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  • 13.08.2014           13      Teilen:   |

Iran: Offenbar zwei Homosexuelle gehängt

Auf Homosexualität steht im Iran Tod durch Erhängen
Auf Homosexualität steht im Iran Tod durch Erhängen

Vergangene Woche sind laut Medienberichten zwei Männer in der südiranischen Millionenstadt Schiras durch den Strick hingerichtet worden.

Wie das amerikanische Portal "The Daily Beast" unter Berufung auf iranische Nachrichtenseiten meldet, ist die Quellenlage dazu allerdings uneindeutig. Während eine iranische Zeitung die am 6. August öffentlich hingerichteten Männer als Homosexuelle bezeichnet, spricht eine andere Quelle kryptisch von "unmoralischen Verbrechern". Die Organisation "Iran Human Rights" sagt, die Begründung sei "Unzucht" gewesen; anders als bei einigen anderen Fällen sei bei ihnen nicht von "Vergewaltigung" die Rede gewesen.

Für Empörung in westlichen Medien hatte 2005 die Hinrichtung von zwei Jugendlichen gesorgt, die offenbar wegen Homosexualität zum Tode verurteilt worden waren (queer.de berichtete). Offiziell wurde die Strafe damit begründet, dass die Männer, die zur Tatzeit Jugendliche waren, einen 13-Jährigen misshandelt hätten. Die Hintergründe sind bis heute nicht aufgeklärt.

Im Iran wurden im vergangenen Jahr nach Angaben von Amnesty International mindestens 369 Menschen hingerichtet. Allerdings sind die Daten zu den Exekutionen vage und oft ist nicht zweifelsfrei festzustellen, was der Grund für eine Hinrichtung ist. Schätzungen zur staatlichen Tötung von Homosexuellen gehen weit auseinander. (dk)

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Tags: iran, todesstrafe, hinrichtung, schiras
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Reaktionen zu "Iran: Offenbar zwei Homosexuelle gehängt"


 13 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
13.08.2014
17:53:22
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(+3, 5 Votes)

Von Martin28a
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Todesstrafe ist verachtenswert und zwar immer, es gibt m.E bislang auch keine Gründe dafür, jemanden die Todesstrafe aufzuerlegen.


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#2
13.08.2014
18:43:24


(+2, 6 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby
Antwort zu Kommentar #1 von Martin28a


Nur ein Drittel der Weltbevölkerung lebt in Staaten, die nicht hinrichten. Dazu gehören auch demokratische Staaten wie USA und Indien, das finde ich besonders schändlich, das es in der Hand der Bevölkerung läge, dieses zu ändern:
Link zu www.amnesty-todesstrafe.de

Nicht die einzige Seite, die in Deutschland auf helle Begeisterung stößt.
Link zu www.facebook.com


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#3
13.08.2014
19:36:56
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(-4, 6 Votes)

Von Martin28a
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Antwort zu Kommentar #2 von reiserobby


Tja eine Demokratie hat eben auch Nachteile denn die meisten Menschen sind nun mal für die Todesstrafe


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#4
13.08.2014
20:15:14
Via Handy


(+3, 5 Votes)

Von daVinci6667
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Antwort zu Kommentar #3 von Martin28a


"denn die meisten Menschen sind nun mal für die Todesstrafe"

Ach ja? Wie kommst du bloss auf solchen Unsinn! Die Schweiz z.B. hat mitten im 2. Weltkrieg die Todesstrafe aufgrund einer Volksabstimmung abgeschaffen!

Viele Kantone kannten diese sowieso nicht mehr. Schon vor beinahe 200 Jahren gab es dafür Mehrheiten in vielen Kantonen. In anderen europäischen Ländern wäre das nicht anders ausgegangen, hätten sie darüber bestimmen können.

Link:
www.todesstrafe.ch


Natürlich gibt es heute immer wieder ein paar Rechtsradikale die sie wieder einführen möchten.

Und wie selbstverständlich benutzen sie dafür hinterhältigst den sexuellen Missbrauch von Kindern.
Extrem widerlich.


