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  • 05.09.2014           28      Teilen:   |

Berlin

Förderkreis der Hirschfeld-Stiftung gegründet

Artikelbild
Der neue Förderkreis der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld: Zehn der zwölf Gründer kamen am Donnerstagabend persönlich nach Berlin (Bild: Sabine Hauf/Bundesstiftung Magnus Hirschfeld)

Ein elitärer Zirkel soll u.a. Spenden sammeln und Türen in die Wirtschaft öffen. Zu den Gründern gehören Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Thomas Sattelberger und Harald Christ.

Von Micha Schulze

Lesben und Schwule sind nun endgültig in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Bekannte Unternehmer, Politiker, Anwälte und sogar ein Superintendent haben am Donnerstagabend in Berlin den "Förderkreis der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld" gegründet. Zur Vorsitzenden wurde die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) gewählt.

Der Verein soll "Türen in Wirtschaft und Gesellschaft öffnen", erklärt Stiftungsvorstand Jörg Litwinschuh, der mit der 2011 von der schwarz-gelben Bundesregierung errichteten Einrichtung selbst bereits einige verschlossene Tore aufgesperrt hat. So fand die Gründungsversammlung des Förderkreises direkt vor dem Charity-Dinner im Berliner Hotel Grand Hyatt statt, für das rund 180 Gäste jeweils stolze 250 Euro Eintritt zahlten. Die Erlöse kommen den Stiftungsprojekten "Fußball für Vielfalt" und "Archiv der anderen Erinnerungen" zu Gute (ein Bericht vom Benefiz-Event folgt im Laufe des Tages).

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Auch taz-Chefredakteurin und CDU-Staatssekretär dabei

Zu den zwölf Gründungsmitgliedern des Förderkreises gehören neben der FDP-Politikerin Leutheusser-Schnarrenberger der Ex-Telekom-Vorstand Thomas Sattelberger, taz-Chefredakteurin Ines Pohl, der Berliner Justizstaatssekretär Alexander Straßmeir (CDU), Superintendent Dr. Bertold Höcker vom Evangelischen Kirchenkreis Berlin-Stadtmitte, die Anwälte Seyran Ateş und Torsten F. Barthel, die Unternehmer Samuel van Oostrom und Matthias Woestmann sowie die Geschäftsführerin der LAG Lesben in NRW, Gabriele Bischoff. Als Privatpersonen sind auch die beiden Banker Harald Christ und Jean-Pierre Sorichilli dabei – Christ hat den stellvertretenden Vorsitz des Förderkreises übernommen, Sorichillis VP Bank ist mit 70.000 Euro der bislang größte private Förderer der Bundesstiftung.

Der Verein sieht sich laut Satzung in erster Linie als Unterstützer der Hirschfeld-Stiftung. So soll er u.a. Spenden und weitere Drittmittel einsammeln, die finanzielle Ausstattung der verschiedenen Projekte erhöhen sowie die Stiftung bei großen Veranstaltungen unterstützen. Ziel ist darüber hinaus die "Förderung des fachlichen Austauschs und der Begegnung zwischen Wissenschaftlern, Bildungsexperten, Persönlichkeiten der Wirtschaft, der Kultur, des Sports, der Gesellschaft und ihrer Verbände, der Medien und der politischen Praxis, um der Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, Transgender und Inter*-Personen (kurz: LSBTI*) in Deutschland entgegenzuwirken".

Die Förderkreis-Idee hatte Jörg Litwinschuh bereits 2012 in das Kuratorium eingebracht. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger griff die Idee nach ihrem Ausscheiden aus der Bundespolitik auf und ging das Vereinsprojekt in Absprache mit der Stiftung an. Thomas Sattelberger stieß als tatkräftiger Unterstützer rasch dazu. "Ein Förderkreis kann unserer Stiftung weit mehr als finanzielle Impulse geben", freute sich Litwinschuh gegenüber queer.de. "Einflussreiche engagierte Menschen aus Justiz, Politik, Wirtschaft, Medien und Verwaltung, die den Wert einer vielfältigen Gesellschaft erkannt haben und dies aktiv fördern, können ein großer Gewinn für unsere Zweckverwirklichung und Verankerung in der Mehrheitsgesellschaft sein."

