Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 14.08.2014           34      Teilen:   |

Falschmeldungen und Facebook

Homo-Medien steinigen das Sommerloch

Eine arg überzogene Meldung zu Kenia und die Lage in Uganda gleich als Seifenoper: Wie Homo-Medien das Sommerloch und Facebook füllen.

Von Norbert Blech

Würde die folgende Meldung gelesen werden?

Unwichtiger Mensch reicht in Kenia hasserfüllte, aber chancenlose Petition zur Steinigung Homosexueller ein



Natürlich nicht. Allerdings sorgt eine Meldung mit genau diesem Inhalt seit Tagen für Aufregung in einigen homosexuellen Medien und damit verbunden vor allem in den sozialen Netzwerken.

Den Anfang machte offenbar, wie so häufig, das britische Portal Gay Star News. Es warnte am Montag, ein kenianischer Abgeordneter schlage einen Gesetzentwurf zur Steinigung von Homosexuellen vor.



Auf Pink News wurden daraus ein neues Gesetz und mehrere Abgeordnete…



… und auf LGBTQ Nation, einem normalerweise seriöseren Portal, gleich ein ganzes Land. Einen Symbol-Stein hat die Redaktion auch noch gefunden.



ggg.at aus Österreich ging mit der Überschrift sogar noch einen Schritt weiter und gab den Abgeordneten direkt einen Stein in die Hand:



Den Berichten zugrunde liegt zunächst eine Fehlinterpretation der zu dem Zeitpunkt einzigen Originalmeldung zum Thema: Gefordert wird die Steinigung genau von einem Mann – und der ist überhaupt kein Abgeordneter. Er ist weder wichtiger Regierungspolitiker noch Hinterbänkler der Opposition (eine wichtige Unterscheidung, die bei vergleichbaren Meldungen einiger Portale etwa zu Russland auch oft fehlt). Nein, er ist nur – vermutlich ehrenamtlicher – Sekretär einer Partei, die nicht mal im Parlament sitzt. Die es offenbar nie tat und deren Webseite seit über einem Jahr nicht mehr aktualisiert wurde.

Das hätte man schnell ergooglen können, einige altmodische Journalisten würden auch sagen: müssen. Mit etwas Interesse hätte man vor allem auch finden können, dass im größtenteils christlich geprägten Kenia – der homophobe "Politiker" selbst ist Adventist – das Thema Steinigung keine Rolle spielt. Es gibt eine Todesstrafe für Verbrechen wie Mord, sie wird seit Jahren allerdings nicht mehr ausgeführt.

Kurz: Dieses "Gesetz", mit dem sich ein Ausschuss des Parlaments ebenso "befassen" muss wie mit jeder anderen eingereichten Petition, ist zwar widerlich und homophobe Volksverhetzung, hat aber soviel Auswirkungen auf die Politik Kenias wie Todesstrafe-für-Kinderschänder-Aufrufe rechter Parteien in Deutschland auf die Politik hierzulande. Dass der Gesetzentwurf keinerlei Aussicht hat, Gesetz zu werden: Diese Einordnung hätte die Nachricht verdient.

Am Mittwoch legte Pink News stattdessen mit Zitaten des "Politikers" nach:



Die Zitate stammen aus einem – von "Pink News" selbst verlinkten – Bericht der Zeitung "Daily Nation", die auch die erste Meldung gebracht hatte. In dem Nachfolgeartikel steht ausdrücklich:

this extreme and highly unusual form of punishment



sowie

the ideas belong to the Republican Liberty Party, a fringe political party without a single Member of Parliament, Governor or notable presence in any County Assembly



Die Zeitung weist auch noch auf die in der Verfassung garantierten Menschenrechte hin. Bei "Pink News" findet sich nichts von den Abwägungen, sondern folgende Falschinformation:

The draft bill (…) has the support of the Republican Liberty Party in the Kenyan Parliament.



