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Kommentare zu:
Rücktritte bei queeren Gruppen der Linken


#1 WikipediaAnonym
#2 AlexAnonym
  • 04.08.2014, 14:24h

  • Richtig so.

    Wer gemeinsam mit Homohassern und Nazis demonstriert und ihnen ein Forum bietet, kann dann nicht mehr auf GLBTI zählen. Es gibt nichts auf der Welt, das das rechtfertigt oder entschuldigt.

    Man kann nicht auf allen Hochzeiten tanzen...
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#3 reiserobbyEhemaliges Profil
#4 South KensingtonAnonym
  • 04.08.2014, 14:34h
  • Es ist glaube ich nicht so sehr eine frage des ehrlichen engagements, das sollte man niemandem ohne solide beweisfuehrung absprechen. Sondern was genau das ziel ist fuer das man sich einsetzt. Wo man hin will und ob die voraussetzungen fuer die entscheidung auf welchem weg man dorthin gelangt so haltbar sind wie man es gern haette.

    In jedem fall ist es schade dass langjaehriges intensives und zaehes bemuehen so sehr in enttaeuschung und bitternis endet.
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#5 Adami
  • 04.08.2014, 14:34h
  • Ich möchte gar nicht wissen wie groß der interne Druck geworden ist, dass diverse Sprecher der queeren Gruppe der Linken gleichzeitig zurück getreten ist. Wenn schon von Behinderungen, Hetzjagd, Pranger und Angriffen die Rede ist, dann kann ich die Abschlussworte nur so verstehen, dass man als Jude oder Homosexueller die Partei dringend verlassen sollte.
    Schade, dass die LAG wegen den richtigen Worten zerschlagen wird.
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#6 FinnAnonym
  • 04.08.2014, 14:41h
  • Antwort auf #2 von Alex
  • Ja, wer das Hofieren von Neonazis mit irgendwelchen hanebüchenen Ausreden relativiert, ist so sehr in seiner ideologischen Verklärung gefangen, dass er jeden Bezug zur Realität verloren hat.

    Und ja, es ist erlaubt, gegen Krieg zu demonstrieren, aber es ist nochmal was anderes, mit Faschos gemeinsame Sache zu machen, Hass zu schüren und die Vernichtung eines Landes zu fordern.
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#7 TobiAnonym
  • 04.08.2014, 14:44h

  • Gut so. Die laue Distanzierung der Linken von Antijüdischen Tendenzen und deren Duldung von hasserfüllten Äußerungen ihrer Anhänger und Wähler haben die Partei für queere Menschen unwählbar gemacht.
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#8 ThorinAnonym
  • 04.08.2014, 14:46h
  • Richtig, man kann man linken Gruppe, die sich mit Neonazis, Antisemiten, Islamisten, Hamasanhängern und Homohassern solidarisieren, nicht zusammen arbeiten. Ich glaube jeder Schwule hier weiß, wie es mit Homorechten in Israel einerseits aussieht und wie mit Homorechten in den islamischen Ländern!
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#9 m123Anonym
  • 04.08.2014, 14:52h
  • Meiner Ansicht nach sind für den Nahostkonflikt alle beteiligten Religionen verantwortlich, bzw. Religion allgemein.

    Ob Christen, Juden oder Moslems, sie alle glauben an irgendein Märchenbuch und behaupten jeweils es sei "die Wahrheit". Und weil ihre jeweilige Wahrheiten im logischen Widerspruch zu den anderen Wahrheiten der anderen Religionen steht, ermorden sie sich gegenseitig, sowie natürlich die "Ungläubigen".

    www.youtube.com/watch?v=4YweN6NeaJU

    www.youtube.com/watch?v=kYN0UCUkXQE

    www.youtube.com/watch?v=POhryDr0Q4g

    Je mehr man sich Gedanken über das Konzept Religion macht, desto mehr merkt man wie dumm und primitiv große Teile der Menschheit sind, dass sie dieses Konzept annehmen. Es ist einfach so lächerlich.

    Viele Religionsgemeinschaften sind jahrhundertelang über Minderheiten hergezogen, haben Frauen zu Menschen zweiter Klasse degradiert, haben Schwarze versklavt und Homosexuelle zu Tode diskriminiert. Und wenn man dann diese Religionen kritisiert und dabei einfach nur die Fakten nennt, dann fühlen sich diese Religioten angegriffen und wollen dass man mit der Kritik aufhört, weil es angeblich deren religiösen Gefühle verletzt. Religionen schlagen verbal und physisch auf Minderheiten und bestimmte Menschengruppen ein, wenn man das dann aber kritisiert bzw. Fakten nennt, dann schreien sie "Bitte respektiere meine religiösen Gefühle". Fazit: Ich finde es verwunderlich warum sich "Ungläubige" dann oft tatsächlich zurückziehen. Ich finde man muss aggressiv gegen Religionen vorgehen, weil es die größte Gefahr für Menschen ist, und weil Religionen massiv gegen viele Menschengruppen vorgehen, von psychischer Gewalt bis hin zu Mord. Daher wäre es total bescheuert wenn sich die "Ungläubigen" der Welt nicht endlich erheben und konstruktiv und rational das Religionskonzept massiv kritisieren. Es ist längst überfällig, mehr als überfällig, dieses scheiß religiöse Diktat nicht länger hinzunehmen.

    Der deutsche Staat bezahlt unter Anderem die Gehälter der deutschen Geistlichen der Kirche mit Steuergeldern, d. h. mit unserem hart erarbeitetem Geld werden Kirchen über den Staat unterstützt. Achja, im Übrigen nur die christlichen Kirchen und andere Religionsgemeinschaften nicht! D. h. dabei bevorzugt der Staat das Christentum massiv. Hier geht es nicht um Kleckerbeträge, sondern um viele Milliarden Euro. Warum macht der Staat sowas, wenn der Staat doch eigentlich weltlich und somit religionsneutral sein muss? Weil die Kirche bis in alle Ewigkeiten jedes Jahr vom Staat viele Milliarden Euro verlangt, vor hunderten von Jahren irgendwann einmal die Kirche vom Staat enteignet wurde. Die Zahlungen des Staates an die christlichen Kirchen sollen also eine Art "Wiedergutmachung" sein. Das Problem: Die Kirche verlangt das, jedes Jahr, für die gesamte Zukunft und der Staat wehrt sich nichtmal dagegen, obwohl der finanzielle Schaden durch die Enteignungen bereits um ein Vielfaches zurückgezahlt wurde. Nein, die christlichen Kirchen dürsten nach mehr und mehr Geld. Immer mehr Geld. Es geht den Kirchen um Geld. Und der Staat macht dabei mit und kann es auch tun, weil es die Bürger einfach nicht so wirklich interessiert. Warum interessiert es die Bürger nicht so sehr? Weil zwei Drittel der Deutschen Kirchenmitglieder sind und vielen davon das Gehirn von der Kirche so gewaschen wurde, dass scheinbar niemand darin ein großes Problem sieht, wenn der Staat die christlichen Kirche jedes Jahr mit vielen Milliarden Euro Steuergeldern unterstützt. Vor allem die Union will an den Zahlungen an die Kirche festhalten. Warum? Weil die Kirche der beste Wahlhelfer der Union ist. Kirche und Politik helfen sich gegenseitig und so entsteht ein Teufelskreis, der nur durchbrochen kann, wenn hinreichend viele Menschen realisieren was da schon seit vielen, vielen Jahren passiert und dagegen protestieren würden.

    Religion ist die dümmste und gefährlichste Erfindung der Menschheit.
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#10 PrideAnonym
#11 role modelAnonym
#12 FoXXXynessEhemaliges Profil
#13 Du NervstAnonym
  • 04.08.2014, 15:14h
  • Antwort auf #10 von Pride

  • Ach war ja eine Frage der Zeit bis du hier wieder erscheinst.
    Das Thema ist Antisemitismus oder zumindest deren Duldung in der Partei Die Linke.
    Rechte Israelis sind ein anderes Thema und haben damit nichts zutun. Oder willst du sagen, Vorgänge in Israel berechtigen anti- jüdische Äußerungen in Deutschland?
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#14 right wingAnonym
#15 KozinAnonym
  • 04.08.2014, 16:02h
  • Lesben und Schwule in der PdL NRW sollen wohl samt ihren berechtigten Interessen in dieser trüben Brühe aus Israelfeindlichkeit, Antiamerikanismus und Antikapitalismus ersaufen. Eher sollen sie wohl einem reaktionären Politiker, der ein Palästina "vom Mittelmeer bis Transjordanien" und damit faktisch die Endlösung der Israelfrage fordert, Honig ums Maul schmieren. Diese rechtsextremistischen Tendenzen in der PdL NRW machen Querfrontstrategien überflüssig.
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#17 LorenProfil
  • 04.08.2014, 17:05hGreifswald
  • Mit den Rücktritten wurde in Nordrhein-Westfalen offenbar eine Notbremse gezogen. Die im Artikel erwähnten homophoben Anwürfe sollten Stoff genug sein für Selbstkritik im dortigen Landesverband, wobei das Wissen um die Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit nicht schaden dürfte. Wenn Begriffe wie "Anfeindungen" oder "Hetzjagd" von Lesben und Schwulen verwendet werden müssen um die derzeitigen Umgangsformen in einer Partei ihnen gegenüber (die rechtlich zu einer diskriminierten Minderheit hierzulande gehören) zu umschreiben, dann ist Besinnung auf eine Kultur des Miteinanders das Mindeste, was ich als schwuler, parteipolitisch ungebundener Wähler von einer Partei mit emanzipatorischem Anspruch erwarte.

    Eine Zusammenarbeit mit reaktionären Kräften wie Herrn Wilbert sollte zudem eine Selbstverständlichkeit sein für eine Partei, die sich Die Linke nennt. Die Kritik am Auftritt dieses Herrn ist aus meiner Sicht berechtigt.
    So berechtigt, wie die Kritik am Kungeln des grünen Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg mit evangelikalen Homohassern oder am Einknicken der SPD wie vormals der FDP im Bund vor dem "Bauchgefühl" der Bundeskanzlerin ist. Wer den ersten Stein werfen will ... ach das lasse ich jetzt.
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#18 left wingAnonym
  • 04.08.2014, 17:08h
  • Antwort auf #14 von right wing
  • In Hamburg äußerte ein Zeitsoldat vor Zeugen: "Wir haben noch zu wenige Juden vergast, es sind immerhin noch welche übrig." Auffällig bei den Vorfällen ist, dass etliche der Beschuldigten bereits länger als drei Jahre im Dienst der Bundeswehr standen.

