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LGBT kämpfen öfter mit Schwermut als andere - als Grund nennen Wissenschaftlicher die anhaltende Diskriminierung von sexuellen Minderheiten (Bild: gazeronly / flickr / by 2.0)

Trotz zunehmender gesetzlicher Gleichstellung liegen LGBT in den USA beim Wohlfühlindex hinter Heterosexuellen. Am größten sind die Unterschiede bei Frauen.

Wer sich in den USA als lesbisch, schwul, bi- oder transsexuell identifiziert, fühlt sich durchschnittlich weniger wohl in seiner Haut als andere. Das ist das Ergebnis einer Untersuchungen des Meinungsforschungsinstituts Gallup unter 84.000 Amerikanern, darunter knapp 3.000 LGBT.

Demnach liegt der Wohlfühlindex bei LGBT bei 58 von 100 Punkten – bei Nicht-LGBT dagegen bei 62. Bei Frauen ist der Unterschied mit 57 zu 63 größer als bei Männern (59 zu 61).

Der Wert wird aus fünf Faktoren errechnet, die etwa finanzielles oder soziales Wohlbefinden einschließen, aber auch das Gefühl, dass das Leben sinnvoll ist. Den größten Unterschied gibt es beim sozialen Wohlbefinden: Hier liegt der Wert bei LGBT bei 29, bei Nicht-LGBT aber bei 39. Auch hier ist der Unterschied bei Frauen mit zwölf Punkten größer als bei Männern mit acht Punkten.

Beim körperlichen Wohlfühlfaktor gibt es große Unterschiede zwischen Frauen und Männern: Bei schwulen, bi- oder transsexuellen Männern liegt der Index bei 26 Punkten, bei anderen Männern ist er mit 28 Punkten nur wenig höher. Größer ist aber die Differenz bei Frauen: Hier werden in der Gruppe der Lesben, Bi- und Transsexuellen 24 Punkte gemessen, bei der Vergleichsgruppe aber mit 36 Punkten ein erheblich höherer Wert.

In der Vergangenheit zeigten Studien aus mehreren Ländern bereits, dass Schwule und Lesben öfter krank sind als Heterosexuelle (queer.de berichtete). Außerdem wird in dieser Gruppe stets ein höherer Alkohol- und Drogenkonsum gemessen als in der Vergleichsgruppe (queer.de berichtete). Forscher gehen davon aus, dass diese Unterschiede vor allem auf die gesellschaftliche Diskriminierung von sexuellen Minderheiten zurückzuführen sind. Eine US-Studie fand heraus, dass Schwule und Lesben in besonders homophoben Regionen des Landes im Durchschnitt zwölf Jahre kürzer lebten (queer.de berichtete).

Einen Wohlfühlfaktor unter Homosexuellen haben britische Forscher identifiziert: Homo-Paare sind nach einer Untersuchung der Open University durchschnittlich zufriedener mit ihrer Beziehung als Hetero-Paare (queer.de berichtete). (dk)



#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 Harry1972Profil
#4 ChrissAnonym
  • 26.08.2014, 20:30h
  • "Wer sich in den USA als lesbisch, schwul, bi- oder transsexuell identifiziert, fühlt sich durchschnittlich weniger wohl in seiner Haut als andere."

    Das stimmt. Den meisten sieht man das auch an. Oder hat schon mal jemand eine Lesbe mit Humor erlebt ? Vor 20-30 Jahren war das noch anders, da konnte "gay" noch mit fröhlich und unbeschwert übersetzt werden. Da war Los Angeles noch die Hochburg des schwulen Lebens. Die Ungezwungenheit von damals wird es nie wieder geben.

    Inzwischen ist alles viel zu verkopft und verbissen. Danke an Rot-Grün, aber der Fortschritt und die Verbotspolitik haben auch Nebenwirkungen.
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#5 Harry1972Profil
#6 GeraldAnonym
  • 27.08.2014, 00:23h
  • ach das ist doch ganz normal, wenn die Welt dir sagt, du seist nicht normal und dafür müstest du gehängt werden.
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#8 Robby69Ehemaliges Profil
  • 27.08.2014, 18:11h
  • Antwort auf #4 von Chriss
  • "Oder hat schon mal jemand eine Lesbe mit Humor erlebt ?"
    Sag mal, geht's noch?! Intoleranter geht's nicht mehr, oder was?! Ist ja ekelhaft!
    Im Gegensatz zu Deinen durchgeknallten Behauptungen gibt es durchaus eine Menge Lesben mit Humor. Stell Dir mal vor. - Und nur weil DU keine kennst, heißt das nicht, dass das die "allgemeine Realität" ist.

    "Vor 20-30 Jahren war das noch anders, da konnte "gay" noch mit fröhlich und unbeschwert übersetzt werden. "
    Ach ja, träum weiter von Deinen Wolkenkuckucksheim-Fantasien, die nie wirklich existiert haben...

    " Da war Los Angeles noch die Hochburg des schwulen Lebens."
    Auch nur in bestimmten Stadtteilen, Schätzchen. Venice, Marina del Rey und Culver City zum Beispiel. - In Santa Monica oder Malibu dagegen nicht. Im Gegenteil, da wurden Schwule teilweise auch damals schon ziemlich schikaniert. Ebenso in Long Beach unten - einer der homophobsten Stadtteile von L.A. damals wie heute.

    "Die Ungezwungenheit von damals wird es nie wieder geben. Inzwischen ist alles viel zu verkopft und verbissen."
    Deine "Ausführungen" sind zu verkopft, das ja. Was hältst Du davon, wenn Du nächstes Mal lieber DIREKT mit einem Schwulen aus L.A. sprichst, der verdammt genau weiß, was in seiner Stadt abging und immer noch abgeht - statt hier irgendwelchen zusammen fantasierten Blödsinn zu erzählen?! Wäre Dir wirklich dringend anzuraten.
    Mein Freund Terry - übrigens gebürtig in L.A., Schätzchen - ist bei Deinem durchgeknallten Gesabbel fast vor Lachen vom Stuhl gefallen...

    "Danke an Rot-Grün, aber der Fortschritt und die Verbotspolitik haben auch Nebenwirkungen."
    WOW! Bei Dir gibt's Rot-Grün also schon in Amerika... In welchem Si-Fi-Buch hast Du das denn gelesen. LOL!
    Ach, ja: Nebenwirkungen scheint bei Dir eher das zu haben, was Du genommen hast. Lass es nächstes Mal lieber weg. Nicht dass dann bei Dir Amerika noch irgendwo in Russland liegt... Grins...
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#9 MarinaAnonym
  • 27.08.2014, 18:17h
  • Antwort auf #4 von Chriss
  • Stimmt, bei Kommentaren wie DEINEN hab ich keinen Humor. Weil der mir vergeht.
    ICH für meinen Teil kenne genügend Lesben mit Humor. Genauso wie ich Heteros kenne, die offenbar zum Lachen in den Keller gehen.
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