Am Dienstag stieg auch erstmals ein deutsches Medium, die "Huffington Post", in die hysterische Berichterstattung ein:



Auch hier keinerlei Hinweis auf die Chancen des Gesetzes, sondern reine Panikmache. Die stets empörungsbereite deutsche Facebook-Aktivisten-Truppe Enough is Enough, die bereits die ursprüngliche Meldung von Gay Star News verbreitet hatte, teilte am Donnerstag trotz eines Hinweises von queer.de erneut die Geschichte in der Version der Huffington Post. Allein dieser Eintrag wurde seitdem über 150 Mal geteilt, auch "Männer" oder "Blu" sowie Organisationen wie Schwules Netzwerk NRW oder LSVD Hamburg verbreiteten die Meldung und gaben ihr damit zusätzliche Schein-Wahrheit und Relevanz.

Nun sorgt und empört sich halb Deutschland über eine Geschichte, die es nicht verdient. In Kommentaren werden gar Rufe nach Wirtschaftssanktionen oder dem Stopp von Spenden laut, ganz zu schweigen von Hetze à la "die Affen haben Ebola verdient" oder, ach die Ironie, "ironischen" Sprüchen über den Islam als Religion des Friedens. Von manchem Hass abgesehen: Das sind die üblichen Reflexe, die Hilflosigkeit ausdrücken, aber sich damit auch begnügen.


Politik als Unterhaltung


Dass Medien im Sommerloch gerne mal aus einer Mücke einen Elefanten machen, ist nichts Neues, man wird auch dieser Redaktion einiges vorwerfen können. Und dass man es auch außerhalb des Sommerloches bei Unterhaltungsgeschichten nicht immer so ernst mit den Fakten nimmt, wird ebenfalls keinen überraschen oder großartig empören.

Doch die Kenia-Geschichte stammt nicht aus dem Bereich der Unterhaltung, sondern aus dem ernsten Gebiet der Politik, es geht um Menschenrechte und gar Menschenleben. Wenn hier zugunsten von Klicks andauernd übertrieben und falsch informiert wird, hat das Auswirkungen.

Und Übertreibungen gibt es im LGBT-Bereich einige. Gay Star News bauscht häufig Nachrichten auf, vor allem durch überdramatisierende Überschriften und das Weglassen von durchaus vorhandenen Informationen oder Einordnungen, die den Storys die Dramatik nehmen würden. Schreckliches oder Emotionales klickt sich gut, Abwägendes oder Hintergründiges eher nicht.

Aus der dramatischen Lage in Uganda machen in diesen Tagen gar zwei britische Portale ein Wettrennen darum, wer die meisten Folgen einer Art Seifenofer bieten kann: Der eine Politiker hat etwas gesagt, jener könnte etwas planen, einer habe sogar eine Aussage "bestätigt". Usw. Nur Frank Mugisha, ugandischer LGBT-Aktivist, ist auf Twitter die Ruhe selbst: "Das Parlament sollte sich entspannen, sie können nichts tun, solange [das von einem Gericht in der letzten Woche ausgesetzte Anti-Gay-Gesetz] auf dem Weg zum Supreme Court ist."

Nein, Uganda muss "heftig" sein. Ohnehin ist es ein Wunder, dass einige LGBT-Medien noch nicht auf den Gedanken gekommen sind, die Nachrichten wie das federführende Clickbaiting-Portal gleichen Namens anzuteasern. Dass man das durchaus könnte, hatte kürzlich ausgerechnet das ZDF gezeigt, samt einer vermeinlich beruhigenden "Lösung":



Politik, bei der es durchaus um Menschenleben geht, wird als Unterhaltung verkauft, mit der Folge, dass Unterhaltungskriterien zunehmend eine Rolle spielen werden und nicht die tatsächliche Relevanz. Das führt auch dazu, dass man sich als Medium mit der Faktenprüfung nicht lange aufhält, man kann ja notfalls ein "unconfirmed" davor setzen. Hautsache, es wird geteilt und angeklickt.


