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  • 08.09.2014           24      Teilen:   |

Fernsehen

Das Erste dreht Komödie über Regenbogenfamilie

Artikelbild
Das erste offizielle Foto vom Set: Eine vertauschte Samenspende bringt das Leben eines lesbischen und eines schwulen Paares komplett durcheinander (Bild: Das Erste)

In Matthias Steurers Film "Vier kriegen ein Kind" bekommt ein lesbisches Paar ein Baby – doch dann melden die schwulen Samenspender Vaterrechte an.

In Hamburg inszeniert Matthias Steurer voraussichtlich noch bis Mitte September die Gesellschaftskomödie "Vier kriegen ein Kind" (Arbeitstitel) nach dem Drehbuch von Volker Krappen für Das Erste. Friederike Kempter und Christina Hecke spielen darin ein Lesbenpaar in guter Hoffnung, das aus allen Wolken fällt, als mit Marc Hosemann und Christian Näthe ein fremdes Schwulenpaar Vaterrechte auf ihren Nachwuchs anmeldet. In weiteren Rollen sind u. a. Ramona Kunze-Libnow, Hans-Heinrich Hardt und Christian Concilio zu sehen.

Die Story: Für Dozentin Neele (Christina Hecke) und Zahntechnikerin Steff (Friederike Kempter) geht ein Wunsch in Erfüllung. Doch der Traum des Hamburger Lesbenpaares von künftiger Mama-Mami-Baby-Dreisamkeit ohne lästigen Kindsvater ist nur von kurzer Dauer. Denn, wie sich überraschend herausstellt, ist der Erzeuger nicht ihr sorgsam ausgesuchter junger Samenspender, der keinerlei Ambitionen hat, als Vater in Erscheinung zu treten. Vielmehr wurde in der Praxis ihrer befreundeten Gynäkologin Gesche (Theresa Berlage) die Samenspende bei der künstlichen Befruchtung aus Versehen vertauscht.

Fortsetzung nach Anzeige


Jens und Kalle sind ganz aus dem Häuschen – Neele und Steff weniger

Und so steht unvermittelt mit Jens (Marc Hosemann) und Kalle (Christian Näthe) ein schwules Paar auf dem Plan, von dem die vertauschte Spende stammt. Makler Jens und Sportreporter Kalle hatten eigentlich vor, ein Baby zusammen mit ihrer Bekannten Dorit (Dagmar Leesch) zu zeugen. Diese jedoch war den beiden vom Kinderwunsch beseelten Männern gerade erst als Wunschmutter abgesprungen. Und so ist für Jens und Kalle die unverhoffte Vaterschaft bei Neele und Steff durchaus kein Desaster.

Allerdings wollen die Jungs keinesfalls bloß passive, sondern aktive Väterrollen spielen. Ein Alptraum für Steff und ganz besonders für die kontrollversessene Neele: Kaum vorstellbar, die beiden Männer mit ihren gänzlich anderen Lebenseinstellungen auch nur einen Finger breit in ihr Dasein zu lassen. Doch bei allen Differenzen: Es geht um ihr gemeinsames Kind! Und deshalb ist statt Gezeter und Gezerre Kooperationsbereitschaft gefragt. Als sich nach aufreibendem Hin und Her unerwartet so etwas wie ein "Vier"-Gefühl einstellt, durchkreuzt jedoch das Schicksal die Pläne und stellt beide Partnerschaften auf die Probe.

"Vier kriegen ein Kind" ist eine Produktion der Krebs & Krappen Film im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Ein Sendetermin steht noch nicht fest. (cw/ots)

Mehr zum Thema:
» Dreharbeiten für "Coming out" beginnen in Halle (22.08.2014)
» Schwul-lesbische TV-Tipps auf queer.de
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Tags: regenbogenfamilie, ard, das erste, fernsehfilm, samenspende, friederike kempter, christina hecke, marc hosemann, christian näthe, matthias steurer
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Reaktionen zu "Das Erste dreht Komödie über Regenbogenfamilie"


 24 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
08.09.2014
23:23:26


(+8, 10 Votes)

Von Thorin


17,98 monatlich für so einen Schrott...


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#2
09.09.2014
00:12:54


(+9, 13 Votes)

Von m123


Warum muss das Fernsehen lesbische und schwule Paare immer in unrealistischen Situationen und Stereotypen zeigen?


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#3
09.09.2014
00:21:14


(0, 8 Votes)

Von Homonklin44
Aus Tauroa Point (Schleswig-Holstein)
Mitglied seit 08.07.2014


Erst mal sehen, wie die das interpetieren. So ein Thema hat ja doch viel Potenzial, wenn es vernünftig verfilmt wird, und nicht die ausgetretenen Klischee-Pfade neu bereitet, die sich Hetero-Welt über Lesbisch und Schwul früher so aus den Fingern sog.

Wenn man's gesehen hat, und es war Schrott, kann man das hinterher immer noch sagen.


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#4
09.09.2014
00:25:31


(0, 12 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013


Schräge Figuren oder Klischees stören mich wenig. Mich ekelt dieser Mief öffentlich rechtlicher Vetternwirtschaft an, der bei solchen Produktionen immer mitschwingt.
Fehlt bloß noch, daß Uschis Glas oder Katja Riemann in dem Machwerk auftauchen.


