Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
 powered by
  • 27.08.2014           14      Teilen:   |

Tourismus

Las Vegas sehnt Ehe-Öffnung herbei

Artikelbild
Wir werden nie erfahren, was aus den beiden wird - denn was in Las Vegas passiert, bleibt in Las Vegas... (Bild: Las Vegas Convention and Visitors Authority)

Führende Tourismusunternehmen in Las Vegas sehen es inzwischen als großen Standortnachteil an, dass im Nevada Schwulen und Lesben die Eheschließung weiterhin untersagt ist. Die Stadt wirbt aber gezielt um LGBT-Touristen.

Das Fremdenverkehrsamt von Las Vegas spricht derzeit in einer Werbekampagne gezielt schwule Männer als Touristen an. Im schwul-lesbischen TV-Sender Logo und dem unter Schwulen besonders beliebten Sender Bravo hat das Amt einen 30-sekündigen Spot geschaltet, der bereits vor zwei Monaten auf Youtube gestellt wurde.

Darin wird ein heterosexuelles Paar gezeigt, das in einem Hotel auf das Einchecken wartet. Nachdem die Frau zur Toilette geht, taucht neben ihrem Partner ein gut gebauter Mann auf – und die Hotelrezeptionistin hält die beiden für ein Paar. Danach schauen sich beide doppeldeutig an, bevor der Satz "Was hier geschieht, bleibt hier" eingeblendet wird.

Reiseunternehmer halten allerdings die Politik ihrer Regionalregierung für ein großes Hindernis, um mehr Schwule und Lesben anzuziehen. Sie beklagen, dass Homosexuelle im Hochzeitsparadies nach wie vor nicht den Bund fürs Leben schließen dürfen: "Wir sind an einem Punkt im Staate Nevada, an dem unsere Gesetze über das Eherecht unsere erfolgreichste Industrie nicht konkurrenzfähig machen", erklärte Michael Weaver von "Wynn Resorts" gegenüber der Nachrichtenagentur AP. "In Nevada muss Resorts, Restaurants, Partyservices, Floristen, Fotografen und Musiker endlich erlaubt werden, mit den 19 Staaten zu konkurrieren, in denen die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet wurde", so Weaver.

Youtube | So wirbt Las Vegas um schwule Touristen
Fortsetzung nach Anzeige


Konkurrenz zu Atlantic City

Andere Unternehmer weisen auf einen Standortnachteil gegenüber Atlantic City hin, der anderen großen Zockerstadt der USA. Diese befindet sich in New Jersey, wo bereits seit vergangenem Jahr die Ehe geöffnet wurde. Die Stadt hat seither in sozialen Netzwerken vermehrt um schwule und lesbische Besucher geworben.

Inzwischen versuchen viele Betriebe, das Ehe-Verbot mit sogenannten "Commitment Ceremonies" zu lockern. Diese sind rechtlich nicht bindend, enthalten aber den ganzen Prunk einer typischen Las-Vegas-Hochzeit. Auf der Website des Fremdenverkehrsamts werden Pakete angeboten, bei denen auch ein Besuch eines Konzertes von Schwulenikonen wie Cher oder Elton John vorgesehen ist.

Derzeit laufen in Nevada wie in allen anderen Ehe-Prohibitionsstaaten von Homo-Paaren angestrengte Gerichtsverfahren. In den letzten Monaten gab es hier bereits dutzende Siege für die Gleichstellungsbefürworter, zuletzt in Florida (queer.de berichtete). Es könnte allerdings noch Jahre dauern, bis der Supreme Court eine allgemeingültige Entscheidung trifft. (dk)

Links zum Thema:
» visitlasvegas.de
Mehr zum Thema:
» Gay and gayfriendly Hotels buchen
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 14 Kommentare
Teilen: 3                  
Service: | pdf | mailen
Tags: las vegas
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Las Vegas sehnt Ehe-Öffnung herbei"


 14 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
27.08.2014
13:47:59


(-4, 12 Votes)

Von Oliver43


Las Vegas lohnt sich durchaus und wer dorthin fliegt, sollte einen Abstecher zum Hoover-Staudamm machen.

Aber in der Tat, die Pazifikstaaten Washington, Oregon und Kalifornien sowie der Bundesstaat Hawaii haben die Ehe geöffnet und das ist in der Tat ein klarer Standortnachteil für Nevada, wo es bisher nur ein Lebenspartnerschafts-institut gibt.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
27.08.2014
13:48:44


(+5, 9 Votes)
 
#3
27.08.2014
14:03:58


(+7, 13 Votes)

Von Gerd Nunmehr
Antwort zu Kommentar #1 von Oliver43


"Las Vegas lohnt sich durchaus und wer dorthin fliegt, sollte einen Abstecher zum Hoover-Staudamm machen."