Verantwortungslose Falschmeldungen und Übertreibungen


So geschehen bei einigen nun wirklich heftigen Falschmeldungen. Ein Beispiel aus letztem Dezember:



Leser wiesen das Portal schnell darauf hin, dass das von Gay Star News als Beleg verlinkte Horror-Video nachweislich aus einem ganz anderen Zusammenhang stammte – mit Homosexualität hatte das nichts zu tun. Geändert wurde die Nachricht trotzdem nicht. Ohnehin stimmten viele der brutalsten Geschichten der letzten Monate trotz angeblicher "Beweis"-Videos oder Fotos nicht, etwa auch ein Mob, der angeblich einen Schwulen bei lebendigem Leib verbrannte. Wahlweise ging es bei diesen Mob-Meldungen um Uganda oder Nigeria, manchmal auch um Jamaika – oft stimmte am Schluss das Land aus der Nachricht nicht mal mit dem überein, aus dem das Video ursprünglich stammte.

Im letzten Jahr machte auch die von einer vermeinlichen Menschenrechtsorganisation gestreute Falschmeldung die Runde, bei den Video-Folterungen durch russische Neonazis sei ein Mensch gestorben.



Korrigiert hat das bislang niemand, aber immerhin verzichtete selbst Gay Star News darauf, später eine weitere vermeintliche Todesmeldung der Organisation zu verbreiten, die allein auf Spekulationen im sozialen Netzwerk VKontakte basierte.

Das war schon ein Wunder: Zuvor hatten einige Portale fast jedes neue der widerlichen Foltervideos für einen neuen Bericht genutzt. Ohnehin wurde beinahe mit jeder Äußerung eines russischen Oppositions-Hinterbänklers Stimmung gemacht; russische LGBT-Aktivisten, die differenzierteres als einen Boykott forderten, kamen hingegen kaum zu Wort oder wurden gar kritisiert. Das Verhältnis zwischen wahr und wichtig und überzogen und unwichtig geriet bei vielen Medien (und einigen Organisationen) arg durcheinander.

So konnte sich wohl auch in Deutschland kürzlich recht schnell eine Falschmeldung verbreiten, ein angeblich zum CSD nach Duisburg reisender Aktivist namens Andrew sei am Moskauer Flughafen festgenommen worden – und käme wegen seiner Homosexualität nun erneut für mehrere Monate in Haft. Die ganze Berichterstattung über Russland, die eigentlich auch festgehalten hat, dass das Gesetz gegen "Homo-Propaganda" nur Geldstrafen vorsieht, und die im besten Fall auch beinhaltet hätte, dass es kaum angewendet wird und sich Aktivisten mehr Sorgen über daraus resultierende Vorurteile und Gewalt oder über das Gesetz gegen "internationale Agenten" machen, haben offenbar nicht verhindern können und vielleicht auch befördert, dass man diesem Unsinn Glauben schenkte.

Wanja Kilber von der deutsch-russischen Organisation Quarteera meinte zu dem Fall: "Durch Falschmeldungen lässt die Sensibilität der Community für weniger krasse Meldungen nach."

Dazu passend: Am Wochenende, als "Andrew" für Empörung sorgte, berichteten wir über einen internationalen Hilferuf von LGBT-Aktivisten aus Kirgisistan, denen ein härteres "Homo-Propaganda"-Gesetz als in Russland droht – es sieht anders als das Vorbild gar tatsächlich Haftstrafen vor. Das hat auf queer.de wenig Leute interessiert, auf Facebook noch weniger und die Jungs von "Enough is Enough" leider überhaupt nicht. Wie viele Falschmeldungen und Übertreibungen hatten die Facebook-Aktivisten auch die "Andrew"-Geschichte verbreitet, die einem komisch vorkommen sollte, wenn man sich seit Monaten ernsthaft mit Russland beschäftigt. "Enough" hat die Meldung nicht mal öffentlich zurückgezogen.


Der Heftigkeits-Faktor schlägt Wahrheit und Nachhaltigkeit


Das liegt natürlich auch an Facebook an sich, das die Atemlosigkeit antreibt und durch seine Algorithmen die Themen bevorzugt, die ohnehin schon gut laufen: Die Aufreger und das Emotionale also. Es liegt aber auch an den Nutzern, die manche Dinge lieber anklicken als andere und auch Storys teilen, ohne ihren Gehalt zu prüfen oder ihn prüfen zu können. Noch immer verbreitet fast täglich jemand auf Facebook ein Morgan-Freeman-Zitat zur Homophobie, das nicht von ihm stammt.

