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Kommentare zu:
Serbien: Deutscher LGBT-Aktivist nach Übergriff in Lebensgefahr


#42 timpa354Ehemaliges Profil
#41 Albaboy
#40 Albaboy
  • 15.09.2014, 23:30h
  • Leider stiftet die serbische Kirche Hass und Unruhe gegen alles "nicht-serbische".
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#39 Albaboy
  • 15.09.2014, 23:29h
  • Ich rate euch Reisen nach Serbien ab, Transit OK aber mehr nicht. Nicht nur als "homosexueller" ist man da Zielscheibe von radikalen Serben. Serbien ist immerhin Russlands kleiner Bruder. Passt auf EU wenn ihr euch da ins Boot versucht zu holen.

    Das sage ich nicht nur als Albaner.
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#37 Baer2014Anonym
  • 15.09.2014, 20:58h
  • Antwort auf #31 von timpa354

  • #timpa354

    Du hast natürlich recht.

    Da ich in einer solchen hypothetischen Verfassung die Minderheitenrechte und auch Abschaffung der Todesstrafe, Folter usw. ganz weit oben ansiedeln würde mit der Maßgabe, daß darüber NICHT abgestimmt wird, wären Abstimmungen darüber verboten.

    Mit einem Zusatz am Ende des Posts wäre das klarer gewesen. Sorry!

    Hatte mich über diese kommunistischen Posts aufgeregt und zu hastig geschrieben.

    Hab in meinem Bekanntenkreis ein paar Kommunisten und verrückterweise fangen die jetzt an (wo es in der Ukraine immer härter abgeht) sich verbal auf die Seite von Putin zu schlagen - noch letztes Jahr haben sie ihn verteufelt. Und da vermute ich eine versteckte Homophobie bei denen obwohl sie das mir gegenüber abstreiten. Deshalb hab ich so sauer reagiert auf diese Posts.
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#36 Robby69Ehemaliges Profil
#35 WatershedAnonym
#34 userer
  • 15.09.2014, 10:32h
  • Leider wird in dem ganzen Artikel mit keiner Silbe erwähnt, dass diese Faschisten von den Hassreden der Christen zu solchen Taten angestachelt werden.
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#33 Miguel53deProfil
  • 15.09.2014, 04:22hOttawa
  • Antwort auf #24 von Robby69
  • Wer sagt das mit dem schwulen Bruder? Mit solchen Aussagen waere ich bis zum persoenlichen coming out sehr vorsichtig.
    Andererseits erwarte ich von der Ukraine keineswegs die Beachtung von Menschenrechten. Die aktuelle Regierung ist durchweg rechts/rechtsradikal/neofaschistisch. Und Klitschko ist extrem konservativ. Und damit macht die EU gemeinsame Politik. Und die Nato geht an die russischen Grenzen. Gegen fruehere Vereinbarungen mit Russland.
    Nicht, dass ich Putin Recht gebe. EU und Nato allerdings geben ihm die Argumente direkt in die Hand. Wie praktisch fuer ihn.
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#32 timpa354Ehemaliges Profil
#31 timpa354Ehemaliges Profil
  • 14.09.2014, 23:58h
  • Antwort auf #29 von Baer2014
  • Ich stimme dir in fast allem zu, aber in einer Sache nicht. Volksabstimmungen dürfen niemals Minderheitenrechte bestimmen, denn "das Volk" ist aufhetzbar! Dies konnte man in Amerika sehr gut mitverfolgen bei der Proposition 8, welche von Cordileone dem katholischen Erzbischof angezettelt wurde, das kalifornische Volk wurde von ihm auf das übelste aufgehetzt, was schlimme Folgen für die LGBT Community hatte, deshalb Vorsicht mit Volksabstimmungen.
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#30 Baer2014Anonym
  • 14.09.2014, 21:10h
  • Antwort auf #24 von Robby69

  • #Robby69

    Guter Post von dir. 100%Zustimmung von mir.

    Vladimir Klitschko hat in der engl. Wikipedia "personal life" genau das, was viele schwule Hollywood-Schrankschwestern auch haben. Öffentliches Herumturteln mit prominenten Tussis etc. - ich halte ihn u.a. deshalb auch für schwul.
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#29 Baer2014Anonym
  • 14.09.2014, 20:56h
  • Antwort auf #18 von highgate

  • #highgate

    Ich weiß selbst, daß Karl Marx auf dem Friedhof von Highgate in London beerdigt liegt - du kannst deinen Nickname auch in Marx ändern, meine Meinung ändert sich nicht.