Hoover lässt nunmehr tief blicken!
---> #2

2016 wird man die beidseitige, tellergroße Eva-Brunne-Medaille sehen, die ich bei meinem ersten Besuch über meinen Rücken da reingeworfen habe..

Das hat damit zu schaffen, dass ich das mal in Rom gesehen habe, da wo die das auch machen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
27.08.2014
14:53:19


(-7, 13 Votes)

Von Oliver43
Antwort zu Kommentar #3 von Gerd Nunmehr


@Gerd Nunmehr
"Las Vegas lohnt sich durchaus und wer dorthin fliegt, sollte einen Abstecher zum Hoover-Staudamm machen." Hoover lässt nunmehr tief blicken! ---> #2 2016 wird man die beidseitige, tellergroße Eva-Brunne-Medaille sehen, die ich bei meinem ersten Besuch über meinen Rücken da reingeworfen habe.

--> Nee da habe ich bei meinem ersten Besuch mit meinem Ehemann eine Karl-Marx-Gedächnismünze hineingeworfen, in der Hoffnung, das dessen Gedankengut nie wieder in der Geschichte der Menschheit auftaucht.

------------------

Das hat damit zu schaffen, dass ich das mal in Rom gesehen habe, da wo die das auch machen.

Nee in Rom, wo ich mit meinem Ehemann auch schon war, habe ich eine GiordanoBruno-Münze reingeworfen, in der Hoffnung das dort bei den paar atheistschen Schwulen mehr Religiösität einzieht. Hat auch geklappt mittlerweile, weil homosexuelle Menschen heute sehr gut in den liberalen und linken christlichen Kirchen vertreten sind und viele Atheisten gerade wenn sie schwul sind, zu den liberalen und linken christlichen Kirchen übertreten, weil es dort schöne kirchliche Trauungen in den Kirchen gibt.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
27.08.2014
16:10:52


(+5, 9 Votes)

Von *Brian*
Antwort zu Kommentar #3 von Gerd Nunmehr


Eva? Brunne, brunne, brunne!!!

Ein Wunder wird geschehen!

Bild-Link:
n6_15.jpg


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
27.08.2014
16:52:04
Via Handy


(+9, 9 Votes)

Von Simon H


Tja, Diskriminierung ist nicht nur menschenverachtend, undemokratisch und dumm, sondern schadet auch finanziell der gesamten Volkswirtschaft und ist ein echter Standortnachteil.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
27.08.2014
17:10:08


(+3, 9 Votes)

Von gedanken gut
Antwort zu Kommentar #4 von Oliver43


", das[s] dessen Gedankengut nie wieder in der Geschichte der Menschheit auftaucht. "

hoffensdick. und brüllzten wesentlich.

Jedoch

Bild-Link:
260814_1.jpg


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
27.08.2014
17:16:07


(+6, 8 Votes)

Von Tellerwäscher
Antwort zu Kommentar #3 von Gerd Nunmehr


Das stimmt uns sehr bedenklich.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
27.08.2014
17:33:44


(+4, 6 Votes)

Von m123


Da kann Las Vegas noch so herbeisehen. Alles hängt davon ab wie schnell das Thema Eheöffnung vom US Supreme Court entschieden wird. Davon hängt im Grunde alles ab.

Momentan wird jede durch ein Gericht geurteilte Eheöffnung in einem US-Bundesstaat durch den US Supreme Court ausgesetzt, bis zur Entscheidung des US Supreme Court.

Es wird aber wohl nicht mehr allzu lange dauern. Ich tippe darauf, dass Ende März 2015 die Ehe in den gesamten USA geöffnet sein wird, mit einem einem 6-3 Urteil. Was tippt ihr hinsichtlich Zeitpunkt und Dafür-Dagegen-Stimmen der obersten Richter?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
27.08.2014
17:42:54


(+4, 8 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #4 von Oliver43


""Dein Ehemann"" ist nichts weiter als ein Gefühl..

Weder besitzt du ihn, noch ist es tatsächlich ein Ehe-Mann, weil Du keine Ehe führst, sondern nur eine eingetragene Partnerschaft..

Und dann noch eine überprivelegierte :

DINKS..

Double-Inkom-No-Kids..

Typische Vertreter der 90´er Hippster..


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  12  vor »


 Ort: Las Vegas


 REISE - STäDTEREISEN

Top-Links (Werbung)

 REISE



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
US-Politiker wirbt mit Dragqueens Skateboard-Star Brian Anderson outet sich als schwul Italien: Zwei Ex-Nonnen lassen sich verpartnern Lil Wayne vermählte zwei Männer im Knast
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt