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Kommentare zu:
Serbien: Deutscher LGBT-Aktivist nach Übergriff in Lebensgefahr


#11 SanderAnonym
#12 jghkAnonym
  • 13.09.2014, 21:40h
  • Jetzt berichtet man über diesen Aktivisten.Gute Besserung wünsche ich im auch,aber in Deutschland werden Homosexuelle Tag&Nacht in Schulen,auf der Arbeit, auf der Straße &Co zusammengeschlagen ...so viel kann man gar nicht berichten. In Serbien wundert das doch keinen. Viel mehr sollten sich die Deutschen mal wundern, was hier in D abgeht oder in Frankreich .
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#13 GeorgFalkenhagenProfil
#14 bildungshinweisAnonym
  • 13.09.2014, 23:21h
  • Antwort auf #5 von Hinnerk
  • bei der "osterweiterung der eu" unter kapitalistischen bedingungen ging es noch nie um demokratie und menschenrechte, sondern um den zugriff gerade auch deutscher konzerne auf absatzmärkte und möglichst billige arbeitskräfte und die erweiterung der einflusssphäre der ton angebenden kapitalgruppen.

    und wenn irgendetwas eine reaktionäre politik in den betreffenden ländern, bis hin zu rechten und faschistischen kräften, massiv gestärkt hat, dann gerade die im zuge dieser kapitalistischen interessendurchsetzung - und nicht etwa durch die von dir postulierte, angebliche "zurückgebliebenheit" - erst erzeugte extreme soziale ungleichheit und sozoökonomische krise, die es dort zuvor so nicht gegeben hat.

    das ist es, was konservative, reaktionäre kräfte in dortige regierungen gebracht hat und weiterhin bringt - einschließlich der zur aufrechterhaltung von ausbeutung und unterdrückung üblichen instrumente der menschenfeindlichkeit, des altbekannten "teile (spalte) und herrsche"!

    fazit:

    europa muss ein projekt des gemeinsamen kampfes aller von lohn abhängigen menschen und aller unterdrückten gegen eine politik für die profitinteressen einer kleinen minderheit, ein kampf gegen die abwälzung der krise des kapitalismus mit den altbekannten instrumenten nationalismus, rassismus, sexismus, homophobie usw., für die sozialen und demokratischen rechte ALLER menschen, werden!
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#15 Baer2014Anonym
  • 14.09.2014, 01:53h
  • Antwort auf #5 von Hinnerk

  • #Hinnerk

    So sehe ich das weitestgehend auch. Als Orban in Ungarn sogar die Medien geknebelt hat kam aus Brüssel allenfalls ein laues Lüftchen als Antwort.

    Die EG bis 1990 war ein sozialdemokratisches (als Sozis diese Bezeichnung noch verdient hatten m.E.) Projekt. Spanien und Portugal wurden in den 80ern massiv mit EG-Mitteln modernisiert und auf ein wirtschaftlich höheres Niveau gebracht. Hab 1989 dort in der Grenzregion am Mittelmeer ein halbes Jahr gelebt und mit vielen Einheimischen dort geredet.

    Ab 1990 übernahmen konservative Parteien in Brüssel das Ruder und benannten das um in EU, von gleichen Lebensverhältnissen in allen Mitgliedsländern und Annäherung oder Vereinheitlichung der Rechtssysteme und Menschenrechtssituation war da immer weniger die Rede. Expansion und neue Absatzmärkte wurden zur Doktrin. Das Ergebnis sieht man heute, wie ich finde.

    Ausbaden müssen wir das alle und das schlimmste: die Sozis haben sich von ihren ursprünglichen Zielen längst verabschiedet und machen in Bezug auf die EU fast dasselbe wie die Konservativen. Allerdings muß ich sagen, daß von Sozis wenigstens noch was kommt was die Gleichstellung von sexuellen Minderheiten betrifft.

    Ich glaube, daß sich der östliche Teil der EU (Tschechische Republik und Polen ausgenommen) langfristig wieder Rußland zuwenden wird. Möglicherweise sind Putins homophobe Gesetze ja auch ein Lockmittel für diese Staaten.

    Gut finde ich das alles nicht. Der nächste EU-Kandidat wäre in dieser Logik die Ukraine. Wenn man von Brüssel aus wenigstens auf die strikte Umsetzung der Menschenrechte pochen würde hätte ich da sogar nichts dagegen.

    Aber so wie jetzt (Ukraine und Rußland beide extrem homophob) wird das alles noch schlimmer. Und anhand von Frankreich hat man ja gesehen, daß der homophobe Blödsinn teilweise schon in den westlichen Teil der EU rüberschwappt.

    Ich habe dafür keine Lösung außer, daß man sich als LGBT politisch engagieren sollte und für seine Rechte kämpfen, auch wenns gefährlich ist. Den Leuten auf dieser Konferenz in Serbien gebührt unser Respekt und ich hoffe auch, daß sich der Delegierte, der jetzt auf der Intensivstation liegt, wieder erholt und keine bleibenden Schäden zurückbehält.
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#16 Baer2014Anonym
  • 14.09.2014, 02:06h
  • Antwort auf #14 von bildungshinweis

  • #bildungshinweis

    Du betreibst hier sozialistische/kommunistische Agitation. Als Meinungsfreiheit akzeptiere ich das und stimme dir in der Analyse sogar teilweise zu.

    Was ich allerdings ekelhaft finde: Die kommunistische Partei Rußlands KPRF hat den homophoben Gesetzen Putins in der Duma vorbehaltlos letztes Jahr zugestimmt und von den kommunistischen Schwesterparteien (auch in Deutschland) kam dazu nahezu kein Protest.

    Mir kann Rußland und der ganze Kommunismus mal den Buckel runterrutschen !!!
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#17 AlexAnonym
  • 14.09.2014, 02:27h

  • Wir haben schon genug Homohasser-Staaten in der EU. Da brauchen wir nicht auch noch Serbien und ähnliche Staaten.
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#18 highgateAnonym
#19 goddamn liberalAnonym
#20 myysteryAnonym
  • 14.09.2014, 13:00h
  • Erschütternd.

    Ich weiß nicht, wie viel Blödheit, Hass, Ignoranz, Intoleranz und rohe Gewalt dieser Planet noch verkraften kann.
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