    Beantworte lieber mal folgende Fragen: Warum war Homosexualität von 1917 bis 1934 in der Sowjetunion straffrei und wurde dann wieder kriminalisiert???

    Warum waren/sind viele Kommunisten homophob???

    Warum wurden Schwule und Lesben von kommunistischen Parteien hofiert und benutzt und sobald Kommunisten ans Ruder kamen, verfolgt???

    Ich würde gern mit dir diskutieren aber du agitierst nur, fürchte ich.

    Was mich an Kommunisten am meisten stört: der Personenkult um Marx und Lenin, der nicht nur m.E. zu einer Pseudoreligion wurde.

    Marx hat gesagt: RELIGION IST OPIUM FÜR DAS VOLK! Und indem man Marx und Lenin zu Heilsfiguren hochstilisiert führt man das ad absurdum, man ersetzt das Opium einfach durch eine andere Droge und nennt das ganze dann noch "wissenschaftlichen" Marxismus - auf sowas falle ich nicht mehr rein.

    Nur weil der Kapitalismus derzeit so unter aller Kanone ist, wünsche ich mir bestimmt keinen dogmatischen Sozialismus als Alternative, den halte ich nämlich für genauso beschissen.

    Wie wär's mal mit was neuem:
    Ein Staat mit einer Verfassung, die alle Minderheiten schützt, (Pseudo)Religion zur strikten Privatsache macht, wirkliche Gewaltenteilung durchsetzt, ein Parlament mit imperativen Mandaten hat und Volksabstimmungen auf allen Ebenen (kommunal, regional, staatsweit) vorschreibt?

    Im Vergleich dazu sind sowohl Kapitalismus als auch Kommunismus nur versteinerte Dinosaurier.
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#28 timpa354Ehemaliges Profil
#27 RolfiAnonym
  • 14.09.2014, 20:15h

  • Extremer Homohass UND Fremdenhass.
    "Wir wollen keine Fremden in Belgrad " schrien die Täter.
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#26 FinnAnonym
  • 14.09.2014, 18:11h
  • Gut, dass die Täter geschnappt wurden.

    Ich hoffe, dass sie jetzt härtestmöglich bestraft bleiben. Und dass die Regierung endlich etwas gegen den extremen Homohass in Serbien unternimmt.

    Hoffentlich hält uns queer.de auf dem Laufenden, wie die Bestrafung aussehen wird.
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#25 Robby69Ehemaliges Profil
  • 14.09.2014, 18:03h
  • kleine Korrektur: ich meinte natürlich "DIE" homophoben Täter, nicht nur "DER" denn laut Update des Artikels waren es ja drei, die festgenommen wurden. Sorry.
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#24 Robby69Ehemaliges Profil
  • 14.09.2014, 17:53h
  • Antwort auf #9 von remember
  • Und warum wurde dann der diesjährige Kiewer CSD VON Klitschko wegen angeblicher Sicherheitsbedenken abgesagt????
    Ich habe mit einer Lesbe von 'MunichKievQueer' gesprochen - die mit anderen wegen eben diesem CSD nach Kiew gereist ist - und diese hat versucht, direkt mit Klitschko zu verhandeln. Der muss ihr - laut ihrer Aussage - ins Gesicht gesagt haben, dass er keinen Bock hat, einen Haufen Polizisten für die Sicherheit der CSD-Teilnehmer abzustellen und dass er deshalb den CSD abgesagt hat. - (Zuvor hatte es ja von rechten Homo-Hassern Drohungen gegen die potentiellen CSD-Teilnehmer gegeben, wie Du vielleicht weißt.)
    Also für MICH ist Klitschko damit unten durch - vor allem, wenn man bedenkt, dass sein eigener Bruder ja schließlich ebenfalls schwul ist. Da könnte man doch erst recht erwarten, dass sich "Bürgermeister" Klitschko für LGBTIs, ihre Rechte und den CSD einsetzt, oder?!
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#23 Robby69Ehemaliges Profil
  • 14.09.2014, 17:47h
  • Antwort auf #1 von Nico
  • Glaubst Du wirklich, dass das "nur" in Serbien passieren kann? - Bestimmt nicht. Auch hier in unserem Land werden tagtäglich Schwule von irgendwelchen verdammten Homo-Hassern beleidigt, angegriffen und zusammengeschlagen. Und da passiert oft leider überhaupt NICHTS in Punkto Aufklärung der Gewalttaten.

