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  • 02.09.2014           26      Teilen:   |

Hass auf Conchita

Homophobe Wahlwerbung in Russland


Szene aus dem Kurzvideo, in dem vor der Ausbreitung von CSDs gewarnt wird


Mit Stimmungsmache gegen Homosexuelle werben putintreue Politiker in Russland um Wähler.

In Russland weiß Wladimir Putin bekanntlich, die Abneigung großer Teiler der Bevölkerung gegenüber Homosexuellen zu nutzen, Stichwort Homo-"Propaganda"-Gesetz. Dass es seine Parteisoldaten dem Staatschef nachmachen, ist nicht verwunderlich: Im Internet ist kürzlich ein nur sechssekündiges Video aufgetaucht, in dem zwei Stadträte der Putin-Partei "Einiges Russland" um Stimmen bei der Kommunalwahl in Murmansk Mitte September werben.

Es wird cartoonhaft gezeigt, wie ein Mann unter dem Banner mit der Aufschrift "Es wird eine Parade geben" agitiert und ihm eine Reihe von Conchita-Wurst-Doppelgängern zuhören – ein klarer Verweis auf die öffentliche Debatte über CSD-Verbote in Russland. Danach kommen die beiden Kandidaten Oleg Gus und Almas Gismejew ins Bild und versprechen, gegen "Schwätzer und Schwule" vorzugehen.

Hier ist das Video:



Die Wahlkommission ermittelt laut russischen Medienberichten wegen Beschwerden gegen die Kandidaten. Es sei aber noch nicht einmal klar, ob diese Politiker für das Video verantwortlich sind. (dk)

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 26 Kommentare | FB-Debatte
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Tags: russland, conchita wurst, murmansk, einiges russland, wladimir putin
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Reaktionen zu "Homophobe Wahlwerbung in Russland"


 26 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
02.09.2014
11:31:01


(+7, 15 Votes)

Von Nico


Alle Faschisten brauchen eine Minderheit, gegen die sie hetzen können, um so ihre Anhänger auf Linie zu bringen.

In Russland wird das wie in jeder Diktatur gemacht. Dabei gehen die über Leichen...


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#2
02.09.2014
13:22:43
Via Handy


(+6, 10 Votes)

Von Baer2014


Es wird immer geschmackloser und erinnert mich an das Schüren von Pogromen.

Man nimmt den schwulen Männern dort nahezu alle Möglichkeiten auch nur eine versteckte Subkultur aufzubauen.

Ich hatte Anfang des Jahres auf GR einen Mann aus einer Stadt im Osten Russlands kennengelernt, 1,2 Millionen EinwohnerUND NICHT MAL EINE EINZIGE GAY-BAR berichtete er mir.

Ich war vier Monate lang in eMail Kontakt mit ihm und hatte vor, ihn diesen Winter zu besuchen. In seiner letzten Mail sagte er mir, es sei ihm zu gefährlich, mit mir in Kontakt zu bleiben da er Internetüberwachung befürchtet. Er hat seinen GR und eMail Account gelöscht.

"Danke" Vladimir P. - ich hoffe Du hast selbst genug Sex in deinem Schrank.


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#3
02.09.2014
16:58:34


(+3, 7 Votes)

Von Robby69
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Da kommt einem das Kotzen!


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#4
02.09.2014
17:57:19


(-1, 9 Votes)

Von Hugo


Nicht nur putin sondern auch die russen als Volk sind für mich als Menschen untragbar geworden.
Mag sein, das viele russen gegen putin und für Freiheit sind, leider ist das eine Minderheit.


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#5
02.09.2014
20:56:21
Via Handy


(+5, 7 Votes)

Von Baer2014
Antwort zu Kommentar #4 von Hugo


#Hugo

Vermute mal, daß 15-20% der russischen Bevölkerung tolerant sind und der ganze riesige Rest einen an der Waffel hat.

Es wird mal Zeit, daß sich ein richtig Prominenter (am besten ein Armee-General) ins Flugzeug setzt und dann im Westen Asyl beantragt und da sein öffentliches Coming Out hat.

Das würde dem homophoben System dort einen gewaltigen Schlag versetzen, vielleicht wachen die dann auf und sehen ein, daß sie das Gesetz wieder aufheben müssen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.


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#6
03.09.2014
01:57:17


(+4, 14 Votes)

Von der Almdudlerin
Antwort zu Kommentar #1 von Nico


Da hast Du gut recht.

Neue Nato-Karten beweisen: Der Russe steht vor der Tür!

Bild-Link:
russland-will-krieg-us-basen-qpress.jpg


Nun wollen die Barbaren auch noch das Fernmeldegeheimnis brechen:

"Putin soll Barroso gesagt haben, wenn er wolle, könne er Kiew binnen zwei Wochen einnehmen. Um Missverständnisse auszuräumen, sei Russland bereit, den Inhalt des Gesprächs zu veröffentlichen, sofern Barroso nicht binnen zwei Tagen erkläre, damit nicht einverstanden zu sein, schrieb Tschichow in dem Brief. Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow hatte zuvor gesagt, ob diese Worte gefallen sind oder nicht, glaube er, dass das Zitate aus dem Zusammenhang gerissen worden sei und eine andere Bedeutung hatte."

Link zu www.tt.com

Vorbildlich und anständig: Damit die NSA entlastet wird, versenden sie einen Offenen Brief.
"Die "Veteran Intelligence Professionals for Sanity" (VIPS) fordern die deutsche Bundeskanzlerin auf, beim kommenden NATO-Treffen harte Fragen zu stellen"

Link zu www.heise.de


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#7
03.09.2014
08:45:52


(+4, 4 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


"Werbung" mit hohem Brechreizfaktor!


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#8
06.09.2014
00:24:18


(+5, 9 Votes)

Von dem Jodler
Antwort zu Kommentar #6 von der Almdudlerin


Professor Joachim Krause, Direktor des Instituts für Sicherheit an der Universität Kiel, vertritt im ARD die Ansicht, die USA sollten die Städte in der Ostukraine jetzt aus der Luft bombardieren so wie man das ja schließlich auch im Nordirak mache.

Wörtliches Zitat des Sicherheitsexperten: Es geht nicht um die Zerstörung dieser Städte, es geht um die Zerstörung dieser Soldaten.

Ab Minute 14:32 im folgenden Video.

Link zu www.daserste.de


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#9
06.09.2014
20:35:25


(+4, 10 Votes)
 
#10
06.09.2014
22:51:21


(+8, 14 Votes)

Von homo-feinden
Antwort zu Kommentar #8 von dem Jodler


Es steht außer Frage, dass solche Rüstungsvorhaben nur durch heftige soziale Angriffe auf die arbeitende Bevölkerung finanziert werden können.

Link zu www.wsws.org


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