Allerdings kann nicht jeder x-beliebige Mensch dem neuen Verein beitreten. Mitglied kann laut Satzung nur werden, wer vom Vorstand eine offizielle Einladung erhält. Die bisherigen Mitglieder können dem Vorstand dafür unverbindliche Empfehlungen aussprechen. Warum so elitär? Um viel Geld für die Stiftung zu sammeln, brauche es einflussreiche sowie vermögende Personen, argumentieren die Gründer.

Auch die Sorgen von Schwulen- und Lesbenorganisationen, die von einer solch großen finanziellen Unterstützung für ihre politische Arbeit nur träumen können, versucht der Förderkreis zu zerstreuen. "Er wird der gesamten Community nutzen, denn die Stiftung kann künftig mehr ausschütten", erklärte einer der Initiatoren gegenüber queer.de. Außerdem würden weitere Türen in Wirtschaft und Gesellschaft aufgestoßen, wovon nicht nur die Hirschfeld-Stiftung profitiere.

Statements der Gründerinnen und Gründer

Warum engagieren sich Prominente aus Wirtschaft, Politik und Medien für die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld. Wir haben die Gründerinnen und Gründer nach ihrer Motivation befragt:


Sabine Leutheusser-Schnarrenberger:
"Mit der Gründung des Förderkreises der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH) wollen wir Gründerinnen und Gründer einen Beitrag gegen die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität leisten und für ihre Anerkennung und Wertschätzung werben. Unsere Ziele sind die Einbindung gesellschaftlicher Akteure und die Stärkung der finanziellen Handlungsmöglichkeiten der BMH, deren Gründung ich als frühere Bundesjustizministerin initiiert habe. Immer noch gibt es Vorurteile, Unkenntnis, Ablehnung bis hin zu Verachtung und Diffamierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender-Menschen, Trans- und Intersexuellen (LSBTTI*). Menschen Mut machen, die sich wegen ihrer sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität ausgegrenzt fühlen – das soll mit gezielten BMH-Projekten in verschiedenen Bereichen wie der Wirtschaft, des Sports, der Gesundheitsversorgung durch den Förderverein unterstützt werden."


Ines Pohl:
"Als Chefredakteurin der taz weiß ich, wie wichtig es ist, gerade Projekte, die nicht die unmittelbaren Interessen der Mehrheitsgesellschaft verfolgen, von vielen Schultern tragen zu lassen. Und als Journalistin weiß ich, dass Wissen Macht ist. Deshalb unterstütze ich den Förderkreis. Denn er wird dabei helfen, durch fundierte, wissenschaftliche Arbeiten und deren Veröffentlichung Vorurteile abzubauen und dazu beitragen, unsere Gesellschaft weiter zu liberalisieren und zu modernisieren."


Seyran Ateş:
"Es ist mir eine besondere Ehre, im Förderkreis der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld mitarbeiten zu können. Der Satzungszweck der Stiftung entspricht vollkommen meinem politischen Verständnis und Wirken. Die Ausgrenzung, Diskriminierung und Verfolgung von Schwulen und Lesben und anderer sexueller Identitäten ist bedauerlicherweise noch weltweit eine bittere Realität. Sicher haben wir in Deutschland verhältnismäßig gute Verhältnisse geschaffen. Aber, es gibt noch sehr viel zu tun. Vor allem unter Menschen mit einem sogenannten muslimischen Migrationshintergrund zeigt sich eine große Ablehnung von Homosexualität und anderer sexueller Identitäten. Unter anderem in diesem Bereich will ich gerne meine Erfahrungen in den Förderkreis einbringen, aber natürlich auch grundsätzlich mich an Überlegungen beteiligen, wie Homophobie insgesamt zu bekämpfen und das Andenken an Magnus Hirschfeld und seine Arbeit zu bewahren ist."