    Ich finde es wirklich gut, dass die Veranstalter sich demonstrativ GEGEN diese verdammten Hass-Verbrechen aussprechen und versuchen, den Täter zu fassen. - (Was sie ja inzwischen anscheinend auch geschafft haben.) Hoffentlich wird dieser homophobe Täter auch für seine Gewalttat verurteilt. - Und hoffentlich geht es dem verletzten Aktivisten bald wieder besser und er wird wieder ganz gesund.
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#22 HugoAnonym
  • 14.09.2014, 17:33h
  • Beschämend nicht nur für uns Europäer, sondern für die ganze Menschheit.
    In meinem Augen sind das einfach nur Schwerverbrecher, angestachelt von wennigen Fanatiker, einfach nur noch zum kotzen
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#21 timpa354Ehemaliges Profil
#20 myysteryAnonym
  • 14.09.2014, 13:00h
  • Erschütternd.

    Ich weiß nicht, wie viel Blödheit, Hass, Ignoranz, Intoleranz und rohe Gewalt dieser Planet noch verkraften kann.
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#19 goddamn liberalAnonym
#18 highgateAnonym
#17 AlexAnonym
  • 14.09.2014, 02:27h

  • Wir haben schon genug Homohasser-Staaten in der EU. Da brauchen wir nicht auch noch Serbien und ähnliche Staaten.
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#16 Baer2014Anonym
  • 14.09.2014, 02:06h
  • Antwort auf #14 von bildungshinweis

  • #bildungshinweis

    Du betreibst hier sozialistische/kommunistische Agitation. Als Meinungsfreiheit akzeptiere ich das und stimme dir in der Analyse sogar teilweise zu.

    Was ich allerdings ekelhaft finde: Die kommunistische Partei Rußlands KPRF hat den homophoben Gesetzen Putins in der Duma vorbehaltlos letztes Jahr zugestimmt und von den kommunistischen Schwesterparteien (auch in Deutschland) kam dazu nahezu kein Protest.

    Mir kann Rußland und der ganze Kommunismus mal den Buckel runterrutschen !!!
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#15 Baer2014Anonym
  • 14.09.2014, 01:53h
  • Antwort auf #5 von Hinnerk

  • #Hinnerk

    So sehe ich das weitestgehend auch. Als Orban in Ungarn sogar die Medien geknebelt hat kam aus Brüssel allenfalls ein laues Lüftchen als Antwort.

    Die EG bis 1990 war ein sozialdemokratisches (als Sozis diese Bezeichnung noch verdient hatten m.E.) Projekt. Spanien und Portugal wurden in den 80ern massiv mit EG-Mitteln modernisiert und auf ein wirtschaftlich höheres Niveau gebracht. Hab 1989 dort in der Grenzregion am Mittelmeer ein halbes Jahr gelebt und mit vielen Einheimischen dort geredet.

    Ab 1990 übernahmen konservative Parteien in Brüssel das Ruder und benannten das um in EU, von gleichen Lebensverhältnissen in allen Mitgliedsländern und Annäherung oder Vereinheitlichung der Rechtssysteme und Menschenrechtssituation war da immer weniger die Rede. Expansion und neue Absatzmärkte wurden zur Doktrin. Das Ergebnis sieht man heute, wie ich finde.

    Ausbaden müssen wir das alle und das schlimmste: die Sozis haben sich von ihren ursprünglichen Zielen längst verabschiedet und machen in Bezug auf die EU fast dasselbe wie die Konservativen. Allerdings muß ich sagen, daß von Sozis wenigstens noch was kommt was die Gleichstellung von sexuellen Minderheiten betrifft.

    Ich glaube, daß sich der östliche Teil der EU (Tschechische Republik und Polen ausgenommen) langfristig wieder Rußland zuwenden wird. Möglicherweise sind Putins homophobe Gesetze ja auch ein Lockmittel für diese Staaten.

    Gut finde ich das alles nicht. Der nächste EU-Kandidat wäre in dieser Logik die Ukraine. Wenn man von Brüssel aus wenigstens auf die strikte Umsetzung der Menschenrechte pochen würde hätte ich da sogar nichts dagegen.