Der emotionale Zugang mancher Leser wird dabei durchaus ausgenutzt. Da sind etwa all diese ach so sympathischen Briefe oder Kühlschrankanheftungen von anonymen Eltern an ihre anonymen LGBT-Kids im Sinne von "Du brauchst dich nicht mehr outen, wir wissen es und wir lieben Dich. Und hier ist ein Kuchen". Diese verbreiten sich immer wie wild auf Facebook. Fragt man aber bei Organisationen an, die so etwas verbreiten und die damit Spenden akquirieren, hört man: "Nein, das können wir nicht belegen. Aber es wird so oder so viele Eltern geben, die so handeln." Na, danke! Und so verhalten sich zunehmend Medien.

Wir hatten intern schon einmal diskutiert, ein laufendes Bullshit-Blog einzurichten. Nur: Der Beweis, dass etwas nicht passiert ist oder keine Relevanz hat, ist anders als bei der Kenia-Meldung oft nur mit Mühe oder gar nicht zu erbringen und bringt nur Ärger ein. Auch könnte ein von einigen Medien vorzeitig publizierter Bericht sich immer noch als wahr erweisen.

Und natürlich verbreiten auch wir mit Lust Hinterbänklerstatements oder manches, von dem wir uns selbst nicht völlig sicher sind wie eine angebliche Studie aus dem Iran vor einigen Tagen. Sicher veröffentlichen auch wir manchmal Fehler, gelegentlich sogar größere. Doch die Ignoranz mancher Kollegen gegenüber Wahrheit, Recherche und Verantwortung lässt uns zunehmend erschaudern. Es schwächt den ganzen Journalismus, zumal dank Facebook viele die Falschmeldungen und Übertreibungen mitbekommen, aber viele nicht, welche Medien darauf verzichten. Und es schwächt einen nachhaltigen Aktivismus.

Ein "Bullshit-Blog" würde uns freilich auch die Zeit kosten, über das zu berichten, was tatsächlich passiert ist. So fehlt nun etwa hier die Meldung, dass in Russland in den letzten Tagen etliche Anführer und Mitglieder der Neonazis, die Jagd auf Schwule gemacht hatten, angeklagt worden sind. Im deutsch- und englischsprachigen Raum hat das wenig überraschend bislang niemand aufgegriffen und auch bei uns hätte es wohl wenig Leser gefunden, erst recht nicht, wenn die Facebook-Welt längst bei einem anderen Thema angelangt ist. Und sei es nur für einen Tag oder ein paar Stunden.

In Kenia selbst wird derweil der Kampf gegen alltägliche Homophobie und homophobe Gesetze weitergehen – homosexuelle Handlungen werden derzeit mit bis zu 14 Jahren Haft bestraft. Es ist ein mühsamer Kampf, dem kaum jemand wirkliche Beachtung schenken wird.


P.S.: Während wir uns hier länglich in Rage geschrieben haben, hat Gay Star News die Kenia-Geschichte übrigens weitergesponnen. Das "gefürchtete Gesetz" sei vom zuständigen Parlamentsausschuss als nicht mit der Verfassung vereinbar verworfen worden, berichtet das Portal jetzt unter Berufung auf "unbestätigte Berichte". Diese nicht wirkliche Überraschung erklärt Gay Star News mit den "internationalen Interessen" des Landes. Das soll wohl heißen: Das Gesetz war nicht etwa von Anfang an eine Luftnummer, sondern konnte durch den aktiven Einsatz des Mediums und seiner Leser verhindert werden. Ehre, wem Ehre gebührt.

