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  • 13.08.2014               Teilen:   |

"Strange Desire"

Aus Jack Antonoff wird Bleachers

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Die US-amerikanische Band "fun." feierte 2012 mit dem Song "We Are Young" weltweit Erfolge. Nun bringt der Gitarrist Jack Antonoff sein erstes Soloalbum "Strange Desire" auf den Markt.

Der fun.-Gitarrist hat mit "Strange Desire" sein erstes Solo-Abum veröffentlicht.

"Ich hatte eigentlich gar nicht vor, ein neues Projekt zu gründen. Aus heutiger Sicht betrachtet war es auch ein extrem ungünstiger Zeitpunkt, um überhaupt eine Platte zu machen, denn ich war gerade mit fun. auf Welt-Tournee. Andererseits fühlte ich mich sehr dazu hingezogen.

Oft ging ich ins Studio, anstatt zu schlafen, auszuruhen oder zu essen, ob in Stockholm, in Malaysia oder in meinem Zimmer in Australien, buchstäblich überall auf der Welt. Eines Tages wurde mir klar, dass ich ein komplettes Album fertig hatte, das rund um die Welt entstanden war."

"Es kostete mich allerdings einen Augenblick, um den Rhythmus des Albums zu finden. Mich fasziniert die Ära, in der John Hughes seine klassischen Filme gedreht hat. Die Musik war einfach unglaublich – all diese epischen, kompromisslosen Popsongs, mit dieser unfassbaren Vordenker-Produktion. Ich wollte in eine Zeit zurückgehen, in der der hippste Scheiß auch der erfolgreichste Scheiß war.

Ich wollte, dass Bleachers ein nostalgisches Element hat, dass einige der Emotionen schon fast ein bisschen John Hughes-esk rüberkommen. Aber ich wollte nicht, dass es ein Retro-Album wird. Es sollte komplett nach Zukunft klingen, aber dennoch jenen Moment abbilden, der mir so viel bedeutet."

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Songs schreiben als Therapie

Sich selbst neu erfunden als Bleachers: Das erste Soloalbum "Strange Desire" von Jack Antonoff ist am 15. August 2014 erschienen
Sich selbst neu erfunden als Bleachers: Das erste Soloalbum "Strange Desire" von Jack Antonoff ist am 15. August 2014 erschienen

"In den Texten geht es um dieselben Dinge, über die ich bei meiner früheren Band "Steel Train" geschrieben habe. Ein Thema ist der Tod meiner Schwester, als ich achtzehn Jahre alt war. Dieses Ereignis hat mein gesamtes Dasein grundlegend verändert. Das war kurz nach 9/11. Wie bei den meisten von uns hinterließ der Tag heftige Spuren.

Dann wurde mein Cousin im Irakkrieg getötet. All diese Dinge so kurz hintereinander erleben zu müssen, bedeutete das Ende der unschuldigen Zeit in meinem Leben. Ich habe in der Folgezeit so viel durchgemacht, dass ich eine heftige Panikstörung entwickelt habe. Ich hatte eine wirklich harte Zeit, bevor ich wieder halbwegs auf meinen Weg zurück fand.

Doch offensichtlich nimmt es einen großen Platz in mir ein. Als Folge davon handeln die Songs generell von Verlust und dem Versuch, die Sache wieder in den Griff zu bekommen und mit dem Leben fortzufahren, ohne zu viel Ballast mit sich herum zu schleppen. Aber auch wenn die Texte recht finster sein können, münden sie doch immer in etwas Positivem."

"Es sind nicht die Momente, in denen ich 'Fuck it all' denke, die mich dazu antreiben, Musik zu machen. Es ist das Gefühl, wenn man um zwei Uhr morgens heimfährt und einen Weg gefunden hat, wie man das Leben bewältigt, das sich in meiner Musik manifestiert." (cw/pm)

Links zum Thema:
» In das Album bei Amazon reinhören
» Offizielle Facebookseite von Bleachers
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Tags: jack antonoff, fun., strange desire, bleachers
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