    Aber so wie jetzt (Ukraine und Rußland beide extrem homophob) wird das alles noch schlimmer. Und anhand von Frankreich hat man ja gesehen, daß der homophobe Blödsinn teilweise schon in den westlichen Teil der EU rüberschwappt.

    Ich habe dafür keine Lösung außer, daß man sich als LGBT politisch engagieren sollte und für seine Rechte kämpfen, auch wenns gefährlich ist. Den Leuten auf dieser Konferenz in Serbien gebührt unser Respekt und ich hoffe auch, daß sich der Delegierte, der jetzt auf der Intensivstation liegt, wieder erholt und keine bleibenden Schäden zurückbehält.
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#14 bildungshinweisAnonym
  • 13.09.2014, 23:21h
  • Antwort auf #5 von Hinnerk
  • bei der "osterweiterung der eu" unter kapitalistischen bedingungen ging es noch nie um demokratie und menschenrechte, sondern um den zugriff gerade auch deutscher konzerne auf absatzmärkte und möglichst billige arbeitskräfte und die erweiterung der einflusssphäre der ton angebenden kapitalgruppen.

    und wenn irgendetwas eine reaktionäre politik in den betreffenden ländern, bis hin zu rechten und faschistischen kräften, massiv gestärkt hat, dann gerade die im zuge dieser kapitalistischen interessendurchsetzung - und nicht etwa durch die von dir postulierte, angebliche "zurückgebliebenheit" - erst erzeugte extreme soziale ungleichheit und sozoökonomische krise, die es dort zuvor so nicht gegeben hat.

    das ist es, was konservative, reaktionäre kräfte in dortige regierungen gebracht hat und weiterhin bringt - einschließlich der zur aufrechterhaltung von ausbeutung und unterdrückung üblichen instrumente der menschenfeindlichkeit, des altbekannten "teile (spalte) und herrsche"!

    fazit:

    europa muss ein projekt des gemeinsamen kampfes aller von lohn abhängigen menschen und aller unterdrückten gegen eine politik für die profitinteressen einer kleinen minderheit, ein kampf gegen die abwälzung der krise des kapitalismus mit den altbekannten instrumenten nationalismus, rassismus, sexismus, homophobie usw., für die sozialen und demokratischen rechte ALLER menschen, werden!
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#13 GeorgFalkenhagenProfil
#12 jghkAnonym
  • 13.09.2014, 21:40h
  • Jetzt berichtet man über diesen Aktivisten.Gute Besserung wünsche ich im auch,aber in Deutschland werden Homosexuelle Tag&Nacht in Schulen,auf der Arbeit, auf der Straße &Co zusammengeschlagen ...so viel kann man gar nicht berichten. In Serbien wundert das doch keinen. Viel mehr sollten sich die Deutschen mal wundern, was hier in D abgeht oder in Frankreich .
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#11 SanderAnonym
#10 Neues DeutschlandAnonym
  • 13.09.2014, 19:40h

  • Schwulenaktivist in Belgrad schwer verletzt. Grüner @Volker_Beck fordert klare Worte der Bundesregierung dasND.de/945829
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#9 rememberAnonym
  • 13.09.2014, 19:40h
  • "Seitdem wurden solche Märsche "aus Sicherheitsgründen" immer wieder verboten. "

    Vor dem Preis-Boxer und dem Schokoladen-Oligarchen wurden sie in Kiew sogar von der Polizei geschützt.
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#8 TimonAnonym
  • 13.09.2014, 19:05h

  • Die EU-Politiker und EU-Beamten sitzen so abgehoben und der Welt entrückt in ihren Elfenbeintürmen, dass sie wahrscheinlich nicht mal mitkriegen, wie die Zustimmung zur EU in allen Staaten rapide und massiv sinkt.
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#7 Tobi CologneAnonym
  • 13.09.2014, 18:56h
  • Antwort auf #5 von Hinnerk
  • Ich möchte auch nochmal daran erinnern, dass damals vor dieser riesigen Ost-Erweiterung, als 10 Staaten auf einmal aufgenommen wurden, eigentlich mal eine EU-Verfassung geplant war.

    Gerade bei Grundrechts-Themen hätte diese EU-Verfassung enorme Fortschritte (auch für GLBTI) gebracht. Und die hätte dann für die gesamte EU gegolten. Dann hätte jeder neue Staat, der in die EU will, sich überlegen können, ob er diese Verfassung anerkennt oder nicht (und dann eben nicht in die EU gehört hätte).