    Nur drei Soldaten seien vorzeitig aus dem Dienst entlassen worden

    Sämtliche Vorfälle wurden nach Angaben der Bundesregierung "disziplinar gewürdigt". Aber nur drei Soldaten seien zweifelsfrei als Neonazis überführt und vorzeitig aus dem Dienst entlassen worden.
    Die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Ulla Jelpke, drängt auf ein konsequenteres Vorgehen gegen Extremisten in Uniform: "Es muss sichergestellt werden, dass sie schnellstmöglich rausfliegen, keinen Zugang zu Waffen haben und nicht als Vorgesetzte eingesetzt werden. Wenn die Bundeswehr das nicht sicherstellen will oder kann, gibt es ganz offensichtlich ein Problem."

    www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-neonazis-und-e
    xtremisten-auch-2013-auffaellig-a-984358.html
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#19 deja vuAnonym
  • 04.08.2014, 17:22h
  • nun werden die gerade auch hier verbreiteten falschbehauptungen bezüglich linker aktivisten und politiker, die solidarität mit den opfern brutaler kriegspolitik, besatzung und rassistischer unterdrückung auf die straße tragen, auch beim zweiten mal nicht richtiger.

    allein die stellungnahme von niema movassat zum ersten diesbezüglichen artikel machte deutlich: sogar nach angaben der polizei konnte auf der besagten demo von einem irgendwie weiter verbreiteten und dementsprechend wahrnehmbaren antisemitismus keine rede sein. vielmehr handelte es sich um einzelfälle, die selbst die massiv und an allen ecken und enden präsente polizei zunächst gar nicht mitbekommen hat und die jetzt instrumentalisiert werden, um nicht nur allen teilnehmer*innen, sondern nein: auch dem gesamten nrw-landesverband der partei die linke und überhaupt allen antikapitalistischen linken eine antisemitische gesinnung zu unterstellen. in klar diffamierender absicht.

    vor allem müssen sich die selbsternannten antisemitismus-experten (in israel werden mit denselben methoden linke, jüdische kriegsgegener nicht erst jetzt mit äußerster brutalität angegriffen) fragen lassen, wieviel muslimhass und rassismus eigentlich bei ihnen mitschwingt, wenn sie demos, auf denen demokraten und linke in deutschland gemeinsam mit palästinenser*innen gegen das massaker in gaza demonstrieren, wider alle fakten als "antisemitisch" etc. diffamieren.

    sie folgen damit übrigens exakt der linie bürgerlicher massenmedien, die die ach so homofreundliche deutsche regierung nicht nur bei der wahrung der interessen deutscher konzerne und kapitalisten, die von der besatzungs- und kriegspolitik israels profitieren, sondern auch bei deren homophober politik regelmäßig tatkräftig unterstützen oder zumindest keinerlei widerstand dagegen mobilisieren.
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#20 LorenProfil
  • 04.08.2014, 17:23hGreifswald
  • Zu #17:

    "Eine Zusammenarbeit mit reaktionären Kräften wie Herrn Wilbert sollte zudem eine Selbstverständlichkeit sein für eine Partei, die sich Die Linke nennt."

    Oje. Gemeint war : "Eine Zusammenarbeit mit reaktionären Kräften wie Herrn Wilbert sollte zudem selbstverständlich ausgeschlossen sein für ..." Demnächst werde ich wieder die Korrekturfunktion nutzen.
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#21 sie soll rausAnonym
#22 Mr SmileyAnonym
  • 04.08.2014, 17:35h
  • Das ist das Problem jeder christlichen Glaubensgemeinschaft, im Besitz einer ewigen und unantastbaren Wahrheit zu sein und diese andauernd vor der bösen Welt und, schlimmer noch, vor Häretikern aus den eigenen Reihen schützen zu müssen. Es ist einem orthodox Rechtgläubigen dabei nur Recht und billig jeden der das geoffenbarte Licht der Welt anzweifelt als finsteren bösartigen Höllenhund und Menschenfresser zu brandmarken. Also, in diesem Fall als Homonationalisten, oder als Linksfaschisten, oder als pinkwasher oder Faschisten zu besudeln und zu diffamieren. Als Werkzeug der Unterdrückungsmechanismen imperialistischer Kapitalisten und was nicht noch alles. Das sind alles Dokumente der Scham und der Hilflosigkeit. Wie man in dem anderen Thread sehr schön nachlesen kann.

    Aber vielleicht ist das alles ja auch zu etwas nütze. Schwulen und Lesben zu zeigen daß sie sich nicht unhinterfragt und unkritisch der egoistischen Interessenpolitik einer Partei, und ich möchte hier betonen: egal welcher! ausliefern. Wie man hier wieder besichtigen kann sind nämlich im Zweifelsfall die Interessen der Lesben und Schwulen der Ballast den gerne man allen anderen Partikularinteressen opfert.
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#23 business wingAnonym
#24 Mr SmileyAnonym
  • 04.08.2014, 17:46h
  • Antwort auf #19 von deja vu
  • Seit wann beruft man sich linkerseits denn ausgerechnet auf das bürgerliche Unterdrückungsinstrument der Polizei? Die lügen doch sowieso immer?

