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Großbritannien in den 1980er Jahren: Homoaktivisten und streikende Kumpel kämpfen, streiten, tanzen und weinen gemeinsam – mit historischen Folgen

Ein Spielfilm über die Solidarität von Lesben und Schwulen mit streikenden Bergarbeitern ist am 25. September der Eröffnungsfilm des Filmfestes Hamburg.

Die Komödie "Pride" von Matthew Warch spielt in der moralinsauren Thatcher-Ära der 1980er Jahre und basiert auf wahren Begebenheiten: Homo-Aktivist Mark reicht es nicht mehr, nur mit bunten Plastikeimern vor dem Londoner Infobüro Spenden zu sammeln, er will auch den Streik der britischen Bergarbeiter unterstützen. Gesagt, getan: mit viel Enthusiasmus wird die L.G.S.M. (Lesbians and Gays Support the Miners) gegründet. Als aber die couragierten Großstädter mit ihrem bemalten Bus die Kumpels und ihre Familien im walisischen Dorf besuchen, sind nicht alle davon begeistert…

Zur Deutschlandpremiere wird unter anderem der Regisseur in Hamburg erwartet. Matthew Warchus wurde 1999 mit seinem Erstling "Simpatico" international bekannt. Große Erfolge feiert er aber vor allem mit seinen Musical- und Theaterinszenierungen. Ab 2015 leitet er das legendäre Old Vic Theatre in London.

"Pride" lief bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes als Abschlussfilm der Sektion Quinzaine des Réalisateurs und wurde mit Beifallsstürmen gefeiert. Senator Film bringt die Komödie voraussichtlich am 30. Oktober in die deutschen Kinos. (cw)

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