Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?22301

Aufruf zur Demo

In Berlin demonstrieren am Samstag der LSVD und andere Gruppen gegen radikale Abtreibungsgegner, die ihrerseits von Teilen der CDU unterstützt werden.
In Berlin findet am 20. September wieder eine Demonstration gegen die Einschränkung der sexuellen Selbstbestimmung statt. Damit protestiert das "Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung", dessen Mitglied auch der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg ist, bereits zum dritten Mal gegen den jährlich stattfindenden sogenannten "Marsch für das Leben". Dieser wird zeitgleich von religiös motivierten Abtreibungsgegnern veranstaltet.

Unter dem Motto "Leben und lieben ohne Bevormundung" warnen die Veranstalter vom "Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung" davor, dass die Abtreibungsgegner die Uhr zurückdrehen wollen: "Der dort vertretene Begriff des 'Lebensschutzes' beinhaltet die totale Kontrolle über Frauen und die Rekonstruktion der 'alten Ordnung' mit der 'heiligen Familie'", heißt es auf der Kampagnenwebsite.

Auch der LSVD befürchtet die gesellschaftliche Rolle rückwärts: "Sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht. Frauen und Männer, egal ob hetero- oder homosexuell, dürfen bei ihrer Lebens- und Familienplanung nicht entmündigt werden", erklärte LSVD-Vorstandsmitglied Katayun Pirdawari. "Es sollte demokratischer Konsens sein, religiösem Fundamentalismus und der Instrumentalisierung von Religion eine Absage zu erteilen."

Auch CDU-Organisationen beim "Marsch für das Leben" dabei

Die Unterstützung für den "Marsch für das Leben" reicht aber über die fundamentalistischen Hardliner hinaus: So wird der Marsch laut der Veranstalterseite von den Christdemokraten für das Leben e.V. (CDL) getragen und unterstützt. Ideelle Unterstützung bieten demnach radikale Gruppen wie die Partei Bibeltreuer Christen oder die Deutsche Evangelische Allianz, aber auch die Junge Union Deutschlands und die Senioren-Union der CDU. Im letzten Jahr verfassten mehrere katholische Bischöfe Grußworte für den Marsch, darunter auch der neue Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki, der am Samstag in sein Amt eingeführt wird.

Dem "Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung" gehören neben dem LSVD Berlin-Brandenburg unter anderem der Humanistische Verband Deutschlands, die Giordano Bruno Stiftung, pro familia, die Berliner Landesverbände von Linkspartei und Grünen sowie die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen an. (dk)

Kundgebung "Leben und lieben ohne Bevormundung"

Samstag, 20. September 2014, 13 Uhr, Platz des 18. März am Brandenburger Tor


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 userer
  • 19.09.2014, 20:05h
  • Wo ist der LSVD, wenn es um die körperliche Selbstbestimmung zwangsweise genitalverstümmelter männlicher Babys von Religioten geht? Wahrscheinlich noch einen Kaffe mit dem Hassprediger Woelki trinken.
  • Antworten » | Direktlink »