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  • 03. November 2003, noch kein Kommentar

Durham In der US-amerikanischen Episkopalkirche ist am Sonntag erstmals ein offen Schwuler zum Bischof geweiht worden. Die feierliche Weihe des 56-jährigen Gene Robinson im Beisein seines Partners und von mehreren tausend Gottesdienstbesuchern in Durham im US-Bundesstaat New Hampshire wurde von Protesten und einem Gegengottesdienst begleitet. Der mit Beifall und Standing Ovations bedachte Robinson sagte, seine Weihe zum Bischof von New Hampshire setze ein Zeichen, dass in der Kirche "auch die am Rande" willkommen seien. Die Kirche habe durch die Weihe "dem allmächtigen Gott den Rücken gekehrt", sagte hingegen David Bena, der Bischof von Albany (New York). Die Bibel mache deutlich, dass sexuelle Beziehungen außerhalb der Ehe Sünde seien. Auch andere Bischöfe der anglikanischen Kirche kritisierten die Weihe, darunter auch der eigentlich liberale Erzbischof von Canterbury, Rowan William, der das Oberhaupt der Kirche ist. Er sagte, die Zerwürfnisse innerhalb der Kirche seien "Anlass zu großem Bedauern". Gerade die konservativen afrikanischen Kirchen überlegen eine Kirchenspaltung. Robinson vertrat in einem Fernsehinterview die Auffassung, dass die Kirche aufgrund seiner Weihe "nicht auseinander brechen werde. Sie habe auch die Kontroverse über die Weihe von Frauen zum Pastorenamt überstanden. (nb/pm)



Schwuler Bischof: Gebet bei Obamas Amtseinführung

Der offen schwule anglikanische Bischof Gene Robinson wird beim Auftakt der Feierlichkeiten für Barack Obamas Amtseinführung als 44. US-Präsident am Sonntag das Gebet am Lincoln-Denkmal sprechen.