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  • 20.08.2014           44      Teilen:   |

Kritik an Grindr und Co.

Sam Smith: Schwule Dating-Apps "ruinieren die Romantik"

Artikelbild
Sam Smith wird von den Musikmedien als eine "unglaublich talentierte Tränen-Maschine" (Viva-TV) gelobt

Der Nachwuchsstar, der sich erst vor drei Monaten geoutet hat, kritisiert in den britischen Medien die schwule Onlinedating-Kultur.

Der Singer-Songwriter Sam Smith hat schwule Dating-Apps wie Grindr kritisiert. "Nichts gegen Leute, die [die App] Tinder benutzen, aber es scheint mir einfach so, als ob die Romantik dadurch ruiniert wird", erklärte der 22-Jährige gegenüber "Metro". "Wir verlernen die Kunst der gepflegten Konversation". Bei Online-Datingportalen sei man nur damit beschäftigt, andere Menschen wegzuklicken.

Die Kritik trifft insbesondere die 2009 gegründete mobile App Grindr, die das schwule Datingleben auch in Deutschland verändert hat. Grund ist, dass die locationbasierte App erlaubt, gleichgesinnte Schwule oder Bisexuelle in der Nähe zu identifizieren (queer.de berichtete).

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Smith: Die Schönsten sind die Dümmsten

Smith ist von dieser technologischen Verbesserung aber nicht angetan und erklärte, es gebe negativen Auswirkungen: "Meiner Meinung nach sind die schönsten Leute, mit denen ich mich verabredet habe, auch die dümmsten. Warum sollte ich also 'unattraktive' Leute wegklicken, in die ich mich verlieben könnte?" Darauf folgte die Aufforderung Smiths: "Stoppt Tinder und Grindr".

Smith sagte weiter, dass er inzwischen einige gute "Dates" hinter sich habe und es bereits einen Herzbuben gibt: "Da ist so ein bestimmter Typ, mit dem ich mich ein paar Mal getroffen habe. Ich mag ihn, aber wer weiß…"

Der 1992 geborene Künstler schaffte im Oktober 2012 den Durchbruch, als er im Song "Latch" der britischen House/Electronica-Band Disclosure mitwirkte. In diesem Jahr konnte er sich mit "Money on My Mind" und "Stay With Me" bereits zweimal an die Spitze der britischen Charts setzen. In Deutschland schafften es die beiden Singles immerhin in die Top-15.

Kurz nach der Veröffentlichung seines Debütalbums "In The Lonely Hour" im Mai outete sich Smith als schwul (queer.de berichtete). Im Video zum Lied "Leave Your Lover" hatte er bereits zuvor seine sexuelle Orientierung angedeutet: Es zeigt, wie er sich in einen Mann verliebt (queer.de berichtete). (dk)

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Tags: sam smith, online-dating, grindr, tinder
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Reaktionen zu "Sam Smith: Schwule Dating-Apps "ruinieren die Romantik""


 44 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
20.08.2014
14:28:16


(+1, 9 Votes)

Von Sabelmann
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Daumen hoch!Für so einen jungen Kerl eine gute Einstellung!
Ich fürchte dass jetzt ein Geheul einsetzen wird!


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#2
20.08.2014
15:37:49


(-10, 16 Votes)

Von seb1983
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Total heterrornoarmativ indoktriniert der Junge, am Ende auch noch monogam...
Romantik is für hässliche kreischende Cellulite Weiber.
Auf der Klappe wurde auch nicht unnötig gelabert


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#3
20.08.2014
16:07:21


(+4, 8 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013


Ja, eine etwas reichlich schlichte Wahrheiten, die der Mann da propagiert und tatsächlich ist die herbeigesehnte Romantik oft nur ein Zerrbild im Stil der klebrigen Disney-Romantik.
Die größte Romanze meines Lebens begann übrigens mit einem Fick in der schwulen Sauna.
Es kommt wohl mehr darauf an, sich auf den anderen einlassen zu können als zu erwarten, daß bereits das Kennenlernen romantisch und makellos rein stattfindet.
Und das die Schönsten auch die Dümmsten sein sollen, wage ich auch mal zu bezweifeln.


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#4
20.08.2014
16:08:12


(+5, 11 Votes)

Von psycho-watch
Antwort zu Kommentar #1 von Sabelmann


Ihre Befürchtungen trafen, nach über einer Stunde, zu.


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#5
20.08.2014
17:15:26


(+2, 6 Votes)

Von Robby69
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #2 von seb1983


Auf der Klappe nicht - in einer Bar schon. Grins... Was ist gegen persönliche Gespräche einzuwenden?! Damit meine ich jetzt nicht von Computer zu Computer, oder Handy zu Handy, sondern wirklich mit dem Mann neben einem. Mir ist das immer noch lieber als nur einfach anonym über GR oder ähnliches mit den ganzen Fake-Profilen. Über in DEM Punkt werden wir immer geteilter Meinung sein, schätze ich, da Du ja der Internet-Generation angehörst und daher auf GR etc. stehst, was Du mal geschrieben hast.