Torsten Barthel:
"Die Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte zeigen, dass die Gleichberechtigung der Homosexuellen und die noch nicht ausreichend erfolgte gesellschaftliche Wahrnehmung und Gleichstellung von Transgender und intergeschlechtlichen Menschen erst durch die Gewährung gleicher gesetzlicher Rechte vorangebracht werden kann. Daher müssen sich Staat und Zivilgesellschaft auch der Geschichte der Verfolgung und Repression von LSBTI* in den vergangenen 150 Jahren stellen – und die Forschung sowie die notwendigen Bildungsmaßnahmen verstärken. Aus diesen Gründen unterstütze ich gerne im Förderkreis der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld die Sichtbarkeit und Emanzipation von LSBTI* in Verwaltung, Justizwesen, Forschung und Bildung."


Thomas Sattelberger:
"Die Gründung des Förderkreises setzt ein weiteres, wichtiges Zeichen für ein offenes, chancenfaires Deutschland. Schon zu meiner aktiven Managerzeit habe ich Wertschätzung von Vielfalt zu einem Kernthema der Personalstrategie gemacht und u.a. engagiert die Schirmherrschaft des queerbeet-Netzwerks des Telekom-Konzerns übernommen. Mit großer Freude führe ich diese Arbeit jetzt für die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld fort."


Gabriele Bischoff:
"Seit über 20 Jahren engagierte ich mich haupt- und ehrenamtlich in unterschiedlichen Bereichen für Gleichberechtigung und Chancengleichheit. Diskriminierungserfahrungen werden heute selbstverständlich thematisiert, weil wir Lesben zusammen mit Schwulen und Feministinnen unterschiedlicher Herkunft gegen deren Tabuisierung gekämpft haben. Damit es kein Rollback gibt, will ich mich zukünftig auch im Förderkreis der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld einsetzen."


Alexander Straßmeir:
"Auch wenn schon viel erreicht wurde auf dem Weg zur Gleichberechtigung von Schwulen, Lesben und Transsexuellen: Benachteiligung und Diskriminierung gibt es immer noch – auch bei uns in Deutschland. Häufig fällt der Gesellschaft nicht auf, wenn etwa Homosexuelle wegen ihrer sexuellen Orientierung benachteiligt oder sogar Opfer von Straftaten werden. Ebenso muss das Unrecht, das in der Bundesrepublik und der DDR gegenüber den nach § 175 Strafgesetzbuch verurteilten Männern begangen wurde, aufgearbeitet werden. Diesen Männern schuldet der Staat die Rehabilitierung, das bedeutet vor allem die Aufhebung der damaligen Urteile. Das ist auch eines der Ziele, das sich die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld gesteckt hat. Daher unterstütze ich sie sehr gerne mit meiner Mitgliedschaft im Förderkreis."


Harald Christ:
"Chancengleichheit für alle in den verschiedensten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Bereichen ist meine Maxime, die mir persönlich sehr wichtig ist. Seit vielen Jahren engagiere ich mich persönlich für Gleichberechtigung und Toleranz in unserer Gesellschaft. Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld verfolgt diese Ziele besonders für homosexuelle Frauen und Männer in Deutschland. Mit meinem Engagement im Förderkreis unterstütze ich darin sehr gerne die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld."


Jean-Pierre Sorichilli:
"Für mich ist es wichtig, dass sich nicht 'nur' Politik und Gesellschaft für die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld einsetzten, sondern jede und jeder von uns Managern auch in seinem beruflichen Umfeld aktiv dafür wirbt, dass sich ihre Unternehmen und Banken stärker als bisher für Diversity engagieren und Bildungs- sowie Forschungs-Projekte mitfinanzieren."