    Und es geht nicht nur um Antisemitismus sondern darum daß auf der Demo ein Vertreter der BIG-Partei BIG-Partei BIG-Partei BIG-Partei BIG-Partei BIG-Partei BIG-Partei BIG-Partei BIG-Partei BIG-Partei BIG-Partei BIG-Partei BIG-Partei BIG-Partei BIG-Partei BIG-Partei gesprochen hat. Das ist, als politisch Desinteressierten wird das den Linksparteiern entgangen sein, eine rechtslastige homophobe Partei die der Wurmfortsatz der türkischen AKP in Deutschland ist.

    Vielleicht findest Du oder ein anderer schwulenhassender linker Idiot mal eine nicht erst jetzt brutalste Erklärung dafür wie denn so einer da reden kann? Oder hat's dafür noch keine copy/paste-fähigen Textbausteinchen?
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#25 Hier auchAnonym
#27 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 04.08.2014, 18:16h
  • Antwort auf #19 von deja vu
  • Die Mär vom Staate Israel als rassistisches Apartheit-Regime und Aggressor ist dermaßen durchsetzt von linksfaschistischem Judenhass, das es zum Himmel stinkt.
    Wenn die deutschen Hamas-Unterstützer der NRW-Linken das wenigstens mal zugeben würden. Aber dazu sind sie zu feige, stattdessen wiederholen sie den Unrat und wundern sich auch noch in geheuchelter Empörung, als Linksfaschisten bezeichnet zu werden.
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#28 amnestyAnonym
#29 yoooAnonym
#30 Sabelmann
  • 04.08.2014, 18:41h
  • "Religion ist die dümmste und gefährlichste Erfindung der Menschheit."

    Kurz und bündig....RICHTIG!
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#31 reiselobbyAnonym
#32 internationalAnonym
  • 04.08.2014, 19:19h
  • Antwort auf #28 von amnesty
  • "Damit der Fall Goldin nicht zu einem zweiten Fall Schalit wird, sei das Militär nun entsprechend des geheimen Hannibal-Protokolls vorgegangen, berichtet Haaretz unter Berufung auf hochrangige Quellen im Militär.

    Die Zeitung war es auch, die erstmals Details über die geheime Direktive berichtet hatte. Demzufolge sind Soldaten angewiesen, alles zu unternehmen, um eine Entführung zu verhindern beziehungsweise zu stoppen auch wenn dies das Leben des Gekidnappten gefährdet."

    Das ist jetzt schon mit Staatsräsons-Bonus formuliert.

    Wer wünscht sich eigentlich deutsche Blauhelme für so einen Dreck?
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#33 pickelhaubeAnonym
#34 gewaltgeilAnonym
#36 diversionstaktikAnonym
#37 DEMOKRATIEAnonym
#41 Oliver43Anonym
  • 04.08.2014, 21:06h
  • Mit Entsetzen muss ich als schwuler Wähöer beobachten, wie sich Antisemitismus in den Reihen der Linkspartei breit macht und dort judenfeindliche Hetzer zeigen.

    Aber von den Linken hatte ich nicht viel anderes erwartet: diese Partei redet zwar von Eheöffnung und ist auf den CSDs präsent, aber wenn es darauf ankommt, dann werden auf antisemitischen Kundgebungen Parteiflaggen der Linkspartei geschwenkt.
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#43 Alte Tunt*InAnonym
  • 04.08.2014, 21:40h
  • In einer Welt, wo alles so unsicher geworden ist, kann man sich wenigstens auf eines verlassen: Linke - pardon: Link*InnEn - jeglicher Couleur fangen früher oder später damit an, sich gegenseitig zu zerfleischen. Im Kampf um den einzig wahren Weg zur Weltbeglückung oder wenigstens -rettung sind sie dann vornehmlich miteinander beschäftigt.
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#44 Dr GuttenbergAnonym
#47 David77Anonym
#48 Sabelmann
  • 04.08.2014, 23:04h
  • Antwort auf #43 von Alte Tunt*In
  • Da muss ich Dir leider recht geben!
    Die rechten Lager sind sich in ihrer Menschenverachtung einig und schwimmen auf einer gemeinsamen Welle!
    Verschiedene Meinungen sind gut und wichtig,aber sich gegenseitig zu zerfleischen dient garantiert nicht der Sache.Die Solidarität schwindet halt auch bei Minderheiten usw.
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#49 High StreetAnonym
#50 media wingAnonym
#52 Gerd NunmehrAnonym
#53 ZerschlagenAnonym
  • 05.08.2014, 10:04h

  • Zerschlagt endlich diese mauermörderische Verbrecherpartei und jagd deren Sympathisanten in's Exil
  • Antworten » | Direktlink »
#54 *VW*Anonym
#56 Notting HillAnonym
#60 Free Trade ZoneAnonym
  • 05.08.2014, 12:35h
  • Antwort auf #44 von Dr Guttenberg
  • "Morbus Kreuzberg im fortgeschrittenen Stadium

    Dafür haben all die Putinversteher, Freiheitsverächter, Kabarettprediger, Montagsdemonstranten, Hassblogger, Meinungsagenten und Verschwörungstheoretiker von rechts bis links eines gemeinsam: eine tiefsitzende Verachtung der westlichen Demokratie. Sie haben deutlich mehr Verständnis für den Macho-Autokraten Putin als für die frei gewählten Regierungen Westeuropas. Osteuropa, vor allem Polen, die Tschechische Republik und die baltischen Staaten, einst die ersten Opfer Hitlers, sind ihnen herzlich egal.
    [...]

