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Politik á la AfD: Die Europaabgeordnete Beatrix von Storch will mit der Ausladung von Conchita Wurst Kriegsopfern im Nahen Osten helfen

Die AfD-Europaabgeordnete ist besorgt, dass sich Politiker nicht mehr um verfolgte Iraker kümmern können, wenn sie Conchita Wurst lauschen.

Einer Spitzenpolitikerin der Alternative für Deutschland ist ein Anti-Homophobie-Konzert mit Eurovision-Song-Contest-Siegerin Conchita Wurst beim Europaparlament ein Dorn im Auge: Die AfD-Abgeordnete Beatrix von Storch hat die geplante Veranstaltung in der rechtsextremen Zeitung "Junge Freiheit" scharf kritisiert.

"Den Auftritt von Thomas Neuwirth vor dem Europäischen Parlament halte ich bestenfalls für überflüssig", sagte Storch, die den bürgerlichen Namen anstatt des Künstlernamens der Dragqueen benutzte. Das Europäische Parlament solle seine Aufmerksamkeit auf die brutal verfolgten und ermordeten Menschen im Irak und in Syrien richten, anstatt sich "laufend um unsere vielfältige Sexualität zu drehen".

Das Konzert gegen Homophobie hat nach Ansicht der AfD-Politikerin keinerlei Berechtigung: "Die Mittel und die Energie des Parlamentes werden mit Auftritten wie denen dieser sich selbst ja so bezeichnenden Wurst verschwendet", sagte Storch.

In der AfD hat es bereits Tradition, Homosexuellen vorzuwerfen, dass diese andere Themen überlagern: Parteigründer Bernd Lucke hatte etwa Anfang des Jahres dem Ex-Fußballer Thomas Hitzlsperger nach seinem Coming-out vorgeworfen, sich nicht auch zur heterosexuellen "Ehe und Familie" zu bekennen (queer.de berichtete).


Werbeposter für das Konzert

Conchita Wurst war für das Konzert von Parlamentariern der Europäischen Volkspartei, der Sozialdemokraten, der Liberalen, der Linken und der Grünen eingeladen worden. Von der europakritischen EKR-Fraktion, der die AfD angehört, schloss sich niemand der Einladung an.

Wurst soll am 8. Oktober in der Esplanade Solidarnosc vor dem Parlamentssitz in Brüssel auftreten. Die Veranstaltung ist nach Ansicht der österreichischen Europaparlamentsvizepräsidentin Ulrike Lunacek ein "großartiges Zeichen für Offenheit und Nichtdiskriminierung".

Beatrix von Storch sorgte mehrfach mehrfach mit homophoben Äußerungen für Aufregung: So schimpft die 43-Jährige besonders gerne gegen die "Schwulen-Lobby" und betreibt mit ihrem Mann unter anderem das Internet-Portal "Freie Welt", in dem immer wieder zum Widerstand gegen die Gleichbehandlung von Homosexuellen aufgerufen wird. (dk)



#1 goddamn liberalAnonym
  • 16.09.2014, 11:30h
  • Frau von Storch steht in der Tradition ihres Nazi-Großvaters und Reichsministers, der ebenfalls für Gräueltaten verantwortlich ist.

    Die Opfer des NS-Staats sind den heutigen im Irak und anderswo manchmal gar nicht so unähnlich:

    de.wikipedia.org/wiki/Johann_Baptist_Welsch

    Und auch zur Transphobie von Frau von Storch gibt es mehr als Ähnlichkeiten.
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#2 goddamn liberalAnonym
  • 16.09.2014, 11:44h
  • An der richtigen Stelle für die eigenen Rechte gegen Rechte kämpfen:

    Beatrix von Storch
    Zionskirchstraße 3
    10119 Berlin
    Kontakt:
    afd@beatrixvonstorch.de
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#3 goddamn liberalAnonym
  • 16.09.2014, 11:47h
  • Ergänzung:

    Beatrix von Storch:

    Parlement européen
    Bât. Willy Brandt
    06M121
    60, rue Wiertz / Wiertzstraat 60
    B-1047 Bruxelles/Brussel

    +32(0)2 28 45836
    +32(0)2 28 49836


    Strasbourg
    Parlement européen
    Bât. Louise Weiss
    T08053
    1, avenue du Président Robert Schuman
    CS 91024
    F-67070 Strasbourg Cedex

    +33(0)3 88 1 75836
    +33(0)3 88 1 79836
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#4 JadugharProfil
  • 16.09.2014, 11:47hHamburg
  • Frau Storch, warum sollen ausgerechnet Conchita Wurst kulturellen Veranstaltungen boykottiert werden? Man könnte ebenso alle kulturellen Einrichtungen wie Theater, Opernhäuser, Fernsehen, etc. abschaffen um Geld für die armen verfolgten Menschen dieser Welt zur Verfügung zu haben, oder soll das Geld den Kriegstreibern dieser Welt zufließen, damit noch mehr Opfer und Flüchtlinge produziert werden können?
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#5 stromboliProfil
  • 16.09.2014, 11:59hberlin
  • Antwort auf #4 von Jadughar
  • man könnte auch die parteiengelder- wahlkampfauslagen die der nun so "erfolgreichen afd - angry faschist dumps -
    ja leider zugestehen, umleiten..

    frau storch selbst sollte aus ihren privathaushalt als herzogin von oldenburg die zuvor ihren untertanen abgepressten sachwerte und einkommensmehrung wieder vergesellschaften...
    von mir aus auch in form von spenden an bedürftige im irak!
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#6 CorumProfil
  • 16.09.2014, 12:18hHamburg
  • Mit diesem blöden Schlagmichtod-Argument kann man ja prima gegen alles sein. Überall auf der WElt gibt es Elend und Verzweiflung. Wenn wir uns so eine Argumentation zu eigen machten, müssten wir alles, was nur zur Unterhaltung dient abschaffen, um die so gesparten Gelder für Wohltätigkeit einzusetzen.

    Das einzige, wozu der schwachsinnige Erguss der Störchin dient, ist der Welt wieder einmal ihre homophobe Fratze zu zeigen. (Um gleich den entsprechenden Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen ... Fratze bezieht sich nicht auf das Äussere dieser Frau)
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#7 EnyyoAnonym
  • 16.09.2014, 12:25h
  • Antwort auf #5 von stromboli
  • Werte Frau Storch, sollten Sie sich nicht am besten schweigend mit einer Burka verhüllen (auch und vor allem das Gesicht!), um Unentschlossene nicht weiter in die Homosexualität zu treiben?

    "Frauen" wie Sie tun das nämlich unbewußt (und in Ihrem Fall wahrscheinlich auch ungewollt) in erheblichem Ausmaß!
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#8 hinlenkAnonym
  • 16.09.2014, 12:28h
  • Die Welt: Die Peschmerga haben die Dörfer verlassen?

    Khalaf: Nicht nur das. Sie haben auch die Waffen der Jesiden mitgenommen.

    Die Welt: Wer hat den Jesiden denn dann geholfen?

    Khalaf: Das waren PKK-Anhänger, die einen Korridor erkämpft haben. Ich weiß, dass die PKK in Deutschland als Terrororganisation gilt. Dennoch fühlen sich die Jesiden mit den PKK-Kämpfern, die ihnen im Sindschar-Gebiet geholfen haben, verbunden.

    Die Welt: Gibt es auch Absprachen der Jesiden mit den Christen, die auch verfolgt werden?

    Bakir: Ja, klar. Seit Jahrtausenden gehen in dem Gebirge die Christen, die Assyrer, Aramäer und Jesiden Hand in Hand. Sie sind wie eine Familie.

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#9 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 16.09.2014, 13:05h
  • Ich wundere mich, daß die Schausteller diese Type nicht schon in die Geisterbahn als Publikumschreck verfrachtet haben!
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#10 kümmern sichAnonym