    Dann wäre auch die momentan zu beobachtende Putinisierung Ungarns unmöglich gewesen.

    Aber statt wenigstens bis nach der Verabschiedung der EU-Verfassung zu warten, haben die verantwortlichen Politiker in ihrem euphorischen Taumel die Ost-Erweiterung noch schnell vorher gemacht und schon ist die Verfassung gescheitert...

    Was davon geblieben ist, ist die Grundrechte-Charta, die aber offensichtlich nicht verpflichtend ist, sonst könnten nicht so viele EU-Staaten permanent dagegen verstoßen, ohne dass die EU etwas dagegen unternimmt.
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#6 reiserobbyEhemaliges Profil
#5 HinnerkAnonym
  • 13.09.2014, 18:31h
  • Vor der großen Ost-Erweiterung und den danach folgenden weiteren Erweiterungen war ich ein riesiger Fan der Idee einer Europäischen Union.

    Ich glaube, wenn mich damals jemand gefragt hätte, ob man die Nationalstaaten aufgeben sollte, hätte ich sofort Ja gesagt. Ich war wirklich begeistert von der Idee.

    Aber seit der Aufnahme zahlreicher Ostblock-Staaten und Staaten des ehemaligen Jugoslawiens geht es mit der EU bergab. Das betrifft nicht nur Menschenrechtsfragen, sondern auch die Unterschiede in Wirtschaft, Sozialem, Bildung, Demokratieverständnis, Trennung von Staat und Kirche, Kampf gegen Korruption, etc.

    Es ist ja auch nicht verwunderlich, dass diese Staaten in wenigen Jahren nicht die Entwicklung nachholen können, die andere Staaten in Jahrzehnten gemacht haben. Es können aber auch nicht die fortschrittlicheren Staaten jetzt jahrzehntelang in reaktionäre Sichtweisen verfallen, bis diese Staaten irgendwann auch mal vorankommen. Zumal niemand garantieren kann, dass das überhaupt passiert.

    Ich weiß nicht, ob die Eurokraten damals einfach zu blauäugig waren und dachten, diese Staaten ändern sich von alleine, wenn sie erst in der EU sind oder ob es schlicht egal war.

    Aber egal was der Grund war:
    das war ein historischer Fehler der EU und wenn die EU ihre eigenen Fehler nicht irgendwie korrigieren kann oder will, wird das irgendwann ihr Ende sein. Schade um die ursprünglich tolle Idee, aber bei dem, was daraus geworden ist, kein Verlust.
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#4 Carsten ACAnonym
  • 13.09.2014, 18:19h
  • Antwort auf #1 von Nico
  • Vor allem muss die EU denen klar machen, dass sie nicht in die EU kommen, wenn sich da nicht einiges ändert und aktiv gegen solche Homophobie vorgegangen wird (Sicherung von CSDs, Bildungsprogramme, im Ernstfall harte Bestrafung der Täter, etc.).

    Oder will die EU wieder mal dieses Thema ausklammern (wie schon bei anderen östlichen Staaten) und Serbien ohne jede Änderung bei Minderheitenrechten aufnehmen?? Das wäre allerdings früher oder später das Ende der EU! Denn man merkt ja jetzt schon die Probleme, die in der EU durch einige Staaten entstehen.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 Baer2014Anonym
  • 13.09.2014, 16:37h

  • Die Aufnahme von Ländern des ehemaligen Ostblocks und Jugoslawiens hat die EU massiv nach rechts verschoben.

    Gab es eine Alternative dazu? Fragt mich was leichteres!

    Sollte man Serbien in die EU aufnehmen? M.E. NEIN! Sollten die ethnischen Konflikte zwischen z.B. Kroatien und Serbien wieder aufflammen und beide sind in der EU, dann haben wir das, was die EU als "Friedensprojekt" ja verhindern sollte: Krieg in Europa...

    Serbien ist tief-orthodox und vielleicht hängt dieses Hassverbrechen ja mit der orthodoxen Hetzveranstaltung in Moskau zusammen (Kyrill, FPÖ etc.) - die zeitliche Nähe legt das fast nahe!?
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#1 NicoAnonym
  • 13.09.2014, 16:17h
  • Schlimm, was da in Serbien abgeht.

    Wenn man überlegt, dass die in die EU wollen... Da muss sich aber erst noch einiges ändern...
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