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  • 14.09.2014           2      Teilen:   |

Neue Ausstellung

Mumins im Schwulen Museum*

Artikelbild
Mal was anderes als Tom of Finland: In Berlins Schwulem Museum* haben (v.l.n.r.) die Kleine My, Mumin, Schnüferl und der Schnupferisch Einzug gehalten (Bild: Moomin Characters™)

Zum ersten Mal richtet sich eine Ausstellung direkt an ein Kinderpublikum: Geehrt wird die lesbische Autorin Tove Jansson, die in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiern würde.

Vernissagen im Schwulen Museum* finden in der Regel am Abend statt – bei dieser Ausstellung war es anders. Schon um 15 Uhr wurde am Samstag "Mumins zauberhafte Welt – ein Trollabenteuer im Schwulen Museum*" eröffnet – damit die kleinen Besucher zum Sandmännchen wieder zu Hause sein können.

Der Anlass: Tove Jansson (1914-2001), die finnlandschwedische lesbische Autorin der berühmten Erzählungen von den Mumins, würde in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiern. Nicht nur in Finnland, sondern überall auf der Welt wird dieses Jubiläum mit Ausstellungen, Bühnenprogrammen und zahlreichen anderen Veranstaltungen gefeiert.

Auch das Schwule Museum* in Berlin beteiligt sich daran und zeigt noch bis zum 10. November eine Ausstellung zu den nilpferdartigen Trollwesen, die zusammen mit den Snorks, den Hatifnatten, der Kleinen My und der undurchsichtigen kalten Morra im idyllischen Mumintal leben.

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Eine Ausstellung zum Mitmachen

Mit dieser Ausstellung richtet sich das Schwule Museum* erstmals explizit an ein Kinderpublikum sowie an all jene, die sich bei den Mumins an ihre eigene Kindheit erinnert fühlen. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren ist sogar kostenlos.

Es handelt sich ausdrücklich um eine Mitmachausstellung, die keine Originale von Tove Jansson zeigt. Die Besucher sind dazu eingeladen, ihre im Museum gebastelten Objekte in die Ausstellung zu integrieren – dazu gibt es verschiedene Stationen zum Spielen und Basteln sowie einen Infoteil für größere Kinder und Erwachsene. Anfassen und Mitmachen ist also ausdrücklich erwünscht, und ein Wiedersehen mit alten Bekannten aus dem Mumintal ist garantiert!

Tove Jansson, Jahrgang 1914, war Schriftstellerin, Zeichnerin, Comicautorin, Graphikerin, Illustratorin und Malerin. Neben den Mumin-Abenteuern schrieb sie auch "erwachsene" Literatur. Die Künstlerin und Pazifistin lebte offen lesbisch, als Homosexualität in Finnland (bis 1971) noch illegal war. Zusammen mit ihrer Lebensgefährtin, der Grafikerin Tuulikki Pietilä, verbrachte Jansson von 1964 bis 1992 jeden Sommer auf einer kleinen Insel im Finnischen Meerbusen, um sich dort in Abgeschiedenheit dem eigenen Schaffen widmen zu können. Am 27. Juni 2001 verstarb sie nach längerer Krankheit in Helsinki. (cw)

  Mehr Infos zur Ausstellung
Mumins zauberhafte Welt – ein Trollabenteuer im Schwulen Museum*. Noch bis 10. November 2014 im Schwulen Museum*, Lützowstraße 73, 10785 Berlin. Öffnungszeiten: Mo, Mi-Fr, So 14-18h, Sa 14-19h, Di geschlossen.
Links zum Thema:
» Homepage des Schwulen Museums*
» "Tove Jansson: Die Biografie" bei Amazon
» Offizielle Mumin-Homepage (Englisch)
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Tags: schwules museum, mumins, tove jansson, kinder, ausstellung
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Reaktionen zu "Mumins im Schwulen Museum*"


 2 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
14.09.2014
18:05:49


(+1, 3 Votes)

Von Robby69
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Klasse!
Ich hoffe, dass es mit dem Schwulen Museum doch noch irgendwie weitergeht und sie es nicht dicht machen müssen...


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#2
15.09.2014
10:18:57


(+4, 4 Votes)

Von Geerd_Schöneberg


Ich finde es eine sehr "niedliche" Ausstellung, die offensichtlich für kleinere Kinder gemacht ist, nicht für die üblichen Museumsbesucher. Das ist allerdings eine Chance mal den Nachwuchs ins Haus in der Lützowstraße zu holen, die dann sehen, wie ungefährlich ein Besuch im Schwulen Museum sein kann. Und wie viel Spaß man da haben kann. Allerdings setzt das voraus, dass nun auch viele Eltern und/oder Onkels und Tanten den Nachwuchs dorthin mitnehmen. Geil wäre es ja, wenn es sowas wie einen Bildungsbeauftraten gäbe, der/die ganze Schulklassen und Kindergartengruppen führen würde. Mal sehen, ob das Schwule M. diese organisatorische Aufgabe meistern kann.


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