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#5
13.08.2014
21:03:15


(+5, 5 Votes)

Von tobias
Aus bremerhaven (Bremen)
Mitglied seit 25.03.2012


TODESTSTRAFE: niemand hat das recht ein leben zu nehmen!!!!
WELTPOLITIK: menschenrechte!!!!!

....wird zeit, dass die marsmännchen angreifen, damit die menschheit mal endlich zusammenrückt!!!!


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#6
13.08.2014
22:49:38


(+4, 6 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von Martin28a


""es gibt m.E bislang auch keine Gründe dafür,""..

Ändert sich das bei Gelegenheit wieder ?

Gibt es Anzeichen dafür, das irgendwann Gründe dafür eintreten könnten, die eine Todesstrafe rechtfertigen könnten ?

Und ich habe hier auch schon "andere Meinungen " gelesen..


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#7
13.08.2014
23:02:23


(0, 2 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #4 von daVinci6667


Solchen "Initiativen" muß man schön die neuesten und vor allem drastischen Informationen über den Missbrauch an Kindern in ihren eigenen Familien nahe bringen, und vor allem die anonymisierten Daten der Täter, Familienstand, Einkommen, Berufliche Qualifikation und Situation, Daten über Mittäterschaften der werten Gattinnen, usw,usf..

Und wenn man denen dann mal klar gemacht hat, wie viele der Leute aus ihren Parteien und Kirchenvorständen, aus den Gemeinderäten, der Ortsfeuerwehr, der Polizei, den Gerichten, den Kaufmann um die Ecke und der Nachbarn sie mit ihrer "Forderung" um die Ecke bringen wollen, nehmen die ganz schnell wieder Abstand davon..


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#8
14.08.2014
10:23:15
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(+5, 5 Votes)

Von dresden


Ich bin durch die Ausstellung in der Gedenkstätte am Münchner Platz zu einem Gegner der Todesstrafe geworden. Hier wurden von 1933-1945 1.300 Menschen hingerichtet die gegen Hitler gekämpft haben. Darunter viele Tschechen und Deutsche. Ich bin dafür, dass die sexuelle Identität als Asyl Grund gewertet wird. Niemand hat das Recht über Leben und Tod eines Menschen zu entscheiden.


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#9
15.08.2014
15:26:58
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(+2, 4 Votes)

Von Simon H


Ich hoffe, dass diese Barbaren irgendwann die Quittung bekommen.


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#10
15.08.2014
18:15:05


(-5, 9 Votes)

Von niccinicci


Im Iran wird sehr oft Todesstrafe gegen Schwule verhängt, nur es wird nicht mehr bekannt gegeben. Bei meinen Reisen habe ich wohl selten liebenswertere Menschen kennengelernt, nur das Regime ist eines der grausamsten. Tiefstes barbarisches Mittelalter, wie die arabischen Nachbarn, aus der Geschichte nichts gelernt. Israel ist das einzige weltoffene, moderne Land in dieser Region. Nur wie man die dortige Todesstrafe mit der Todesstrafe zum Beispiel in der USA vergleichen kann, ist mir ein Rätsel. Aber bitte:
Früher war ich auch absoluter Gegner der Todesstrafe. Heute wünsche ich mir das us-amerikanische Rectssystem herbei. Wie kann es sein, das Mörder/Totschläger hier nach Jahren wieder auf freien Fuss kommen? Wer ein Leben auslöscht, hat das Recht auf sein eigenes verloren. Hier bei uns werden die Täter zu Opfern, bekommen Sozialstunden und verhöhnen noch die Täter. Steuerhinterzieher bekommen längere Strafen als Mörder.
Justizia machts möglich.
Und eine Gesellschaft hat selbstverständlich die Pflicht, sich vor Gewalttätern zu schützen. Klar, wenn ich in der braven Provinz lebe, bekomme diese Menschen wenig von der realen Welt mit und reden von Sozialstunden, Wiedereingliederung und so weiter blablabla. Einfach mal über den Tellerrand hinausschauen.


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