    Er ist Teil einer globalen Konsum-Elite, der es so gut geht wie keiner Menschheitsgeneration zuvor und die sich nun den salonhaften Luxus leistet, die Probleme der sexuellen Selbstbestimmung von Neugeborenen anzugehen. Motto: Mit der Dekonstruktion stereotyper Geschlechtszuweisungen kann gar nicht früh genug begonnen werden. Doch manche der vorgeblich progressiven Haltungen sind durchaus mit rechten Positionen zu verwechseln, etwa die prinzipielle, oft antisemitisch grundierte Abneigung gegen Amerika und Israel, Wallstreet und Hollywood. Gegenüber Putins Russland, das auf bestem Wege zur Diktatur ist, wird dagegen mehr Sensibilität gefordert."

    www.faz.net/aktuell/politik/inland/demokratieverachtung-des-
    spiessigen-linken-mainstreams-13078690.html


    Doch Hilfe naht! ENDLICH!!!

    22 US-Senatoren haben in der Zweiten Sitzung des 113. Kongresses den Gesetzentwurf S.2277 eingebracht; er trägt die Überschrift "To prevent further Russian aggression to­ward Ukraine and other sovereign states in Europe and Eurasia, and for other pur­poses", Short Title "Russian Aggression Prevention Act of 2014" (Zur Verhinderung weiterer russischer Angriffe auf die Ukraine und andere souveräne Staaten in Europa und Eurasien und für andere Zwecke oder den Kurztitel: Gesetz zur Verhinderung einer russi­schen Aggression 2014; dieser Gesetzentwurf ist nachzulesen unter:

    beta.congress.gov/113/bills/s2277/BILLS-113s2277is.pdf

    Er wird derzeit im Auswärtigen Ausschuss des Senates beraten.

    Übersetzung zu Deutschlands Sonderrolle

    105. VERSTÄRKTE KOOPERATION ZWISCHEN DEN USA UND DEUTSCHLAND IN FRAGEN DER GLOBALEN UND DER EUROPÄISCHEN SICHERHEIT

    (a) POLITIK - Es ist die Politik der US-Regierung, eng mit der Regierung der Bundesrepu­blik Deutschland in allen Problemen der globalen und der europäischen Sicherheit zusam­menzuarbeiten, besonders im Hinblick auf die aktuellen Ereignisse in Europa und Eurasien.

    (b) EINRICHTUNG EINER GEMEINSAMEN ARBEITSGRUPPE DER USA UND DEUTSCHLANDS ZUR GLOBALEN UND EUROPÄISCHEN SICHERHIET - Der Präsi­dent soll eine Gemeinsame Arbeitsgruppe der USA und Deutschlands zu Sicherheitsfra­gen einberufen, die sich um gemeinsame Belange kümmert, zum Beispiel um die Entwick­lung in der Ukraine, und die politische, wirtschaftliche und militärische Zusammenarbeit beider Staaten verbessert - einschließlich des Informationsaustausches zwischen den Ge­heimdiensten beider Staaten.

    (c) REGELMÄSSIGE TREFFEN - Die unter (b) beschriebene Arbeitsgruppe soll sich re­gelmäßig treffen: auf Ministerebene und darüber jährlich, auf Staatssekretärsebene und darüber halbjährlich und auf Ebene der Abteilungsleiter und darüber vierteljährlich.

    (d) GENEHMIGUNG VON FINANZMITTELN - Der (US-) Außenminister erhält von 2015 bis 2017 in jedem Haushaltsjahr 5.000.000 Dollar, die für die unter (b) und (c) aufgeführten Aktivitäten zu verwenden sind.

    (e) BERICHTSPFLICHT - Nicht später als 180 Tage nach dem Inkrafttreten dieses Geset­zes und danach jährlich soll der Präsident den zuständigen Kongressausschüssen einen Bericht über die Treffen der Arbeitsgruppen zu den unter (b) genannten Themen vorlegen, der neben einer Darstellung der von der jeweiligen Arbeitsgruppe diskutierten Themen und gefassten Beschlüsse auch alle Bemühungen enthalten soll, die unternommen wurden, um die Beziehungen zwischen der Regierung der USA und der Regierung der Bundesre­publik Deutschland zu verbessern, auszuweiten und zu vertiefen.

    Schwere US-Panzer kehren nach kurzer Abwesenheit wieder nach Europa zurück

    www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP02214_070214.pdf

    US-Transportschiff bringt schwere Waffen zu Nato-Stützpunkten in Norwegen Medien

    de.ria.ru/politics/20140805/269201246.html
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#62 FuZZZynessAnonym
#63 Hebecca RarmsAnonym
  • 05.08.2014, 13:31h
  • Antwort auf #62 von FuZZZyness
  • Bogdan Boutkevitch:

    "Ok, Sie fragen mich Wie kann das passieren?. Nun, es geschieht, weil Donbass, als Ganzes, nicht nur eine Region in einem sehr niedergedrücktem Zustand ist, sie hat eine ganze Reihe von Problemen, das größte davon ist, dass es stark mit Menschen überbevölkert ist für die niemand eine Verwendung hat. Vertrauen Sie mir, ich weiß genau, was ich sage.