Matthias Woestmann:
"Die Gründung der Magnus Hirschfeld Stiftung durch das BMJ war für mich ein wichtiger Schritt der Politik auf dem Weg zur rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung alternativer Lebensweisen. Aber ich möchte mich nicht auf den Staat verlassen, sondern halte bürgerschaftliches Engagement für einen Erfolg der Stiftung entscheidend. Deshalb bin ich gerne dabei. Unter den Projekten der Stiftung fasziniert mich insbesondere die Aufarbeitung der Geschichte der Homosexuellen im Dritten Reich nach dem Vorbild von Spielbergs Shoah-Foundation."


Dr. Bertold Höcker:
"Aufgrund meines christlichen Menschenbildes setze ich mich für gesellschaftliche Vielfalt und Respekt ein. Das Engagement zur Unterstützung der Bundesstiftung ist dessen Ausdruckshaltung."






Links zum Thema:
» Homepage der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld
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Tags: bundesstiftung magnus hirschfeld, förderanträge, projektförderung, jörg litwinschuh, förderkreis, sabine leutheusser-schnarrenberger
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Reaktionen zu "Förderkreis der Hirschfeld-Stiftung gegründet"


 28 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
05.09.2014
10:49:07


(+10, 12 Votes)

Von sperling


irgendwie bleibe ich gerade an dem seltsamen wort "mehrheitsgesellschaft" hängen, das auch ines pohl verwendet. welche seltsamen gesellschaftsvorstellungen stecken dahinter? welche machtzuschreibungen und welche ausgrenzungen impliziert dieses wort als selbstverständlich bzw. natürlich?

ideen dazu?


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#2
05.09.2014
11:27:37


(+4, 4 Votes)

Von sanscapote
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Aus dem Ausland kenne ich den "elitären Zirkel" zu wenig.

Ich hoffe dass dieser Foerderkreis mehr als nur eine Alibifunktion wahrnehmen wird.

Umfassender und gerechter ist endlich die Gleichstellung in saemtlichen Bereichen, wie es das GG ausdrueckt.


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#3
05.09.2014
14:20:31


(+9, 13 Votes)

Von völklinger greis
Antwort zu Kommentar #1 von sperling


elitenhaltig, elitenkonsens, wohnzimmerkreis,....

Link:
de.wikipedia.org/wiki/Hintergrundkreis


"Und als Journalistin weiß ich, dass Wissen Macht ist. Deshalb unterstütze ich den Förderkreis."

Die USA werden von 200 Familien regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben.

Link:
de.wikipedia.org/wiki/Atlantik-Br%C3%BCcke


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#4
05.09.2014
15:03:07


(+10, 12 Votes)

Von vorteilswelt


dienstleistung : feigenblatt


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#5
05.09.2014
15:20:41


(+7, 9 Votes)

Von dem Siegessäule


Es wächst zusammen, was zusammen gehört...

Unkraut

Link zu www.nollendorfblog.de

Link zu www.nollendorfblog.de


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#6
05.09.2014
15:43:35


(+7, 9 Votes)

Von fachärztlich
Antwort zu Kommentar #3 von völklinger greis


Pohlarisierung


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#7
05.09.2014
16:03:35


(+4, 8 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von sperling


""..Projekte, die nicht die unmittelbaren Interessen der Mehrheitsgesellschaft verfolgen, von vielen Schultern tragen zu lassen.""..

Der Satz bereitet mir wenig Probleme, denn richtig gelesen kommt dabei ein Wort heraus :
Minderheitenschutz..

Mir bereitet der KraVoZu Dr. Bertold Höcker viel mehr Probleme :

""Der Superintendent besucht Kirchengemeinden und einzelne Einrichtungen vor Ort (Visitationen) und sorgt zusammen mit dem Kreiskirchenrat für die Erfüllung und Förderung der kirchlichen Aufgaben.""..

