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  • 31.08.2014           5      Teilen:   |

Sportliche Entscheidung

Schwuler US-Footballer ohne Club

Artikelbild
Michael Sam hatte sich im Februar durch mehrere Video-Interviews geoutet, kurz vor dem Beginn seiner Profikarriere.

Michael Sam wurde kurz vor Beginn der Saison aus dem Kader der St. Louis Rams gestrichen.

Der schwule US-Footballer Michael Sam hat es nicht geschafft: Am Samstag gab sein Verein bekannt, dass der 24-Jährige nicht Teil des Kaders für die Hauptsaison sein wird.

Die St. Louis Rams hatten den Spieler im Mai verpflichtet (queer.de berichtete) – als ersten offen schwulen aktiven Spieler bei einem Profiverein im Football. In der Vorrunde hatte Sam gute Leistungen gezeigt, den zum Saisonstart zu reduzierenden Kader allerdings knapp verpasst. Dieser wurde von 75 auf 53 Spieler verkleinert. US-Kommentatoren gehen davon aus, dass die Entscheidung aus rein sportlichen Gründen gefallen ist.

Bis Montag könnte Sam nun noch von einem anderen NFL-Verein verpflichtet werden, ansonsten würde er wohl Teil des Training-Squads der Rams werden – damit hätte er keine Spielberechtigung in der Liga. In der vergangenen Saison war er zum besten Defensivspieler in der Southeastern Conference der College-Liga gewählt worden.

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Das Coming-out von Sam hatte im Februar Wellen geschlagen – er hatte sich durch ein sorgsam vorbereitetes Interview mit der "New York Times geoutet (queer.de berichtete). Bereits im August hatte er sich gegenüber Mitspielern geoutet: "Ich habe in ihre Augen geschaut und sie haben einfach mit dem Kopf geschüttelt – so als wollten sie sagen: Endlich outet er sich." Danach habe er sich erleichtert und befreit gefühlt: "Wenn jemand auf der Straße mich gefragt hätte, 'Hey Mike, ich habe gehört, du wärst schwul. Stimmt das?', ich hätte einfach 'Ja' gesagt."

Nach seiner Verpflichtung wurde ein Trikot des Teams mit seinen Namen ein Verkaufsschlager. Selbst Harry Styles von der Boyband One Direction trug es in dieser Woche bei einem Konzert.

Sam bedankte sich am Samstag bei den Rams für die Chancen, die ihm das Team gegeben habe. Er habe bei den Rams viele Fortschritte gemacht und werde daraus eine "lange und erfolgreiche Karriere" aufbauen. (nb)

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Tags: michael sam, football, usa, sport
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Reaktionen zu "Schwuler US-Footballer ohne Club"


 5 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
31.08.2014
15:48:11


(0, 8 Votes)

Von m123


Hab ich doch gesagt, das ganze mediale Trommelschlagen um den ersten offen schwulen NFL-Profi wird am Ende so ausgehen, dass der offen schwule NFL-Profi keinen Profivertrag kriegt.

Alle haben den ersten offen schwulen NFL-Profi gefeiert und ich hab immer gesagt, dass ich es erst glaube, wenn er in der Hauptsaison in der NFL auf dem Platz steht. Tja. Und genau das ist nicht passiert.

Also suchen wir immer noch den ersten offen schwulen NFL-Profi.


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#2
31.08.2014
17:39:45
Via Handy


(+1, 7 Votes)

Von puschelchen
Aus irgendwo in nrw
Mitglied seit 18.12.2009


"US-Kommentatoren gehen davon aus, dass die Entscheidung aus rein sportlichen Gründen gefallen ist."

Sein Konkurrent auf der Position war einfach einen Tick besser. Hätte ich bei den Rams das Sagen, hätte ich mich auch für Westbrooks statt für Sam entschieden.

Vielleicht klappt es für diese Saison ja noch mit einem anderen Team. Würde mich nicht wundern...


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#3
31.08.2014
19:33:15


(+4, 4 Votes)

Von MeineFresse
Antwort zu Kommentar #1 von m123


Er war aber auch einfach nicht dolle und hatte in seinem Verein auf seiner Position sehr starke Konkurrenz.
Der Abbau der Leistungskurve fing schon beim Draft an.
Vielleicht ist er mit dem Druck nicht klargekommen der dazu gekommen ist, nachdem er sich geoutet hat, aber seine Leistungen waren im Verhältnis zu früher einfach schwächer.
Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass dem Verein plötzlich einfällt, ihn wegen seiner Sexualität zu streichen, nachdem sie ihn vorher trotz dessen verpflichtet haben.


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#4
01.09.2014
02:08:29
Via Handy


(+3, 3 Votes)

Von Baer2014


Eine "Entscheidung rein aus sportlichen Gründen" wenn er vorher zum besten Verteidiger gekürt wurde? Wer soll das glauben?

Auch die Schwulen in USA haben noch einen weiten Weg vor sich, Weiterkämpfen lohnt sich aber trotzdem.


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#5
01.09.2014
09:06:02


(+2, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Das ist sehr schade und ich hoffe für ihn, daß er am Ende doch noch einen passenden Verein findet!


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