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Die Polizei sucht Zeugen, die einen unbekannten Gewalttäter identifizieren können (Bild: 8337320@N02/mabi.photography / flickr / by-nd 2.0)

Die Hamburger Polizei sucht nach einem noch unbekannten Täter, der in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Innenstadt eine 18-Jährige beleidigt und geschlagen hatte. Die Beamten suchen nun nach Zeugen.

Die Tat ereignete sich am Samstag um 23.40 Uhr auf dem Jungfernstieg vor dem "Apple Store", als noch viele CSD-Teilnehmer in der Stadt unterwegs waren. Ein Heranwachsender in weiblicher Begleitung soll die junge Frau nach Polizeiangaben angesprochen und im Verlauf des Gesprächs mit aggressiven sexuellen Anspielungen beleidigt haben. Dann wurde der Mann handgreiflich: Er schlug der 18-Jährigen mit der flachen Hand ins Gesicht. Die Frau brach sich den Kiefer und musste am Montag operiert werden. Es wird noch Wochen oder Monate brauchen, bis die Frau wieder feste Nahrung zu sich nehmen kann.

Der Täter soll etwa 20 Jahre alt, 1,60 Meter groß und schlank sein. Zur Tatzeit trug er ein blaues Hemd. Die Geschädigte beschrieb ihn als südländischen Typ. Seine weibliche Begleitung sei auch ein südländischer Typ und habe eine Latzhose getragen.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu dem Täter geben können, sollen sich bei der Polizei unter Tel. (040) 4286-56789 melden.

Offenbar ist es zum CSD auch zu einem gewalttätigen homophoben Übergriff beim CSD gekommen. Die "Hamburger Morgenpost" berichtet, dass ein 24-Jähriger am Samstagabend in einem Party-Pavillon am Ballindamm homophob beleidigt und dann von einem Unbekannten ins Gesicht geschlagen wurde. Die Faust des Täters traf das Opfer demnach so heftig am Kiefer, dass ein Zahn durch die Oberlippe gebohrt wurde, so dass die Oberlippe mit mehreren Stichen genäht werden musste. Das Opfer wird von der Tageszeitung mit den Worten zitiert: "Der CSD steht ja für Toleranz. Dass dort so etwas passieren kann, verstehe ich nicht. So weit sind wir mit der Toleranz ja anscheinend doch noch nicht." (pm/cw)



#1 KenningtonAnonym
  • 07.08.2014, 13:16h
  • Prinzipiell ist der angreifer immer in einer ueberlegenen situation, weil er sich schon vor dem angriff in eine aggressive stimmung versetzt. Das opfer hat dagegen nur nachteile, ist ueberrascht, unvorbereitet und geistig mit dem blitzartigen wechsel der situation ueberfordert.

    Ganz allgemein ist es vernuenftig sich mit methoden der deeskalation zu beschaeftigen bzw damit wie man gefaehrliche situationen vermeidet oder entschaerft. Oder einfach wie man anderen durch koerpersprache selbstbewusstsein signalisiert.

    Leider gibt es aber immer mitmenschen die nicht friedlich sein wollen.

    Im zweifelsfall ist dann weglaufen, sich in sicherheit bringen, der vernuenftigste ansatz.

    Falls das nicht umsetzbar ist, pfefferspray (aber: eine waffe die man dir aus der hand winden kann, kann man auch gegen dich selbst einsetzen) und evtl dies:

    www.kampfart.info/index.php/schulen?catid=19

    www.ikmf-kravmaga.de/

    kravmaga-schweiz.ch/

    www.krav-maga-global.de/

    www.gkmf.de/

    Krav Maga hat den vorteil dass es sich leichter erlernen laesst als sogenannte kampfsportarten und aus der praxis fuer die praxis entwickelt ist und deshalb sicherer. Gute schulen oder vereine bieten auch konkrete hilfestellungen zu ansaetzen gewaltfreier konfliktloesung und deeskalation.
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#2 ReverserAnonym
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 FelixAnonym
  • 07.08.2014, 21:02h
  • Das wird noch weiter zunehmen und ist eine direkte Folge des gesellschaftlichen Klimas, das Politik und Kirchen erzeugen.
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#5 SpikeAnonym
  • 08.08.2014, 12:17h
  • Hinweise darauf das die Tat an der Frau homophob motiviert war, finden sich im Text nicht.
    Im Gegensatz zu dem 24jährigen, der eindeutig homophob beleidigt und geschlagen wurde.
    So gesehen hätte queer.de als queeres Medium vornehmlich über den Übergriff auf den jungen Mann berichten sollen und nebenbei den Übergriff auf die junge Frau erwähnen sollen...also genau umgekehrt als es im Text geschieht.
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