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Der Aktivist nach dem Angriff (Bild: privat)

Der Organisator des Moskauer CSD wurde zusammen mit einem weiteren Aktivisten von Unbekannten verprügelt.

In der russischen Stadt Kostroma ist es am Montag offenbar zu einem homophob motivierten Übergriff gekommen. Am Bahnhof der Stadt wurden zwei LGBT-Aktivisten aus Moskau von zwei maskierten Männern überfallen und verprügelt.

Der Moskauer CSD-Organisator Nikolai Aleksejew und sein Mitstreiter Kirill Nepomnjaschisch waren eigenen Angaben zufolge auf dem Weg zu einer Gerichtsverhandlung, als sie um 6.50 Uhr mit Schlägen und Tritten attackiert wurden. Aleksejew wurde zudem mit einer grünen, brennenden Flüssigkeit überschüttet, dabei sei auch ein Auge des Aktivisten in Mitleidenschaft gezogen worden.

Die Polizei nahm den Vorfall auf und befragte die beiden Männer sowie Zeugen. Aleksejew beschuldigte die Stadtverwaltung: Sonst habe niemand von der Ankunft der Männer in der Stadt gewusst. Bereits im letzten Jahr war Aleksejew an dem Bahnhof von einem Unbekannten mit der Faust ins Gesicht geschlagen worden.

Bei dem Gerichtstermin gab es dann einen Sieg für die Aktivisten: Das regionale Gericht entschied in zweiter Instanz, dass mehrere von der Stadtverwaltung ausgesprochene Verbote für LGBT-Demonstrationen unrechtmäßig waren. (nb)



#1 Robby69Ehemaliges Profil
  • 01.09.2014, 18:06h
  • Das wird immer schlimmer in Russland. Wie viele LGBTIs sollen denn noch schikaniert, verprügelt oder umgebracht werden, bis diese verdammten Schläger Zar Putins endlich gestoppt werden?!
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#2 reiserobbyEhemaliges Profil
#3 FennekAnonym
  • 01.09.2014, 19:58h
  • Wenn nur die Stadtverwaltung von deren Anwesenheit wusste, ist klar, dass die mit den rechten Schlägern gemeinsame Sache machen. Wie sollen die sonst davon erfahren haben?

    Aber das kennt man ja aus Russland: da hetzen die Behörden ständig irgendwelche Nazis auf.
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 Andreas VAnonym
#6 Robby69Ehemaliges Profil
#7 reiserobbyEhemaliges Profil
#8 HugoAnonym
#9 Benjamin CarbonAnonym
  • 02.09.2014, 21:45h
  • Der LGBT Aktivist,der in Russland angegriffen wurde,soll mal eine Menscherechtsstelle in Anspruch nehmen,in der Opfer homophober Gewalt Schutz und Unterstützung von Liberalen bekommen;es soll endlich mal in Russland Toleranz erfolgen. Vorurteile homophobe Gewalt dulde ich nicht;transphobische Gewalt ist genauso intolerant.MfG Benjamin Carbon
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#10 Andreas VAnonym
  • 03.09.2014, 12:15h
  • Antwort auf #7 von reiserobby
  • Coming Out St. Petersburg IST eine seriöse Gruppe, die sich vor Ort mit großem Engagement um LGBT kümmert, während Quarteera (in Berlin) homosexuelle Russen unterstützt in Deutschland Asyl zu bekommen und hier Fuß zu fassen. Auch eine sehr gute Sache, aber nicht so hilfreich, die Lage in Russland für all die Menschen zu verbessern, die nicht ausreisen können oder wollen.

    Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung hat in der Vergangenheit bereits dazu aufgerufen, für Coming Out St. Petersburg zu spenden:
    www.hirschfeld-eddy-stiftung.de/index.php?id=281
    und Aktivisten der Gruppe waren auch schon Gäste des LSVD:
    www.lsvd-blog.de/?p=8415

    Nikolai Aleksejew hat überhaupt nichts mit dieser Gruppe zu tun (er organisiert den Moskauer CSD) und er ist mir auch völlig egal. Die homophobe Attacke auf ihn ist nur eine deutliche Erinnerung daran, dass die Homosexuellen, Bi- und Transsexuellen in Russland unsere Unterstützung brauchen. Es geht um die Sache, nicht irgendwelche Einzelpersonen. Daher hier noch mal die Spenden-Info:
    www.comingoutspb.ru/en/en-donations
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