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Erzbischof John Nienstedt steht unter Beschuss

Der katholische Erzbischof John Nienstedt hat eine Charmeoffensive in den Medien gestartet, nachdem Missbrauchsvorwürfe gegen den überzeugten Homo-Gegner laut geworden sind.

Nienstedt, der die Erzidiözese Minneapolis/St. Paul anführt, war vor einem Monat beschuldigt worden, in mehreren Fällen "unangemessenen sexuellen Kontakt mit Seminaristen, Priestern und anderen Männern" gehabt zu haben (queer.de berichtete). Außerdem soll er Kindesmissbrauch innerhalb seiner Diözese vertuscht haben. Deshalb laufen mehrere Klagen gegen den Würdenträger. Bereits im letzten Jahr war der Vorwurf laut geworden, dass Nienstedt einen minderjährigen Jungen unsittlich am Hintern berührt hbe (queer.de berichtete).

In den vergangenen Tagen hat der 67-Jährige erstmals seit sechs Jahren Zeitungsinterviews gegeben, in denen er persönliche Konsequenzen aus den Affären ablehnte. Er bekräftigte, weiter seiner Erzdiözese "dienen" und sie "in eine bessere Zukunft" führen zu wollen. Außerdem stellte er klar, mit Homosexualität nichts am Hut zu haben. "Ich bin nicht schwul. Und ich bin nicht antischwul", erklärte Nienstedt gegenüber der Tageszeitung "Star Tribune".

Der katholische Würdenträger wies auch Vorwürfe zurück, dass er auf einem Kreuzzug gegen Homosexuelle sei. Er behauptete, dass er mit seinen homosexuellenfeindlichen Kommentaren "nicht Menschen mit gleichgeschlechtlicher Anziehung" herabsetzen wolle. "Ich will nur klarstellen, dass die Ehe eine Verbindung zwischen Mann und Frau ist", so Nienstedt.

In der Vergangenheit hatte der 67-Jährige unter anderem erklärt, dass der Teufel persönlich die Homo-Ehe erfunden habe. Ohnehin sei die gleichgeschlechtliche Eheschließung so schlimm wie Mord, befand Nienstedt im Jahre 2012. In dem Jahr hatte der Bischof 600.000 US-Dollar aus Kirchengeldern in den Kampf um einen Bürgerentscheid in Minnesota gesteckt, der die Ehe als Verbindung von Mann und Frau festgeschrieben hätte – trotz des erheblich Finanzaufwandes entschied sich die Mehrheit des Volkes dazu, das Referendum abzulehnen. (dk)

Youtube | Nienstedt im Interview sagt zu einem schwulen Lokaljournalisten: Homosexuelle müssen abstinent leben!


#1 Just meAnonym
#2 HugoAnonym
  • 06.08.2014, 17:54h
  • "In der Vergangenheit hatte der 67-Jährige unter anderem erklärt, dass der Teufel persönlich die Homo-Ehe erfunden habe."

    Und wer hat die ewigvorgestrige Menschenhasser erfunden?
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 RobinAnonym
#5 Fred i BKKAnonym
  • 07.08.2014, 12:52h
  • dass der Teufel persönlich die Homo-Ehe erfunden habe."

    hat er nicht......aber die Religionen sind vom Satan erschaffen worden ....

    zu dem Schluss muss man kommen ,wenn man sieht was die verbrochen haben und immer noch tuen ..auf diesem Erdball ...
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