Link zu www.kkbs.de

""Bertold Höcker wurde 1958 geboren und stammt aus Kiel. Nach Theologie-, Kirchenmusik- und Psychologie-Studium mit anschließender Promotion..""..

""Dr.Bertold Höcker :
Ausbildung und Studium:
Diplom-Psychologe, Dr. theol., Systemischer Psychologe""..
""Kompetenzschwerpunkte:
Coaching für Spitzenführungskräfte
Profilentwicklung
Organisationsspezialist""..

Link zu www.best-patterns.com

""Als Systemische Therapie (auch: Systemische Familientherapie) wird eine psychotherapeutische Fachrichtung beschrieben, die systemische Zusammenhänge und interpersonelle Beziehungen in einer Gruppe als Grundlage für die Diagnose und Therapie von psychischen Beschwerden und interpersonellen Konflikten betrachtet""..

""Die Systemische Therapie betrachtet wechselseitige intrapsychische (kognitiv-emotive) und biologisch-somatische Prozesse sowie interpersonelle Zusammenhänge von Individuen und Gruppen als wesentliche Aspekte von Systemen.""..

Link:
de.wikipedia.org/wiki/Systemische_Therapie


Dabei geht die Systemische Familien-Therapie von dem Grundkonstrukt aus, das ein psychisch erkranktes Familienmitglied ein Stör-Faktor innerhalb der Familien-Konstruktion darstellt, und versucht dann Mittel und Wege zur "familiären Rekonstruktion" zu finden und zu gehen..

Das ist nichts anderes als die weitlich bekannte Konditionierung von Menschen, die sich von ihrer Umgebung, durch was auch immer, abheben, und sich so von einer gewünschten Familienstruktur entfernen..

Der Betroffene wird als "Symptomträger" benannt, woraufhin er zum Teil mittels Neuro-Linguistischer Programmierung (NLP) beeinflußt wird, sein "Fehlverhalten" zugunsten der Gruppe zu verändern..

Solchen Leuten traue ich genau so weit, wie ich sie werfen kann..

Meiner Meinung nach haben Kirchenleute in Gremien nur ein Ziel :
Die Beeinflussung der Ziele des Gremiums in Richtung der Religion..

Und dieser Mann ist ein entsprechend geschulter "Beeinflußer" der mit Sicherheit in kein LGBTTIQ-Projekt gehört..


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#8
05.09.2014
16:05:53


(-12, 12 Votes)

Von Wanja


Vorbildlich. Auch für Ost-Europa!
Hier einige Türen der ukrainischen Wirtschaft, die man öffnen könnte.

Link:
gigamir.net/agenda/internet/pub636799


Kann man nicht Klitschko in diesen Kreis berufen?

CSD Kiew?


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#9
05.09.2014
16:10:35


(+3, 3 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #7 von TheDad


"Die Beeinflussung der Ziele des Gremiums in Richtung der Religion.."

In unserem Kirchenstaat mit seinen Staatskirchen geht es wohl auch um die Beieinflussung der Kirchen im Sinne der staatlichen Verfassung.

Mal sehen, wer da denn wen über den Tisch zieht.

Im Zweifel der, der den längeren Arm hat.

Und wer das in Deutschland ist, ist klar.

Aber: Vielleicht kann Seyran Ate uns da weiterhelfen. Die scheint mir in diesem Gremium die Vernünftigste zu sein.


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#10
05.09.2014
16:15:57


(+12, 14 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von sperling


Nachtrag nach dem Lesen des Linkes zum Nollendorfblogg in Post Nr.#5..

Wenn ich mir solche Leute wie Dr.Höcker ins Boot hole, dann könnte ich hier auch sämtliche Artikel über die Kirchen von Oliver44 schreiben lassen..

""bleibt queer.de das einzige queere journalistische Internetangebot, das in der Lage ist, eine publizistische Grundversorgung für LGTBI* zu bieten.""..

Dem kann ich nur zustimmen !


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