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Eine neue Zeitrechnung startet in Schleswig-Holstein

Auch das nördlichste Bundesland hat ein Bündnis gegen Homophobie gegründet. Zu den Erstunterzeichnern zählt unter anderem der Schleswig-Holsteinische Fußballverband.

Am Donnerstagabend ist in Lübeck ein Bündnis gegen Homophobie für Schleswig-Holstein gestartet. Das Bündnis hat das Ziel, gesellschaftlich relevante Gruppen, Unternehmen oder Vereine für eine gleichberechtigte Gesellschaft mit ins Boot zu holen. In der "Lübecker Erklärung für Akzeptanz und Respekt", die im Rahmen der Gründungsfeier für das Bündnis im Lübecker Rathaus unterschrieben worden ist, heißt es unter anderem: "Homophobie geht uns alle an. Kein Mensch darf aufgrund der sexuellen Identität benachteiligt werden – ebenso wenig wie aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung oder des Alters."

Die Unterzeichner verpflichten sich, im Alltag jeglicher Form von Diskriminierung entgegenzutreten. Als Erstunterzeichner konnten die AOK Nordwest, der Paritätische Schleswig-Holstein, die Europa-Universität Flensburg, der Golf-Club Sylt, die Konditorei Junge (Stadtbäckerei Junge), das Kultur- und Kommunikationszentrum die Pumpe Kiel, der Schleswig-Holsteinische Fußballverband und die Foto- und Filmagentur Studio Nordlicht Lübeck gewonnen werden. Vorbild für die Aktion ist das 2009 gegründete Berliner Bündnis gegen Homophobie, dem bereits über 70 Bündnispartner beigetreten sind (queer.de berichtete).

Ministerin lobt "Courage" der Erstunterzeichner


Fordert Respekt für sexuelle Minderheiten: Gleichstellungsministerin Kristin Alheit (Bild: SPD Schleswig-Holstein / flickr / by 2.0)

Der am Bündnis beteiligte Lesben- und Schwulenverband Schleswig-Holstein (LSVD) begrüßte die Gründung: "Mit unseren Partnerinnen und Partnern in diesem Bündnis gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem gerechten und offenen Schleswig-Holstein. Ganz besonders freuen wir uns, dass der Kreis der Erstunterzeichnerinnen und -unterzeichner so vielfältig ist", erklärte LSVD-Sprecher Bruno Schnabel.

Unterstützung für das Bündnis kommt auch von Gleichstellungsministerin Kristin Alheit: "Anders als manche denken ist der Respekt für unterschiedliche sexuelle Identitäten auch heute noch nicht selbstverständlich", erklärte die SPD-Politikerin. "Oft braucht es außerordentliche Courage, sich gegen unterschiedlichste Formen von Homophobie und Ausgrenzung zu wenden. Mein besonderer Dank gilt daher denen, die diese Courage als Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichner der Lübecker Erklärung beweisen".

Das Bündnis gegen Homophobie ist eingebettet in den "Aktionsplan für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten" (kurz: "Aktionsplan Echte Vielfalt"). Der LSVD Schleswig-Holstein erstellt den Aktionsplan in Kooperation mit dem Landesministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung. (pm/dk)



#1 Robby69
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 MarioAnonym
  • 15.08.2014, 11:04h

  • Die Bündnisse sollten sich auch mal über die Ungleichbehandlung von Männern und Frauen einsetzen.

    Während es Frauen erlaubt, bzw vorgeschrieben ist, in einer Art Bikini an der Leichtathletik teilzunehmen , die Oberteile und Unterteile werden jährlich kürzer, ist es Männern nicht mal für Sekunden erlaubt auf dem Lauffeld Bauch zu zeigen.

    m.spiegel.de/sport/sonst/a-986216.html

    Was ist an männlichen Bauchmuskeln schlimmer, als an weiblichen, dass laut dem Verband erste nach Vorschrift verdeckt sein müssen und zweite nach Vorschrift frei liegen müssen?
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#4 Robby69
  • 15.08.2014, 19:05h
  • Antwort auf #3 von Mario
  • Schätzchen, es heißt ausdrücklich BÜNDNIS GEGEN HOMOPHOBIE! Und nicht "Bündnis der Emmas unter der Führung der Schwulenhasserin Alice Schwarzer. - LIES den Artikel - dann weißt Du auch, um was es geht! - Ist ja nicht zu viel verlangt, oder?! DENKEN musst Du schon noch selbst - das können wir nicht auch noch für Dich übernehmen. Grins...
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