mühelos eruieren).


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#7
02.08.2014
11:44:29


(+5, 9 Votes)

Von bla bla


Begründung der Bundesärztekammer für den permanenten Ausschluss von der Blutspende von Männern, die Sex mit Männern haben:

"Weil die große Mehrheit der HIV-Neuinfizierten Männer sind, die Sex mit Männer hatten."

>_<

Mit der "Statistik-Logik" müsste man auch alle Männer ausschließen:

"Weil die große Mehrheit der HIV-Neuinfizierten Männer sind."

Viele Menschen sind so doof und fallen auf die dümmsten Begründungen mit Statistiken rein anstatt sich mal zu überlegen, dass das Risiko durch UNgeschützten Sex entsteht und dass Männer, die Sex mit Männern haben, auch geschützten Sex haben können. Aber für diese Erkenntnis, für die ein IQ von 70 erforderlich ist, sind immer noch zuviele Menschen zu doof.

Und CDU und Kirchen wollen weiterhin die homosexuelle Minderheit als Sündenbock missbrauchen und die Blutspende für MSM weiterhin verbieten und Schwule permanent von der Blutspende ausschließen, weil CDU und Kirche die schwulen Männer als "dämonische" AIDS-Schleudern darstellen wollen. Und nicht wenige Menschen fallen auch darauf rein.


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#8
02.08.2014
12:23:41


(-4, 8 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness
Antwort zu Kommentar #1 von schwarzerkater


Das echte Milieu kannte nur Heinrich Zille!


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#9
02.08.2014
13:00:57


(+3, 7 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von Radix


""in eine verständliche Frage im Fragebogen für die Angehörigen umgegossen werden könnten, vielleicht direkt mit: "Hatte der Spender ungeschützten Sex mit anderen Männern?""..

Äh ?
UMGEGOSSEN ?

Das verklausulieren von Diskriminierungen beseitigt dies nicht !

Ganz ernsthaft :
WAS GENAU ist an ungeschütztem Sex mit Männern riskanter, als an ungeschütztem Sex mit Frauen ?

Nichts..

Es ist eine Frage der Häufigkeit und der Partnerwahl ob und wie leicht man sich die eine oder andere Infektionskrankheit zuziehen kann..

Die Generalisierungen helfen da überhaupt nichts..

Es ist noch gar nicht so lange her, da wurden 7 Organ-Empfänger GLEICHZEITIG über einen Spender mit Tollwut infiziert..
4 davon sind verstorben..

Es gibt meines Wissens nach immer noch keine Frage nach Hundebissen oder Aufenthalten in Wäldern, oder dem Verzehr von Wildfleisch in den Fragebögen, und das obwohl dieser eine Fall exemplarisch die Anzahl von Infektionen durch Organtranspantation mit Tollwut über die Anzahl von HIV setzt..

""Wenn nein, welche Fragen wären alternativ möglich, um die genannten Vorgaben der TPG-OrganV zu erfüllen?"..

Haben sie häufig wechselnde Geschlechtsverkehrspartner ?

Betreiben sie Safer-Sex ?

Leben sie in einer stabilen Partnerschaft ?

Haben sie einen Hund ?
Oder eine Katze ? (Toxosplasmose !)
Züchten sie Wellensittiche ? (Papageieinkrankheit !)

Und darüber hinaus die sofortige Änderung des Transplantaionsgesetzes..

Jeder ist Organspender der KEINEN Ausweis bei sich trägt, der das ausschließt..


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#10
02.08.2014
14:13:39


(-1, 3 Votes)

Von Reverser
Antwort zu Kommentar #7 von bla bla


"haben können"


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