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  • 05.09.2014           4      Teilen:   |

"Goldmarie – Der queere Preis für Fleiß"

Niedersachsen ehrt queeres Engagement

Artikelbild
Gleichstellungsministerin Cornelia Rundt würdigt den Einsatz für LGBT-Rechte (Bild: Niedersächisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung)

Erstmals wird in dem Bundesland mit Unterstützung der Landesregierung der ehrenamtliche Einsatz für sexuelle Minderheiten geehrt. Die ersten Preisträger sind die Aktivisten Anni Heger und Christian Hoppe.

Die niedersächsische Gleichstellungsministerin Cornelia Rundt (SPD) hat am Freitag die Auszeichnung "Goldmarie – Der queere Preis für Fleiß" vorgestellt. Damit soll ehrenamtliches schwules und lesbisches Engagement gewürdigt werden. Dazu hat Rundt rund 100 engagierte Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans- und Intergeschlechtliche ins Gästehaus der Landesregierung eingeladen.

Aus 14 Kandidatinnen und Kandidaten haben zwei Jurys die beiden Preisträger ausgewählt. Anni Heger ist die erste Frau, die sich über die "Goldmarie" freuen darf. Sie ist Sängerin, Schauspielerin, Regisseurin, Tänzerin und Moderatorin. Daneben steckt sie ihre Zeit und ihr Talent in die Christopher Street Days im Norden. Darüber hinaus hat sie ehrenamtlich die Pressearbeit für den CSD Nordwest und 2013 auch für den Dachverein CSD Nord übernommen.

Männlicher Preisträger ist Christian Hoppe, der 2002 den "Wolfsburger Kreis" mitbegründet hat. Er organisiert seitdem vielfältige Treffen für Interessierte und bietet Beratung und Beistand am und außerhalb des Arbeitsplatzes bei Problemen an. Seine Schwerpunkte sind Coming-out und Mobbing. Seit 2004 engagiert er sich beim "Sommerlochfestival" des CSD Braunschweig und organisiert seit 2008 den "Warmen Winter", den "kleinen Bruder" des Sommerlochfestivals. Daneben arbeitet er ehrenamtlich mit beim CSD Nord und der CSD-Nord-Kooperation.

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Rundt würdigt "beharrliches ehrenamtliches Engagement"

"Es ist wahrhaft an der Zeit, queeres Engagement zu ehren", erklärte Ministerin Rundt. "Die Niedersächsische Landesregierung tritt nachhaltig für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in einem weltoffenen, toleranten und modernen Niedersachsen ein", so Rundt. "Wir werden das beharrliche ehrenamtliche Engagement, für das die heutige Preisträgerin und der heutige Preisträger stellvertretend stehen, mit Kampagnen verstärken."

Ideengeber des Preises "Goldmarie – Der queere Preis für Fleiß" sind das Queere Netzwerk Niedersachsen (QNN) und "SVeN – Schwule Vielfalt erregt Niedersachsen", das Präventionsnetzwerk der niedersächsischen Aidshilfen. "Für Lesben und Schwule, trans- und intergeschlechtliche Menschen ist 2014 in Niedersachsen ein Jahr des Aufbruchs", erklärte QNN-Geschäftsführerin Dr. Kirsten Plötz. "Wir wollen, dass die Vielfalt geschlechtlicher und sexueller Orientierungen in Niedersachsen eine Heimat hat. Heimat sind dabei ganz konkret auch die Angebote für Lesben und Schwule. Darum ehren wir die Menschen, die diese Angebote schaffen, mit der 'Goldmarie'". (pm/cw)

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Tags: niedersachsen, cornelia rundt, anni heger, christoph hoppe, goldmarie
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Reaktionen zu "Niedersachsen ehrt queeres Engagement"


 4 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
05.09.2014
17:23:44


(+3, 3 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Glückwunsch an die Preisträger!


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#2
05.09.2014
20:13:12


(+2, 4 Votes)

Von Hugo


"SVeN Schwule Vielfalt erregt Niedersachsen" Endlich mal ein Motto, das viele anspricht und nicht so verschämt rüberkommt. Da bekommt man richtig Lust mitzumachen.

Niedersachsen setzt eben mehr auf eine breite als auf tiefe Wirkung, vielleicht die bessere Strategie.


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#3
06.09.2014
12:46:19


(+3, 5 Votes)

Von Mariposa
Antwort zu Kommentar #2 von Hugo


Da kann man doch ausnahmsweise mal die SPD loben - wenigstens tut sich auf Länderebene so einiges.


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#4
07.09.2014
14:57:37


(0, 2 Votes)

Von maja


"Goldmarie" klingt ziemlich bescheuert für einen Preis. Den Preisträgerinnen hätte, ökologisch korrekt, "Grüne Gurke" bestimmt besser gefallen.


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