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Professor Walter Williams kämpft für den Kapitalismus und gegen Minderheitenpolitik

Wirtschaftswissenschaftler Walter Williams schlägt vor, von Homosexuellen höhere Versicherungsbeiträge zu verlangen, weil sie wie Raucher oder dicke Menschen ein ungesundes Leben wählten.

Professor Walter Williams von der staatlichen George Mason University in Virginia wirbt seit Jahrzehnten für die freie Marktwirtschaft und sieht den Staat als seinen Hauptgegner an. Doch jetzt hat er ein neues Feindbild entdeckt: Auf der konservativen Meinungsseite "World Net Daily" schimpft der 78-Jährige gegen Homosexuelle und fordert, dass Schwule und Lesben wegen ihrer sexuellen Orientierung höhere Beiträge für Kranken- und Lebensversicherungen zahlen sollten. Der Wirtschaftswissenschaftler geht davon aus, dass sich Schwule und Lesben ihren homosexuellen "Lebensstil" selbst aussuchten und damit wie Raucher oder adipöse Menschen selbst schuld seien, dass ihre Lebenserwartung sinkt.

Er zitiert dabei eine jahrzehntealte Studie, die besagt, dass schwule Männer im Schnitt acht bis 20 Jahre kürzer lebten. Diese Studie war durchgeführt worden, als Aids in der Schwulencommunity wütete. "Durch diesen Lebensstil wird die Lebenserwartung mehr verkürzt als durch Fettleibigkeit und Tabakkonsum", so Williams. Versicherungsgesellschaften würden Nichtraucher und gesunde Menschen mit niedrigeren Beiträgen für ihren Lebensstil belohnen, "aber man hört nichts von Versicherungsgesellschaften, die niedrigere Beiträge für heterosexuelle Männer anbieten", so Williams.

Angebliche Machtfülle von Homosexuellen

Der Professor warf LGBT-Aktivisten auch vor, Studien zu kürzerer Lebenserwartung unterdrücken zu wollen. Homosexuelle hätten "viel mehr politische Macht und Mitgefühl als Raucher und Fettleibige".

Viele Studien haben tatsächlich eine kürzere Lebenserwartung für Homosexuelle nachgewiesen ebenso wie eine erhöhte Selbstmordrate. Untersuchungen wiesen aber auch nach, dass dies insbesondere auf gesellschaftliche Homophobie zurückzuführen ist (queer.de berichtete).

Williams gilt als einer der konservativsten Professoren in den USA und vertritt seine Positionen in einschlägigen Medien. So tritt er immer wieder als Gast-Moderator der Radiosendung von Rush Limbaugh auf, einem erzkonservativen Kommentator, der unter anderem Feministinnen für schrumpfende Penisgrößen verantwortlich macht (queer.de berichtete). Seine Sendung ist mit Einschaltquoten von wöchentlich 15 Millionen Hörern erfolgreichste Radioshow der USA und machte Limbaugh zum Multimillionär.

Auch bei anderen Themen hat Williams eigenwillige Positionen: So will er erreichen, dass arme Menschen ihre Organe verkaufen dürfen, um ihren Unterhalt zu bezahlen. Außerdem kritisierte er Präsident Abraham Lincoln, weil er im 19. Jahrhundert illegal den Bürgerkrieg angefangen habe – Williams erklärte, dass Lincoln rechtlich den Sklavenstaaten die Unabhängigkeit hätte gewähren müssen.

Bei der Präsidentschaftswahl 2008 unterstützte er den libertären Kandidaten Ron Paul, der ebenfalls aus seiner Abneigung gegenüber Homosexuellen keinen Hehl macht. (dk)



#1 goddamn liberalAnonym
  • 03.09.2014, 16:25h
  • "Außerdem kritisierte er Präsident Abraham Lincoln, weil er im 19. Jahrhundert illegal den Bürgerkrieg angefangen habe Williams erklärte, dass Lincoln rechtlich den Sklavenstaaten die Unabhängigkeit hätte gewähren müssen."

    Da kommt es raus.

    Schade, wenn Pychopathen ihren Minderheitenstatus innerlich nicht akzeptieren können, und ihre Identifikation mit dem Angreifer zur Wissenchaft hochjubeln.

    Das gibt es nicht nur bei Afro-Amerikanern.

    Sondern auch bei unsereinem.

