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  • 04. Januar 2005, noch kein Kommentar

Die ungewöhnliche Geschichte zweier Männer im ersten Weltkrieg: Ein Deutscher und ein Russe kommen sich in einem Kellerloch näher.

Von Christian Scheuß

Der Deutsche Müller und der Russe Gromow, beide Soldaten, beide entschlossen, ihren Feind, wenn nötig, auf der Stelle kalt zu machen, sind in einem Kellerloch gefangen. Sich zu töten, macht keinen Sinn, solange sie sich nicht befreien können. Aus Feindseligkeit wächst während der zweitägigen Gefangenschaft Vertrauen und in einem schwachen Moment gibt es sogar zärtliche Berührungen. Der Roman, dessen Handlung zunächst im ersten Weltkrieg angesiedelt ist, bricht schließlich Zeitströme auf. Die Liebesgeschichte zweier Männer in wirren Zeiten wird universell. Es spielt keine Rolle, welcher Konflikt hier über ihren Köpfen ausgetragen wird. "Feindberührung" ist Klaus Berndls erster Roman, der hart zupackt und gerade deshalb nicht mehr loslässt.

Feindberührung, Klaus Berndl, 148 S., MännerschwarmSkript, 16 Euro

4. Januar 2005