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#6
20.08.2014
22:18:21


(+5, 5 Votes)

Von SchwTA


Nachdem ich jetzt sowohl bei GayRoyal als auch - neuerdings - bei GayRomeo bin, kann ich Smiths Aufruf nur unterstützen; ich finde die Art und Weise, wie gerade bei GayRomeo mitunter miteinander umgegangen wird, unter aller Kanone! Einleitungssprüche à la "w suchst" habe ich mittlerweile echt gefressen. Kein Gruß, kein "wie geht's" - und dann auch mit einer Rechtschreibung, die den Namen nicht mehr verdient - und das nicht nur von Leuten, die Deutsch als Zweit- oder Drittsprache gelernt haben (bei denen ich für Sprachschwierigkeiten das vollste Verständnis habe, denn es ist eine schwere Sprache), sondern von den Christians, Tims und Torben-Hendriks unserer Welt. Nota bene: es gibt auch diejenigen, mit denen man sich unterhalten kann - sowohl im Netz als auch im wahren Leben, aber meine Beobachtung ist, dass die Bereitschaft, auszugehen und sich auf gut Glück irgendwo in eine schwule Bar oder schwules Café zu setzen und sich mit Leuten... einfach zu unterhalten, ist bei den Jungs und Mädels unterhalb der 30 gerade in den letzten Jahren rasant gesunken, frei nach dem Motto "wieso muss ich jemanden "life" treffen, wenn ich ihm per Whatsapp antickern und ihm sagen kann, dass ich gerade mein Fashion-Shirt mit Persil Megaperls wasche oder jemanden brauche, der will, dass ich mkit seinem Goldfisch Sex habe?" -
Ich verstehe die Jungs nicht...


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#7
20.08.2014
23:00:11


(-1, 3 Votes)

Von Zeitfenster


Um ehrlich zu sein verstehe ich das ganze Gemeckere nicht. Wer Grindr, Gayromeo usw. doof findet, der soll es doch einfach nicht nutzen. Niemand wird gezwungen, dort ein Profil zu haben.

Ich selbst war dort auch eine Weile unterwegs, hab mir das angeguckt, und es hat mir nicht gefallen. Also habe ich meine Profile dort gelöscht. Ich würde aber nicht auf die Idee kommen, dass alle anderen das nun auch doof finden müssen.

Ich glaube auch nicht, dass man so pauschal darüber urteilen sollte. Immerhin gibt es genug Paare, die sich bei solchen Dating-Portalen überhaupt erst kennengelernt haben. Das ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was Sam Smith befürchtet.


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#8
21.08.2014
00:05:04


(-1, 3 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013


Das GR-Bashing ist ja allgemein sehr angesagt.
Man distanziert sich von allem Schmuddelkram und kann nebenbei noch den Bildungsbürger raushängen lassen.
Meine Erfahrung, nach mehr als 10 Jahren bei GayRoyal, GayRomeo und anderen Portalen ist die, daß vorallem anonym auftretende User mittleren Alters sich oft daneben benehmen.
Komischerweise hatte ich in all den Jahren nur eine handvoll Sexdates per Internet. Ich bin eben online nicht so schnell flott zu kriegen, wie im RL.


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#9
21.08.2014
03:12:54


(+3, 3 Votes)

Von Miguel53de
Aus Wuppertal (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 23.07.2012
Antwort zu Kommentar #2 von seb1983


Schade, angesichts Deiner oft so punktgenauen Comments. Stimmt doch, das Internet zerstoert eine ganze Menge an menschlichen Interaktionen. Und wenn das ein so junger Mensch schon bedauert, zeugt das von Klugheit und Empathy. Auf nem Klo kann ja mal was passieren. Aber wenn das alles sein soll, na danke.
Das sage ich voller Bewusstsein, obwohl ich meinen Mann im Internet und ganz profan kennengelernt habe. Und obwohl ich total offen bin.


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#10
21.08.2014
03:24:02


(+3, 3 Votes)

Von Miguel53de
Aus Wuppertal (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 23.07.2012
Antwort zu Kommentar #7 von Zeitfenster


Das Problem ist - und deshalb gebe ich ihm Recht - dass sich das ganze Kennenlernen und Kommunizieren uebers Internet derartig verselbststaendigt hat, dass von Kommunikation im eigentlichen Sinn kaum noch die Rede sein kann. Und das gilt ja nicht nur fuer Gay-Portale. Ein "Whatsapp" heisst ja nicht umsonst so. Es ist nur noch ein whatsup miteinander. Darum geht es.
Ich denke, ein Witz, den ich mal gehoert habe, verdeutlicht das ein bisschen. Eine typische Situation auf einer Strasse: gehen zwei Maedels nebeneinander her und "arbeiten" an ihren Handys. Kommt eine Freundin dazu und meint: "Warum quatscht ihr nicht miteinander?" Sagt die eine der Maedels: "Wieso sollen wir miteinander reden, wenn wir uns doch simsen koennen?"


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