    Wenn wir zum Beispiel nur den Raum Donezk nehmen, haben wir dort etwa 4 Millionen Einwohner, mindestens 1,5 Millionen davon sind überflüssig. Das ist das, was ich meine: wir müssen nicht (versuchen) den Donbass zu verstehen, wir müssen die ukrainischen nationalen Interessen verstehen.

    Donbass muss als Ressource genutzt werden, was sie einfach ist. Ich behaupte nicht, dass ich ein schnelles Lösungsrezept habe, aber das Wichtigste, das getan werden muss egal, wie grausam es klingen mag ist, dass es dort eine bestimmte Kategorie von Menschen gibt, die ausgerottet werden muss."

    Natalia Gumenyuk ist Journlaistin und Moderatoren und war von Anfang an dabei: ,
    Wir wollten einen Fernsehsender gründen, der auf den Prinzipien des öffentlich-rechtlichen Rundfunks basiert wie in Großbritannien oder Deutschland, sagt sie. Es gab keinen sozial verantwortlichen Sender in der Ukraine. Das Internet gab uns die Möglichkeit, mit Freiwilligen einen zu gründen.

    de.euronews.com/2014/03/03/hromadske-tv-eine-neue-stimme-in-
    der-ukraine/
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#64 Asiens HölleAnonym
#66 Timm JohannesAnonym
  • 06.08.2014, 00:05h
  • Tja so ist das mit den verlogenen Linken. Biedern sich bei CSDs an und marschieren dort mit, aber schwenken gleichzeitig auf antisemitischen Veranstaltungen ihre Flaggen.

    Da lobe ich mir doch die Grünen/Bündnis 90 und die CDU unter Merkel die klare Kante zeigen und Antisemitismus in jeder Form bekämpfen.

    Während also den Islamisten den Teppich rollen, wird hier klar seitens der Grünen und der CDU gezeigt, dass wir als Deutsche immer das Existenzrecht Israels verteidigen und jede Form von Judenhetze bekämofen.

    Daher ein Dankeschön an Grüne und CDU, das Ihr so klar Euch gegen Antisemitismus wehrt, was bei der Linkspartei wohl nur noch wenige dort umsetzen: gerade einmal ein Harald Petzold handelt dort richtig...aber der größere Teil der Linken scheint längst den Islamisten auf den "Leim gegangen zu sein".

    2017 sollten die Grünen mit Merkel zusammen regieren, das ist besser für unser Land.
  • Antworten » | Direktlink »
#67 LangsamLangsamEhemaliges Profil
  • 06.08.2014, 10:05h
  • Antwort auf #66 von Timm Johannes
  • Wenn sich Grüne gegen Antisemitismus positionieren, ist das gut. Aber ein bisschen Demut wäre angesagt. Noch 2013 hat, die grüne Bundestagsfraktion, in einer "kleinen Anfrage" gefordert, israelische Produkte, die es, in Deutschland gibt, besonders zu kennzeichnen. Der Effekt wäre ein Boykott israelischer Produkte gewesen. Man muß die Grünen also nicht besonders herausheben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #66 springen »
#68 TheDadProfil
  • 06.08.2014, 12:14hHannover
  • Antwort auf #66 von Timm Johannes
  • "Da lobe ich mir"..

    Immer das gleiche mit Dir..

    Als sich Claudia Roth auf dem Taksim-Platz in Istanbul mit den türkischen Demonstranten solidarisierte, hat sie quasi noch die "grünen Ideale" verraten, und daran mitgearbeitet "100-Millionen Muslime" die Tür in die EU zu öffnen..

    Nun "lobst" Du dir die Grünen, die sich vermeintlich nicht gegen israelische Bomben auf arabische Menschen engagieren..

    Kaum zeigen sich auf irgendeiner Demonstration die von einer Linken-Jugend organisert wurde, antisemitische U-Boote, sind die grünen wieder "lieb und teuer"..

    Du gehst weder auf die Tatsache ein das die Linke Jugend die Antisemitischen Parolen zurückgewiesen hat, noch auf die Tatsache das sich der Antisemitismus auch überall dort breit macht, wo Christen in Deutschland gegen die Ehe-Öffnung demonstrieren..

    Und nicht nur dort, sondern auch bei Dir !

    Wer sich hier hinstellt und Antisemitismus "beklagt", aber gleichzeitig Islamophobie betreibt, und mit dieser Araber-feindliches Bashing betreibt, hat nicht begriffen WAS Anti-Semitismus bedeutet, der sich nach wie vor nicht auf Angehörige des Jüdischen Volkes reduzieren läßt !

    Anti-Semitismus ist EIN TEIL einer Anti-Arabischen Haltung von Leuten, die nicht begreifen WOLEN das auch Jüdische Menschen (und hier vor allem diejenigen, die in Israel geboren sind) arabische Menschen sind !

    Natürlich geht der hier vorherrschende Anti-Semitismus weiter, denn er richtet sich nach wie vor gegen alles jüdische..

    Aber er richtet sich eben auch gegen alles arabische, und damit gegen alles muslimische als Teil der religiösen Identität vieler Araber..

    Und weil es so beliebt wie beliebig ist, verwendet man für alles was einem "unlieb" ist, die Methaper der "uns überrollenden Muslime" für alle Menschen die nicht aus Europa kommen..

    Rassimus pur !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #66 springen »
#69 ah jaAnonym
  • 06.08.2014, 12:18h
  • Antwort auf #59 von Oliver Vielzahl
  • "In one case, the workers formed an HIV-prevention workshop that memos called "the perfect excuse" for the program's political goals a gambit that could undermine America's efforts to improve health globally.

