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Thomas Hitzlsperger während seiner aktiven Zeit im VfB-Trikot

Am 7. September wird Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger beim Tag der Legenden erstmals nach seinem Coming-out wieder öffentlich Fußball spielen.

Das Benefizspiel wird am 7. September im Millerntorstadion in Hamburg-St. Pauli stattfinden. "Thomas Hitzlsperger wird Team Deutschland unterstützen und versuchen, die Niederlage aus dem letzten Jahr vergessen zu machen. Wir freuen uns auf 'The Hammer'!", heißt es auf der Website der Veranstalter.

Neben Hitzlsperger haben sich viele ehemalige Superstars des Fußballs angesagt, unter ihnen Franz Beckenbauer, Arne Friedrich, Jupp Heynckes, Uwe Seeler, Olaf Thon und Giovane Elber.

Im Interview mit dem "Hamburger Abenblatt" erklärte Hitzlsperger, er freue sich auf ein Wiedersehen mit seinen alten Kollegen: "Ich spiele nicht mehr so häufig Fußball, vor allem nicht auf diesem Niveau. Umso schöner, dass ich beim Tag der Legenden dabei sein darf. Es sind so viele alte Bekannte dabei, der Gesprächsstoff wird uns sicherlich nicht ausgehen".

Zu seinem Coming-out erklärte der 32-Jährige, der mit dem VfB Stuttgart Deutscher Meister geworden ist, dass er sich über die vielen positiven Reaktionen freue: "Ab und an kommen Menschen auf mich zu und bedanken sich, dass ich mich öffentlich zum Thema Homophobie geäußert habe. Es gab aber auch ein paar beleidigende E-Mails", so Hitzlsperger. Er sei auch gefragt worden, wann der richtige Zeitpunkt für ein Coming-out sei: "Aber ich habe keine Empfehlungen abgegeben. Das hängt immer von der persönlichen Situation ab", so der 52-fache Nationalspieler.

Hitzlsperger hatte sich Anfang Januar als schwul geoutet (queer.de berichtete). Danach erntete er viele positive Reaktionen, unter anderem von der Bundesregierung. Vereinzelt gab es aus der rechtsextremen oder rechtspopulistischen Ecke auch Kritik, etwa von AfD-Chef Bernd Lucke (queer.de berichtete). (dk)

Tag der Legenden

5. September, Millerntorstadion St. Pauli. Eintritt ab 12 Uhr, Spielbeginn: 14.45 Uhr. Eintritt: 6 bis 29 Euro (VIP-Karte: 125 Euro)


#1 HugoAnonym
  • 01.09.2014, 18:51h
  • "Danach erntete er viele positive Reaktionen"

    Währe interessant zu wissen, wieviele ehrlich gemeint worden sind.
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#2 FennekAnonym
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 m123Anonym
  • 02.09.2014, 09:57h
  • Antwort auf #2 von Fennek
  • Naja, eher ein Vorbild mit angezogener Handbremse, weil er sich erst nach seiner aktiven Karriere geoutet hat und weil er behauptet hat vorher hetero gewesen und dann später schwul geworden zu sein. Wahrscheinlich hat er das nur aus falscher Rücksicht auf seine ehemalige Freundin gesagt.
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