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#5
09.09.2014
00:40:23


(+9, 13 Votes)

Von staatsakt
Antwort zu Kommentar #2 von m123


Weil Bürger II. Klasse Orientierung brauchen?
Role models?


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#6
09.09.2014
01:25:59


(-5, 7 Votes)

Von giliatt


*Laut kicher!
Ja, mal endlich eine Verfilmung einer wahren Geschichte und nicht immer diese prolligen Seifen-Dokus!

Ich erinnere mich genau, als wäre es heute. Unser lieber Freund Lord Illingworth erwähnte die Angelegenheit bei seinem letzten Besuch auf Hunstanton Chase. Kurz darauf verstarb er. Ob aus Freude über den glücklichen Ausgang oder aus Gram, weil seine Samenspende vertauscht worden war, ist mir entfallen. Sir Oscar, der immer mit Achtung über mich, Lady Hunstanton, berichtete, würde das aufklären können, doch ich bin mir nicht sicher, ob er geadelt wurde. Vielleicht heisst er auch bloss Mr. Wilde. Es ist mir entfallen. Lebt er noch? Sorry, I am the woman of no-importance...

Auf jeden Fall trug sich die Sache zu auf dem Anwesen meiner Cousine auf North Cothelstone in Anwesenheit unserer deutschen brandenburgischen Verwandtschaft derer von Bülow mit dem Piepmatz im Wappen, dem Pirol. L`oriot.
Mit Unbehagen hatten Lord und Lady Hesketh-Fortescue durch ihren Butler vom unschicklichen Masturbieren ihres Sohnes Meredith vor den Augen seiner Cousinen Pricilla und Gwynneth Molesworth erfahren, ohne den Hintergrund zu kennen. Der schwule Meredith hatte jedoch seine Cousinen genarrt. Sie verlangten Sperma von ihm, um die Familien von Hesketh-Fortescue und Molesworth ßu vereinen. Ihr Plan ging nicht auf, weil Meredith einen Orgasmus vortäuschte und Müller-Joghurt ins Glas füllte, was bei den Cousinen zu Scheinschwangerschaften führte.

Längst hatte Meredith Hesketh-Fortescue mit seinem greisen Onkel Lord Jasper Fetherstone (79) einen Pakt geschlossen, der verhindern sollte, dass dessen Besitz Thrumpton Castle, nach seinem Tod an die Linie Molesworth, die dort bereits Pächter war, fallen würde. Dazu benötigte der in der Szene als "Lady Thrumpton" einschlägig bekannter Lord Jasper einen Erben. Im Gegenzug zur Erbeinsetzung stellte Meredith seinem Onkel Jasper sein Sperma zur Verfügung, welches er in Nether-Addlethorpe abliefern sollte, um es der im Gut dienenden Gouvernante inseminieren zu können. Doch unterwegs bei Middle Fritham fiel bei einer Bodenwelle dem Kurier die in der Achselhöhle warmgehaltene Samenspende, die als Geschenk verpackt war, herunter...
*Fortsetzung folgt...

Mal ernsthaft gesagt: Wir brauchen keine "Ouotenschwulen" in den Fernsehsendungen.

Aber selbst Trash-Formate helfen uns dennoch, das Ziel der Gleichstellung zu erreichen, weil durch diese eine breite Masse erreicht wird, die Schwulsein dann peu a peu als normal akzeptiert. Die breite Masse hat es eigentlich schon verinnerlicht. Die Zweifler, die sagen "ja, Schwule sind auch Menschen", werden nachziehen nach und nach.

Herzliche Grüsse von Lady Hunstanton
alias
giliatt


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#7
09.09.2014
01:38:38


(+2, 6 Votes)

Von giliatt
Antwort zu Kommentar #1 von Thorin


Die mit allen Privillegien ausgestattete staatliche Inkassofirma GEZ - Gebühreneinzugszentrale - heisst doch jetzt "BEITRAGSSERVICE".

Ist das nicht toll? Endlich mal ein Service in der Servicewüste Deutschlansd!!!!

Umsonst Fernsehgucken für 17,98 Euro.

Die Schrott-Formate laufen auf den Privatsendern, die uns mit Werbeeinblendungen malträtieren und ihren hirnlosen Formaten wie Big brother etc. pp.


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#8
09.09.2014
06:06:43


(+9, 9 Votes)

Von Sveni Mausi


" durchkreuzt jedoch das Schicksal die Pläne und stellt beide Partnerschaften auf die Probe."

Der Satz macht mir Kopfschmerzen.
Ich fürchte, da gibt es dann eine Hetero-Liebesgeschichte, der "echten" Eltern, weil Kinder ja ach so sehr die Bio-Eltern verbinden.


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#9
09.09.2014
08:06:08


(-3, 7 Votes)

Von ehemaligem User LangsamLangsam
Antwort zu Kommentar #2 von m123


Erst mal abwarten. Immerhin läuft es nicht im Privat-TV und somit ist weniger Trash zu erwarten. Und Frau Wurst, Olivia Jones mit Ihrem rosa Moppelchen im Schlepp, oder irgeneine Berliner Proll-Transe, scheint ja nicht vorzukommen. Angenehm zu lesen.


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#10
09.09.2014
09:55:46


(+5, 7 Votes)

Von GeorgG


Auch das Erste ist inzwischen auf das Niveau von RTL II herab gefallen. Diese Gesellschaft verblödet zusehens.


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