    But their efforts were fraught with incompetence and risk, an Associated Press investigation found: Cuban authorities questioned who was bankrolling the travelers. The young workers nearly blew their mission to "identify potential social-change actors." One said he got a paltry, 30-minute seminar on how to evade Cuban intelligence, and there appeared to be no safety net for the inexperienced workers if they were caught."
  • Antworten » | Direktlink » | zu #59 springen »
#71 saltgay
  • 06.08.2014, 20:55h
  • Uff, 70 Kommentare und ich frage mich, wer kennt von Denen wirklich die Linkspartei?

    Im Westen gibt es die Redaktionsstatuten eines Axel-Cäsar Springer. In der Springerpresse wird eindeutig vorgegeben, dass in den Medien des Konzerns keine Israel-Kritik geübt werden darf.

    Im Osten wurde Israel zunächst unterstützt, weil es ein sozialistisches Gesellschaftssystem basierend auf den Idealen des Zionismus schaffen wollte.

    Der kalte Krieg jedoch spaltete die Welt auch in Israelfreunde und -feinde. So hat die DDR und der Rest der Staaten des Warschauer Paktes eine antiisraelische Haltung bis zum Ende dieser Staatengemeinschaft bewahrt.

    Das Tätervolk, die Deutschen, waren im Westen nun unendlich dankbar, dass die lieben Väter und deren Nazissen nur vereinzelt zur Rechenschaft gezogen wurden. Der Rest fand sich sehr schnell wieder in ihren Positionen, die sie dank Partei und SS zuvor inne hatten. Im Osten gab es einfach keinen Faschismus mehr, weil alle ja die ruhmreiche Partei des Arbeiter- und Bauernstaates wählten. Nur im Ministerium für Staatssicherheit existierte eine Fachabteilung, die sich mit dem totgeschwiegenem Neonazismus in der DDR auseinander setzte.

    Aus diesem Bevölkerungsgemisch setzt sich nun die Partei "die Linke" zusammen. Man ahnt bereits, was da für eine nette Mischung zusammenkommt. Die Einen liefen jahrelang mit Nato-Parka, Jeans und Palästinenser-Feudel herum, die Anderen solidarisierten sich mit dem palästinensischen Volk, wie mit zahlreichen anderen Befreiungsfronten, was gerade so auf dem Dienstplan stand. Dass der alte Che Guevara noch aus dem Grabe diese Partei heraus eint, ist bestimmt kein Verdienst der Mitglieder.

    Die Medien finden aber ein dankbares Fressen vor. Sobald sie einen Ansatz entdecken um diese Partei anzufeinden, nützen sie das aus. Das Niveau ist an Primitivität nicht zu unterbieten. Klatsch über Sarah Wagenknecht auf "Bild der Frau"-Ebene taugt genau so gut dazu, wie das Ausschnüffeln der Privatsphäre von Linken-Politikern durch den thüringer Verfassungsschutz. Jener, der durch zwielichtige V-Männer die Straftaten der NSU zu vertuschen half. Die Medien bedienen den pathologischen Antikommunismus, der nach Kriegsende eigentlich nur als Ventil diente den Nationalsozialismus zu übertünchen und so braunen Dampf ablassen zu können. Das Bedürfnis scheint bis heute noch existent oder gar notwendig zu sein.

    Die Reaktion der queeren Arbeitsgruppe ist aber nachvollziehbar. Das hat aber weniger mit dieser Demonstration zu tun, als vielmehr mit dem gesamten Landesverband. Man vergesse bitte nicht, dieser Landesverband hat den Einzug in den Landtag vergeigt. Das war bei den sozialen Problemen im Ruhrgebiet unverzeihlich. Selten habe ich einen so uninteressierten Landesverband kennen gelernt. Die haben sich Grabenkämpfe geliefert, wie der Vorstand des Taubenzuchtvereins "Heimatfreunde-Emschertal". Für die brennenden Fragen der Wähler hatten sie kein Ohr. So konnte die Sekte der "MLPD" munter linke Wähler für sich gewinnen, deren Stimmen dann verloren für die Linke waren.

    Bei einer so diffusen Politik ist es auch kein Wunder, wenn es auf Demonstrationen auch zu solchen Zwischenfällen kommt. Alles dies zusammen stößt natürlich auch den schwulen Wähler ab.

    Jedoch frage ich mich am Ende, ob die Mitarbeit in den politischen Parteien als LGBT-Gruppe wirklich effektiv ist. Diese Gruppen sind bei Tageslicht betrachtet doch reine Feigenblätter. Die Parteien schmücken sich mit ihnen, damit man ihnen keine Homophobie vorwerfen kann - aber die politische Wichtigkeit für eine echte LGBT-Politik rangiert noch unter der Schröderschen-Einschätzung "Gedöns". Selbst die CDU/CSU empfindet noch mehr Bedeutung für ihre Frauenvereine, was bei dieser Union schon ganz "unten" heißt.
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#72 Adami
  • 07.08.2014, 07:55h
  • Antwort auf #71 von saltgay
  • "Die Medien finden aber ein dankbares Fressen vor. Sobald sie einen Ansatz entdecken um diese Partei anzufeinden, nützen sie das aus."

