Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?2224

Hamburg Hamburger Wissenschaftler haben nach eigenen Angaben einen neuen Wirkstoff zur Unterdrückung des Aids-Erregers HIV entdeckt. Gemeinsam mit Kollegen von der Universität Erlangen-Nürnberg und dem Münchner Unternehmen Axxima Pharmaceuticals hätten die Wissenschaftler um Ilona Hauber eine neue Möglichkeit gefunden, die Vermehrung der Viren im Körper zu hemmen. Wie im "Journal of Clinical Investigation" (Bd. 115, Nr. 1) veröffentlicht, setzt das Medikament an einem bisher nicht verwandten menschlichen Enzym an, mit der Unterdrückung der Deoxyhypusin-Synthase soll auch die Verbreitung des Virus geschwächt werden können. Neue Wege in der Aids-Bekämpfung werden dringend benötigt, da immer mehr Neuinfizierte bereits resistent gegen die bisherigen Therapien sind. (nb/pm)



#1 ibuensnetAnonym
#2 mikeAnonym
  • 05.01.2005, 11:15h
  • @ibuensnet
    Bitte selber aufwachen - oder hast du etwa nicht bemerkt, dass, verglichen mit den frühen 90er Jahren, es jetzt viel weniger AIDS-Toten unter uns Schwulen gibt?

    Die neuen Medikamente ermöglichen vielen von uns ein längeres, besseres Leben, und jeder weitere Fortschritt kann man nur begrüßen - auch wenn es sich immer um kleine Schriitte und kein atemberaubenden Durchbruch handelt.

    AIDS und HIV waren schon immer ein Tummelfeld für die verrücktesten Spinner, die nur Verschwörungen sehen können - warum weiß ich nicht, keiner verbreitet solche Theorien über zB Herpes- oder Hepatitisviren und deren Behandlung.

    Leider kamen die Verbesserungen zu spät für viele meiner Freunde, und das Leben mit HIV ist auch heute kein Höniglecken. Ich und viele anderen sind aber lebende Beweise für die leider allzuoft verschmähte Schulmedizin.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 LUTZAnonym
  • 05.01.2005, 21:05h
  • erstens, das es weniger tote unter den schwulen gibt ist eigentlich normal. da die jungen schwulen schon mehr auf safersex achten(abgesehen von den paar lebensmüden bareback-freaks)

    und unter den heten breitet es sich so extrem aus, weil in vielen schulen im aufklärungsunterricht immernoch behauptet wird, das nur schwule aids kriegen.

    mal davon abgesehen, GLAUBE KEINER STATISTIK, DIE DU NICHT SELBST GEFÄLSCHT HAST!!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 DavidAnonym
  • 05.01.2005, 23:18h
  • Abgesehen davon, wird in den Schulen in erster Linie von Schwangerschaftsverhütung und DANN Schutz vor AIDS aufgeklärt - das Kondom ist lediglich eines von mehreren Verhütungsmittel.
    Und wiederum - ich wiederhole mich zum 12312.male, wird "Homosexualkunde" bei der Aufklärung ausgeklammert!
    Homosexuellen Jugendlichen ist herzlich wenig mit der Aufklärung über Funktionen des anderen Geschlechts geholfen - nicht nur das, man muss sich in den 20ern erneut aufklären lassen, wenn man ins Coming Out kommt. Vorher bleibt man ahnungslos.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 mikeAnonym
  • 06.01.2005, 12:22h
  • @LUTZ
    Wenn ich mich vielleicht wiederhole, ist es, weil es kein wichtigeres Thema als Leben und Tod (meine und vermutlich auch deine) gibt.

    Es sind nicht bloss Statistiken (obwohl unvoreingenommen betrachtet sind diese auch überzeugend). Ich war Jahre lang in einer Selbsthilfegruppe für (fast alle schwule) HIV-Positive. Bis 1996 starben jedes Jahr 2 oder 3 an AIDS, unter den Überlebenden gibt es seitdem nur ein paar Todesfälle.

    ABER: in den letzten paar Jahren steigen wieder die Zahlen der Neuinfizierten, besonders bei Schwulen (nicht Heten!) Allein das Wissen über Safer Sex reicht nicht aus, es kommt auf die Praxis an.

    Von denjenigen, die heutzutage an AIDS erkranken, haben 80% vorher nicht von ihren HIV-Status gewusst - dh., sie konnten sich nicht vorbeugend behandeln lassen.

    FAZIT:
    - AIDS ist nach wie vor ein Problem, besonders unter schwulen Männern.
    - wer glaubt, er hätte sich infizieren können, wäre gut beraten sich testen zu lassen, um von den jetzt vorhandenen Möglichkeiten Gebrauch zu machen, bevor es zu spät wird.
  • Antworten » | Direktlink »