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Love is in the air, Teil 8

Atemlos in der Liebe und beim Sex


Seit einem Dreivierteljahr kann man nicht mehr ausgehen, ohne den Song "Atemlos durch die Nacht" zu hören: Helene Fischer besingt die perfekte Nacht eines verliebten Paares

  • 07. August 2014, Noch kein Kommentar

Beim Helene-Fischer-Song "Atemlos durch die Nacht" fangen nicht nur schwule Singles an zu wippen. Auch in der S&M-Szene dürften sich einige angesprochen fühlen.

Geht man heute durch Schwulenviertel der Republik, ist man mitten in einem neuen Kulturkampf: Helene Fischer trällert aus allen Ecken und Enden, dass sie "Atemlos durch die Nacht" wandelt. Das führt entweder zu entzücktem Mitwippen ("Wir sind heute ewig, tausend Glücksgefühle") oder auch zu aggressiven Ausbrüchen und Debatten über den Untergang des Abendlandes.

Doch gerade Singles gefällt der Song oft besonders gut, beschwört er doch das berauschende Gefühl herauf, das Verliebtsein auslösen kann – und das man so sehr vermisst: "Spür' was Liebe mit uns macht. Atemlos, schwindelfrei, großes Kino für uns zwei", singt Helene Fischer so treffend. "Alles was ich bin, teil' ich mit Dir. Wir sind unzertrennlich, irgendwie unsterblich. Komm nimm' meine Hand und geh' mit mir."

Wer diese Zeilen um drei Uhr nachts (nach vielen Bieren) im "Hafen" oder "Ex-Corner" gröhlt, geht bestimmt nicht alleine nach Hause. Ob der One-Night-Stand allerdings die Chance auf eine längere Beziehung birgt, dürfte sich erst herausstellen, wenn der Kater ausgeschlafen ist…

In der S&M-Szene ist man atemlos auch ohne Liebe

Für die dramatische Atemlosigkeit beim Verliebtsein gibt es übrigens ein Äquivalent in der schwulen S&M-Szene, das mindestens genauso umstritten ist wie unsere gute Helene Fischer. "Asphyxiophilie", so der Fachausdruck, bedeutet, dass die eigene Atmung oder die des passiven Partners entweder erschwert oder für einen kurzen Zeitraum vollständig unterbrochen wird. Durch den Vorgang wird die Ausschüttung von Adrenalin angeregt, was für eine Art "High"-Gefühl sorgt. Allerdings führt diese Methode auch zu einer potenziell lebensbedrohlichen Sauerstoffunterversorgung.

Auf keinen Fall sollte man einen neuen Partner mit dieser Sexpraktik überrumpeln. Denn vielen ist die Atemkontrolle aus nachvollziehbaren Gründen suspekt – egal ob sie mit schmutzigen Socken im Mund oder mit einer Gasmaske vom Flohmarkt erzielt wird. Neben viel Vertrauen sind Vorsicht und Kontrolle notwendig, damit man im Eifer des Gefechts seinen Partner nicht unter die Erde bringt.

Tatsächlich gibt es leider viele Opfer dieser Sexualpraktik, die es zu weit getrieben haben und am Ende erstickt sind – so beispielsweise der INXS-Sänger Michael Hutchence, der alleine in seinem Hotelzimmer mit einem Gürtel um den Hals gefunden wurde. (cw)

Youtube | Wer's noch nicht kennt: Hier ist Helene Fischer "atemlos" (ironischerweise im Playback...)
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