    Hast du den Artikel überhaupt gelesen? Es geht darum dass mehrere Sprecher Queerer Gruppen in der Linken gleichzeitig zurückgetreten sind. Und zwar weil sie interne Angriffe, Beleidigungen (Stichworte: Homo-Lobby, Pinkwashing, Homonationalismus), Pranger und Hetzjagden ausgesetzt sind.
    Zudem ist mitnichten geklärt, warum auf einer linken Veranstaltung homophobe Kleinstparteien auftreten dürfen. Die vorhersehbaren Ausschreitungen und antisemitische Ausrichtung der Demonstrationen ist ein Treppenwitz der Linken. Und man muss schon beide Augen, Ohren und den Mund zudrücken, um davon im Nachhinein überrascht zu sein bzw. zu glauben, dass das nicht gewollt war.

    Nein, es sind nicht die bösen Medien, die die Partei anfeinden, die Partei muss sich langsam an die eigene Nase fassen und sich die Frage gefallen lassen ob sie überhaupt Queere Menschen vertritt, wenn sie deren Sprecher um die Ecke bringt.
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#73 Adami
#74 Andreas RauAnonym
  • 12.08.2014, 15:58h
  • Eine Replik auf selbst ernannte Aktivisten und medialen Mainstream

    Wie homophob ist die LINKE?

    Glauben wir David Berger oder verfolgen wir manchen Shitstorm gegen die LINKE oder den Aussagen in mehr oder weniger qualifizierten Beiträgen über die LINKE in den Medien durch selbst ernannte Publizisten, müsste ich mich fragen, was ich eigentlich als schwuler Mann und erklärter Antifaschist noch hier mache.

    Ich habe mich das tatsächlich auch gefragt und habe Antworten gefunden. Aber lest selber.

    Es mag richtig sein, dass die LINKE auch homophobe Mitglieder hat welche Partei hat die eigentlich nicht? Als Spiegel der Gesellschaft, die politische Parteien nun einmal sind, bleibt das auch uns nicht erspart. Es mag auch richtig sein, dass es in Landesverbänden bei der LINKEn ein Kommunikationsproblem gibt und dass sich beispielsweise im Zuge der Auseinandersetzung um die Kundgebung in Essen einiges ereignet hat, was eine Mehrheit der LINKE und der Mehrheit der Queers nicht gutheißen kann und gegen die sich reichlich interner Widerstand regt.

    Das eine sind aber die unsäglichen Ereignisse in Essen, und in deren Nachgang - das andere sind Vorwürfe eines grundsätzlichen Antisemitismus und grundsätzlicher Homophobie, die nun der eine oder andere LINKEN-Basher reflexartig verbreitet nach dem Motto "Habe ich ja schon immer gesagt".

    Die Kritik daran haben wir uns durch eigenes Agieren und Reagieren verdient eingehandelt und wir haben uns damit auseinander zu setzen und Konsequenzen zu ziehen.

    Daraus aber nun eine generelle Tendenz zur Homophobie abzuleiten, ist schon abenteuerlich.

    Noch abenteuerlicher finde ich aber die angeführten Belege, die der eine oder andere Aktivist und selbst ernannter Publizist dafür liefert: "Verbannung verdienter LGBT-Politiker auf hintere Listenplätze" Es ist schon spannend, was da in einen grundsätzlichem normalen demokratischen Vorgang und Stimmungen von einem Parteitag hineininterpretiert wird.

    Oder das Heranziehen eines internen Konflikts, bei dem es wohl mehr um Personen, als um Themen geht und auf den mancher, der es ja schon immer wusste nur gewartet hat.

    Aber am abenteuerlichsten finde ich die Herleitung von Homophobie durch David Berger - mit der ureigenen Interpretation von David Hallerin,

    Queer" hat erreicht, dass Menschen, die von sich sagen, dass sie lesbisch oder schwul sind, tatsächlich faschistisch erscheinen, weil sie sich an eine Identität klammern, und auf diese Weise funktioniert queer homophob.[1]

    Ich kann als S C H W U L E R Mann nur sagen, ich bin so wie ich bin in der LINKEN und auch im Verbund mit den anderen "Queers" gut aufgehoben.

    Die Partei bleibt für mich die beste Alternative im Wettbewerb um die Forderung nach Gleichberechtigung aller L(i)Lebensweisen von Menschen im parlamentarischen Kontext. Seit an Seit mit den Interessensverbänden und vereinzelten Queers aus dem Alltag, der Emanzipationsbewegung und der Selbsthilfe.

    Eben weil Queerpolitik und LGBT-Rechte mehr sind als eine Diskussion um Ehe oder Adoption. Mehr sind, als mittelschichts-orientierte Anpassung an Kleinbürgertum und Spießigkeit, die ich bei anderen Parteien finde. Weil unsere Queer-Politik herkömmliche Familienbilder und Genderthemen hinterfragt. Weil sie Emanzipation von Lesben, Schwulen und Transgendern nicht isoliert von sozialer Gerechtigkeit und anderen Lebensentwürfen sieht und dadurch letztlich wieder in Schubladen von angepassten und nicht angepassten Schwulen.

    Emanzipation kann man nämlich gar nicht anders denken als im Kontext von gleichen Rechten, gleicher Verantwortung und Partizipation ALLER. Das ist gute und gelungene Homopolitik, weil es gute "Queer-Politik" ist - und das ist gute Politik für und vor allem MIT Menschen.
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