Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 12.08.2014           8      Teilen:   |

Videobotschaft vom US-Präsidenten

Gay Games mit prominentem Beistand

In Cleveland im US-Bundesstaat Ohio finden derzeit die neunten Homo-Spiele statt. Barack Obama begrüßte die Athleten.



Es ist wieder soweit: Nach Cleveland im US-Bundesstaat Ohio sind Sportler und Sportlerinnen aus 48 Staaten gereist, um an den neunten Gay Games teilzunehmen. Seit Sonntag stehen Wettkämpfe in über 35 Sportarten an.

Nach Veranstalterangaben nehmen 20.000 bis 25.000 Sportler an den Wettkämpfen teil – bei den letzten Games waren es 2010 in Köln noch um die 10.000, wobei damals allein aus den USA über 2.200 Menschen dabei waren, das Gastgeberland selbst kam auf rund 3.000. Das größere Heimatland könnte hier also einen gewaltigen Unterschied machen.

Die Games, die Amateuren offen stehen, aber in Fragen von Rekorden auch dokumentiert werden und offiziell anerkannt sind, bieten neben Einzelsportarten auch Gruppensport wie Fußball sowie Wettbewerbe für Chöre und Tanzen. Neben einem großen Partyprogramm – in Köln war quasi nächtelang ein völkerverbindendes Straßenfest auf der Schaafenstraße – gibt wie beim großen Vorbild eine Flamme und eine Eröffnungszeremonie mit dem Einmarsch der Athleten. Bei dieser Feier am Sonntag gab es eine überraschende Video-Botschaft:



US-Präsident Barack Obama erinnerte daran, dass es in einigen Ländern, aus denen die Sportler kommen, noch "Courage und Trotz" bedeute, sich zu outen, manchmal unter "großem persönlichen Risiko". "Ihr solltet wissen, dass die Vereinigten Staaten auf eurer Seite stehen und für eure Menschenrechte einstehen, so wie unsere Athleten mit euch auf dem Platz stehen bei diesen Spielen."

Zu den letzten Gay Games in Köln 2010 war der damalige deutsche Außenminister Guido Westerwelle (FDP) angereist, um die Sportler aus aller Welt zu begrüßen. Er wurde vom Publikum teilweise ausgepfiffen (queer.de berichtete). In Cleveland gab es weitere Videobotschaften von Jason Collins und Robbie Rogers, zudem sangen Lance Bass und die Scissor Sisters.

Die Spiele gehen noch bis Samstag weiter, das amerikanische LGBT-Sportportal Outsports berichtet ausführlich, es gibt auch Livestreams einiger Wettkämpfe. Die nächsten Games finden 2018 in Paris statt. (nb)

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 8 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 75             1     
Service: | pdf | mailen
Tags: gay games, cleveland, barack obama, sport
Schwerpunkte:
 Gay Games und Outgames
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Gay Games mit prominentem Beistand"


 8 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
13.08.2014
06:47:13


(-8, 14 Votes)

Von Oliver43


"Er wurde vom Publikum teilweise ausgepfiffen"

--> Also da ein guter Freund von mir bei den Gay-Games war, kann ich die Meldung von Queer nicht bestätigen, dass Westerwelle ausgepfiffen wurde. Soweit ich informiert bin, wurde Herr Westerwelle sehr willkommen geheißen und ihm wurde zugejubelt.

Aber ich kann mich selbst auch noch sehr gut an den CSD in Köln vor einigen Jahren erinnern, wo Herr Westerwelle auf dem Wagen mitgefahren ist. Dort haben Ihm sogar schwule Sympathisanten und Gruppen mit Regenbogenflaggen zugeiubelt und ich durfte sogar beobachten, wie dort einige Zuschauer am Rand, ihm Blumen zuwarfen.

Daher dieser Satz ist wiedereinmal typisch für die Queer-Redaktion, denn seit Jahren schreibt Ihr bekanntlich negativ über die FDP, wozu nun wirklich keine Veranlassung besteht.

Als schwuler Wähler kann ich nur sehr hoffen, das 2017 die FDP wieder in den Bundestag zieht.

Denn derzeit unter CDU/SPD geschieht NICHTS und sämtliche Wahlversprechen wie die Eheöffnung werden derzeit von der SPD gebrochen.

Wenn ein Politiker derzeit ausgepfiffen gehört, dann ist es es wohl der SPD-Politiker Siegmar Gabriel.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
13.08.2014
08:29:21


(+3, 3 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Auf faire Wettkämpfe!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
13.08.2014
11:26:32


(+4, 8 Votes)

Von David77
Antwort zu Kommentar #1 von Oliver43


Jetzt geht das schon wieder los, Schätzchen...
Wo immer die C D U die Führung hat, ist nichts zu erwarten.
Und wer wahltaktisch dafür sorgt, dass die UNION an der Macht bleibt, der ist es SELBER schuld! Und da die FDP seit 1982 sich für nichts anderes hergibt, bist auch DU als FDP-Wähler es schuld!!!!!!!!

"--> Also da ein guter Freund von mir bei den Gay-Games war..."

blablabla... du warst also selber nicht da. Als Kölner habe ich anderes gehört. Sicher haben ihm die ausländischen Gäste zugejubelt, aber er wurde ausgebuht, was die ausländischen Gäste ohne das politische Hintergrundwissen nicht nachvollziehen konnten.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
13.08.2014
11:35:46


(+3, 7 Votes)

Von Aschelaufbahn
Antwort zu Kommentar #1 von Oliver43


"Soweit ich informiert bin, wurde Herr Westerwelle sehr willkommen geheißen und ihm wurde zugejubelt."

Ja, besonders bei den Ascheurnen, Wahlurnen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
14.08.2014
13:16:46


(+4, 8 Votes)

Von Clementine
Antwort zu Kommentar #1 von Oliver43


Ich war in Köln dabei und kann mich noch sehr gut an die Pfiffe gegen Westerwelle erinnern.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
14.08.2014
15:49:00


(+2, 4 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #5 von Clementine


Der und seine diversen Neben-Nicks weiß Heute nicht mehr, was er Gestern gepostet hat..
Meinst Du, da weiß der noch, was vor 4 Jahren in Köln los war, als uns Sexy-Guido vom FDP-Wagen unvermittelt in die Menge grinste ?

Ich weiß bis Heute nicht, was eigentlich schlimmer war :
Guido, oder das Dentagard-Grinsen von Bata Illic..


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
15.08.2014
09:30:12


(+1, 5 Votes)

Von rubicon777
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von Oliver43


Ich war vor vier Jahren als Teilnehmer dabei, die Atmosphäre fand ich großartig, die Gay Games sind eine ganz wichtige Veranstaltung für die Community und für mehr Akzeptanz und Gleichberechtigung - zumal auch viele Heteros teilnahmen.

Und die Aussage von Queer stimmt:
"Er wurde vom Publikum teilweise ausgepfiffen"

Ich fand es damals gut, dass die Bundesregierung (als "Institution") Unterstützung bekundet, allerdings hat die damalige Politik gegen LSBTTIQ jeden Pfiff gegen Westerwelle als versagenden Politiker gerechtfertigt.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
15.08.2014
11:28:15


(+2, 6 Votes)
 


 Queer.de-Blog

Top-Links (Werbung)

 MEINUNG



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Paragraf 175: Schwule Senioren kritisieren Union Magdeburg: Demo für LGBTI-Aktionsplan am Freitag LGBTI-Akzeptanz: Höcke kündigt Kampf gegen "perversen Zeitgeist" an Seit genau einem Jahr: Regierung ignoriert Vorstoß des Bundesrats zur Ehe für alle
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt