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Kommentare zu:
Weltweite Unterstützung für ausgestoßenen schwulen Teenager


#21 Robby69Ehemaliges Profil
  • 31.08.2014, 19:18h
  • Antwort auf #6 von Jan94
  • Das kannst Du auch nur behaupten, weil Du anscheinend das Glück hattest, keine religiotischen Prügel-Eltern zu haben. Recherchier lieber mal, bevor Du hier solche unwahren Behauptungen aufstellst, ohne überhaupt einen Dunst zu haben, wovon Du redest bzw. schreibst.
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#22 daVinci6667
  • 31.08.2014, 19:22h
  • Antwort auf #18 von GuyofCulture

  • Sehr wahr was du schreibst. Von der Realität an unseren Schulen, Lehrbetrieben, in den Familien, Kirchen etc. will man nichts hören. Die Gesellschaft GIBT sich gerne tolerant und aufgeschlossen, IST es aber nicht

    Und selbst da, wo man sich sicher fühlt kann man sich schlussendlich doch vielleicht nur ungeheuerlich getäuscht haben. Homophobie ist leider völlig unberechenbar.

    Ein Beispiel aus unserem Freundeskreis, nicht in Timbuktu sondern hier in der Schweiz (und zwar ohne jeglichen Migrationshintergrund) hat mir diesen Sommer sehr zu denken gegeben und tut es immer noch.

    Ein guter Freund von uns erzählte bei einem Kaffee unter Tränen davon, dass der katholische Vater seines Freundes nach bald zwanzig Jahren plötzlich den Kontakt zu den beiden abbrach und seinem eigenem Sohn auch nichts mehr vererben will.

    Auslöser war eine rheumatische Erkrankung die jeden von uns treffen kann. Doch leider bildet der sich plötzlich ein, sein Sohn könnte wieder gesund werden, wenn er bloss seinen schwulen Lebenswandel aufgäbe. Das wäre wohl eine Strafe Gottes!

    Alles war also jahrelang nur grässlichste Heuchelei. In Wahrheit hat dieser Vater seinen schwulen Sohn und dessen Freund nie akzeptiert.

    Ich behaupte in der Politik wird uns gegenüber dasselbe heuchlerische Spiel gespielt. Ansonsten wäre die gleichgeschlechtliche Ehe längst eingeführt!
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#23 Homonklin44Profil
  • 31.08.2014, 19:30hTauroa Point
  • Antwort auf #20 von ABCXYZ
  • Auch wenn ich lange, lange in eine Richtung dachte, die Menschen über Bildung und Aufklärung in einen allmählichen Prozess hin zur Akzeptanz von Natur-Alterismen bringen könnte ...

    Ich glaube, Du hast Recht. Die meisten, die Schwule wegen religiösen Dogmen ablehnen, gehen in ihren Aussagen häufiger dazu hin zu sagen, dass es mit ihnen nie gehen würde, und deshalb die Gegenhaltung bestehen bleibt.

    Man kriegt ja auch in dem Video mit, dass die religiöse Überzeugung der Familie die von dem Jungen geschilderten wissenschaftlichen Erkenntnisse überhaupt nicht gelten lässt. Mit Vernunft, Geduld und sanfter Pädagogik ist man an der Geistesprägung der Religiösen verloren.

    Gestern hatte ich ein Gespräch mit einem Bekannten, der meint, Religion, einemal im Kopf installiert bzw. introjiziert, sei nicht heilbar, bzw. der Einfluss auf ein balanciertes Welt-Erkennen ist dann gewissermaßen blockiert. Diese Leute tun alles, um ihr geschlossenes Weltbild zu beschützen, auch wenn sie die eigenen Angehörigen dafür verletzen müssen.

    Ich denke, Du hast Recht. Wir müssen solchen einsichts-unfähigen Menschen den Rücken zukehren, und die Energien für unser Wohl bündeln!
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#24 MeineFresseAnonym
  • 31.08.2014, 19:43h
  • Antwort auf #20 von ABCXYZ
  • Den Vorschlag habe ich auch mal gemacht, aber was kommt danach oder neben der schule? Man kann den anderen ja nicht aus dem Weg gehen.
    Wenn man jahrelang komplett in Parallelwelten gelebt hat und zwar beide Gruppen und plötzlich in der Arbeitswelt muss man sich arangieren, schiebt man die Konfrontation nur auf.
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#25 Homonklin44Profil
  • 31.08.2014, 19:43hTauroa Point
  • Das macht mich jedes Mal traurig und weckt Erinnerungen an die Zeit des 'Coming out'-Versuchs, ja, leider gib es das nicht nur im Bible-Belt oder bei den Strenggläubigen.

    Irgend ein Missverständnis scheint es über die Themathik gegeben zu haben, wo sie über die Facebook-Einträge und das Thema Option/Wahl
    ( zum Schwulsein) reden. Da scheint die ältere Frau was falsch verstanden zu haben, was Daniel mit seinem Vater a Issues hatte.

    Dass er's aufgezeichnet hat, war das Beste, was er tun konnte. Es muss gezeigt werden können, was wirklich geschieht, sonst wird hinterher immer alles verharmlost und umgedeutet.

    Verstörend, ja, aber leider nicht ungewöhnlich, dass wegen der Eröffnung über ein Lebensdetail der gesamte Mensch in der Ansicht religiös Verbimmelter wie gestorben gesehen wird. All die Liebe, die man diesem Menschen während er ohne den Zusatz +homo+ bekannt war, gereicht hat, wird in der typischen Weise entsagt, in der Gläubige ihre Mitmenschen bestrafen, falls diese in irgend einer Weise 'abtrünnig' werden.

    Da sagt die Alte noch, sie hätte Freunde, die schwul sind. Aber es sind Freunde, sie sind nicht verwandt mit ihr... als macht das einen gravierenden Unterschied. Und woher will se wissen, dass ihr lieber Gott niemand so macht?

    Ich hoffe, Daniel kommt über die Spenden-Sache bei richtigen Menschen unter, für die eine einzige, vollkommen friedfertige Eigenschaft nicht über den Wert seiner Person entscheidet!
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#26 ANDXYZAnonym
  • 31.08.2014, 20:14h
  • Antwort auf #24 von MeineFresse

  • Schluss mit dem Einzelgängertum.
    Schluss mit dem Einzelkämpfertum.

    Wo kämen wir hin, wenn alle nur fragen: Wo kommen wir dann hin? ... und alle bleiben, wo sie sind, weil ja das Ziel, das Ergebnis dieser neuen Reise, so unsichtbar im Nebel wabert, dass man es für ein illusionäres Hirngespenst halten könnte.

    Also lieber die Entscheidung treffen: Wir bleiben beim "Alt-Bewährten"... Aber das hat sich tatsächlich bisher NIE BEWÄHRT.
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#27 GuyofCultureAnonym
  • 31.08.2014, 20:20h
  • Erschrecken kommt heute dazu, dass in Sachsen die AFD im Landtag nun sitzt und die Rechtsaußen von der NPD wohl auch drinnen sind. Wie muss sich ein homosexueller Mensch (dabei ist es egal, wie alt er ist, da er grundsätzlich betroffen ist), der das Bundesland nicht verlassen kann, fühlen? Sicher, Leipzig, Dresden und Chemnitz sind Großstädte, haben Studenten, d.h. die Durchmischung mit Menschen mit einer anderen Sichtweise ist wohlmöglich da. Und doch, jeden Schwulen überkommt ein Unbehagen. Vor allem den öffentlich geouteten bzw. offen schwulen. Deutschland rückt zusehends nach rechts und wir Schwulen könnten in 10 bis 15 Jahren in die Situation kommen, wieder Grundlagen unserer Selbstbestimmung erkämpfen zu müssen (siehe § 175 z.B.), von der gleichgeschlechtlichen Ehe will ich gar nicht reden. Leider sehen das zuwenige Menschen wirklich ein. Es nutzt einem 20 jährigen auf dem Land nix, wenn er seine Liebe zu seinem Freund vom Staat leben kann, wenn die Eltern oder der Knecht oder Kollege ihm nachstellen und misshandeln und er nicht fliehen kann, weil er kein Geld hat oder nicht genug oder eine ganz leichte Behinderung (z.B. hinken, leichter Gehörschaden), der ihn zwingt, in einer gewissen Abhängigkeit zu sein. Das sind Ausnahmefälle, wird de eine oder andere einwerfen, vielleicht ist das so, aber für den einzelnen Menschen ist das schon schwierig. Die nächsten Jahre sind entscheidend dafür, wie es hier weitergeht. Gelingt es uns nicht, noch aufmerksamer, vorsichtiger zu sein und gleichzeitig vielleicht auch etwas schlauer als sonst, dann könnte das auch nach hinten losgehen. Daniel Pierce hingegen möchte man den ganzen Tag nur drücken, der tut mir echt leid. Gut das er einen Freund hat und jetzt vielleicht ein stolzes und selbstbestimmtes Leben führen kann.
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#28 Miguel53deProfil
  • 01.09.2014, 02:29hOttawa
  • Evel people, diese so genannten Eltern. Raus, raus, raus, so traurig das auch ist. Da sieht man, was Gottesglaube aus manchen Menschen macht. Bittere und bitterboese Wesen, die keinerlei Mitgefuehl kennen. Die aber auch ihre Bibel,nicht wirklich kennen.
    Intellektuell und humanistisch unterste Schublade.
    Im Grunde auch zum Fuerchten, weil man den Eindruck gewinnt, dass diese Kraefte mehr und mehr an Zulauf gewinnen. Nicht nur in den USA.
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#29 stromboliProfil
  • 01.09.2014, 06:48hberlin
  • Antwort auf #10 von Finn
  • " Der ist derselbe wie er all die Jahre war."
    das lieber finn wird er mit sicherheit nicht mehr sein..
    und das íst auch gut so!

    Die nabelschnur an dieses verlogen und selbstgerechte natterngezücht das sich "seine familie nennt, ist erst mal durchtrennt!
    Bleibt die frage, ob der junge mann die videoaufnahme als selbstvergewisserung der erbärmlichkeit seiner familie gedreht hat, quasi "verewigung unwiederrufbarer tatsachen ", die helfen die eigene entscheidung zu untermauern, oder als hilflose krücke , um irgendwann doch wieder in den heimatlichen schoß kriechen zu können...
    "Zu seinen Eltern will Pierce seit dem Vorfall keinen Kontakt gehabt haben. "Der Ball liegt nun bei ihnen", sagte er am Freitag in einem Interview".

    Jene die selbst im eigenen "zuhause" jemals diese art auseinandersetzungen geführt haben, ist der "zeitfaktor" bekannt, der im nach hinein alles trübt oder verklärt.
    Da muss der junge mann nun selbst durch, klären was wichtig und was vergangenheit!
    Vieleicht verhindert eine solche dokumentation ja auch solche verklärungsversuche..

    Was mir nicht einleuchtet ist der satz der redaktion: "Fraglich ist auch, ob Pierce sich mit dem Video selbst einen Gefallen getan hat."
    ???
    Weil er sich so den weg der "rückkehr in seine familie verbaut"?
    Wie erbärmlich solches ansinnen!

    Nur mit der in deutschland (!) unsicheren situation der persönlichkeitsrechte begründet, kann-darf der satz so nicht stehen bleiben!

    "Persönlichkeitsrechte der Beteiligten und ... Verbots von heimlichen Tonaufnahmen" , stehen hinter dem menschenrecht auf unversehrtheit der würde und des körperlichen schutzes.
    Beides ist in dem video eindeutig missbraucht seitens der familie und angehörigen!
    Sie ist so auch ein beweismittel!

    Es gibt keine privatheit, keine zu schützende "familiarität" angesichts der ungeheuerlichen übergriffe seitens einem vormals nahestehender personen.
    Das schweigen des familiären mißbrauches zu durchbrechen, ist gerade hier eine verfluchte pflicht!

    LIEBER EIN ENDE MIT SCHRECKEN, ALS EIN SCHRECKEN OHNE ENDE!
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#30 userer
  • 01.09.2014, 10:51h
  • Antwort auf #20 von ABCXYZ
  • Ich glaube nicht, dass Exklusion eine gute Alternative zu Inklusion ist. Untersuchungen zeigen immer wieder, dass es bei Homophobie genau so ist wie bei Rassismus: Wer Schwule oder "Ausländer" kennt, hat weniger Vorurteile gegen sie.

    Wenn LGBT*I sich zurückziehen und für Heteros damit quasi unsichtbar werden, stellen sie sich selbst ein Bein.
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