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ORF-Entscheidung zum ESC

Eurovision 2015 in Wien


Wiki Commons / Bildagentur Zolles / CC-BY-SA-3.0

Jetzt ist es amtlich: Der ORF sendet Europas größte TV-Show im nächsten Jahr aus der Wiener Stadthalle.

Der nächste Eurovision Song Contest findet nach dem Sieg von Conchita Wurst in diesem Jahr 2015 in Wien statt. Wie der ORF am Mittwoch bekannt gab, setzte sich die Stadthalle der österreichischen Hauptstadt gegen die Bewerber aus Innsbruck und Graz durch.

Der 50. Grand Prix wird am 23. Mai stattfinden, mit den beiden Halbfinals am 19. und 21. Mai. Die Haupthalle kann bis zu 16.000 Zuschauer aufnehmen, wobei Bühne und Technik noch abzuziehen sind. Die Kapazität läge damit zwischen Malmö 2013 und Kopenhagen 2014. Mit ihren Nebenhallen bietet die Stadthalle genügend Platz für Pressezentrum und Backstage-Bereiche.

Land, Stadt und Sender richten damit zum zweiten Mal den Song Contest aus, 1967 nahmen nach dem Sieg von Udo Jürgens mit "Merci, Chérie" im Vorjahr 17 Nationen am Wettbewerb in der Wiener Hofburg teil, den die Britin Sandie Shaw mit "Puppet on a String" gewann. Für 2015 haben bisher 13 Nationen eine Teilnahme zugesagt, darunter Deutschland und, trotz Verstimmungen über den Sieg von Conchita Wurst und Pfiffen gegen das Land in der Show, auch Russland.

Größter Wackelkandidat zu 2014, wo letztlich 37 Länder teilnahmen, ist derzeit Israel: Der staatliche Fernsehsender wird im nächsten Frühjahr durch eine neue Anstalt ersetzt – bei gleicher Problemlage nahm Griechenland trotzdem in diesem Jahr teil. Georgien könnte eine Disqualifizierung für bis zu drei Jahre bevorstehen, nachdem die Jury-Stimmen im Finale wegen Stimmengleichheit bei den Top-Plätzen für ungültig erklärt wurden.

Die Stadthallle muss Presseberichten zufolge noch auf Kosten der Stadt saniert werden, von bis zu 13 Millionen Euro spricht die Stadt, von 20 Millionen sprechen einige Medienberichte. In Kopenhagen hatte das Event die Stadt insgesamt rund 15 Millionen Euro gekostet – gut dreimal mehr, als im Budget eingeplant war. Der ORF selbst will für die Sendung Reserven anzapfen und nicht am aktuellen Programm sparen. (nb)



#1 RobinAnonym
  • 06.08.2014, 21:20h
  • Finde ich gut, da Wien einfach die "weltoffenste" und liberalste Stadt Österreichs ist.

    Nur schade, dass die Halle nicht noch etwas größer ist. Mal gespannt, wie viele Plätze am Ende übrig sein werden wenn die Planung der Bühne feststeht.
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#2 WurstmovieAnonym
#3 Meleg29Profil