    Viel mehr.
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#2 Lana Del GayAnonym
#3 TheDadProfil
  • 03.09.2014, 16:58hHannover
  • Antwort auf #1 von goddamn liberal
  • Minderheitenstatus ?

    Ob der Morgens in den Spiegel kuckt und einen dunkelhäutigen Emporkömmling sieht ?

    Wahrscheinlich nimmt er sich in seiner privelegierten Stellung als Professor nur als gut gebäunt aus dem Urlaub kommend wahr..

    Vielleicht weiß er gar nicht das African-American´s eine höhere Suizidrate haben, im Schnitt 10 Jahre weniger leben als Weiße, weniger verdienen, die meisten Bürger stellen die nicht Kranken-und Rentenversichert sind, die meisten Arbeitslosen stellen, die schlechteren jobs haben, ein 10 mal höheres Rissiko haben in den Knast zu kommen, und ein 5 mal höheres die Todesstrafe zu erhalten..

    Und alles nur wegen der Hautfarbe..
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#4 jhgkAnonym
  • 03.09.2014, 17:17h
  • Und ich schlage vor heterosexuellen die AO-SEX betreiben , eine höhere Vesicherungsprämie zahlen zu lassen. Hat der Herr sich mal mit den weltweit niedrigen HIV-Testzahlen und hohen Dunkelziffer bei Heterosexuellen beschäftigt oder wird da etwas ein Auge zugedrückt oder gar absichtlich übersehen? Was ist mit AO-Sex Herr Professor? Bei den Homos immer schimpfen , aber bei Heten ,nur weil die Hete sind ,bei jeder Schandtat ein Auge zudrücken läuft nicht mehr!
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#5 NicoAnonym
  • 03.09.2014, 17:17h
  • Ich fände es ja sinnvoll, wenn dumme Menschen mehr Steuern zahlen müssten, wegen der Schäden, die sie so anrichten.
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#6 Julian SAnonym
  • 03.09.2014, 17:39h
  • Man sollte eigentlich meinen, dass Professoren intelligenter sind, aber hier spricht wohl eher der persönliche Wahn statt wissenschaftliche Fakten.

    Der entscheidende Unterschied ist der:
    Raucher schaden per se ihrer Gesundheit - das ist Bedingung des Rauchens.

    Aber bei Homosexuellen besteht keinerlei erhöhtes Risiko. Höchstens wenn sie sehr promiskuitiv leben und sich dabei nicht schützen. Das betrifft Heteros, die so leben aber genauso.

    Wenn man also schon sowas fordert, dann dürfte man das nicht an der sexuellen Orientierung festmachen, sondern am Lebensstil. Will der also demnächst auch noch die Betten der Menschen überwachen? Dann müsste er das aber auch bei Heteros.
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#7 HugoAnonym
#8 TimonAnonym
  • 03.09.2014, 18:12h
  • Es gibt Heteros, die deutlich ungesünder leben als Schwule.

    Letztendlich ist es totaler Schwachsinn, die Gesundheit von der sexuellen Orientierung abhängig zu machen. Und daraus dann auch noch höhere Zahlungen abzuleiten.

    Da will jemand seinen persönlichen Hass mit pseudowissenschaftlichen Argumenten als angeblich wissenschaftlich-neutral verkaufen.
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#9 daVinci6667
  • 03.09.2014, 18:25h

  • "Wirtschaftswissenschaftler Walter Williams schlägt vor, von Homosexuellen höhere Versicherungsbeiträge zu verlangen, weil sie wie Raucher oder dicke Menschen ein ungesundes Leben wählten."

    Der Herr Professor kann nicht differenzieren und schürt Vorurteile.

    Bei solch haarsträubenden Exemplaren braucht es keine Erklärungen mehr, warum die "Eliten" aus Dummheit die Wirtschaft regelmässig an die Wand fahren und warum Akademiker heute einen immer schlechteren Ruf geniessen.

    Bestimmt ist dieser erzkonservative "Professor" auch noch religiös. Steht nicht im Text, ist aber sehr anzunehmen.

    Ausbildung allein hilft eben nicht vor Einbildung und Blödheit.
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#10 Robby69Ehemaliges Profil
  • 03.09.2014, 18:25h
  • Ach ja, Williams?! Na bei Ihnen hilft nur noch eine Ross-Kur: Ab in die Klappse! Sie brauchen dringend eine wirksame Therapie gegen ihre Paranoia Homosexuellen gegenüber. Sonst wird das mit Ihnen noch ein böses Ende nehmen...
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