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 34 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 188             5     
Service: | pdf | mailen
Tags: journalismus, falschmeldung, kenia, russland, morgan freeman
Schwerpunkte:
 Kenia
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Homo-Medien steinigen das Sommerloch"


 34 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
14.08.2014
20:15:44


(+9, 9 Votes)

Von cuboci
Aus Magdeburg (Sachsen-Anhalt)
Mitglied seit 27.07.2012


Bitte berichtet dennoch über Themen, die vermutlich nur wenige Leser finden. Ich weiß, das kostet Resourcen, aber irgendwer sollte gerade die differenzierteren und weniger weit verbreiteten Sachen aufnehmen, wenn der Großteil der Medien es nicht tut.

Schwimmt gegen den Strom und macht bei dieser Jagd nach immer mehr Clicks nur soweit mit, wie unbedingt nötig.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
14.08.2014
20:48:59


(+9, 11 Votes)

Von -hw-


Anfang September 2001 war ich vierzig Jahre alt.
Medien und Akteure kannte ich bis dato
27 Jahre. Seitdem kenne ich die Medien, zzgl. der sog. Sozialen Netzwerke, fast dreizehn Jahre.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
14.08.2014
21:16:14


(+8, 10 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby


Klickraten-Fänger nerven nicht nur, das enthusiastische Ausmalen von Feindbildern und das Verzerren von Realitäten kommt schlimmster Demagogie gleich.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
14.08.2014
22:04:30


(+8, 10 Votes)

Von premium
Antwort zu Kommentar #1 von cuboci


sachen und sichten


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
14.08.2014
22:40:55


(+8, 12 Votes)
 
#6
14.08.2014
22:56:05
Via Handy


(+4, 4 Votes)

Von Rheinufer
Antwort zu Kommentar #3 von reiserobby


Einerseits hast du recht, andererseits lässt die Realität Länder wie Kenia nur im Vergleich mit noch schlimmeren besser erscheinen.
In Kenia wird entgegen falscher Behauptungen keine Steinigung propagiert und keine Sharia wie in einigen islamistischen Staaten einführen wollen, aber bis zu 14 Jahre Haft nur weil man homosexuell ist, ist weit entfernt von homofreundlich...gelinde gesagt.

Deswegen habe ich auch wenig Mitleid wenn dieser Staat von den Medien nicht mit Samthandschuhen angefasst wird, was nicht bedeutet dass ich Falschmeldungen, bzw Aufbauschungen gut heiße oder journalistisch richtig.

Ehrlich gesagt gibt es auch hier häufiger Äußerungen von einzelnen Bischöfen usw die eine Diskussion über die gesamte Kirche nach sich ziehen. Die homophobe RKK wird zusätzlich an Äußerungen einzelner Bischöfe und Priester gemessen, auch wenn diese selbst für RKK Verhältnisse radikale Einzelmeinungen sind.
Nach ähnlichem Stil läuft es eben auch mit politischen Themen.
Kenia hat eine homophobe Gesetzgebung und Aussagen einzelner Poiltiker bringen dann das Fass zum Überlaufen und die Internetgemeinde reagiert...oft auch undifferenziert.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
15.08.2014
06:52:28


(+8, 14 Votes)

Von mediawatch


danke, norbert blech, für diese profunden artikel.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
15.08.2014
08:48:48


(-4, 6 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Irgendwie müssen die Seiten ja gefüllt werden!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
15.08.2014
13:39:06


(+7, 9 Votes)

Von Dorothy
Antwort zu Kommentar #8 von FoXXXyness


Dein persönliches Lebensmotto wird glücklicherweise nicht von jedem geteilt, Rose.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
15.08.2014
13:45:23


(+8, 12 Votes)

Von Betty Mahmoody
Antwort zu Kommentar #2 von -hw-


1991

Nicht ohne meine Steine

Link zu www.gemeinschaftsforum.com


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  1234  vor »


 Queer.de-Blog

Top-Links (Werbung)

 MEINUNG



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
US-Politiker wirbt mit Dragqueens Skateboard-Star Brian Anderson outet sich als schwul Italien: Zwei Ex-Nonnen lassen sich verpartnern Lil Wayne vermählte zwei Männer im Knast
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt